Flashcards
Kapitel 5 Sozialpsychologie Jonas, Stroebe
Flashcards do conjunto (73)
- 1Konstruktionen und Interpretationen des Selbst (Self-construalsDie Ansichten und das Wissen über sich selbst, wird durch eine aktive Auseinandersetzung mit der sozialen Umwelt geformt
- 2Introspektion (introspection)Eigene interne (mentale/emotionale) Zustände werden während eines Verhaltens beobachtet
- 3Selbstwahrnehmungstheorie (self-perception theory) (Bem)Nicht eindeutige innere Zustände/Einstellungen werden aus eigenem Verhalten erschlossen
- 4Reflektierte Einschätzungen (reflected appraisals)Meinungen anderer Personen zu der eigenen Person nach Analyse deren Verhaltens
- 5BestätigungsverzerrungGeteilte Ansicht wird eher als richtig angesehen
(Wir hören das, was unserer Meinung entspricht) - 6Sozialer Vergleich (social comparison)Sich selbst mit ähnlichen anderen Vergleichen, um eigene Fähigkeiten und Meinungen einzuschätzen
- 7AufwärtsvergleichVergleich mit Menschen mit größerem Erfolg
- 8AbwärtsvergleichVergleich mit Menschen mit geringerem Erfolg
- 9Formung des Selbst mit bedeutsamen BeziehungspartnernVerhalten wird aufgrund Erwartung bedeutsamer anderer angepasst
- 10Relationale SchemataMentale Modelle, die durch jedes Merkmal hervorgerufen werden, die uns an bedeutsamen anderen erinnern (auch bei anderen Personen mit Ähnlichkeit!)
- 11Theorie sozialer Identität (Tajfel und Turner)Bedürfnis nach positiver sozialer Identität mit ständiger Aufwertung der Eigengruppe
- 12Theorie der SelbstkategorisierungEinteilung in Gruppen
Nicht motivational abhängig
Depersonalisation -Persönliche Identität nimmt ab - 13Persönliche IdentitätIndividuelle Selbstmerkmale, die eine Person einzigartig machen
- 14Soziale IdentitätGemeinsamkeiten mit Mitgliedern einer Gruppe
(Abgrenzung zu anderen Gruppen) - 15SelbstnarrativeAutobiografische Erinnerungen, die formenden Einfluss auf das Selbst haben (sehr subjektiv und selektiv)
- 16Selbstkonzept (self-concept)Eigene Selbstkenntnis, die dem Selbst Kohärenz und Bedeutung verleiht
- 17SelbstschemataMentale Strukturen, die bei der Verarbeitung selbstbezogener Information helfen (organisieren/anleiten)
- 18Selbstreferenzeffekt (self-reference effect)Selbstbezogene Informationen werden besser verarbeitet und erinnert
- 19Arbeitsselbstkonzept (working self-concept)Teil der relevanten Selbstkenntnis, der passend zur Situation aktiviert wird und Verhalten steuert
- 20Implizite SelbstkenntnisAuffassungen über uns Selbst jenseits der Bewusstheit
- 21Explizite SelbstkenntnisAuffassungen durch Reflexionen oder absichtliche gedankliche Prozesse
- 22Selbstwertgefühl (self-esteem)Gesamtbewertung über uns selbst auf einer positiv-negativ Dimension
- 23Trait-SelbstwertgefühlGefühl zu sich selbst im Allgemeinen
(im Laufe des Lebens stabil) - 24State-SelbstwertgefühlTemporäre Veränderungen des Selbstwertgefühls (Deprimierung bei Misserfolg)
- 25SelbstwertkontigenzenEigene Eigenschaften sowie Externe Aspekte, aus denen das Selbstwertgefühl abgeleitet wird
SWG basierend auf eigenen Eigenschaften ist stabiler - 26Contingency of Self-Worth MeasureSkala, in der 8 Bereiche getestet werden, auf die sich das SWG aufbauen kann
- 27Name-Buchstabe-EffektHöheres implizites Selbstwertgefühl bei Bevorzugung des eigenen Buchstabens
- 28Implizites SelbstwertgefühlUnbewusste Selbstwertung einer Person von sich selbst
- 29Explizites SelbstwertgefühlBewusste Bewertung einer Person zu sich selbst
- 30Impliziter AssoziationstestAbleitungen des impliziten SWG/ Einstellungen hinsichtlich der Reaktionszeit bei Wortassoziationen
- 31Independetes SelbstWESTLICH
-Autonomie
-Individualismus
-Einzigartigkeit - 32Interdependetes SelbstKOLLEKTIVISTISCH
-Starke interpersonelle Verbindungen
-Beziehungsharmoni - 33GeschlechtsunterschiedeMädchen eher interdependent
Jungen independent - 34Wechsel des kulturellen Bezugsrahmens Studie Trafimow et alSprache starken Einfluss auf Testergebnisse
Selbst wird hinsichtlich situativer Bezugsreize verändert - 35SelbsteinschätzungsmotivStreben nach objektivem und genauem Verständnis des Selbst
- 36SelbstaufwertungsmotivPositivität der Selbstkonzeption erhöhen
(selbstwertdienliche Attribution, sich sonnen im Glanz anderer, positive Selbstdarstellung - 37ÜberlegenheitsverzerrungUnrealistisch positive Annahmen über das Selbst
- 38Falscher-Konsensus-EffektMeinung anderer ähnelt der eigenen stark
- 39Das Selbst als intuitiver RechtsanwaltSelbstwertdienliche Informationen werden bevorzugt
negative werden leicht vergessen - 40Idiosynkratische DefinitionIdeal für das Selbst
- 41Impliziter EgoismusImplizite positive Bewertung von Objekten, die mit dem Selbst assoziiert sind
- 42SelbstdarstellungVerschiedene Strategien, um zu beeinflussen, was andere von uns denken
- 43Self-HandicappingSelbstbeeinträchtigendes Verhalten ausführen, um Ausrede für Misserfolg zu haben
(Besondere Fähigkeit bei Erfolg) - 44Selbstwertdienliche Attributionen (Sedikides und Kollegen)Attribution findet weniger bei nahestehenden Personen statt
- 45SelbstbestätigungsmotivMotivation, feste Überzeugungen über sich selbst zu bestätigen
- 46Soziometer-TheorieSelbstwertgefühl als Ausmaß für soziale Akzeptanz
(Keine Belege, stark infrage gestellt) - 47Terrormanagement-TheorieSelbstaufwertung dient zur Unterdrückung der stärksten existenziellen Furcht (Tod)
- 48SelbstreflexionBestrebung und Ziele
Weniger auf äußere Aspekte gerichtet - 49SelbstaufmerksamkeitEigene Aufmerksamkeit auf das Selbst gerichtet
- 50SelbstwirksamkeitserwartungPrüfen, ob Ziele erreichbar sind
- 51SelbstregulationEigenes Verhalten wird kontrolliert und gelenkt, um erwünschte Gedanken/Gefühle/Ziele zu erreichen
- 52Test-Operate-Test-Exit (TOTE)Kybernetisches System
Momentaner Zustand wird immer im Sollzustand verglichen
Diskrepanzen werden ausgeglichen - 53SelbsterschöpfungVerringerung der selbstregulatorischen Fähigkeiten aufgrund beschränkter Energieressourcen nach anhaltender Selbstüberwachung
- 54Zu hohe SelbstregulationVersagen bei Leistungsdruck
negative Emotionen - 55SelbstdeterminationstheorieGründe, die Menschen für Selbstregulation haben
extern-sehr erschöpferisch
intern- effizienter - 56WochenendeffektRyan und Deci
autonome Selbstregulation gibt einen Energieschub - 57Das Selbst als soziales Produktreziproke Interaktion (Handlungs- und Sein Aspekt von W. James)
- 58IdentitätsaushandlungMittels Geben und Nehmen (Interaktion mit anderen) herausfinden, wer wir sind
- 593 Dinge der VerhaltensänderungVerhalten ändern
Verhalten muss von anderen erkannt werden
Glauben der neuen Auffassung - 60Warum ist das Selbst sozial?-Das Selbst ist
variabel
-Abhängig von sozialen Umständen
-wird durch Interaktion mit anderen aufrechterhalten und verändert - 61Welches sind die persönlichen Quellen der Selbstkenntnis und wie zutreffend sind sie?-Beobachten eigenen Verhaltens
-Aufgrund von Verzerrungen nicht sehr zutreffend - 62Welches sind die interpersonellen Quellen der Selbstkenntnis und wie zutreffend sind sie?-Erzählungen anderer
-Reaktionen auf uns
-Vergleiche
-Interaktionen mit bedeutsamen anderen und Gruppen
-Quellen ggf. verzerrt - 63Wie erlangen wir ein kohärentes Selbst-Autobiografische Erinnerungen
-Selbstnarrative
(passend zum Selbstkonzept) - 64Was versteht man unter dem Selbstkonzept?-Selbstkenntnis
-gespeichert in Selbstschemata
-tatsächliches, ideales und mögliches Selbst
-explizit und implizit - 65Was ist das Selbstwertgefühl?-Bewertung des Selbst
-Trait oder State
-unterschiedliche Lebensbereiche wichtig für Selbstwertgefühl
-explizit und implizit - 66Worin besteht der Einfluss der Kultur auf das Selbst?-Konzeptualisierung des Selbst
-independent oder interdependent
-Interpretation des Selbst, Wahrnehmung, Motivationen und emotionale Reaktionen - 67Wahre Selbstinformation oder positive Selbstinformation?-Selbstaufwertungsmotiv
-positive Informationen - 68Welche Strategien verfolgen wir beim Aufwerten?Intrapersonell(Überlegenheitsverzerrung, selbstwertdienliche Attributionsverzerrung)
interpersonell (Anpassung an Normen, self-handicapping, sonnen im Glanz anderer) - 69Was ist Selbstbestätigung?Wunsch, eigene Auffassungen über die Person nachzuweisen
- 70Warum werten wir uns selbst auf?-Vitalität
-Terrormanagement-Theorie
-Soziometertheorie - 71Ist ein ausgeprägt positives Selbstwertgefühl etwas positives?+
stabil ggü. Depressionen und Stress
-
riskantes Verhalten
Agressionen bei Bedrohung
Nur gut, wenn nicht von externen Quellen abhängig - 72Wie reguliert das Selbst unser Verhalten?Kybernetisches System mit ständiger Kontrolle zwischen Ist-Zustand und Sollwert
Bei Diskrepanz, Motivation zur Verringerung - 73Kann sich das Selbst ändern?-Sozial bestimmt
-Identitätsaushandlung
Informações
- Descrição
- Karteikarten von Kapitel 5 , erstellt von Sarah Sch am 01/06/2017.
- Criado por
- Sarah Sch
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