Flashcards
Körperorientierung, Zelle, Gewebe (Anfang Epithelgewebe)
Flashcards do conjunto (200)
- 1AnatomieBau/Aufbau des menschlichen Körpers
- 2PhysiologieFunktionsweise aller gesunden Funktionen des menschlichen Körpers
- 3Kennzeichen des Lebens: 6 Merkmale aller Lebewesen1.Aufbau aus Zellen
2.Stoffwechsel
3.Motilität
4.Vermehrung
5.Wachstum/ Entwicklung
6. Erregbarkeit/ Kommunikation - 4KörperstammKopf
Hals
Rumpf - 5RumpfThorax
Abdomen
Pelvis - 6obere Extremitäten (obere Gliedmaßen)Hände und Arme
Verbindung mit Rumpf durch Schultergürtel (offen), Clavicula (Schlüsselbein) und Scapula (Schulterblatt) - 7untere Extremitäten (untere Gliedmaßen)Beine und Füße
Verbindung mit Rumpf durch Beckengürtel - 8cranialzum Kopf
- 9caudalzum Steiß, vom Kopf weg
- 10ulnarzur Elle
- 11radialzur Speiche
- 12palmarzur Handfläche
- 13proximalzum Rumpf
- 14distalvom Rumpf weg
- 15tibialzum Schienbein
- 16medianin der Körpermittelebene
- 17medialzur Körpermittelbene hin
- 18lateralzur Seite
- 19dorsal/ posteriornach hinten/ zum Rücken
- 20anterior/ ventralnach vorne/ zum Bauch
- 21LongitudunalachseLängsachse/ Vertikalachse
- 22SagittalachsePfeilachse/Tiefenachse
- 23HorizontalachseQuerachse/ Transversalachse
- 24SSagittal + Längsachse
- 25TransversalebeneHorizontalachse + Sagittalachse
- 26FrontalebeneLängsachse + Horizontalachse
- 27ZelleDie Zelle ist die kleinste, selbstständig lebensfähige Einheit.
- 28Was haben alle Zellen gemeinsam?-Zellmembran, innerhalb dieser befindet sich
-Zytoplasma (Grundsubstanz der Zelle)
-Zellkern mit Erbgut
-Zellorganellen - 29GewebeSetzt sich zusammen aus Zellen, die gleiche / ähnliche Funktion und Aufbau haben.
- 30Was für Gewebearten kennst du?Muskelgewebe, Nervengewebe, Knochengewebe
- 31Wieviele Muskelgewebearten gibt es?1. Glatte Muskulatur (innere Organe, Magen, Darm, Nieren) ---> unterliegt NICHT unserem Willen
2. Quergestreifte Skelettmuskulatur ---> Bewegungsapparat, unterliegt unserem Willen
3. Quergestreifte Herzmuskulatur - 32ESELSBRÜCKE Ebenen: Sagittalbene und Transversalebene haben beide die SagittalachseSE: SA+ LA (anterior-posterior, teilt Körper in zwei gleiche Hälften)
TE: SA + HA (quer durch Körper und teilt in oben und unten)
FE: LA + HA (liegt parallel zur Stirn, von oben nach unten) - 33OrganZusammenschluss aus Geweben, die für eine bestimmte Aufgabe/ Funktion im Körper verantwortlich sind
- 34Stroma-Bindegewebe des Organs
-hält es in Form, stürzt es
-enthält Gefäße und Nerven - 35ParenchymFunktionsgewebe, d.h. es ist für die speziellen Aufgaben des Organs verantwortlich
- 36Organsystem-mehrere Organe, die eine gemeinsame Aufgabe erfüllen
- 37Nenne ein Beispiel für ein OrgansystemHerz- Kreislauf, Immunsystem, Nervensystem, Atmungssystem, usw
- 38Wie viele seröse Höhlen gibt es?1. 2x Pleuraspalt
2. Pericardhöhle
3. Peritonealhöhle - 39Was sind seröse Höhlen?Spalte, mit Wasser und Proteinen gefüllt, die dafür sorgen, dass Organe nicht verletzt gehen, wenn man sich bewegt.
- 40Wieviele Teile hat eine Serosa?1.Serosa viszeralis: umgibt Organ (Lungen, Herz, Bauchraum)
2. Serosa parietalis: äußere Abgrenzung, umgibt Serosawand - 41HistologieLehre von Geweben
- 42Inneres Milieu-Umgebungsbedingungen der Zellen im Körperinneren wie:
-Außentemperatur
-pH-Wert - 43Makroskopischmit bloßem Auge sichtbar
- 44Mikroskopischmit Hilfe vom Mikroskop sichtbar
- 45MorphologieLehre der Formen, Gestalten und Strukturen
- 46OrganZusammenschluss aus Geweben, hat bestimmte Funktion im Körper
- 47OrganismusSystem der Organe der Lebewesen
- 48Organsystemmehrere Organe die kooperieren, um eine Aufgabe im Körper zu erfüllen
- 49PathologieLehre über kranke Funktionen des Körpers
- 50PhysiologieLehre von gesunden, mikroskopischen/ makroskopischen Funktionen des Körpers
- 51TopografieOrt, Lokalisation und Ausdehnung eines Organs
- 52ZytologieLehre der Zellen
- 53ThoraxBrustkorb
- 54AbdomenBauch
- 55PelvisBecken
- 56ZellmembranZellhaut
- 57ZytoplasmaGrundsubstanz
- 58SGerüst eines Organs, enthält Nerven und Gefäße
- 59ParenchymFunktionsgewebe (z.B. Lungenbläschen)
- 60ZNSzentrales Nervensystem
-Gehirn
-Rückenmark - 61PNSperipheres Nervensystem
-alle Teile außerhalb vom Gehirn und Rückenmark - 62PleuraBrustfell
- 63Pleura visceralisLungenfell (inneres Blatt)
- 64Pleura parietalisRippenfell (äußeres Blatt)
- 65BrustfellLungen+ Rippenfell
- 66PleuraspaltPleurahöhle
- 67MyocardHerzmuskel
- 68Epicardinneres Blatt des Herzbeutel
- 69Pericardäußeres Blatt des Herzbeutels
- 70PericardhöhleSpalt zwischen innerem und äußerem Blatt des Herzbeutels
- 71PeritoneumBauchfell
- 72Peritoneum visceraleinneres Bauchfell, dass innere Organe überzieht
- 73Peritoneum parietaleäußeres Bauchfell, das Bauchwand von innen auskleidet
- 74Wer oder was bildet die Flüssigkeit in der Serosa?Die Serosa selbst stößt ein Sekret ab
- 75PeritonealhöhleBauchfellhöhle
- 76MediastinumRaum zwischen den beiden Lungenflügeln
- 77Semipermeabilitäthalbdurchlässig
- 78Differenzierungim Laufe der Entwicklung haben sich Zellen für die verschiedenen Aufgaben im Organismus spezialisiert
- 79Molekülezwei- oder mehratomige Teilchen, die durch chemische Bindungen zusammengehalten werden
- 80F2x Wasserstoff, ein mal Sauerstoff
- 81Atomekleinster, nichtteilbarer Baustein, aus dem alle festen, flüssigen und gasförmigen Stoffe bestehen
- 82ElementStoff, der aus einer einzigen Sorte Atome besteht
- 83SyntheseVorgang, bei dem aus Elementen eine neue Verbindung oder Stoff hergestellt wird
- 84ProteineEiweiße
- 85HydrophilSubstanzen, die in Wasserlöslich, Wasser anziehend sind
- 86LipophilSubstanzen, die in Fett löslich sind
- 87Ionenelektrisch geladene Atome oder Moleküle
- 88HydrophobWasserabstoßend
- 89Zytoplasmafüllt Inneres jeder Zelle aus (Zellplasma, Zellflüssigkeit, Grundsubstanz)
- 90Zytosolverbleibende Reste des Zytoplasmas, nachdem das vom Volumen der Zellorganellen abgezogen wurde
- 91IntrazellulärraumZellinneres
- 92ExtrazellulärraumRaum außerhalb der Zelle
- 93Interstitiumäußere Umgebung der Zelle
- 94I.I Die Zellen-kleinste selbstständig lebende Einheit..
-alle Zellen haben diese Gemeinsamkeiten:
1.Zellwand
2.Zellplasma
3.Zellkern
4.Zellorganelle - 95Was können Zellen?sich bewegen, sich teilen, wachsen, auf Reize reagieren
- 96(Grundaufbau) Zellmembran-Doppellipidschicht
-Semipermeabel
-Regelt Ein- und Austritt wichtiger Stoffe - 97Von welchen Faktoren hängt die semipermeable Membran an?Lipophile Substanzen ((Sexual)Hormone) und sehr kleine Moleküle wie Wasser, Sauerstoff und Kohlendioxid können die semipermeable Membran leicht überwinden. Große Moleküle wie die meisten Proteine und elektrisch geladene Teilchen hingegen können die Membran nicht einfach so durchwinden.
- 98Wie sonst können große Moleküle, geladene Teilchen und hydophile Substanzen die Membran überwinden?!Durch Kanalproteine, die hydrophile Poren bilden !
-müssen Ionen durch die Membran, bilden sich Ionkanäle, die sie durchqueren können.
-müssen große oder mehrere Proteine durch, helfen die Carrier- Proteine, in die eine aber auch andere Richtung
-müssen Wasserteilchen transportiert werden, gibt es Aquaporine - 992. Zellplasma-füllt die Zelle komplett aus
-enthält Wasser, Salze, Proteine, Fett, Kohlenhydrate - 1003. Zellkern/ Nukleusgehört zu Zellorganellen
- 1014. Zellorganellen-Organe der Zelle, die alles am Leben halten
-Bauen Stoffe auf & ab und sorgen für Energiegewinnung
-nehmen bis zu 50% des Zellvolumens ein, der Rest ist Zytosol, da spielen sich meisten Stoffwechselprozesse ab - 102I.II Zellorganellen, 1. Der Zellkern-größte Zellorganelle
-enthält DNA
-Steuerungszentrum des Zellstoffwechsels - 103Zum Zellkern gehören:-Kernhülle, besteht aus 2 Membranen und -hat viele Kernporen
-äußere Kernmembran geht in ER über - 104Was ist Karyoplsma?Alles, was sich im Zellkern befindet
- 105Woraus besteht Karyoplasma?-Nukleolus (Kernkörperchen (Kern im Kern)
-Nuklear- Sol
-Chromatin - 106Wofür ist der Nukleolus zuständig?Bildet RNA, Bestandteil der Ribosome
- 107Was ist Nuklear- Sol?flüssiger Anteil des Karyoplasmas, besteht aus vielen verschiednen Proteinen
- 108Was ist Chromatin?-enthält die Erbsubstanz DNA
-ist ein Komplex aus DNA und Kernproteinen
-Material, aus dem sich Chromosomen bilden - 1092. Mitochondrien (Aufgaben)-Kraftwerke der Zelle
-erzeugen das energiereiche- Molekül ATP(Adenosintriphosphat)
-produzieren Energie für Metabolismus
-und für aktiven Membrantransportprozesse
-Stellen Proteine her - 110Wer/ was hat wie viele Mitochrondrien?-Anzahl d. Mitochondrien besagt, wie viel Energie ein Organ braucht (Energiebedarf)
- 111Welche Zellen haben einen extremhohen Energiebedarf?Muskelzellen
Nervenzellen
Herzmuskelzellen
Sinneszellen - 112Welche Zellen hingegen haben nicht so viele Mitochondrien?Knorpelzellen, da wenig stoffwechselaktiv
- 1133. Ribosomen-Proteinbiosynthese, baby!
-also stellen Protein her
-sind in jeder Zelle millionenfach vorhanden - 1144. Endoplasmatisches Retikulum (schlauchartiges und verzweigtes Gebilde im Zytoplasma, umgeben von einer Membran)es gibt zwei verschiedene ER- Typen:
1. raues ER: Membran mit Ribosomen besetzt
2.glattes ER - 115Was ist die Aufgabe des RAUEN ER?Proteinbiosynthese, wie Ribosomen
- 116Aufgabe glattes ER?-Lipidsynthese und Lipidverteilung in der Zelle
-Entgiftung der Zelle
-in Muskelzellen: Speichermedium für Calcium - 1175. Golgi- Apparat-setzt sich zusammen aus Diktyosomen
- 118Was sind Diktyosomen?!-Stapel aus 5-10 dichten Membransäckchen
-vom Rand und Innenseiten schnüren sich Golgi- Versikel ab (Bläschen) - 119Was passiert im Golgi- Apparat?- die Proteine, die im rauen ER produziert worden sind, werden modifiziert und nach ihrem Bestimmungsort sortiert
- 120Wie können diese Proteine sortiert und modifiziert werden?-entweder als Golgi- Vesikel (Sekretbläschen) verpackt und abgeschnürt und danach aus der Zelle ausgeschleust (Exozytose) ODER
-werden als Lysosom in der Zelle verbleiben - 121Wo ist der Golgi- Apparat besonders ausgeprägt?in Zellen mit sekretbildenden Funktionen, also hormonbildenden Zellen
- 1226. Lysosomen-sind kleine Bläschen, die der Golgi- Apparat bildet
-enthalten und speichern Enzyme - 123Was sind die Aufgaben von Lysosomen?-komplexe Moleküle abzubauen, verdauen also Fremdstoffe mit Hilfe ihrer Enzyme (Phagozytose)
-die entstandenen Abbauprodukte werden in den Extrazellulärraum abgeben oder verbleiben ohne Funktion im Zytoplasma - 124Abbauprodukte können..?sich an langlebigen Zellen, z.B Nervenzellen anhäufen, dann bildet sich braun- gelbliches Lipofuszin, Alterspigment
- 1257.Mikrotubuli-kleine, verschieden lange Röhren, Kanäle aus Protein
-befinden sich im Zytoplasma - 126Aufgaben Mikrotubuli-Erhaltung der Zellform
-Transportschienen - 1278.Zentriolen-treten immer paarweise auf, immer nahe des Zellkerns
-winzige L-förmige Gebilde
- wichtige Rolle bei Zellteilung - 128I.III Intrazellular- und ExtrazellularflüssigkeitIZF: Flüssigkeit innerhalb einer Körperzelle
bei Erwachsenen von ca 70kg, ist Zellwasser 30l
EZF: Körperflüssigkeit außerhalb der Zelle
ca 15l - 129Wie kann man den Extrazellularraum noch nennen?Interzellularraum oder Interstitium
- 130auf wie viele Räume im Körper verteilt sich die Extrazellularflüssigkeit?auf 3
- 131Wie heißen diese Raume, die mit Extrazellularflüssigkeit gefüllt sind?-INTRAVASALRAUM (Plasmaraum): Blutplasma der Blutgefäße ---> 2,7l
-INTERSTITIELLER RAUM (Interstitium): 10l, umgibt sämtliche Körperzellen, dazu zählt auch die Lymphe
-TRANSZELLULÄRE FLÜSSIGKEITEN: ca 2l, besteht aus mehreren unterschiedlichen Räumen, in denen die Flüssigkeit jeweils eingeschlossen ist - 132Beispiele für die transzellulare Flüssigkeit-Synovia in den Gelenken,
-Kammerwasser des Auges,
-Gehirn- Rückenmarks- Flüssigkeit - 133Weshalb sind die Körperflüssigkeiten von so großer Bedeutung?-machen einen ständigen Stoffaustausch der Zellen möglich
-um Zelle zu versorgen, müssen unentwegt Nährstoffe und Sauerstoff herantransportiert werden
-und die verbrauchten Stoffe müssen aber auch wieder abtransportiert werden - 134Zelle und Gewebe Teil II Stoffwechsel und Stofftransportdamit die Zellen ihren Aufgaben nachgehen können, müssen sie ständig Stoffe aufnehmen, verändern und wieder abgeben.
- 135MetabolismusStoffwechsel
- 136KatabolismusAbbaustoffwechsel/Energiestoffwechsel
- 137AnabolismusAufbaustoffwechsel/ Baustoffwechsel
- 138ATPAdenosintriphosphat, ist ein energiereiches Molekül, das von den Mitochondrien produziert wird
- 139DiffusionAusbreitung eines Stoffes in einem Raum
- 140OTeilchentransport gelöster Stoffe durch eine semipermeable Membran
- 141II.2 Metabolismusman unterscheidet zwischen Katabolismus (Energiestoffwechsel) und Anabolismus (Baustoffwechsel)
- 142Was ist der Katabolismus?Energiestoffwechsel, der durch Verbrennung von Nährstoffen und Sauerstoff Energie erzeugt
- 143Was ist der Anabolismus?Baustoffwechsel, der zum Aufbau von Körperbestandteilen dient und Energie verbraucht
- 144ATPdurch Katabolismus hergestellt, lässt sich relativ schnell auf und abbauen, hält sich ca 2-3 min im Organismus
---> Akku der Zelle - 145Baustoffwechsel-in erster Linie werden Proteine benötigt
-bauen Zellbestandteile und Zellprodukte (Körperbestandteile) auf
-sorgen für Aufrechterhaltung der Zellen - 146Was sind Proteine?Eiweiße, Eiweißstoffe, biologische Makromoleküle, die aus langen Verkettungen von Aminosäuren aufgebaut sind
- 147Was ist der Baustein menschlichen Körpers?Proteine.
- 148Was besteht denn alles aus Eiweiß?alle Organe (Herz, Lunge, Nieren, Milz, Leber, Magen- Darmtrakt, auch das Immunsystem), Haut, Muskeln, Knochen und Nervengewebe
----> unverzichtbar, OHNE Eiweiß, könnte der menschliche Körper nicht leben - 149Welche Nährstoffe sind wichtig für Metabolismus?-Kohlenhydrate
-Fette
-Eiweiße
-Vitamine
-Mineralstoffe
-Ballaststoffe - 150Was zählt zu den energieliefernden Nährstoffen?Kohlenhydrate
Fette
Eiweiße - 151Was sind keine energieliefernden Nährstoffe, die aber TROTZDEM wichtig für den Stoffwechsel sind?Vitamine
Mineralien
Ballaststoffe
Wasser - 152II.3 Der StofftransportZellen können nur dann richtig arbeiten und funktionieren, wenn unentwegt Nährstoffe und Sauerstoff heran- und abtransportiert werden.
- 153Welche Stoffe werden z.B. abtransportiert?"Abfall" wie Kohlenstoffdioxid
- 154Welche zwei Arten von Stofftransporten gibt es?2.
-Aktiver Stofftransport
-Passiver Stofftransport - 155Was bedeutet aktiv?dass die Stoffe unter Energieverbrauch abtransportiert werden.
- 156Was bedeutet passiv?Abtransport ohne Verbrauch von Energie
- 157Was zählt zum passiven Transport?Diffusion
Osmose - 158Diffusiondas Prinzip der Diffusion gilt bei:
-Vermischung von Teilchen in Gasen
-Teilchen in Flüssigkeiten
-Wanderung von Teilchen durch eine permeable Membran - 159Was ist das Bestreben von Diffusion?Ein Komzentrationsausgleich! Wenn es ein Konzentrationsgefälle gibt, möchte die Natur das immer unbedingt ausgleichen.
- 160Was ist ein Konzentrationsgefälle?Zwischen zwei mischbaren Stoffen bestehen unterschiedliche Konzentrationen
- 161Wie kommt die Vermischung zu stande?Die Moleküle sind in ständiger Bewegung, man spricht von der Brownschen Molekularbewegung
-bewegen sich rein zufällig
-stoßen mit anderen Teilchen zusammen, es kommt zum Richtungswechsel
-nach gewisser Zeit bewirken die zufälligen Bewegungen einen KAusgleich beider Stoffe - 162Fasse Diffusion noch einmal kurz zusammen!-Ausbreitung eines Stoffes in einem Raum
-Konzentrationsgefälle bedeutet: Zwischen zwei mischbaren Stoffen besteht unterschiedliche Konzentration
-Konzentration= Ort mit vielen Teilchen auf einem bestimmten Raum - 163Wie ist der verlauf des KAusgleiches?-vom Ort der HÖHEREN Konzentration, zum Ort der NIEDRIGEN Konzentration
- 164Ursache für Diffusion?-ständige Bewegung der Teilchen (Moleküle)= Brown- Molekularbewegung
- 165Wodurch wandern die Teilchen?durch eine permeable Membran
- 166Was ist Osmose?-der Austausch von Stoffen und Flüssigkeiten in lebenden Organismen
- 167Was haben Osmose und Diffusion gemeinsam?-passiver Transport/ Teilchenaustausch
-Lösungen mit unterschiedlicher Konzentration - 168Was ist der Unterschied?Die Membran trennt die Stoffe ebenfalls, allerdings ist sie semipermeabel.
- 169Was bedeutet semipermeabel?Membran lässt nur das Lösungsmittel (Wasser), nicht aber die gelösten Stoffe (z.B. Zuckermoleküle) durch.
- 170MERKSATZ DIFFUSION UND OSMOSEDIFFUSION: TEILCHENWANDERUNG
OSMOSE: FLÜSSIGKEITSWANDERUNG - 171Erkläre Osmose anhand der KirscheBei Regen platzen Kirschen auf, da:
-Innen hat Kirsche viel Zucker-> hohe K
-Außen K niedrig, da nur Wasser und kein Zucker
-> KGefälle
deswegen fließt Wasser immer da hin, wo K höher ist, also wo gelöste Stoffe sich befinden! - 172Wohin fließt das Wasser bei Osmose?dahin, wo die gelösten Stoffe sind, wo die Konzentration also höher ist
- 173Zusammenfassung Osmose-passiver Transportprozess
-Lösungsmitteltransport (im menschlichen Körper immer Wasser!) durch semipermeable Membran
-sp Membran lässt Lösungsmittel, nicht aber gelösten Stoff durch
-sp Membran teilt zwei Lösungen unterschiedlicher K von einander
-Wasser fließt immer dahin, wo Konzentration (also gelösten Stoffe) am höchsten ist - 174Zelle und Gewebe Teil III Benenne die 4 Grundgewebearten-Das Gewebe: Allgemeines
-Das Epithelgewebe
-Das Binde- und Stützgewebe
-Das Muskelgewebe
-Das Nervengewebe - 175Was ist ein Gewebe?Zellen mit gleicher Bauart und Funktion
- 176HistologieLehre von Geweben
- 177ParenchymGesamtbegriff für die Zellen, die für die Organfunktion zuständig sind
- 178StromaBindegewebe des Organs, daraus ist Gerüst aufgebaut, enthält Nerven und Gefäße
- 179InterstitiumRaum zwischen den Zellen
- 180Woraus besteht die Interzellularsubstanz?-besteht aus Fasern und einer Eiweißhaltigen Zwischenzellsubstanz
- 181Wo befindet sich die Interzellularsubstanz?Im Interstitium, also zwischen den Zellen
- 182InterzellularbrückenKontakte der Zellen des Epithelgewebes
- 183Autogenaus sich selbst heraus
- 184Apikalbefindet sich an der Spitze, ist oben (z. B. bei einem Organ)
- 185GewebeAus Zellen werden Gewebe, aus Geweben werden Organe.
Wir kennen Lebergewebe, Herzmuskelgewebe, Muskelgewebe, Bindegewebe, Nervengewebe, Lungengewebe - 186Gewebe besteht aus-Zellen mit gleichem/ ähnlichen Bau und Funktion
-Zellen werden zusammengehalten durch Interzellularsubstanz - 187Woraus besteht Interzellularsubstanz?-eiweißhaltige Grundsubstanz
-Fasern - 188Für was ist die Interzellularsubstanz verantwortlich?Für den Stoffaustausch zwischen den Zellen
- 189Was bedeutet Stoffaustausch nochmal?-Zellen müssen unentwegt mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt werden
-dei verbrauchten / umgewandelten Stoffe müssen antransportiert werden
-verbrauchte Stoffe sind Stoffwechselendprodukte - 190Nenne ein Beispiel für Umwandlung und Abtransport von StoffenSauerstoff wird in Kohenstoffdioxid umgewandelt und muss abtransportiert werden
- 191EpithelgewebeZellen liegen ganz dicht beieinander
- 192Wie viele Grundgewebe gibt es?4
- 193Zähle die Grundgewebe auf1. Epithelgewebe
2. Binde- und Stützgewebe
3. Muskelgewebe
4. Nervengewebe - 194DAS EPITHELGEWEBE---> Körperoberfläche und Innenwände von Organen (Magen, Darm, Harnleiter)
-haben viele Kontakte miteinander (Interzellularbrücken)
-schützen Innere und Äußere Körperoberflächen vor schädigenden Einflüssen - 195Was können Epithelgewebe?-Sekrete absondern (z. B. Schweiß)
-Nährstoffe resorbieren (z. B aus dem Darm)
-Sinesreize aufnehmen und sie weiter transportieren - 196Wie kann man Epithelgewebe aufteilen?-nach ihrer Hauptfunktion
1. Oberflächenepithelien
2. Drüsenephitelien
3. Sinnesepithelien - 197Was haben Epithelgewebe nicht?-kaum Interzellularsubstanz
-keine eigenen Blut- und Lymphgefäße - 198Wodurch wird das Epithelgewebe genährt?durch Diffusion vom tieferliegenden Bindegewebe
- 199Was verbindet denn das Epithelgewebe mit dem darunterliegenden Bindegewebe?Basalmembran (Grundhäutchen), liegt also dementsprechend zwischen den beiden Geweben
- 200a) Oberflächengewebe wie wird es noch genannt, was bedecken sie und welche Funktion haben sie?-Deckepithelien genannt
-bedecken sowohl innere Oberflächen als auch äußere
-Epithelgewebe der Haut schützt Körper vor Wasserverlust
Informações
- Descrição
- TU:4.10.18/EINFÜHRUNG IN DIE ANATOMIE UND KÖRPERORIENTIERUNG
- Criado por
- Jelena Tomic
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