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Flashcards

Kommunikatives Handeln und Diskurs nach Habermas

EstHa Alemão 10 flashcards

Flashcards do conjunto (10)

  1. 1AllgemeinKonfliktlösung durch den Modus vernünftiger Einigung der Bürger; Verständigung durch menschl. Sprache, kommunikative Handlungen; Systemimperative müssen kritischer Beurteilung unterzogen werden; Theorie der Sprechakte u. Geltungsansprüche als Fundament der Gesellschaft
  2. 2Klassifikation der Sprechakte nach Searle und Habermaskonstative
    expressive
    regulative (Habermas)
    übrige (Searle)
  3. 3Regionen menschl. Erfahrung nach Habermasäußere Natur als objektive Welt (konstativ)
    Gesellschaft als soziale Welt (regulativ)
    innere Natur als subjektive Welt (expressiv)
    Intersubjektivität der Sprache (kommunikativ)
  4. 4kommunikatives Handeln"Interaktion von mindestens zwei sprach- und handlungsfähigen Subjekten, die eine interpersonale Beziehung eingehen."; Verständigung über Handlungssituation, um Handlungspläne und somit Handlungen einvernehmlich zu koordinieren (=verständigungsorientiertes Handeln); verbale+nichtverbale Äußerungen
  5. 5Formen der Kommunikation1) kommunikatives Handeln (Interaktion)
    2) Diskurs (problematisierte Geltungsansprüche, Versuch der Wiederherstellung)
    Kommunikatives Handeln wird von praktischem Diskurs abgelöst, wenn das kommunikative Einverständnis endet (z.B. mutmaßliche Lüge); es folgen Geltungsansprüche.
  6. 6Sprechhandlungensprachliche Äußerungen, die sich aus der Koordination menschlicher Handlungen durch menschliche Sprache ergeben; systematisch auf Weltausschnitte bezogen (Weltbezug)
  7. 7Sprechhandlungen - Geltungsansprüche - Weltbezüge1) konstative: Wahrheitsanspruch - objektive Welt
    2) regulative: Richtigkeit/Angemessenheit - soziale Welt
    3) expressive: Wahrhaftigkeitsanspruch - subjektive Welt
    4) kommunikative: Anspruch der Verständigung - reflexiver Bezug auf alle 3 Welten
  8. 8Hintergrundkonsenswird nicht in Frage gestellt; Wissen aller Sprecher um Erhebung aller Sprecher der Geltungsansprüche (Gewährleistung Verständigungsorientierung); Unterstellung der tatsächlichen Erfüllung; Intention genügt Adäquatheitsbedingung; Geltungsansprüche werden (naiv) akzeptiert, im Diskurs: als hypothetisch betrachtet und explizit thematisiert (konsenserzielende Kraft des besseren Arguments)
  9. 9System und LebensweltSprechakteure: Ego und Alter
    Hintergrund (a tergo): Lebenswelt (sinnstiftender Kontext), z.B. Muttersprache, gleiche Kultur
    Vordergrund (a fronte): Gesprächsthema; objektive, soziale Welt
  10. 10Grundproblem der Gesellschaft nach HabermasAngriff lebensweltlicher Kontexte durch Bürokratie, Verselbständigung der Subsysteme Rechtsprechung, Wirtschaft und Politik (Ausdifferenzierung aus dem Kontext der Lebenswelt);
    formal organisierte Handlungsbereiche werden zu "normfreier Sozialität", dadurch Einflusseinbußen von menschl. Kommunikation und Solidarität;
    Subsysteme: Geld, Macht
    Lebenswelt: Verständigungspotential

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EstHa
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