Flashcards
Lernkarten Klausur

Flashcards do conjunto (67)
- 1HypotheseSie sind weniger umfangreich als Theorien.
Sie stellen Vermutungen über einen Sachverhalt an.
Sie lassen sich überprüfen. Hypothesen sind nie beweisbar/bestätigbar, man kann höchstens zeigen, dass sie falsch sind. - 2InduktionsproblematikEs ist nicht möglich die Richtigkeit einer Theorie zu beweisen.
Es ist aber zu beweisen das die Theorie falsch ist. - 3FalsifikationsprinzipWissenschaftliche Aussagen sollen daher nach Sir Popper empirisch wiederlegbar sein.
- 4-Schlusstechnik- InduktionGeneralisierung von in der Realität beobachteten Regelmäßigkeiten.
- 5-Schlusstechnik- DeduktionAbleitung von Aussagen aus anderen (allgemeinen) Aussagen mit Hilfe logischer Regeln.
Häufig. Hypothesenprüfung - 6-Schlusstechnik- AbduktionVerknüpfung von Einzelbeobachtungen und erkennen von Regeln.
- 7Gütekriterien für Forschung- Ethische Aspekte: Können negative Folgen auftreten?
- Transparenz: Das Vorgehen ist klar dokumentiert und nachprüfbar (reproduzierbar)?
- Objektivität: Sind die Ergebnisse unabhängig von der Person?
- Interne Validität: Keine anderen Erklärungen für die Ergebnisse?
- Externe Validität: Übertragbarkeit der Ergebnisse? - 8Quantitative Methoden- Messung und nummerische Beschreibung der Wirklichkeit
- Allgemeingültige Gesetze für die Grundgesamtheit - 9Qualitative Methoden- Verbalisierung der Erfahrungswirklichkeit
- Beschreibung der Erfahrung - 10Latente Variablen/Konstruktekönnen nicht direkt gemessen werden
müssen erst operationalisiert werden (z.B. Skalen zuweisen)
Beispiel: Motivation - 11Manifeste Variablenkönnen direkt gemessen werden
Beispiel: Größe, Gewicht, Lieferzeit - 12Gütekriterien einer MessungGenauigkeit, d.h. Exaktheit einer Messung
Objektivität, d.h. Messung unabhängig vom Messenden (egal welche Person misst)
Reliabilität, d.h. Zuverlässigkeit einer Messung (egal womit und wann gemessen wird)
Validität, d.h. wird das gemessen, was gemessen werden soll. - 13Kategoriales Skalenniveu1. Nominal: Merkmalausprägungen können unterschieden werde. (Bspl. Geschlecht)
2. Ordinal: Merkmalausprägungen können unterschieden und in eine Reihenfolge gebracht werden. Die Abstände zwischen den Werten können nicht direkt verglichen o. interpretiert werden. (Bspl. Bildungsabschlüsse) - 14numerische/metrische SkalenniveausVerhältnisskala: Nullpunkt gegeben (Gewicht)
Intervallskala: Nullpunkt gesetzt (Zeitrechnung, Jahr 0)
stetig: beliebige Zwischenwerte im Intervall sind möglich (Größe)
diskret: höchstens abzählbar viele Werte sind möglich (Anzahl Kinder) - 15StichprobenStichproben sind eine Teilmenge der Population/Grundgesamtheit
- 16Unabhängige Variable(exogen, erklärend, UV): Wert hängt von keiner anderen Variable ab (“x”).
- 17Abhängige Variable(endogen, erklärt, AV): Wert hängt von der/den unabhängige(n) Variable ab (“y”).
- 18Kovariablen/StörvariablenVariablen, deren Wert ebenfalls auf die abhängige Variable einwirkt und/oder den Zusammenhang zwischen unabhängigen und abhängigen Variablen beeinflusst (“z”).
- 19PopulationPopulation: die Menge über die eine Aussage getroffen werden soll: die ganze
Suppe im Suppentopf. - 20StichprobeStichprobe: der Teilmenge der Population, die zur Analyse ausgewählt wurde: der
Löffel voll Suppe. - 21StichprobenverfahrenStichprobenverfahren: der Prozess, mit dem die Teilmenge ausgewählt wurde. Z.
B. zufällig: der Auswahlprozess, wo und wie der Löffel aus dem Suppentopf gefüllt
wurde. - 22Repräsentative StichprobeRepräsentative Stichprobe: Ist die Verteilung der Eigenschaften der Stichprobe ähnlich der der Population? Wenn der Löffel anders schmeckt als die Suppe war der Löffel nicht repräsentativ.
- 23Bias/ VerzerrungBias/ Verzerrung: Ein Teil der Population wird bevorzugt: Nur Fleischbällchen auf
dem Löffel. - 24GeneralisierbarkeitGeneralisierbarkeit: Inwieweit kann von der Stichprobe auf die Grundgesamtheit
geschlossen werden? Wenn wir gut umgerührt haben sollten die Gewürze etc. auf dem Löffel ähnlich der im Topf sein und wir können vom Löffel auf den Topf schließen. - 25ParameterParameter: Wert der Grundgesamtheit, an dem wir interessiert sind: z. B.
Temperatur der Suppe insgesamt. - 26StatistikStatistik: Wert der auf Basis der Stichprobe berechnet wird: z. B. Temperatur der
Suppe auf dem Löffel. - 27ZufallsstichprobeBei einer (einfachen) Zufallsstichprobe hat jeder Merkmalsträger die gleiche
Wahrscheinlichkeit, Teil der Stichprobe zu sein. - 28geschichtete StichprobenBei geschichtete Stichproben setzen sich die Schichten aus ähnlichen
Beobachtungen zusammen (z. B. Alter, Geschlecht). Es wird eine einfache, zufällige
Stichprobe aus jeder Schicht genommen. - 29Zufällige Stichproben vs. GelegenheitsstichprobenZufällige Stichproben erlauben einen Schluss auf die Grundgesamtheit
(generalisierbar).
Gelegenheitsstichproben können verzerrt sein. - 30BeobachtungsstudienBei Beobachtungsstudien werden Daten gesammelt, ohne die Entstehung der
Daten zu beeinflussen (keine unmittelbaren Kausalaussagen möglich). - 31ExperimentBei einem Experiment wird der Wert der unabhängigen Variable systematisch
variiert und die Variation der abhängigen Variable gemessen.
- Um Verzerrungen durch Kovariablen vermeiden, erfolgt die Zuordnung zu den
Experimentalkonditionen zufällig (randomisiert).
- Durch wiederholte Messung kann der Effekt der Experimentalkonditionen geschätzt werden:
hohe interne Validität.
Bei Quasi-Experimenten ist die Zuordnung nicht randomisiert:
geringe interne Validität - 32Laborexperiment vs. FeldexperimentBei Laborexperimenten erfolgt die Untersuchung innerhalb einer speziellen
Versuchsanordnung (geringe externe Validität).
Bei einem Feldexperimenten erfolgt die Untersuchung im natürlichen Umfeld
(hohe externe Validität). - 33Grafische Verfahren der DatenanalyseBalkendiagramm
Histogramm
Boxplot
Streudiagramm/Scatterplot
Mosaicplot
Liniendiagramm - 34Balkendiagrammabsoluten oder relativen Häufigkeiten von kategorialen oder metrisch
diskreten Variablen.
- 35HistogrammHäufigkeit von gruppierten Merkmalsausprägungen (metrisch)

- 36BoxplotVisualisierung von Median, oberem und unterem Quartil, Minimum und Maximum, Ausreißer. Der Mittelwert wird im Boxsplot nicht abgebildet.

- 37Anatomie BoxplotDie untere Linie der Box ist das untere Quartil (Q1).
Die obere Linie der Box ist das obere Quartil (Q3).
Der Punkt in der Box (häufig auch eine Linie) ist der Median.
Sollten Punkte außerhalb der Antennen sein, sind dies mögliche Ausreißer. Maximale Reichweite der Antennen: 1,5 · IQR vom oberen bzw. unteren Quartil. Sollte das Maximum bzw. das Minimum der Daten kleiner bzw. größer sein wird dies genommen.
- 38Streudiagramm/ ScatterplotDarstellung der Merkmalsausprägungen von zwei metrischen Merkmalen als Punkte

- 39MosaicplotDarstellung der Merkmalsausprägungen zweier nominaler Merkmale
- 40LiniendiagrammVerlauf der Merkmalsausprägung eines Merkmals
- 41Lagemaße1. Minimum bzw. Maximum: Kleinste bzw. größte Merkmalsausprägung
2. Modus/Modalwert: Häufigste Merkmalsausprägung.
3. Median/Zentralwert: Merkmalsausprägung, die bei (aufsteigend) sortierten Beobachtungen in der Mitte liegt.
4. Arithmetischer Mittelwert (engl. mean): Summe aller Werte geteilt durch die Anzahl
5. Quantil: Das p-Quantil ist der Wert, für den gilt, dass er von p Prozent der Werte
nicht überschritten wird. - 42StreuungsmaßeVarianz : Maß für die durchschnittliche quadratische Abweichung zum Mittelwert
Standardabweichung (engl. standard deviation): Quadratwurzel der Varianz
Interquartilsabstand (engl. interquartile range, IQR): Oberes Quartil - 43Struktur der Daten in R

- 44-Verteilung- rechtsschieferechtsschiefen (linkssteilen) Verteilungen sind mehr Werte im unteren
Wertebereich
- 45-Verteilung- linksschiefbei linksschiefen (rechtssteilen) sind mehr Werte im oberen Wertebereich

- 46VerteilungBei symmetrische Verteilungen verteilen sich die Daten symmetrisch um eine zentrale Lage.
Bei mehrgipfligen Verteilungen gibt es mehr als nur ein Zentrum, um das die
Werte streuen.
- 47Normalverteilung

- 48-Kovariation- Kovarianz

- 49-Kovariation- Korrelationskoeffizient

- 50Hypothesentest Nullhypothese und AlternativhypotheseIInhaltliche Hypothesen und Modelle werden mathematisch/statistisch
operationalisiert. Dabei ist die Nullhypothese H0 i. d. R. die, dass es keinen Zusammenhang, keinen Unterschied gibt,
die Alternativhypothese ( HA Forschungshypothese) ist das logische Gegenteil der Nullhypothese. Die Rollen von H0 und HA können nicht vertauscht werden. - 51Hypothesentest PopulationHypothesen beziehen sich auf die Population/ Grundgesamtheit, d. h. p, µ, β . (Nicht auf die Stichprobe)
Nullhypothesen können einseitig, gerichtet ( ≤ , ≥ ) oder zweiseitig, ungerichtet ( = ) sein. - 52Hypothesentest TeststatistikAnhand einer geeigneten Teststatistik werden die Stichprobendaten
zusammengefasst. Ist die Wahrscheinlichkeit der Teststatistik unter H0 klein, fällt der Wert der Teststatistik in den Ablehnungsbereich und wird H0 wird verworfen, andernfalls nicht.
If the "P" is Low then the Ho Must Go! - 53Hypothesentest SiginifikanzniveauDas Signifikanzniveau α eines Tests gibt die maximal zugebilligte Irrtumswahrscheinlichkeit dafür an, H0 zu verwerfen, obwohl H0 gilt.
üblich: α = 5%, auch 1% oder (selten) 10% möglich - 54p-Wertberechnet sich aus der (Rand-)Wahrscheinlichkeit der Teststatistik unter H0
Gilt p-Wert ≤ α (Signifikanzniveau), so wird H0 verworfen
Der p-Wert sagt nicht aus, wie wahrscheinlich H0 bei den vorliegenden
Daten (Teststatistik) ist , sondern wie wahrscheinlich die vorliegende
Teststatistik unter H0 sind. Der p-Wert sagt nicht, wie relevant ein
Ergebnis ist.
Keine inhaltliche Entscheidung sollte rein auf Basis des p-Wertes getroffen werden.
Vor der Testentscheidung immer eine explorative Datenanalyse durchführen. - 55FehlerartenFehler 1. Art , Alpha-Fehler: Die Nullhypothese wird verworfen, obwohl sie gilt.
Fehler 2. Art , Beta-Fehler: Die Nullhypothese wird nicht verworfen, obwohl die
Alternativhypothese gilt.
- 56Punktschätzerein unbekannter Parameter/ Wert der
Population anhand eines Wertes der Stichprobe geschätzt
Standardfehler beschreibt die Streuung
(Standardabweichung) eines Schätzwertes - 57KonfidenzintervallEin Konfidenzintervall gibt einem Bereich an, der den wahren, unbekannten Wert
der Population mit einer gegebenen Sicherheit (z. B. 95% = 100% − 5% ) überdeckt
Je größer die Sicherheit (z. B. 99% statt 95% ), desto breiter ist das Intervall
Je größer der der Stichprobenumfang, desto kleiner das Konfidenzintervall (untersonst gleichen Umständen): der Standardfehler se fällt mit n . - 58Bootstrap...
- 59Testverfahren Kategoriale DatenTest des Anteilswertes : Anteil eines (binären) Merkmals in der Population.
Chi-Quadrat Unabhängigkeitstest : Zusammenhang/ Unabhängigkeit zweier
nominaler Merkmale. Hypothese H0 : Die Merkmale sind unabhängig, es gibt keinen Zusammenhang HA : Die Merkmale sind nicht unabhängig, es gibt einen Zusammenhang. - 60Ergebnis Test des Anteilswertes

- 61Chi-Quadrat Test: χ2 -TestITest des Zusammenhangs zweier kategorialer (nominaler) Variablen. Dabei werden die beobachteten Häufigkeiten O der Merkmalsausprägungskombinationen mit den unter Unabhängigkeit erwarteten Werten E verglichen

- 62Chi-Quadrat Test Auswertung in R

- 63Einstichproben t-TestTestet den Mittelwert eines Merkmals einer Stichprobe mit einem hypothetisch richtigen Mittelwert der Population. t.test()

- 64Gepaarter t-Test/ t-Test für abhängige StichprobenTestet die Differenz der
Mittelwerte zweier Merkmale ( A, B ) einer Stichprobe mit einer hypothetisch
richtigen Differenz in der Population - 65Zweistichproben t-Test/ t-Test für unabhängige StichprobenTestet die
Mittelwerte eines Merkmals zweier Stichproben 1 , 2 in der Population - 66Varianzanalyse (Anova)Testet die Gleicheit der Mittelwerte zweier oder mehr Stichproben (Merkmale) in der Population: H0 : µ1 = µ2 = . . . = µK vs. HA : mindestens ein Mittelwert unterscheidet sich ( µi = µj ). aov()
- 67Varianzanalyse (Anova)Vergleich des Lagemaßes µ bei zwei oder mehr Stichproben. Ein- oder mehrfaktoriell möglich, bei mehr als einem Einfluss auch Wechselwirkungen.
- Nullhypothese: Lagemaß µ für alle Gruppen gleich.
- Die Gesamtstreung ( SST ) wird zerlegt in die Streuung zwischen den
Stichproben /Gruppen ( SSG ) und die Streuung innerhalb der
Stichproben /Gruppen ( SSE ): SST = SSG + SSE . Ist das Verhältnis der
Streuung zwischen den Gruppen im Verhältnis zur Streuung innerhalb der Gruppengroß ( F ), so ist dies unter der Nullhypothese unwahrscheinlich.
- Voraussetzung: Daten innerhalb der Stichproben/ Gruppen unabhängig, identisch, normalverteilt
Informações
- Descrição
- wissenschaftliche Methoden FlashCards sobre Lernkarten Klausur, criado por Christian Höppner em 22-12-2017.
- Criado por
- Christian Höppner
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