Flashcards
Sozialversicherungen HR Fachausweis
Flashcards do conjunto (55)
- 1Prinzipien bei den SozialversicherungenSolidaritätsprinzip
Vorsorgeprinzip
Fürsorgeprinzip
Kausalprinzip
Finalprinzip
Subsidiärprinzip
Äquivalenzprinzip
Versicherungsprinzip - 2SolidaritätsprinzipZusammengehörigkeitsgefühl
Sie spielen sich eines gewissen Kollektivs von Personen ab, die gleiche Ziele haben - 3Es gibt verschiedene Arbeiten von SolidaritätVersicherungssolidarität
Vertikale Solidarität
Horizontale Solidarität
Generationensolidarität
Regionale Solidarität - 4VersicherungssolidaritätZusammenhalt innerhalb einer Risikogemeinschaft z.B. zwischen Gesunden und Kranken bei der Krankenversicherung
- 5Vertikale SolidaritätSolidarität zwischen höheren und tieferen Einkommen
- 6Horizontale SolidaritätAusgleich zwischen verschiedenen sozialen Gruppen
Ledige und Verheiratete oder
Männer und Frauen - 7GenerationensolidaritätAusgleich zwischen Jungen und Alten (Umlageverfahren)
- 8Regionale SolidaritätAusgleich zwischen den Bewohnern verschiedener Regionen eines Lands
interkantonaler Lastenausgleich - 9VorsorgeprinzipDer Staat sichert den Lebensunterhalt seiner Wohnbevölkerung durch die Zuweisung von gesetzlich geregelten Sozialleistungen
- 10FürsorgeprinzipBedürftige erhalten Hilfeleistungen entsprechend ihrer Notlage. Die erforderlichen Mittel werden durch die allgemeine Besteuerung aufgebracht.
unabhängig davon, ob vorgängig finanzielle Beiträge geleistet wurden - 11KausalprinzipFür jede Ursache (z.B. Krankheit, Arbeitslosigkeit) einer bedrohlichen Lebenslage gibt es ein System mit eigener Finanzierung und Rechnung.
- 12FinalprinzipIm Vordergrund des Sicherungsbestrebens
- 13SubsidiaritätsprinzipSozialstaatliche Leistungen setzten dort an, wo die Selbsthilfe zur Verbesserung der Lebensumstände nicht mehr ausreicht
Kurz: Eigenleistung vor Fremdleistung - 14ÄquivalenzprinzipGleichwertigkeitsprinzip d.h.
Risikogerecht abgestufte Prämien d.h. hohes Risiko=hohe Prämie
Versicherungstechnische Gleichwertigkeit zwischen der Prämie und den zugesicherten Leistungen - 15Versicherungsprinzipbesonders bei privaten Versicherungen
Es geht darum, dass alle, die bei einer Versicherung sind, eine Art Gefahrengemeinschaft bilden. Versicherte beteiligen sich mit einer bestimmten Prämie. Diese dinet der finanziellen Bewältigung eines eingetretenen Schadenfalls. - 16Mögliche Leistungsträger Einkommenssicherung im alterAHV
BV
EL zur AHV
Eventuell UV und MV falls schon vor dme Alter leistungspflichtig - 17Mögliche Leistungsträger Einkommenssicherung der Hinterlassenen bei Tod eines Ernährers bzw,. der ErnährerinAHV
UV
MV
BV
EL zur AHV - 18Mögliche Leistungsträger Wiedereingliederung und Einkommenssicherung bei InvaliditätIV
UV
MV
BV
EL zur IV - 19Mögliche Leistungsträger Beheben der Folgen einer KrankheitKV
MV
UV (Berufskrankheiten)
IV(Geburtsgebrechen von Kindern) - 20Mögliche Leistungsträger Beheben der Folgen eines UnfallsUV
MV
KV ( für nicht UV-Versicherte Personen) - 21Mögliche Leistungsträger Lohnersatz bei Arbeitslosigkeit oder Insolvenz des ArbeitgebersAVIG
- 22Mögliche Leistungsträger Lohnersatz bei Dienst oder MutterschaftEO
MSE - 23Mögliche Leistungsträger Ausgleich von FamilienlastenFamZ
- 24Wo in der Bundesverfassung ist das Drei-Säulen-Konzept verankertArt. 11-113 BV
- 25Erkläre die erste Säule stichwortartigStaatliche Vorsorge
Sicherung des Existenzbedarfs
AHV, IV, Ergänzungsleistungen
Ausgaben-umlageverfahren
Volksversicherung, paritätische Aufteilung der Beiträge AG/AN - 26Erkläre die 2. Säule stichwortartigBerufliche Vorsorge
Erhalt des bisherigen Lebensstandards
Überobligatorium
Obligatorium BVG
Kapitaldeckungsverfahren - 27Erkläre die 3. Säule stichwortartigPrivate Vorsorge
Freiwillige Ergänzung der Säule 1&2
Frei 3b
gebunden 3a
Kapitaldeckungsverfahren
Arbeitgeber sind verpflichtet ihren Arbeitnehmenden bei einer Vorsorgeeinrichtung zu versichern mind. 1/2 der Beiträge werden vom AG übernommen
eintrittsschwelle 75% der maximalen Vollrente AHV 21'150.- - 28Wer kann sich freiwillig bei der beruflichen vorsorge anschliessen?Andere Arbeitnehmer und Selbständigerwerbende
Achtung: Nichterwerbstätige nicht möglich - 29Kapitaldeckungsverfahren DefinitionIn einem Sparprozess wird für jeden Versicherten das im Leitungsfall benötigte Kapital gebildet
- 30Die 2. Säule kann in zwei Bereiche unterteilt werdenBVG Obligatorium, indem die gesetzlich vorgeschrieben Mindestleistungen versichert werden.
das Überobligatorium, in dem verbesserte Leistungen angeboten werden. Der Arbeitgeber entscheidet über einen allfällige überobligatorische Ausgestaltung der Pensionskasse für seine Arbeitnehmenden. - 31Ausgaben-Umlageverfahren Definitiondie in einer Periode erzielten Einnahmen zur Finanzierung der in derselben Periode fällige Ausgaben eingesetzt.
keine Kapitalbildung sondern eine Umverteilung.
interpersonaler Ausgleich d.h, Ausgleich zwischen den Personen - 32Nennen Sie alle drei Finanzierungsverfahren der SozialverischerungenAusgaben.Umlageverfahren
Kapitaldeckungsverfahren
Das Rentenwert/Umlageverfahren - 33Die Dritte Säuledient als private Ergänzung zu den beiden ersten Säulen
freiwillig. Für selbständige dient diese Säule als Ersatz für die 2. Säule
3a ist gebundene Vorsorge und steuerlich privilegiert-Vorschriften!
3b ist freie Vorsorge. keine Vorschriften - 34Was hat einen Einfluss auf die Ausgaben-UmlageverfahrenDemografische Entwicklung:
immer weniger Junge(sinkende Geburtenrate und immer grösser werdende Gruppe von Senioren--höhere Lebenserwartungen
Wirtschaftslage/Konjuktur - 35Kapitaldeckungsverfahren von welcher Ausgleich ist die Rede?intertemporaler Ausgleich: Heute sparen für einen späteren Bezug
- 36wozu dient das AusgleichsfondsUm gewisse Schwankungen aufzufangen, kann zwischen den Ein-und Auszahlungen ein Ausgleichsfonds dazwischen geschaltet werden
- 37Was hat einen Einfluss auf das Kapitaldeckungsverfahrendas angesparte Kapital muss länger reichen aufgrund steigender Lebenserwartungen
auch die wirtschaftliche Entwicklung hat einen grossen Einfluss auf das Kapital. Wert vom Geld? - 38Rentenwertumlageverfahrenist eine Kombination zwischen dem Umlage und dem Kapitaldeckungsverfahren und wird von Unfallversicherungen angewendet
Kurzfristige Leistungen wie Taggelder werden mit Umlageverfahren finanziert
Langfristige leistugen wie Renten Kapital wird ausgeschieden und als Deckungskapital bereitgestellt. - 39SoziallastquoteDie Soziallastquote drückt das Verhältnis der Sozialversicherungseinnahmen zum BIP aus. Sie ist ein Indikator für die relative Belastung der Volkswirtschaft durch die Sozialversicherungseinnahmen.
- 40Sozialleistungsquotegibt an, wie viel Prozent der gesamten Wirtschaftsleistungen durch die Empfänger von Sozialleistungen beansprucht werden können.
- 412 Herausforderungen für die SozialversicherungSie ist von zwei wesentlichen Faktoren abhängig
Von der demografischen Entwicklung
Von der wirtschaftlichen Entwicklung - 42Demografische EntwicklungStrukturen und die Entwicklung der Bevölkerung (Geburtenrate, Zu und Abwanderungen, Altersaufbau)
tiefere Geburtenrate, hohe Lebenserwartugnen - 43Pyramide Tanne bezüglich BevölkerungsstrukturWenig Kinder und Jugendliche(Stamm)
Viele Erwerbstätige (breite Äste)
Langsame Abnahme bei den Senioren und Hochbetagten(Spitze) - 44Altersquonientwichtige Grösse für die Sozialversicherungen
Verhältnis über 65 Jährigen zu den 20-64 Jährigen-besonders für die Umlageverfahren ein wichtig - 45Nennen Sie ein paar Indikatoren für die Sozialversicherungen, die wichtig sindSoziallastquote
Sozialleistungsquote
Altersquotient - 46Wirtschaftliche EntwicklungDie Entwicklung des Bruttoinlandprodukts BIP
Das Ausmass der Produktivitätssteigerung
Die Beschäftigungslage auf dem Arbeitsmarkt
Der Finanzlage von Bund Kantonen und Gemeinden (Staatsverschuldung)
Die Entwicklung der Finanz und Kapitalmärkte - 47Vorteil des KapitaldeckungsverfahrensDa die Beiträge gespart werden, ist das Kapital vorhanden, wenn die Leistung fällig wird. Der Versicherte kennt die Höhe des Guthabens, das er bisher angespart hat und aud em seine Rente finanziert werden wird.
- 48Die Sozialleistungsquote betrug in der Schweiz im Jahr 1997 20.9 %. Was bedeutet das?20.9 % des BIP für Sozialversicherungsausgaben aufgewendet
- 49Warum gibt es ATSG? Allgemeinen Teil des SozialversicherungsrechtsDas ATSG hat die Funktion, eine übergreifende Struktur zu schaffen, an der sich die einzelnen Sozialwerke orientieren können. Es schafft damit eine Vereinheitlichkeit und Verbindlichkeit
- 50Welche Ziele verfolgt das ATSGalle wichtigen Begriffe und Grundsätze, die alle Sozialversicherungen betreffen, einheitlich und verbindlich erklärt
die verschiedenen Leistungen definiert und koordiniert
das Sozialversicherungsverfahren einheitlich festlegt
die Rechtspflege regelt
und den Rückgriff der Sozialversicherungen auf haftpflcihtige Dritte ordnet - 51Nennen Sie Sachleistungen ATSGHeilbehandlung Hilfsmittel
Individuelle Vorsorge und Eingliederungsmassnahmen
Aufwendung für Transporte und ähnliche Leistungen - 52Geldleistungen ATSGTaggelder
Renten
Jährliche Ergänzungsleistugnen
Hilfslosenentschädigungen
Zulagen zu den genannten Geldleistungen
Ein Ersatz für Sachleistung gilt nicht als Geldleistung - 53Versicherte Risiken AHVWirtschaftliche Folgen von Alter und Tod
- 54Personen die ihren Wohnsitz ins Ausland verlegen, sind nicht mehr obligatorisch versichert Wie kann man diesem Umstand entgegenwirkenWeiterführen der obligatorischen Versicherung
Beitritt zur obligatorischen Versicherung
Freiwillige Versicherung - 55—
Informações
- Descrição
- Fachprüfung HRFA 15/16 FlashCards sobre Sozialversicherungen HR Fachausweis, criado por sila Coban em 01-01-2016.
- Criado por
- sila Coban
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