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Flashcards

Hygiene in der Altenpflege 2

Kerstin Vommars Kerstin 2 Alemão 38 flashcards

Flashcards do conjunto (38)

  1. 1Erkläre die MRE-NetzwerkeDie Gesundheitsämter bilden Netzwerke um MRE einzudämmen und ein einheitliches Vorgehen regional in den Einrichtungen zu etablieren (Standards). Zum Beispiel EU-Prevent Euregio Maas Rhein. Regelmäßige Treffen dienen fachl. Austausch, Fortbildung.
  2. 2IfSGInfektionsschutzgesetz: seit 01.01.2001 in Kraft. Zur Verhütung und Bekämpfung von Infektionskrankheiten .
  3. 3§ 1 IfSGZweck des Gesetzes:
    Übertragbare Krankheiten vorzubeugen, Infektionen frühzeitig erkennen, weiter Verbreitung zu verhindern.
  4. 4§ 6 IfSGMeldepflichtige Krankheiten:
    namentlich zu meldende Krankheiten, zb. Cholera, Diphterie, Masern, Tuberkolose, Tollwut...
  5. 5§ 7 IfSGMeldepflichtige Nachweise von Krankheitserregern:
    zB. EBOLAvirus, EHEC, Hepatitis A bis E, Legionellen, Salmonellen...
  6. 6§ 9 IfSGNamentliche Meldung:
    der erkrankten Person, alle persönlichen Daten, Diagnose usw.
  7. 7§ 10 IfsGNicht namentliche Meldung:
    Angaben ohne Namen zu Statistikzwecken
  8. 8§ 33 IfSGGemeinschaftseinrichtungen:
    Altenheime, Krankenhäuser, Kinderheime, Kindergärten, Unis.
    zeitlich begrenzte zB. Kreuzfahrtschiffe, Zeltager...
  9. 9§ 36 IfSGEinhaltung der Infektionshygiene:
    Hygienepläne müssen vorhanden sein, Anwendung nach 5 W-Fragen = Was, womit, wie, wann, wer...
  10. 10§ 42 IfSGTätigkeits-/ Beschäftigungsverbot:
    im Umgang mit Lebensmitteln, bei Infektionskrankheiten die über Lebensmittel übertragen werden, zB. Durchfall, sind Tätigkeiten mit Lebensmitteln nicht erlaubt. zB. Hepatitis A + E (Verdacht reicht), Entzündungen an Händen und Fingern.
    Eigenverantwortungund Gewissenhaftigkeit Voraussetzung!
  11. 11§ 73 IfSGBußgeldvorschriften:
    regelt Verstöße gegen das IfSG, vorsätzlich, fahrlässig oder grob fahrlässig.
    fahrlässig = unbewusst
    grob fahrlässig = trotz wissen weiter handeln + vertuschen
  12. 12Definition Hygienische Händedesinfektiondie einfachste und günstigste Methode um Kreuzinfektionen (Inf.Kette) zu verhindern. Auch EInmalhandschuhe befreien nicht von Händedesinfektion!
    - ist eine Dienstanweisung!
    - steht an 1. Stelle!
    - gilt für alle Personen die Umgang mit Bewohnern, Patienten haben
  13. 13Zu beachten bei der hyg. HändedesinfektionHände sollen trocken sein,
    Spender mit Ellenbogen bedienen,
    3-5ml in Hohle Hand geben = Menge muss ausreichen um Hände mind. 30 Sekunden feucht zu halten, Einwirkzeit beachten,
    Hautschutzmittel ebenfalls regelmäßig nutzen.
  14. 14Schritte der Hyg. Händedesinfektion1. Handfläche auf Handfläche, Mittel verteilen, auch Handgelenke.
    2. Finger spreizen, re Handfläche auf li Handrücken, auch Fingerzwischenräume. Und umgekehrt
    3. Handfläche auf Handfläche mit verschränkten gespreizten Fingern (Zwichenräume)
    4. Außenseite der Finger auf gegenüberliegende Handfläche mir verschränkten Fingern und umgekehrt.
    5. kreisendes reiben des li Daumens mit darum geschlossener re Handfläche und umgekehrt
    6. re geschlossene Fingerkuppen in li Handfläche kreisend reiben und umgekehrt
  15. 15Was bedeutet Desinfektion?40-50% der Tätigkeiten in der Pflege sind Desinfektion. Sie dient dazu, Keime und Erreger abzutöten, Infektionsketten unterbrechen, d.h. man will Logstufe 5 erreichen.
  16. 16LogStufe 5durch entsprechende Desinfektionen von
    100 000 Keimen auf 1 Keim pro ml reduzieren.
  17. 17Pflichten des Personals bei DesinfektionenEingesetzte und gekaufte Desinfektionsmittel mpssen aus der DGHM-Liste oder RKI-Liste stammen, da diese LogStufe 5 erreichen. DGHM = Deutsche Gesellschaft f. Hygiene und Mikrobiologie.
  18. 18Desinfektionsmaßnahmen und Methoden1. physikalische Desinfektion
    2. chemische Desinfektion
  19. 19Beispiele physikalische Desinfektionthermische Hitze = feuchte Hitze wie kochen, dämpfen.
    trockene Hitze wie Feuer, Backofen
  20. 20Beispiele chemische DesinfektionBasishygiene = Hände, Flächen, Haut, Schleimhaut, Wunddesinfektion.
  21. 21Zu beachtende Faktoren bei chemischen MittelnLagerung, Umweltfreundlichkeit, Abbaubar, Geruschneutral, Arbeitssicherheit, Kennzeichnung, Anbruchsdatum-Haltbarkeit notieren.
  22. 22Was bedeutet SchlussdesinfektionGründliche Desinfektion der Zimmer nach Entlassung, Verlegung eines BW, auch nach abgeschlossener Behandlung von bestimmten Erkrankungen.
  23. 23Was bedeutet angeordnete SchlussinfektionDurch Arzt angeordnete Schlussinfektion
  24. 24Was bedeutet behördlich angeordnete SchlussdesinfektionVom Gesundheitsamt angeordnet, durch staatliche Inspektoren ausgeführt.
  25. 25Was ist bei der Einwirkzeit von Desinfektionsmitteln zu beachten?um Logstufe 5 zu erreichen muss die Einwirkzeit nach Herstellerangaben beachtet werden. Auch die Art der Anwendung, zB. BZ-Messung = Hautdesinfektion
  26. 26Wodurch können Erreger Resistenzen bilden?Durch zu viel Desinfektiobsmittel, zu wenig, oder durch falsche Anwendung.
  27. 27Wie wird ein Flächendesinfektionsmittel angesetzt?PSA (Brille, Handschuhe), Material bereit halten, bzw. anziehen. Wasser (Zimmertemperatur) in geliterten Eimer einfüllen (zB. für 3l Lösung=2985ml Wasser).
    Mittel abmessen (zB. 15ml) und zugeben. Rühren mit behandschuhter Hand.
    Mischung kan 24h benutzt werden. Lappen in Flüssigkeit liegen lassen.
  28. 28Was bedeutet ABM?Ausbruchsmanagement
  29. 29Wann spricht man von einem Ausbruch?wenn mindestens 2 Personen den gleichen Erreger haben, zB. Norovirus. Zählt pro Etage oder Station.
    Bei Norovirus hat eine Person nachweislich Noroviren, zweite Person Durchfall = AUsbruch.
  30. 30ABM Maßnahmen am Beispiel Norovirusausbruch1. §7 IfSG= meldepflichtiger Nachweis von Erregern = melden bei Gesundheitsamt
    2. Infoaustausc, Teambesprechung, Ausbruchsteam ernennen.
    Ummunschwächen der M.A abklären.
    3. Kommunikation im ganzen Haus, gleicher Wissensstand aller MA im Umfeld (Putze, Küche, Wäche)
    4. Kontakte innerhalb Einrichtung einschränken = MA + BW, Infos an Besucher (Besuch einschränken). Arbeitskleidung nicht zu Hause waschen, Wäsche gesondert waschen.
    5. virusziides Desinfektionsmittel anwenden
    6. Basishygiene erhöhen= Kontaktstellen (Türklinken, Handläufe, Schalter) jede Stunde
    7. Isolierung (Einzelfallentscheidung) letzte Maßnahme, evtl. ohortenisoliereung
    8. 48h nach letzter nachweislichen Ausscheidung Schlussdesinfektion
  31. 31Was bedeutet MREMultiresistente Erreger:
    Bakterien, Keime besiedeln jeden Körper (Haut, Darmflora, Schleimhäute)
    Bei MRE sind diese allerdings so verändert, dass sie nicht mehr auf alle gängigen Antibiotika reagieren. Problematisch ist dies, wenn durch Eintrittspforte (Katheter, Sonde, Dekubiti, Infusionen) die Erreger in immunschwachen Körper gelangen.
  32. 32Wichtigste MRE-ArtenMRSA, ORSA, ESBL(MRGN), VRE
  33. 33Zu beachten bei MRSA positiven BewohnerWelcher Keim?, welche Körperstelle?, seit wann besiedelt?, Erstbefall?, bereits Sanierung erfolgt?, wenn ja, womit?, Kontrollabstriche erfolgt?, wenn ja, welches Ergebnis?, welche Entnahmestelle?, stehen noch Ergebnisse aus?, hat BW Sanierungshemmende Faktoren wie Sonden, Wunden?, Zustand des BW (mobil, dement, kooperativ)?, welche Unterbringung?, Sind alle MA und Angehörigen informiert?, Basishygiene erhöhen?, PSA, Wäsche, etc...
  34. 34Risikofaktoren für die Besiedlung und Infektion mit MRE1. Patienteneigene Faktoren
    2. Externe Faktoren
  35. 35Nenne Patienten eigene FaktorenAlter, Immobilität, Funktionsstörungen (Nahrungsaufnahme wie Schluckstörung, Ausscheidung wie Blasenschwäche),
  36. 36Was bedeutet Autoinfektion?BW steckt sich selbst mit zB. Hauteigenen MRE Bakterien an.
  37. 37Nenne externe Faktoren bei der MRE InfektionInnvasive Maßnahmen wie Gefäßkatheter, Blasenkatheter, Ernährungssonden, Tracheokanülen
  38. 38HygienezitatDie Kunst zu HEILEN kann viele Leiden LINDERN. Doch besser ist die Kunst, die es versteht, die Krankheit am entstehen schon zu HINDERN.

Informações

Descrição
2 Kerstin FlashCards sobre Hygiene in der Altenpflege 2, criado por Kerstin Vommars em 22-03-2015.
Criado por
Kerstin Vommars
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107
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