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Flashcards

Definitionen Pädagogische Psychologie-Motivation

Caro Lin6481 Alemão 20 flashcards

Flashcards do conjunto (20)

  1. 1MotivationMotivation ist ein psychischer Prozess, der die Initiierung, Steuerung, Aufrechterhaltung und Evaluation zielgerichteten Handelns leistet. (DRESEL & LÄMMLE, 2011)
    Motivation kann definiert werden, als eine aktivierende Ausrichtung des momentanen Lebensvollzugs auf einen positiv bewerteten Zielzustand. (RHEINBERG, 2006)
  2. 2LeistungsmotivationEin Verhalten ist dann leistungsmotiviert, wenn es auf die Erreichung eines Gütestandards gerichtet ist,
    man also bestrebt ist, eine Aufgabe zu meistern, etwas besonders gut zu machen, sich selbst zu übertreffen oder auch sich im Wettbewertb mit andernen zu beweisen. (Brandstätter, 2011)
  3. 3LernmotivationMan bezeichnet die aktuelle Lernmotivation einer Person als Ausmaß des Wunsches oder der Absicht, sich in einer bestimmten Situation ein bestimmtes Wissen anzueigenen oder eben nicht anzueignen. Die Ausprägung der Lernmotivation bestimmt die Dauer und Intensität der Auseinandersetzung mit dem Lerngegenstand. (Möller, 2008)
  4. 4aktuelle MotivationAktuelle Motivation bezeichnet die zeitlich begrenzte Motivation einer Person in einer bestimmten Situation. (MÖLLER, 2008)
  5. 5überdauernde MotivationUnter habitueller Motivation versteht man das wiederholte bzw. gewohnheitsmäßige Auftreten einer spezifischen aktuellen Motivation. (PEKRUN, 1988)
    Dispositionale Motivationskonstrukte sind im Unterschied zu habituellen Merkmalen durch eine benennbare psychische Struktur gekennzeichnet. (PEKRUN, 1988)
  6. 6MotiveMotive sind zeitlich überdauernde und interindividuell unterschiedliche Präferenzen für bestimmte Verhaltensklassen und die mit diesen Verhaltensklassen einhergehenden subjektiven Anreizen, insbesondere das Erleben emotionaler Befriedigung. (MC CLELLAND, 1987)
  7. 7ZielorientierungZiele sind Vorwegnahmen von Handlungsfolgen, die mehr oder weniger bewusst zustande kommen. Sie beziehen sich auf zukünftige, angestrebte Handlungsergebnisse und beinhalten zugleich auch eine kognitive Repräsentation dieser Handlungsfolgen. (KLEINBECK, 2006)
    Zielorientierungen werden aufgefasst als gewohnheitsmäßige oder überdauernde (habituelle oder dispositionale) Präferenzen für bestimmte Ziele, die in Lern- und Leistungssituationen verfolgt werden können. (PEKRUN, 1988)
  8. 8Interesse individuell & situational (Krapp, 2006)Das individuelle Interesse kann als relativ dauerhaftes, dispositionales Merkmal einer Person verstanden werden, das sich in der Auseinandersetzung mit einem Gegenstandsbereich entwickelt und als mehr oder weniger starke Wertschätzung dieses Bereichs zum Ausdruck kommt.
    Das situationale Interesse bezeichnet dagegen den durch äußere Umstände hervorgerufenen Zustand des Interessiertseins, der u.a. durch eine erhöhte Aufmerksamkeit und Gefühle der Neugier und Faszination gekennzeichnet ist.
  9. 9extrinsische MotivationUnter extrinsischer Motivation versteht man die Absicht, eine Lernhandlung durchzuführen, weil damit positive Konsequenzen herbeigeführt oder negative Konsequenzen vermieden werden (SCHIEFELE, 1996).
    Extrinsische Motivation ist dadurch gekennzeichnet, dass der Wert nicht in der Handlung selbst, sondern in deren Folgen besteht. Differenzierung in selbstbestimmt-extrinsische Motivation und fremdbestimmt-extrinsische Motivation. (DECI & RYAN, 1985)
  10. 10intrinsische MotivationIntrinsische Motivation bezeichnet die Absicht, eine bestimmte Lernhandlung durchzuführen, weil die Handlung selbst von positiven Erlebenszuständen begleitet wird (SCHIEFELE, 1996).
    Intrinsische Motivation kennzeichnet die Bereitschaft, eine Handlung auszuführen, weil sie für sich selbst befriedigend oder belohnend ist, entweder weil die Tätigkeit als solches positiv erlebt wird oder weil das Thema als interessant erlebt wird. (DECI & RYAN, 1985)
  11. 11tätigkeitszentrierte Lernmotivation...tritt ein, wenn ein Lerner unabhängig vom Lerngegenstand bestimmte Handlungsformen (z.B. Gruppenarbeit, praktisches Experimentieren) bevorzugt
  12. 12gegenstandszentrierte LernmotivationLerner, der sich - unabhängig von der jeweils durchgeführten Tätigkeitsform - für den Inhalt interessiert und deshalb positive Gefühle während des Lernens erlebt (->instrinsiche Motivation)
  13. 13Flow-Erleben (CSIKSZENTMIHALYI, 1985,1990)...beinhaltet im Kern ein vollkommenes Aufgehen in der Tätigkeit. Weitere Aspekte dieses Erlebens sind die Selbstvergessenheit, das Verschmelzen von Handlung und Bewusstsein und das Gefühl von Kontrolle.
    wichtige Bedingung: subjektive Passung von Fähigkeit und Handlungsanforderung
  14. 14Dispositionale MotivationskonstrukteMotive
    Zielorientierung
    Interesse
    Fähigkeitsselbstkonzept
  15. 15relevante Motive für den Lernereich (Dresel & Lämmle, 2011)Leistungsmotiv
    Anschlussmotiv
    Machtmotiv
    tragen zur Entstehung aktueller Motivation bei
  16. 16LeistungsmotivUnterteilung in Annäherungs- und Vermeidungsmotiv
  17. 17implizite & explizite Motivezwei unabhängige Motivationssysteme, die funktional zusammenwirken
    implizite Motive: energetisieren Verhalten
    explizite Motive: geben Energie Richtung
    (McClelland)
    mit Ausmaß an indivudueller Selbstbestimmtheit nimmt der Zusammenhang zwischen impliziten und expliziten Motiven zu
    (Trash & Elliot, 2002)
  18. 18implizite Motive (McClelland)- früh gelernt
    - emotional getönte (affektbasierte) Präferenzen
    -früh entwickelt
    -nichtsprachlich repräsentiert
    -nicht erfassbar mit Selbstbericht
    -erfordert keine Selbstreflexion und
    bewusste Kontrolle des Verhaltens
    -durch affektive Erfahrungen kommt es zur Ausbildung affektgesteuerter Bedürfnisse
    - sagen operantes Verhalten vorher
  19. 19explizite Motive (McClelland)- bewusste Selbstzuschreibungen
    - haben sich als Teil des SK entwickelt
    - später in der Kindheit in Auseinandersetzung mit der Umwelt erlernt
    -an Sprache gebunden
    - durch Sprache (Selbstbericht) zugänglich
    -kognitive Bedürfnisse
    -sagen respondes Verhalten vorher
  20. 20Leistungsziele 2 x 2 Leistungszielansatz (Elliot & McGregor, 2001)Dimensionen Valenz & Referenzstandard/ Bezugsnorm:
    Valenz:
    Annäherung und Vermeidung
    Referenzstandard/ Bezugsnorm: Leistungs- und Lernziel

Informações

Descrição
FlashCards sobre Definitionen Pädagogische Psychologie-Motivation, criado por Caro Lin6481 em 01-12-2014.
Criado por
Caro Lin6481 · dez 2014
Atualizado
29 jun 2016
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31
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