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Mapa mental

Alltagsgestalltung

Livi Matzi Alemão

Conteúdo do mapa

Alltagsgestalltung

  1. Der Raum in der Sozialpädagogik

    • Raum gestalten
      • Räume beeinflussen Lernen und Leben
        • Sollten bewusst gestaltet werden
          • Raum ist mehr als "gefällt mir" od. "gefällt mir nicht"
        • Räume zur Unterstützung von Bildungsangeboten und zur Lebensgestaltung nutzen
          • Raum soll Sicherheit geben, Identifikationsmöglichkeiten bieten, Freiraum geben, umgestaltbar sein
        • Welt in räumlichem Denken
          • Erdraum: Raum im Alltag, psychische Umwelt, Erdoberfläche oder Landschaft
          • Realer Raum: Raum im Alltag, in dem wir uns bewegen, wohnen
          • Logischer Raum: Etwas Gedachtes, gedankliche Ordnung, bspw. geografische Karte
      • Bei Betreten nehmen wir Raum mit allen Sinnen wahr - Raumwahrnehmung
        • Dazu kommen gespeicherte Raumerfahrungen
    • Raumstruktur
      • Räumlich und materielle Ausstattung ist wesentlicher Teil bewusst gelebter Pädagogik
        • Raumqualität beeinflusst Verhalten von K., J., & Erw.
        • Raum soll Rückzug und Ausblick ermöglichen
          • Ermöglicht empfinden von Schutz und Sicherheit aber auch Geschehen aus Distanz zu beobachten
        • Gestaltung:
          • Anregend/abwechslungsreich statt langweilig/monoton
          • Freilassend/befreiend statt beengend/bedrängend
          • Warm/weich statt kalt/hart
    • Bei Kindern zu beachten
      • Möglichkeit des Wechsels von Ruhe und Bewegung/ Geborgenheit und Unabhängigkeit
        • Ideal ist zentraler grosser Raum als Treffpunkt
          • Viel Spielraum und Aktivitätsraum
            • Kinder lieben das Geheimnisvolle, Verwinkelte
              • Schutz und Geborgenheit durch Abgeschlossenheit
                • Im Widerspruch zu Wunsch von Erwachsenen nach Überschaubarkeit/Transparenz
        • Aber auch Rückzug und Bewegungsraum mit Privatcharakter
        • Draussen:
          • Nicht festgelegte Strukturen fördern Selbstbestimmung und Kreativität
      • 1. Räume für Vielfalt/Unterschiedlichkeit
        • 2. Entwicklungsbedürfnisse v. K. beachten
          • 3. Päd. Konzept umsetzen können
      • Reggio Pädagogik
    • Partizipation
      • Raum mit Klienten gestalten
        • Ermöglicht sich zu Hause zu fühlen, Einfluss auf Umwelt zu haben
          • Stärkt Selbstwert- und Gemeinschaftsgefühl
            • Fördert Fähigkeit zur Kommunikation und Kooperation
              • Verantwortung übernehmen
                • Frei nach Watzlawick: Mann kann nicht nicht gestalten!
    • Raum als dritter Sozpäd.
      • Raumkonzept ist Teil des päd. Konzeptes
        • Räume als Lebenswelten, Wohlfühlplätze, Gesprächsanlässe, Denkwerkstätte, Erfahrungs- und Erprobungsorte
          • Was sind Grundbedürfnisse von K./J? Werden sie berücksichtigt?
          • Gibt es Bewegungsangebote, Friedensplätze, Treffpunkte...?
          • Licht, Akustik, Temperatur, Lüftung, Möblierung, Atmosphäre..?
          • Bedürfnisse/Problematiken einzelner Klienten berücksichtigt?
  2. Alltagsstrukturen

    • Als therapeutisches Milieu
      • Nicht Therapiestunde hilft K. sondern andere 23h!
        • Geprägt von Erziehern
          • Sozpäd. wichtigste Person
      • Milieu Therapeutisches Atbeiten:
        • Beim Kochen, gemeinsamem Abendessen, Ausflügen
        • Bildung eines therapeutischen Milieus:
          • Vermeiden von schädlichen Einflüssen
          • Befriedigung d. Grundbedürfnisse
          • Zuverlässige, durchschaubare, vertrauensvolle soziale Strukturen
          • Übereinstimmung von gelebten und vermittelten Werten
          • Verlässliche Gewohnheiten, Rituale, Verhaltensregeln
    • Tägliches Aufstehen
      • Ist schwierig, sich nach 10h Schlaf/Isolierung, sich den Aufgaben des Tages zu stellen
        • Klare Regeln und Abläufe helfen für tägliche Routine (regulierte Abläufe)
          • Sanfte Anweisungen zur Tagesroutine
            • Nicht mit unangenehmen Themen starten
    • Frühstück
      • Klienten in ihrer Tagesform wahrnehmen
        • Zeit nehmen & zusammen hinsitzen
          • Vorankündigen, wenn es gilt, sich vorzubereiten
    • Mahlzeiten
      • Klare Spielregeln und Strukturen helfen ebenfalls
        • Klare Markierung zur Beendung von Spielzeit (Spielzeug versorgen, Hände waschen...)
          • Regelmässigkeit
            • Essen sofort auf Tisch, keine unnötigen Wartezeiten
              • Genügend Essen
                • Neue Gerichte beschreiben, was sie beinhalten
                  • Ende der Mahlzeit bewusst anzeigen, vorbereitend einwirken
            • Regeln zu, an den Tisch kommen, Aufstehen während Essen, Zurufen, Ablauf, Bedingungen, Wahlmöglichkeiten...
        • Sitzverteilung, Distanz zum Sozpäd., keine unnötigen Dinge auf dem Tisch...
      • Komplexer Akt bei verhaltensauffälligen J.
      • Bietet Gelegenheit, Wortschatz zu vergrössern, Geschichten zu erzählen, Diskussionen
    • Zubettgehen
      • Übergangsphase zwischen letzter Betätigung und Einschlafen
        • Angenehme Betätigung muss beendet werden
        • Gefahr, Selbstkontrolle loszulassen
        • Aufgaben werden gefordert: Ausziehen, duschen, Zähne putzen, Sorge um Intimsphäre..
      • Widerstand gegen ins Bett gehen und Einschlafen unterscheiden
      • Fehlverhalten muss erwartet werden
      • Externe Reize reduzieren
        • Sozpäd. in erreichbarer Nähe
          • Routine gibt Sicherheit!
            • Auf gute Dinge lenken (heute/morgen)
              • Bettmümpfeli, Geschichten, Rituale einsetzen
                • Sagen wer Pikettdienst hat
                  • Im Gang vorlesen, Arbeiten mit Geräuschen
    • Übergänge
      • Vom Vertrauten zum Fremde
        • Fordern Beziehungsmomente
          • Übergänge als Herausforderung sehen!
            • Bewusst wahrnehmen/gestalten
              • Rituale dafür finden
                • Leben ist von Auflösung und den darauffolgenden Neubeginnen geprägt
  3. Rituale

    • Kategorien
      • Zyklische R.: Täglicher, wöchentlicher, monatlicher Kalender-> Weckritual, Feiertage(Nationalfeiertag/religiöse Rituale)
      • Lebenszyklische R.: Geburtstag, Schulein-/austritt, Stufenübergang in Schule/Gruppe, Volljährigkeit...
      • Ereignisbezogene R.: Bei bestimmten Ereignissen Anwendung finden: Tier stirbt, Prüfung bestanden, Heimein-/austritt, Arztbesuch, Hochzeit...
      • Interaktionsrituale: Im Rahmen bestimmter Interaktionen: Grussritual, Ritual des Körperabstandes...
    • Sinn und Ziel
      • Rituale haben Tradition
        • Besonders in ungewohnten/schwierigen Lebenssituationen leben sie auf
      • Sicherheitsinseln im Alltag
        • Nicht als Machtmittel benützen!
      • Vermitteln Sicherheit
        • K. aus sozial stabilem Umfeld haben weniger Angst und mehr Vertrauen in sich & Umwelt
      • Stärken einzelnen und Gemeinschaft
        • Festigen Zusammenhalt, gegenseitiges Vertrauen
      • Gefühle ausdrücken
        • Zwischen 2 & 4 J. entdeckt K. eigene Persönlichkeit/Wille
          • K,J,Erw. lernen mit Ritualen starke Gefühle angepasst auszudrücken
            • Boxen, Ton/Teig kneten, Blumentöpfe zerstören, Zeitungen zerreissen, Wut-Tanz...
      • Mögliche Ziele
        • Identität stärken
          • Krisen bewältigen helfen
            • Gedächtnis und Denkvermögen schulen
              • Selbstständigkeit fördern
                • Grenzen setzen
                  • Geborgenheit schenken
                    • Ängste reduzieren
                      • Gemeinschaft stärken
                        • Sicherheit vermitteln
                          • Lernen/Konzentration erleichtern
                            • Regeln akzeptierbar machen
                              • Ordnung und Kontinuität schaffen
                                • Halt/Vertrauen geben
                                  • Gefühle ausdrücken helfen
      • Ziele setzen
        • MMM (messbar, machbar, motivierend)
          • Ziele helfen, richtig zu entscheiden!
    • Gegenstände, Symbole, Symbolhandlungen
      • Vertiefen Wirkung
        • Besonderer Vitaminsaft, Märchen, Belohnung nach Arztbesuch, Lieblingsbettwäsche..
          • Helfen Krankheit nicht mit Angst, sondern als normalen Teil des Kinderlebens zu erfahren
            • Tiefen Eindruck auf K.
    • Elemente
      • Einstieg
        • Klar/eindeutig
          • Teilnehmer motivieren
      • Kern
        • Höhepunkt, Zentrum
          • Mehr Sinne einbezogen- kraftvoller
      • Ausstieg
        • Verstärkt, festigt Eindrücke/Erlebnisse
    • Schwierigkeiten/ Probleme
      • 3 Hauptelemente hinterfragen
      • Wegen Pflichtgefühl, neg. Erfahrungen
      • Zu stark auf eine Person ausgerichtet
    • Überprüfung
      • Sinn/Wirkung
        • Bedürfnisse der Beteiligten erfüllt?
          • Gewünschtes Ziel erreicht?
    • Planung
      • Vorbereitung
        • Durchführung
          • Auswertung
    • Religiöse Rituale
      • Kontemolation
      • Meditation
      • Liturgie
      • Kasualien

Informações

Descrição
Mapa Mental sobre Alltagsgestalltung, criado por Livi Matzi em 18-05-2017.
Criado por
Livi Matzi
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4
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