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Mapa mental

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anna.krull001 Alemão

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  1. Wie wohnten die Bauern?

    • Um das Jahr 1000 gab es nur einen Raum zum wohnen
      • wohnen, arbeiten und schlafen
    • Haus
      • Wände bestanden aus Flechtwerk
        • mit Lehm beworfen
      • auf dem Fußboden war der Lehm Festgestampft
      • als Fenster dienten Luken
        • die im Winter mit Stroh verstopft wurden
      • Möbel waren Tisch, Bänke und Kisten
      • Betten gab es nicht
        • sie schliefen auf Strohsäcken
      • oft lebte das Vieh unter demselben Dach
        • so wärmten sie sich gegenseitig
  2. Familie und Ehe

    • es zählte nicht nur das "Haus" zum Gebäude
      • Dazu gehörten: Frau, Kinder, unverheiratete Verwandte, Knechte, Mägde
        • selten noch die eigenen Eltern
    • Der Hausherr musste alle beschützen
      • die unter seinem Dach lebten
      • und arbeiteten
    • Der Hausherr
      • er teilte ihnen zu was sie zum Leben brauchten
      • er vertrat sie vor Gericht
      • für seinen Schutz mussten die anderen ihm Gehorsam leisten
    • die männlichen Verwandten von Braut und Bräutigam mussten, für ein gemeinsames Leben, einverstanden sein
      • die dachten nur daran wie man den Besitz erhalten und vermehren kann
    • Unfreie brauchten außerdem die Eheerlaubnis ihres Grundherrn
      • wenn die Ehe wirtschaftliche Vorteile brachte
  3. Mühselige Landarbeit

    • Schwer war die Arbeit mit dürftigen Geräten
    • vor der Aussaat musste der Boden gepflügt werden
      • oft nur mit einem Hakenpflug
        • der die Erde kaum aufriss
        • und daher mehrmals kreuzweise über den Acker geführt werden musste
        • Ochsen zogen Pflug und Wagen
          • ein Stirnjoch übertrug die Kraft auf das Rückgrad des Tieres
    • Dem Pflügen folgte das Eggen
      • um die Erde zu zerkrümeln
    • Gesät wurde aus der Hand
      • Die Getreidesorten glichen eher Gräsern
        • und wuchsen oft mannshoch
    • lange noch schnitt man das reife Getreide mit der Sichel
      • um möglichst wenig Körner zu verlieren
      • das war wichtig denn die Ernte betrug nur etwa das Dreifache der Aussaat
        • Heute ist es zwanzigmal so viel
        • Die Erträge der Arbeit schwankten sehr, und die Abgaben wirkten in schlechteren Jahren erdrückend
  4. Der Alltag der Frauen

    • Viele Jahre ihres Lebens waren sie schwanger oder sie stillten
      • das beschränkte ihre Tätigkeiten oft auf den Hofbereich
        • Die Frauen überwachten die Vorräte
          • Damit die Familie bis zur nächsten Ernte genug zu essen hatte
        • sie kümmerten sich um
          • Hühner, Gänse und Enten
          • um das Melken, Buttern und die Käseherstellung
        • Zusammen mit den Männern wurde geschlachtet, eingepökelt und gewurstet
        • wenn es möglich war arbeiteten die Frauen auch auf den Feldern mit
  5. Eine kurze Kindheit

    • sie wurden schon von früh an mit einfachen und leichten Tätigkeiten an der Arbeit beteiligt
      • sie sammelten Feuerholz, gruben im Garten, halfen beim Kochen
        • und hüteten die Gänse, Ziegen und Schweine
      • So erlebten Mädchen und Jungen eine Lehrzeit
        • sie wuchsen Tag für Tag in die Welt der Erwachsenen hinein
    • Bilder in Handschriften zeigen aber auch spielende Kinder
      • Archäologen haben Reste von Spielzeug gefunden
  6. Alltägliche Bedrohung

    • Es gab Regenstürme, Frost, Trockenheit und Naturkatastrophen
      • häufig waren Hungersnöte und Mangelkrankheiten die Folge
        • Wer davon verschont wurde der konnte in den Kriegen der Herren ums Leben kommen
          • oder den Räuberunwesen zum Opfer fallen
    • Die Menschen wurden im Durchschnitt etwa 30 Jahre alt
      • ungefähr die Hälfte aller Kinder starben
        • Alte Leute waren selten
          • man achtete sie daher wegen ihrer Lebenserfahrung
  7. Die Zeit - Im Rhythmus mit der Natur

    • Die einfachen Menschen kannten keine Jahreszahlen und auch nicht das Datum ihrer Geburt
    • Für sie bestand die Zeit aus Tag und Nacht
      • und den verschiedenen Jahreszeiten
        • mit ihren Gegensätzen und Aufgaben
    • Auf dem Land war die Zeit wie ein immerwährender Kreislauf
      • von Aussaat und Ernte
  8. Woher wissen wir etwas über die Bauern?

    • Die meisten Bauern konnten nicht Lesen und Schreiben
    • was wir über sie wissen erfahren wir zum Teil aus schriftlichen Aussagen der Grundherren
      • Die interessierte z.B. wie viele Abgaben ihrer Bauern machten mussten
    • Anders berichten uns die Strafvorschriften der Volksrechte
    • Bilder über Aussehen und Leben der Bauern sind selten
      • denn ihre niedrige Stellung in der Gesellschaft versperrte ihnen jede Möglichkeit, sich selbst darzustellen
  9. Forschen auf Friedhöfen und in Abfallgruben

    • Gefunden wurde:
      • Trachtenschmuck der Frauen
      • Waffenausrüstung der Männer
      • Gegenstände der häuslichen Ausstattung
    • An der Größe eines Friedhofes kann man sehen wie viele Einwohner ein Ort hatte
      • Die Skelette deuten auf kräftige Frauen und Männer hin
        • sie verrichteten schwere körperliche Arbeiten
      • Der leichte Skelettbau einer adligen Dame verweist auf leichte Tätigkeit
    • Über das alltägliche Leben erfahren wir am meisten durch Grabungsfunde der Archäologen
    • Essensreste die man in Abfallgruben und Plumpsklos gefunden hat
      • enthalten Informationen
        • an ihnen können Wissenschaftler Art und Menge der Kultur ermitteln
        • oder sie ordnen die gefundenen Knochen den Haus- oder Wildtieren zu
  10. Archäologe im Experiment

    • Um das Leben und die Arbeit der Menschen zu beurteilen, versuchen Wissenschaftler, Fundstücke wie Äxte, Pflüge in Versuchen praktisch zu erproben
    • Bäume werden mit mittelalterlichen Äxten gefällt
      • um die Dauer von Rodungsarbeiten abschätzen zu können
    • alte Getreidesorten werden ausgesät, geerntet und gemahlen

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Alles über den Alltag im mittelalterlichen Dorf.
Criado por
anna.krull001
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