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Flashcards

Zoologie I - Anatomie Alt

paul.kronsteiner Molekularbiologie Bachelor Alemão 98 flashcards

Flashcards do conjunto (98)

  1. 1Nenne die Merkmale des Lebens! (8)- zellulärer Aufbau
    - Vermehrung und Vererbung
    - Stoff- und Energiewechsel
    - Reizbarkeit
    - Regulationsfähigkeit
    - Bewegung
    - Wachstum und Entwicklung
    - Strukturiertheit
  2. 2Warum ist der zelluläre Aufbau ein Merkmal des Lebens?"Omnis cellula e cellula" - jede Zelle entsteht aus einer anderen Zellen
  3. 3Was macht Vermehrung und Vererbung zu einem Merkmal des Lebens?Konjugation, Mitose und Meiose ermöglichen die Replikation des genetischen Materials
  4. 4Warum ist ein Stoff- und Energiewechsel ein Merkmal des Lebens?Das Lebendige muss durch Nahrungsaufnahme, Umbau und Aufbau von Zellstrukturen Energie gewinnen können
  5. 5Definiere Reizbarkeit als Merkmal des Lebens!sinnvolle und adäquate Reaktion auf endogene und exogene Reize ist ein Merkmal des Lebens
  6. 6Warum ist Regulationsfähigkeit ein Merkmal des Lebens?Homöostase, die Aufrechterhaltung eines Gleichgewichts wie z.B. Wasser- und Ionengleichgewicht durch interne Prozesse
  7. 7Definiere Strukturiertheit als Merkmal des Lebens!morphologische und dynamische Struktur, dadurch Spezialisierung und Individualität ist ein Merkmal des Lebens
  8. 8Definiere Prokaryota (Bacteria, Archea)! (10)- kein Zellkern (keine -Membran)
    - keine Chromosomen (keine Histone)
    - ringförmig geschlossene DNA/RNA liegt frei im Cytoplasma
    - Haploidie (Genom nicht doppelt vorhanden)
    - ausschließlich Operons und keine Introns
    - bidirektionale DNA/RNA Replikation
    - keine Kompartimentierung des Cytoplasma
    - keine Organellen, kein Zytoskelett
    - komplexe äußere Zellwand
    - Zellteilung durch Durchschnürung
  9. 9Was versteht man unter der Endosymbiontentheorie?Aus Einfaltung der Plasmamembran entstehen endoplasmatisches Retikulum und Kernhülle
    Erster Eukaryot ernährt sich durch Phagocytose, manche der Prokaryoten "wehren" sich gegen das phagozytieren: Aufnahme von Proteobakterien zur Nutzung von O2 zur Energiegewinnung (Mitochondrien), Aufnahme von Cyanobakterien zur Photosynthese (Chloroplasten)
  10. 10Definition von Eukaryota (Animals, Plantae, Funghi) (9)- Zellkern mit Zellmembran
    - Chromosomen (komprimierte DNA mit Histonen)
    - Diploidie (doppelter Chromosomensatz)
    - unidirektionale DNA-Replikation
    - Introns & Exons (alternatives Splicing des pRNA-Transkripts)
    - Kompartimentierung des Zytoplasmas
    - spezialisierte Organellen, Zytoskelett
    - Entwicklung aus kernhaltigen Ausgangszellen
    - Mitose/Meiose mit Spindelapparat
  11. 11Nenne wichtige Bestandteile der Tierzelle! (11)- Zellkern (Nucleus)
    - Kernkörperchen (Nucleoli)
    - raues ER, glattes ER
    - Ribosomen
    - Golgi-Apparat
    - Zytoskelett
    - Mitochondrien
    - Cytoplasma
    - Lysosom
    - Centriol
  12. 12Was ist ein Endomembransystem und aus welchen Bestandteilen besteht es? (5)Gesamtheit aller Membran-umschlossener Räume, die untereinander oder durch Vesikeltransport miteinander verbunden sind:
    - Kernhülle
    - raues und glattes ER
    - Golgi-Apparat
    - Vesikel aller Art (Endosomen, Lysosomen, Transportvesikel ...)
    - Zellmembran
  13. 13Erkläre Aufbau und Funktion des Zellkerns! (6)- von Kernhülle umgeben, besteht aus einer doppelten Hülle aus zwei Plasmamembranen und perinucleärem Zwischenraum
    - Kernhülle ist mit ER in Verbindung
    - äußere Kernhülle ist mit Ribosomen besetzt
    - Membranporen dienen dem gerichteten Transport
    - Zellkern enthält genetisches Material
    - Nucleoli für Ribosomenproduktion (rRNA und Proteine aus dem Cytoplasma bilden Ribosomen-Untereinheiten)
  14. 14Was sind die Funktionen und Aufgaben des rauen endoplasmatischen Retikulums? (3) In welchen Zylltypen kommt es vermehrt vor?- (allgemein: ER bildet in der Mitose die neue Kernmembran)
    - Synthese von sekretorischen, strukturellen und enzymatischen Proteinen (z.B. Membranproteine)
    - Verpackung der Proteine und Transport zum Golgi-Apparat
    - Glykosylierung und Vorbereitung der Glykosylierung
    - kommt besonders in sekretorischen Zellen vor
  15. 15Was sind die Funktionen und Aufgaben des glatten endoplasmatischen Retikulums? (5) In welchen Zelltypen kommt es vermehrt vor? (6)- (allgemein: ER bildet in der Mitose die neue Kernmembran)
    - Kohlenhydratstoffwechsel
    - Glykogenspeicher
    - Synthese von Lipiden, Sterolen und Steroiden
    - Ca-Speicherung (Muskulatur)
    - Entgiftung (vermehrte glattes-ER-Produktion führt zur Toleranz gegen Med. und Alk.)
    - kommt vorallem in Darm-, Leber- und Nebennierenzellen vor
  16. 16Wozu dient das endoplasmatische Retikulum während der Mitose und was ist der anatomische Unterschied zwischen glatten und rauem ER?- bildet in der Mitose die neue Kernmembran
    - raues ER ist mit Ribosomen besetzt, glattes ER nicht
  17. 17Welche Funktionen und Aufbau hat der Golgi-Apparat (Dictyosomen)? (4)- polarer Membranstapel, konvexe Seite ist Bildungs/Regenerations Seite, konkave Seite ist Reifungs/Sekretionsseite
    - Lager-, Sortier-, Verpackungs- und Versandzentrale für Makromoleküle
    - Vesikelbildung für Speicherung, Transport und Sekretion
    - Modifizierung eingehender Glykoproteine: Phosphorylierung, Anheftung von Fettsäuren, z.T. Glykosylierung, z.T. Neusynthese
  18. 18In welchen Zellbestandteilen (3) findet Verdauung statt?Lysosomen, Vakuolen, Peroxisomen
    Lysosomen:
    - werden vom Golgi-Apparat als Membranvesikel abgeschnürt
    - intrazelluläre, partikuläre Verdauung
    - Enzyme für den Abbau von Proteinen, Kohlenhydraten, Nukleinsäuren
    - saures Milieu (pH 5), Fremdkörperabwehr
    Vakuolen:
    - Nahrungsvakuolen
    - kontraktile Vakuolen
    Peroxisomen (Microbodies):
    - vom ER gebildet
    - Oxidasen zur H2O2-Produktion, Fettsäureabbau und Katalase zur H2O2-Spaltung
    - besonders in Leber und Nierenzellen
  19. 19Wie ist die Zellmembran (Membrana cellularis, Plasmamembran, Zytoplasmamembran) aufgebaut? (5)- Biomembran (Lipid-Doppelschicht, Phosphorende (Kopf) hydrophil, Fettsäurereste hydrophob) mit eingelagerten Glykoproteinen bzw. Glykolipiden
    - asymetrischer Aufbau, Cytoplasmaseite ungleich Außenseite - Außenseite entspricht topologisch Innenfläche ER, Golgi-Apparat und Vesikeln
    - 6-10nm groß, lichtmikroskopisch nur wage erkennbar
    - Kompartimentierung als Schutz und Abtrennung
    - hat Rezeptorfunktion
  20. 20Welche Bestandteile hat das Zytoskelett (+ Durchmesser)? (3)Mikrotubuli (25nm)
    Aktinfilamente (7nm)
    Intermediärfilamente (10nm)
  21. 21Beschreibe Aufbau und Funktion von Mikrotubuli! (7)- 25nm Durchmesser
    - sind Proteinfibrillen aus Tubulin
    - dienen Transport und Bewegung von Organellen
    - Organisation zu Zilien (Wimpern und Geißeln (Flagellen) im 9x2 + 2 Aufbau
    - Organisation zu Centriolen im 9x3 + 0 Aufbau
    - assoziiert mit Motorproteinen Dynein & Kinesin (MAPs)
    - MTOC, Startpunkte für das Wachstum von Mikrotubuli, in der Anzahl begrenzt, Bsp. Ausbildung des Spindelapparats bei der Zellteilung, Zilien, Geißeln, Centriolen
  22. 22Beschreibe Aufbau und Funktion von Aktinfilamenten! (7)- 7nm Durchmesser
    - bestehen aus polymerisiertem ATP-Actin
    - bilden ein dreidimensionales, corticales Netzwerk unter d. Plasmamembran
    - stabilisierende Elemente
    - dienen der Verankerung von Transmembranproteinen
    - Kurzstreckentransport über Myosin
    - ermöglichen Zellmotilität durch gerichtete Actinpolymerisierung und Interaktion mit Myosin
  23. 23Beschreibe Aufbau und Funktion von Intermediärfilamenten! (4)- 10nm Durchmesser
    - mechanische Stabilisierung (z.B. Keratin, Desmin, Vimentin, Laminin)
    - strahlen in Zell-Zellverbindungen ein (Desmosomen)
    - bilden mit assoziierten Proteinen (Desmoplakine) Tonofibrillen
  24. 24Beschreibe Aufbau, Funktionen und Vorkommen von Mitochondrien! (8)- semiautonomes, endosymbiontisches Proteobakterium
    - besitzt eigene, ringförmige, doppelsträngige mtDNA und eigene Proteinbiosynthese (Ribosomen und tRNA)
    - Doppelmembran, äußere Membran ist permeabel
    - innere Membran enthält Enzyme der Atmungskette
    - Synthese von Eisen-Schwefel-Clustern für Enzyme der Atmungskette
    - ATP-Produktion
    - Calciumspeicherung
    - kommen vermehrt in Zellen mit hohem Energiebedarf vor
  25. 25Was ist ein Protobiont? (5)- hypothetischer Vorläufer einzelliger Lebewesen
    - haben RNA und keine DNA als Erbgut
    - besteht aus RNA und Proteinen, welche von einer Membran umhüllt/verpackt sind
    - lebt anaerob, Energiegewinnung aus Schwefelverbindungen
    - besitzt einen einfachen Apparat zur Energiegewinnung und Informationsaustausch
  26. 26Definiere Zillien und Flagellen! (4)- Zilien (Wimpern) und Flagellen (Geißeln) sind Zytoplasmafortsätze eukaryiotischer Zellen
    - dienen als Fortbewegungs- oder Transporthilfe
    - organisiert aus Mikrotubuli und MAPs im 9x2 + 2 Aufbau
    - verbunden mit Centriol (Basalkörper), Mikrotubuli und MAPs im 9x3 + 0 Aufbau
  27. 27Erkläre Aufbau und Funktion des Centrosoms! (4)- Struktur im Zytoplasma tierischer Zellen, ist ein MTOC
    - besteht aus zwei rechtwinklig angeordneten Centriolen + umgebender Matrix
    - organisiert das Mikrotubuli-Netzwerk
    - bildet Spindelapparat bei der Zellteilung aus
  28. 28Was ist ein Centromer? (2)- Bereich eines eukaryontischen Gens, in dem die Chromatiden eines 2-Chromatidchromoms miteinander verbunden sind
    - Ansatzstelle für den mitotischen Spindelapparat (Spindelfasern binden an Kinetochore die sich im Bereich des Centromers bilden)
  29. 29Was versteht man unter Vererbung, Vermehrung bzw. Fortpflanzung? (3)- Vererbung: direkte Übertragung der Eigenschaften von Lebewesen auf ihre Nachkommen (Information zur Ausprägung der Eigenschaften muss genetisch festgelegt sein)
    - Vermehrung: führt durch Mitose zu identischen Tochterzellen (ungeschlechtliche Vermehrung)
    - (sexuelle) Fortpflanzung: schließt die Meiose und einen partiellen Genaustausch ein, führt zu genetisch unterschiedlichen Zellen
  30. 30Nenne die Phasen des Zellzyklus! (3 & 5)- Interphase (90%):
    G1-Phase (mit möglichem Eintritt in G0-Phase)
    S-Phase
    G2-Phase
    - M-Phase (10%), Mitose oder Zellteilungsphase:
    Prophase
    Prometaphase
    Metaphase
    Anaphase
    Telophase
    an die Mitose anschließend Cytokinese
  31. 31Nenne und beschreibe die Kontrollsysteme des Zellzyklus! (3)- G1/S-Checkpoint: kontrolliert adäquate Zellgröße und ob DNA unbeschädigt ist
    - G2/M-Checkpoint: kontrolliert mittels Cyclin-abhängiger Kinasen ob DNA unbeschädigt und präzise dupliziert worden ist
    - M-Checkpoint: kontrolliert korrekte Befestigung und Lokation der Centromere
  32. 32Charakterisiere kurz die Phasen der Interphase! (3)- G1-Phase: stoffwechselaktive Wachstumsphase
    - S-Phase: DNA wird synthetisiert, Chromosomenverdopplung
    -G2-Phase: weiteres Wachstum, Vorbereitung auf Mitose, Zellkontakte lösen sich
  33. 33Charakterisiere kurz die Phasen der M-Phase! (5)- Prophase: MTAZ wandern an entgegengesetzte Pole, Chromosome beginnen zu kondensieren
    - Prometaphase: Kernhülle zerfällt, vom MTAZ beginnen Mikrotubuli-Bündel (Spindelfasern) hineinzuwachsen
    - Metaphase: Chromosomen kondensieren fertig, Centromere werden von Spindelfasern in der Äquatorialebene angeordnet
    - Anaphase: Spindelfasern trennen die beiden Chromatiden eines Chromosoms (Kinetochore wandern an Mikrotubuli entlang)
    - Telophase: raues ER beginnt eine neue Kernmembran aufzubauen, es folgt die Cytokinese
  34. 34Welche Arten von Mitose-Hemmung sind bekannt? (3)- Wachstumsfaktoren
    - verankerungsabhängiges Wachstum
    - dichteabhängige Hemmung der Proliferation
  35. 35Was ist ein sexueller Entwicklungszyklus? (1)Bezeichnet die Generationsabfolge auftretender Entwicklungs- und Fortpflanzungsstadien eines Organismus, von der Befruchtung der Eizelle bis zur Produktion eigener Nachkommen
  36. 36Welche Arten sexueller Entwicklungszyklen gibt es? Beschreibe! (3)- Diplonten (Tiere): Zygote und Organismus sind diploid, durch Meiose gebildete Gameten sind haploid
    - Haplonten (Pilze): Zygote ist diploid und macht sofort Meiose durch, Organismus ist haploid, bildet Gameten durch Mitose
    - Diplo-Haplonten (Pflanzen): haploider Gametophyt, diploider Sphorophyt
  37. 37Was ist eine Meiose? (1)Meiose ist eine Reifeteilung zur Bildung befruchtungsfähiger Gameten und besteht aus 2 Teilschritten: Reduktionsteilung, Äquationsteilung
  38. 38Was passiert bei einer Mitose? (2)- es kommt zum Austausch von genetischem Material (Allel) zwischen mütterlichen und väterlichen Chromosomen
    - es entstehen neue Geno- und Phänotypen
  39. 39Nenne die Phasen der Meiose I (Reduktionsteilung)! (4 + 5)- Prophase I: Leptoptän, Zygotän, Pachytän, Diplotän, Diakinese
    - Metaphase I
    - Anaphase I
    - Telophase I
  40. 40Was passiert während Meiose I zwischen Metaphase und Telophase? (3)- Metaphase I: Anordnung der Chromosomenpaare in Äquatorialebene
    - Anaphase I: Trennung homologer Chromosomen unter Lösung der Chiasmata
    - Telophase I: aus einer Keimzelle mit diploiden Chromosomensatz entstehen zwei Zellen mit haploidem Chromosomensatz
  41. 41Was passiert in der Prophase I der Meiose I (+ Bezeichnungen)? (5)- Leptotän: Chromosomenkondensierung
    - Zygotän: Paarung homologer Chromosomen/Synapsis
    - Pachytän: Bivalentenbildung/Tetradenbildung, Crossing-over, durchmischen des genetischen Materials (Allele werden getauscht)
    - Diplotän: homologe Chromosomen werden wieder getrennt, rekombinierte Stellen bleiben über Chiasmata verbunden
    - Diakinese: Maximale Kondensation, Auflösung der Kernmembran
  42. 42Was passiert in der Meiose II? (2)- fast ident zur "normalen" Mitose, es fehlt die S-Phase
    - Ergebnis sind vier Zellen mit haploiden Chromosomensatz
  43. 43Definiere Besamung, Begattung und Befruchtung! (3)- Besamung: Eindringen des Samenkerns in das Zytoplasma der Eizelle
    - Begattung: Akt der Spermaübertragung (mit oder ohne Ei)
    - Befruchtung: Verschmelzung von Ei und Samenkern zur Zygote
  44. 44Akrosomreaktion der äußeren Besamung (3)- Sekretvesikel des Spermienkopfes egranuliert beim Auftreffen auf die Galerthülle des Eis
    - Galerthülle wird enzymatisch aufgelöst
    - Akrosomfortsatz bindet an Bindinrezeptor der Vitellinhülle
  45. 45Cortikalreaktion der äußeren Besamung (3)Cortikalreaktion:
    - Plasmogamie aktiviert Signaltransduktionskette
    - Cortokalgranula & Ca2+ verschmelzen mit Plasmamembran
    - Enzyme und Proteoglykane bewirken Aushärten und Abheben der Vitellinhülle von der Plasmamembran
  46. 46Teilreaktionen der äußeren Besamung (2)- Akrosomreaktion
    - Cortikalreaktion
  47. 47Teilreaktion der inneren Besamung (Säuger) (3)- Kapazitation
    - Akrosomreaktion
    - Cortikalreaktion
  48. 48Kapazitation der inneren Besamung (1)Veränderung der Apicalrezeptoren und Erhöhung der Motilität durch Vaginalsekret
  49. 49Acrosomreaktion der inneren Besamung (2)- Enzym und Hydrolasen durchdringen Zona pellucida
    - Mikrovilli auf der Plasmaseite ziehen komplettes Spermium in Zytoplasma der Eizelle
  50. 50Cortikalreaktion der inneren Besamung (4)- Egranulation der Cortikalgranula, führt zur Aushärtung (nicht Abhebung) der Zona pellucida
    - Basalkörper des Spermiums teilt sich zu Centrosomen mit Centriolen
    - Spermien und Eikern lösen ihre Hüllen auf und gehen in Prometaphase über
    - diploide Kerne werden erst nach der 1. Furchung gebildet
  51. 51Teilreaktionen äußere / innere Besamung (5)äußere Besamung:
    - Akrosomreaktion
    - Cortikalreaktion
    innere Besamung:
    - Kapazitation
    - Akrosomreaktion
    - Cortikalreaktion
  52. 52Chorda dorsalis (3)- entsteht durch Abfaltung vom Urdarmdach (Ent-Mesoderm)
    - ist das innere Achsenskelett der Chordatiere
    - dient als Ansatzpunkt für Muskulatur, Verleiht Schutz und Festigkeit
  53. 53Neuralrohr (3)- entsteht durch das Neuro-Ectoderm
    - ist die erste Entwicklungsstufe des ZNS der Chordatiere, insbesondere der Wirbeltiere
    - bei Wirbeltieren entsteht daraus Gehirn und Rückenmark
  54. 54Basalmembran (4)- grenzt Oberflächenepithelien gegenüber Bindegewebe ab
    - verhindert Auseinandergleiten von Gewebe
    - von Epithelzellen produzierte Proteinschicht mit ausgehendem Fibrillennetzwerk
    - Zellen verankern sich in ihr mit "Hemidesmosomen"
  55. 55kommunizierende Verbindungen (3)- Gap Junctions
    - Synapsen
    - Plasmodesmen
  56. 56Gap Junctions (Nexus), Aufbau und Funktion (3)- Kanalpore aus Protein (1 Connexon = 6 Conexin-Untereinheiten)
    - verbinden Plasmamembran zweier Zellen
    - Nahrungstransport (interzellulärer Substanzaustausch), Sekretion in Leber & Pankreas
  57. 57Synapse, Aufbau und Funktion (4)- Axon
    - synaptischer Spalt
    - Dendrit
    - elektrisches Signal der Nervenzellen wird an der Synapse in chemisches Signal umgewandelt (Depolarisation praes. M., Exocytose Transmittervesikel, Bindund an Rezeptoren der posts. M., Depolarisation posts. M.)
  58. 58Plasmodesmen, Aufbau und Funktion (3)- von Plasmamembran umgebener Zytoplasmastrang
    - stellt Verbindung zwischen Pflanzenzellen her
    - Transport von Wasser und Nährstoffen
  59. 59Schlussleistenkomplex, Bestandteile und Aufbau (3)- Zonula occludens (Tight junctions): integrale Proteine bilden gürtelförmige Nähte
    - Zonula adhaerens (Adhaerens junctions): Gürtel-Desmosomen aus Actinfilamenten
    - Macula adhaerens: Punkt-Desmosomen aus Intermediärfilamenten
  60. 60Gewebearten der Eumetazoa (Gewebetiere) und Aufgaben (4)- Epithelgewebe: Auskleidung innerer & äußerer Oberflächen
    - Binde- und Stützgewebe: struktureller Zusammenhalt, Füllung von Zwischenräumen, Bildung der Blut- & Immunzellen
    - Muskelgewebe: Bewegungsaktivität
    - Nervengewebe: Erregungsleitung
  61. 61Epithelgewebe, Funktionen (5) und Aufbau (3)- bedecken alle inneren und äußeren Körperoberflächen und Gewebe (ein oder mehrlagig)
    - reich an Zellkontakten, bilden Schlussleistenkomplex
    - vom Bindegewebe durch Basalmembran getrennt & mit Hemidesmosomen verankert
    - Funktionen: Schutz, Resorption, Sekretion, Sinne, Transport
  62. 62Anteile des Integument (3)- ectodermale Epidermis (Oberhaut)
    - mesodermale Cutis (Lederhaut)
    - mesodermale Subcutis (Unterhaut)
  63. 63Funktionen des Integument (6)- mechanischer Schutz
    - chemischer Schutz, Kommunikation, Ernährung
    - osmotische Regulation
    - Stoffaufnahme
    - Wärmehaushalt, Schutz vor UV-Strahlung
    - Sinnesorgancharakter
  64. 64Chrakterisierungskriterien von Drüsen(-epithelien) + Bezeichnungen (5)- Ort der Abgabe: exokrin, endokrin
    - Zellagen: monoptyche, polyptyche
    - Lokalisation: intraepithelial, extraepithelial
    - Art der Sekretabgabe: holocrin, apocrin, merocrin
    - Sekretzusammensetzung: serös, mukös, gemischt
  65. 65Definition mesenchymales Stützgewebe + Arten (5)- pluripotentes, entmesodermales Gewebe, bildet folgende Binde- und Stützgewebe aus:
    - Bindegewebe
    - Fettgewebe
    - Knorpel
    - Knochen
    - Blut
  66. 66mesenchymales Stützgewebe besteht aus ...pluripotentem, ent-mesodermalem Gewebe
  67. 67Aus welchem Keimblatt entsteht Knorpel?Ent-Mesoderm (mesenchymales Stützgewebe)
  68. 68Bestandteile Knorpel (4)- Condrozyten
    - Grundsubstanz Chondromucoid
    - kollagene Fasern
    - niemals eingelagerte Blutgefäße oder Nerven
  69. 69Eigenschaften Knorpel (4)- Ernährung durch Diffusion
    - hauptsächlich intussuszeptionelles Wachstum (W. von innen)
    - appositionelles Wachstum (W. durch Anlagerung von außen)
    - Arten: hyaliner, elastischer und Faserknorpel
  70. 70Aus welchem Keimblatt werden die Knochen gebildet?Ent-Mesoderm (mesenchymales Stützgewebe)
  71. 71Bestandteile Knochen (6)- Osteoblasten
    - Grundsubstanz-Matrix
    - kollagene Fasern
    - Calziumphosphat
    - Osteozyten mit Radialfortsätzen
    - Blutgefäße und Nerven (liegen im Haverschen Kanal, welcher in der Mitte eines Osteons liegt)
  72. 72Definition Knochenbildung (Ossifikation) + Arten (2)- physiologischer Prozess zum Wachstum oder Regeneration
    - desmale Ossifikation (direkte Verknöcherung)
    - chondrale Ossifikation (Verknöcherung von Knorpel)
  73. 73Teilschritte desmale Ossifikation (direkte Verknöcherung) (4)- Osteoblasten produzieren Grundsubstanz und kollagene Fasern
    - appositionelles Wachstum und Einmauerung von Osteozyten
    - Zusammenschluss zu größeren Gebilden
    - Osteoklasten für Form und Umbau
  74. 74Lymphatische Reihe + zell. Bestandteile (9)- Erworbene Immunität: T- und B-Gedächtniszellen neigen bei wiederholtem mit Erregern zur klonalen Expansion
    - Differenzierung in den primären lymph. Organgen
    - zytotoxische NK-Zellen
    - T-Lymphozyten, Differenzierung im Thymus: zytotoxische T-Zellen, T-Helfer-Zellen, T-Gedächtniszellen
    - B-Lymphozyten, Differenzierung im Knochenmark und speziellen Lymphknotenaggregaten: Plasmazellen (AK-Produktion), B-Gedächtniszellen
  75. 75Myeloische Reihe + zell. Bestandteile (3 + 7)- keine oder kaum Vermehrung in der Peripherie, Zellen des Blutbildenden Systems
    - Granulozyten (Entzündung), unspezifische Immunität
    - Granulzyten, enzymatische Granula zur Erregerabwehr: Phagzytoseaktivität, Egranulation
    - Erythrozyten, Thrombozyten, Granulozyten (bas., eos., n.), Monozyt, Makrophage
  76. 76Bildung von Blutzellen (4)- Blutzellen werden im Knochenmark aus adulten, pluripotenten Stammzellen gebildet
    - Differenzierung in lymphatische oder myeloische Vorläuferzelle
    - der Vorläuferzelle entstammen die Reihen
    - es bilden sich colony-forming-unit (cfu), Vorläuferzellen der eigentlichen Blutzellen, z.B.: Erythrozyt-CFU, Megakaryozyt (Thrombozyten), bas. CFU, eos. CFU, Granulozyten-Monozyten CFU
  77. 77Erythrozyten (6)- kernlose Zellen (keine DNA, keine Proteinbiosynthese)
    - Sauerstofftransport, gebunden an Hämoglobin
    - CO2-Abtransport
    - Lebensdauer ca. 120 Tage
    - Abbau in Milz und Leber
    - Erythropoetin (Epo) der Niere führt zu vermehrter Erythrozytenbildung
  78. 78Thrombozyten (Blutplättchen) (2)- kernlose Zellen (keine DNA, keine nennenswerte Proteinbiosynthese)
    - kleinsten Zellen im Blut
    - wichtige Rolle in der Blutgerinnung: Thrombozytenadhäsion, Freisetzung von Gerinnungsfaktoren
  79. 79Leukozyten (6)- haben Kern, DNA + Proteinbiosynthese -> AK-Produktion
    - Zellen des unspezifischen und spezifischen Immunsystems
    - Erkennung und Abwehr von Fremdzellen, Geweben und Fremdkörpern
    - amöboid beweglich
    - zur Diapedese (Auswanderung aus Bgf) befähigt
    - viele verschiedene Arten und Funktion (Def. kernhaltige Zellen des Blutes ohne Farbstoff): Monozyten, Granulozyten (bas., eos., n.), B-Zell-Gruppe, T-Zell-Gruppe, NK-Zellen
  80. 80Vorgang der Blutgerinnung (6)- Verletzung von Blutgefäßen
    - Thrombozyten-Aggregation, erster Wundverschluss (weißer Thrombus)
    - Freisetzung von Thrombokinase aus Thrombozyten
    - Thrombokinase spaltet Prothrombin in Thrombin
    - Thrombin spaltet Fibrinogen in Fibrin
    - Fibrin polymerisiert und schließt Erythrozyten ein (roter Thrombus)
  81. 81Charakterisierungskriterium von Granulozyten (1), Arten (3)- polymorphkernige Granulozyten werden nach Farbverhalten des Protoplasma beschrieben und unterteilt:
    - basophile Granulozyten
    - eosinophile Granulozyten
    - neutrophile Granulozyten
  82. 82basophile Granulozyten (3)- saure Granula / basische Farbstoffe
    - Auslösen allergischer Reaktionen
    - Entzündungsreaktionen
  83. 83eosinophile Granulozyten (3)- basische Granula / saure Farbstoffe
    - Parasitenabwehr
    - beteiligt an allergischen Reaktionen
  84. 84neutrophile Granulozyten (2)- basische Granula / kaum färbbar
    - Phagozytose von Bakterien, Pilzen, Viren
  85. 85Aufbau großer Gefäße (Arterie/Vene) (5)- Edothel (Intima)
    - Membrana elastica interna (Basalmembran)
    - Muscularis (Media)
    - Membrana elastica externa
    - Bindegewebe (Adventitia)
  86. 86Arten von Exkretion (5)- Lunge: Abatmung
    - Haut: Abgabe über Schweiß- und Talgdrüsen
    - Niere: Ausscheidung im Harn
    - Leber: Metabolisierung, Abgabe über Galle in den Darm
    - Dickdarm: Sekretion ins Lumen
  87. 87Metanephridium (6)- einfache Ausscheidungsorgane bei Tieren mit Coelum, Vorkommen: manche Würmer, Weichtiere, Krebstiere
    - beginnt mit Nephostom, einer bewimperten, trichterförmigen Öffnung - Exkretionstubulus schließt dem Nephostom an, verläuft schlingenartig, erweitert sich zu einer Harnblase und mündet über einen Exkretionsporus nach außen
    - Flüssigkeit wird durch das Nephostom in das Metanephridium getrieben
    - Während Flüssigkeit durch den Tubulus fließt, reabsorbieren die Zellen bestimmte Moleküle, gleichzeitig werden andere Moleküle aus dem Blut in den Harn sezerniert
    - durch verschließbaren Exkretionsporus wird der Harn ausgeschieden.
    - Ultrafiltration passiert an Basalmembran der Blutgefäße durch Podocyten und wird
  88. 88Protonephridium (5)- einfache Ausscheidungsorgane bei Tieren ohne Coelum, z.B. Plattwürmer
    - besteht aus Exkretionskanälen (Tubuli), die jeweils in einer Terminalzelle mit Wimpernflamme enden
    - Schlagen der Wimpernflame erzeugt Unterdruck im Tubulus, die Bewegung des Tieres sorgt für einen Überdruck in der extrazellulären Flüssigkeit: Flüssigkeit wird in das Tubuluslumen druckgefiltert
    - Ultrafiltrat fließt durch den Tubulus Richtung Exkretionsporus, zeitgleich wird seine Zusammensetzung durch Sekretion und Reabsorption noch verändert.
    - interstitielle Flüssigkeit wird durch Basalmembran und Reusenapparat ultrafiltriert
  89. 89Was geht aus dem Neuralleistenmaterial der Chordata hervor? (9)- Spinalganglien
    - Symphaticusganglien
    - Nervenzellen des Intestinaltraktes
    - neuroendocrine C-Zellen
    - Schwann'sche Scheiden
    - Gehirnhäute
    - Viscerodermatocranium
    - Dentinkerne der Zähne
    - Chromatophoren
  90. 90Aufbau Muskelfaser (4)- Myofibrillen sind aus Sarcomeren aufgebaut und im Sarcoplasma eingebettet (Zellmembranen haben sich aufgelöst)
    - von Sarcolemm umgeben, unter dem randständig die Kerne liegen
    - darüber Satellitenzellen (Myoblasten)
    - von extrazellulärer Basalmembran umgeben
  91. 91Reflexbogen (2)- Der Reflexbogen ist eine Abfolge von neuralen Prozessen die zur Auflösung oder Entstehung eines Reflexes führen
    - Abfolge: Reiz wirkt auf Rezeptor, afferente Nervenfasern leiten zum ZNS, efferente Nervenfasern leiten zum Effektor (Muskel)
  92. 92Funktion eines Neurons (1)Nervenzellen sind für die Weiterleitung von Reizen in Form von Aktionspotenzialen verantwortlich
  93. 93Aufbau eines Neurons (4)- Soma (Zellkörper) mit Zellkern u. Organellen
    - Dendriten (Afferenzen, zum ZNS)
    - Axonhügel (reduziertes Schwellenpotential)
    - Axon: Myelinscheide und Synapsen
  94. 94Muskeltypen (3)- quergestreifte Muskulatur
    - Herzmuskulatur
    - glatte Muskulatur
  95. 95Charakteristikum quergestreifte Muskulatur (3)- Syncytium
    - Querstreifen entstehen durch regelmäßige Anordnung der roten Myosin- und weißen Actinfilamente
    - willkürliche Bewegung
  96. 96Charakteristikum Herzmuskulatur (4)- funktionelles Syncytium (über Glanzstreifen gekoppelt, mechanisch Desmosomen & Adhaerens-Junctions, elektrisch GAP-Junctions)
    - Querstreifung
    - krampft nicht
    - unwillkürliche Bewegung
  97. 97Charakteristikum glatte Muskulatur (4)- Einzelzellen
    - nicht fixierte Anordnung von Actin- und Myosinfilamenten
    - unwillkürliche Bewegung
    - starke Verkürzungsfähigkeit
  98. 98Bowman-Kapsel (5)- Nierenkanälchen des Nephrons beginnt mit der Bowman-Kapsel
    - umgibt den Glomerulus umgibt
    - Glomerulus filtert das Blut, produziert das Ultrafiltrat (Zellen und Makromoleküle fehlen)
    - Die Wände der Kapillaren, die Basalmembran des Kapillarenendothels und die Podocyten der Bowman-Kapsel wirken zusammen als Ultrafilter
    - Bowman-Kapsel nimmt Ultrafiltrat auf leites es zu den Nierenkanälchen weiter, wo die Zusammensetzung des Harns modifiziert wird.

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Bachelor Molekularbiologie (Zoologie I - Anatomie) FlashCards sobre Zoologie I - Anatomie Alt, criado por paul.kronsteiner em 31-12-2015.
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