Notas
Einführung in die Ethik
Conteúdo das notas (4)
Página 1
Grundfrage der Ethik:
Wie soll man handeln.
Wie
soll Anspruch
man allgmein, der Mensch > impliziert eine allgemeine Antwort
halden aktiv etwas tun
Gibt richtiges handeln ? Kann eine Handlung überhaupt richtig oder falsch sein?
Voraussetzung der Ethik:
Differenzerfahrung zwischen Wirklichkeit (so ist es) und Ideal (so sollte es sein).
ältetesete schriftlich überlieferte Ethik:
Ptah-hotep altägyptischer hoher Beamter
Verfasste 37 Lebensmaximen, welche als die älteste, vollständig erhaltene Weisheitslehre gelten
Ethische Fragen werden als gesundheitliches Phänomen angesehen
Es wird davon ausgegangen, dass richtig oder falsch gehandelt werden kann
Die goldene Regel als ethisches Grundprinzip:
ältestes ethisches Grundprinzip der Reziprozität (Wechselseitigkeit)
Behandle andere so, wie du von ihnen behandelt werden willst
"SPA": Ethik und (abendländische) Philosophie:
Sokrates - Lehrer des Platon
Platon - Lehrer des Aristoteles
Seit Sokrates: Tradtion gilt nicht als ausreichende Legitimationsbasis für Moral - es besteht die Notwendigkeit rationaler Begründungen (Projekt der Ethik)
Distanz der philosophischen Ethik gegenüber traditioneller Moral. Ethik erklärt, worauf Moral basiert.
Aristoteles: Ethik erstmals eigenständige Disziplin innerhalb der Philosophie
(Philosophiesche) Ethik:
Definition: an abstrakten Prinzipien orientiertes, kritisches und systematisches Nachdenken über moralische Fragen. (Fragen des "richtigen" Handelns).
Bsp.
Was sind die Grundzüge eines guten, lebenswerten Lebens?
Nach welchen Werten und Normen sollten wir als Gemeinschaft leben?
Was ist Gerechtigkeit?
Wie handelt man verantwortlich?
Gibt es allgemeinverbindliche Kriterien für ein moralisch richtiges Handeln?
Kann man begründen, warum man moralisch handeln soll, wenn ja wie?
Unterscheidung Moral und Ethik:
Moral:
(lat. mos, mores = Sitte, Brauch)
Die Gesamtheit der in einer bestimmten Gesellschaft geltenden Wertvorstellungen und Normen, die meist unhinterfragt übernommen werden.
Soziale Normen > Pflichtaspekt (für alle) > Pflichten anderen gegenüber stehen im Vordergrund
Wie soll man handeln?
Ethik:
Das Reflektieren über Moral > Moralphilosophie
Ethos:
Personale Grundhaltung (ethisches Verhalten)
Wer will ich sein? Wie verstehe ich mich selbst?
Página 2
Adam Smith (1723 -1790)
Moralphilosoph
Begründer der klassischen Nationalökonomie
Befürworter der freien Marktwirtschaft > Begriff der unsichtbaren Hand
The Theory of Moral Sentiments - 1759 (Theorie der ethischen Gefühle)
Inquiry into the Nature and Causes of the Wealth of Nations - 1776 (Untersuchung über das Wesen und Ursachen des Reichtums der Völker)
unparteiischer Zuschauer (nach Adam Smith)
wir billigen oder missbilligen das Verhalten eines anderen Menschen auf die Weise, dass wir uns in seine Lage hineindenken und nun unsere Gefühle darauf prüfen, ob wir mit den Empfindungen und Beweggründen, die es leiten, sympathisieren können oder nicht.
In gleicher weise billigen oder missbilligen wir unser eigenes Betragen, indem wir uns in die Lage eines anderen Menschen versetzen und es gleichsam mit seinen Augen und von seinem Standort aus betrachten und nun zusehen, ob wir von da aus an den Empfindungen und Beweggründen, die auf unser Betragen einwirken, Anteil nehmen du mit ihnen sympathisieren könnten oder nicht.
Wir bemühen uns, unser Verhalten so zu prüfen, wie es unserer Ansicht nach irgendein anderer gerechter und unparteiischer Zuschauer prüfen würde. (impartial spectator)
Ethik bildet nicht unser Gefühl ab. Es sind Vernunftüberlegungen, die zu Schlüssen führen.
Dalai Lama: Ethik ist wichtiger als Religion
Deshalb sage ich, dass wir im 21. Jahrhundert eine neue Ethik, jenseits aller Religionen brauchen. Ich spreche von einer säkularen (weltliche, nicht religiöse) Ethik, die für ALLE hilfreich und brauchbar ist.
Wesentlicher als Religion ist unsere elementare menschliche Spiritualität - eine in uns angelegte Neigung zur Liebe, Güte und Zuneigung.
Nach meiner Überzeugung können Menschen zwar ohen Religion,auskommen aber nicht ohne innere Werte, nicht ohne Ethik.
Página 3
Krise der Ethik im 20 Jh.
tiefgreifende ethische Desorientierung nach der Erfahrung von zwei Weltkriegen und nach dem Holocaust
"Das Problem des Bösen ist eines der zentralsten Probleme des modernen Menschen" E. Neuann
"Die alte Ethik des jüdisch-christlichen Zeitalters hat sich als unfähig erwiesen, die zerstörerischen Kräfte im Menschen zu bändigen" E. Neumann
Gefühle sind weder ethisch noch unethisch. Das Handeln kann ethisch oder unethisch sein.
Neue Herausforderungen für die Ethik
Egoismus (nach Fenner):
Kennzeichen:
Massstab ist die Erfüllung der eigenen Interessen ohne Rücksicht auf die legitimen Interessen und Rechte der anderen Menschen
Nur der eigene Vorteil ist handlungseitend und führt zur Instrumentalisierung der Mitmenschen > die Rechte der anderen Menschen werden aberkannt, der andere wird zum Gegenstand
Eigene Interessen (können altrusitisch sein) vs Selbstinteressen (egoistisch)
Kritik:
Wie ist eine Gesellschaft von rein egoistischen Nutzenmaximieren überhaupt denkbar? > gedanklich nicht lösbar
Normsetzung in der Gesellschaft: soziale Ordnung
Soziale Ordnung (zwischenmenschliches Zusammenleben)
Individualethik und Sozialethik
Individualethik:
Strebensethik, Ethik der 1. Person
Wie soll ICH leben? Wie ist es gut für MICH, zu leben?
individuelle Lebensführung im vernünftigen Selbstinteresse / Selbstbezug
gutes Leben & Glück
moralisch-prudentielle Perspektive
Ethische Theorien:
Tugendethik
Lebenskunst
Meine moralischen Standards haben für mich "dauerhafte" Gültigkeit
Sozialethik:
Sollensethik, Ethik der Anerkennung
Wie soll ich handeln in Bezug auf andere Menschen?
zwischenmenschliches Zusammenleben, berechtigte Ansprüche Anderer unparteilich berücksichtigen / fördern
Moral & gerechtes Leben (Allgemeinheitsanspruch)
moralische Perspektive
Ethische Theorien:
Deontologische Ethik (Pflichtethik)
Konsequenzethik
Diskursethik
Werte und Normen: (Fundament der Ethik)
Werte:
konkrete, gesellschaftlich geteilte Auffassung von Erstrebenswertem, Überzeugungen und Zielvorstellungen, für die man sich einsetzt
beeinflussen Handlungsziele und treten in Normen auf
Werte sind wandelbar
Normen:
Regulative (Vorgaben, Vorschriften) menschlichen Verhaltens, die durch Verhaltens- und Handlungsregeln, auch Handlungsmassstäbe, gesetzt werden
verpflichten jeden Einzelnen durch konkrete Handlungsanweisungen, sogenannte "Sollens-Regeln" (Regeln für unser Verhalten)
Página 4
Der "Wert" des Menschen
relativer Wert:
ergibt sich aus der Wert-Schätzung eines Menschen
Wert des Menschen zeigt sich an seinem Preis > wer mir näher steht, ist mir mehr Wert
absoluter Wert:
inhärente (uns innewohnende) Würde des Menschen
kein Handel, kein Verkauf, kein Kauf
(Alles was einen Preis hat gehört auf den Markt, alles was keinen Preis hat, hat eine Würde)
Wie lässt sich Menschenwürde legitimieren?
moralische Konzeption:
Menschenwürde als moralischer Status
jeder Mensch besitzt moralische Rechte, die von jedem anderen Menschen respektiert werden müssen
politische Konzeption:
Menschenwürde als sozialer Status
Menschen haben Rechte als Mitglieder der menschlichen Gemeinschaft
Forderungen der Moral:
... im Verhältnis von Mensch zu Mensch:
sich nicht absichtlich zu schaden
sich zu achten und die Selbstbestimmung zu respektieren
sich gegenseitig Schutz und Hilfe gewähren
sh einander zukommen lassen, was einem gebührt
(ethische Prinzipien)
Informações
- Descrição
- Prüfung (Multiple Choice und offene Fragen) Ethik (interdispziplinäres Kontextstudium) Notas sobre Einführung in die Ethik, criado por Seraina Stalder em 23-09-2017.
- Criado por
- Seraina Stalder
- Visualizações
- 23
- Avaliação