O GoConqr está de visual novo! Conte para nós o que você achou.

Flashcards

9. Umweltverhalten I

Usuário eliminado O usuário eliminou as informações de disciplina Inglês 35 flashcards

9. Umweltverhalten I

Flashcards do conjunto (35)

  1. 1Mitigation of climate change- Die Eindämmung des Klimawandels ist ohne eine Änderung des menschlichen Verhaltens nicht möglich.
    - "Mitigation": Handlungen und Massnahmen, die die Ursachen eines Problems abschwächen sollen.
    - Im Klimakontext meint Mitigation prinzipiell die Reduzierung des Treibhausgas-Ausstosses, um den globalen Anstieg der Temperaturen zu begrenzen.
  2. 2Menschengemachter KlimawandelDer Ausdruck "Anthropozän" ist ein Vorschlag zur Benennung einer neuen geochronologischen Epoche: nämlich des Zeitalters, in dem der Mensch zu einem der wichtigsten Einflussfaktoren auf die biologischen, geologischen und atmosphärischen Prozesse auf der Erde geworden ist.
  3. 3Zwei Tragödien1) Konflikt zwischen individuellen und kollektiven Interessen. z.B. müssten die Länder zusammenarbeiten, sodass die Umweltschutz kein Wettbewerbsnachteil wird.
    2) Tragödie des Horizonts => intergenerationales Dilemma.
  4. 4Verhaltensänderung - wo klemmts?- Umweltbewusstsein und Umweltverhalten klaffen im Alltag häufig auseinander. => Umweltinformationskampagnen reichen bei weitem nicht aus.
    - attitude-behavior gap (Rauchen ist schädlich, sterbe aber erst später daran)
  5. 5Es ist nicht einfach grün zu denken (Denkversuch)- An was denkt man als erstes beim Klimawandel
    Eisbären? Überschwemmtes Land?
    Mit den typischen Bildern des Klimawandels hat man im Alltag nix zu tun.
  6. 6Was macht dir Sorgen?Einfluss der globalen Erwärmung:
    a) Du und deine Familie
    b) deine lokale Community
    c) dein Land
    d) Menschen auf der ganzen Welt
    e) nichtmenschliche Natur
    f) gar keine Sorgen
    68% Antworten alle Menschen der Welt und nichtmenschliche Natur.
    Nur 13% wählen die ersten zwei Kategorien.
    => psychische Distanz
  7. 7Die Mehrheit unterschätzt den persönlichen Einfluss aufs KlimaNur 1/3 der Amerikaner glauben das ihr persönliches Leben in Gefahr ist.
  8. 8Gründe wieso wir nicht handeln- Unsicherheit: Wie gross sind die Ressourcen, die uns zur Verfügung stehen. Wie akut ist das Problem? "Ich weiss ja nicht wie schlimm es ist, also verhalte ich mich nach wie vor gleich"
    - Wir haben nach wie vor das altertümliche Gehirn. Es hatte nciht genug Zeit sich zu adaptieren, so viel wie möglich zu produzieren.
    - Discounting (kommt noch)
    - Fehlwahrnehmung der Normen: Wie viel machen die Menschen was für die Umwelt. Selbstbericht 70% und die anderen? Viel weniger. Jaa, dann mache ich auch nix.
  9. 9Nicht alles ist überlegt! Richard Thaler Green Nudges- Mit ökologischen Schubsern, auch "Green Nudges" genannt, ist es möglich, die Menschen dazu zu bewegen, kluge Entscheidungen zu treffen.
    - Das Prinzip des Nudging geht auf den Verhaltensökonom Richard Thaler zurück.
    to nudge = "stupsen" zu einem gewünschtem Verhalten
  10. 10Choice Architecture Personen elegant in die richtige Richtugn schubsen- Entscheidungsträger treffen ihre Entscheidungen nicht im luftleeren Raum. Sie treffen sie in einer Umgebung, in der viele Merkmale, sowohl bemerkte als auch unbemerkte, ihre Entscheidungen beeinflussen können.
    - Wie kann die Gestaltung von Entscheidungsumgebungen genutzt werden, um Menschen dazu zu bewegen, bessere Entscheidungen zu treffen (wie sie selbst es beurteilen)?
  11. 11Nudges Beispiel FoodwasteEine reduzierte Tellergrösse an Hotelbuffets führte zu 19.5% weniger Food Waste durch die Gäste.
  12. 12Thalers drei Prinzipien "ethischen Nudgings"1. Alles Nudging muss transparent und niemals irreführend sein
    2. Opt-out .. also Ausstieg des Genudgten muss einfach sein
    3. Es muss gute Gründe geben, dass das intendierte Verhalten dem Genudgten nützt.
  13. 13Was machen die anderen? Injuktive vs. deskriptive NormWas machen die anderen? Injuktive vs. deskriptive Norm
  14. 14Studie zu Ventilatoren in Californien- An jeder Tür die Nachricht Ventilator statt Klimaanlage.
    - Zusätzlich noch eine deskriptive Norm die besagt: 77% deiner Nachbarn sagen, sie stellen die Klimaanlage ab und nutzen ihren Ventilator.
    Studie zu Ventilatoren in Californien
  15. 15Studie zu Ventilatoren in Californien ErgebnisseStudie zu Ventilatoren in Californien Ergebnisse
  16. 16Studie zu Ventilatoren in Californien Ergebnisse Was denkst du, ist am effektivsten?Studie zu Ventilatoren in Californien Ergebnisse Was denkst du, ist am effektivsten?
  17. 17Briq policy monitor Nr. 3-6 Deutschlandweite, repräsentative Studie bzgl. Bereitschaft zum Klimaschutz- VPN erhalten 198 Euro fürs Klimaspenden, sie können auch alles für sich behalten. 198 Euro ist der Beitrag der nötig wäre um den eigenen CO2-Ausstoss auszugleichen.
  18. 18Briq policy monitor Nr. 3-6 Deutschlandweite, repräsentative Studie bzgl. Bereitschaft zum Klimaschutz Ergebnisse- Zusätzlich gaben 71% an, aktiv etwas für den Klimaschutz zu tun. Den Anteil der Bevölkerung schätzten sie 59% an.
    => conditional cooperator
    Briq policy monitor Nr. 3-6 Deutschlandweite, repräsentative Studie bzgl. Bereitschaft zum Klimaschutz Ergebnisse
  19. 19Present bias in Umweltverhalten Studie Weber 2017- Menschen entscheiden sich oft für die sofortige Belohnung, auch wenn die Belohnung weit geringer ist als das, was sie in einem Jahr erhalten könnten, z. B. eine energiesparende Glühbirne.
    - Starke Abwertung zukünftiger Belohnungen erklärt nicht-nachhaltiges Verhalten.
  20. 20intergenerational discounting- Menschen in der Gegenwart haben die Verpflichtung, Opfer zum Nutzen zukünftiger Generationen zu bringen.
  21. 21Intergenerational Goods Game- 1 Generation = 5 VPN
    - Poolgrösse = 100 Punkte
    - Bezug = zwischen 0 bis 20 Punkte pro VPN
    - Wenn gesamter Punktebezug kleiner 50% => Pool wird wieder auf 100 Punkte aufgefüllt
    - Wenn gesamter Punktebezug grösser 50% => Pool ist und bleibt leer
  22. 22Intergenerational Goods Game Ergebnisse68% der Leute kooperierten (nahmen einen fairen Anteil oder weniger raus, aber trotzdem...
    Von insgesamt 12 Pools überlebten nur 4 die erste Generation, in der dritten Runde noch zwei, in der vierten Generation war auch das letzte Pool geleert.
    => Nur wegen der Egos!
    Intergenerational Goods Game Ergebnisse
  23. 23Intergenerational Goods Game Variation: DemokratischJeder stimmt ab, wie viel jeder nehmen sollte. Von diesen Statements wird dann der Median genommen und jeder erhält diesen Betrag
  24. 24Intergenerational Goods Game Variation: Demokratisch ErgebnisseAlle Pools haben überlebtIntergenerational Goods Game Variation: Demokratisch Ergebnisse
  25. 25Abstimmen ist aus zwei Gründen effektiv1. Die Mehrheit an kooperierenden Personen kann die "Egos" übereinstimmen.
    2. Es bestärkt diejenigen, die bedingt kooperieren ("ich bin fair, wenn du fair bist!")
  26. 26Green personality?- Bisher wenige Studien mit Verhalten - eher mit "enviromental concern, pro-environmental attitude"
    - Big Five: Offenheit für Erfahrung und Verträglichkeit korrelieren positiv mit Umwelteinstellungen
  27. 27Wie könen wir in die "Black Box" schauen?- Objektive Masse (Keine Selbstberichte)
    - Zeitlich stabil
  28. 28Neuronale Grundaktivitä - Gehirnaktivität im Ruhezustand- 2% des Körpergewichts
    - 20% des Energieverbrauchs
  29. 29Messung der "neuronale Grundaktivität"Ruhe-Elektroenzephalogramm (Ruhe-EEG)
    Misst die elektrisch Aktivität an der Kopfoberfläche im Ruhezustand
    (Wachzustand mit geschlossenen Augen)
    => ist stabil über die Zeit
  30. 30Wiedererkennung von Personen anhand des Ruhe-EEG Powerspektrums (neuronaler Fingerabdruck)Wiedererkennung von Personen anhand des Ruhe-EEG Powerspektrums (neuronaler Fingerabdruck)
  31. 31Studien-Design: Ruhe-EEG und experience sampling5 Tage lang, wird 3x pro Tag Umweltverhalten abgefragt.Studien-Design: Ruhe-EEG und experience sampling
  32. 32Studien-Design: Ruhe-EEG und experience sampling Auswertung- Je mehr kortikale Ruhe-Aktivität im lateralen PFC, desto häufiger umweltfreundliches Verhalten im Alltag.
  33. 33Ergebnisse passen zu den zwei Denksystemen impulsiv vs. kontrolliertErgebnisse passen zu den zwei Denksystemen impulsiv vs. kontrolliert
  34. 34=> Neuere Ansätze für die Erhebung - eine kognitive Perspektive- Weniger Gewicht auf Einstellugnen, allgemeine Intention
    - Mehr Gewicht auf Kognitive Ressourcen/Selbst-Kontrolle (Nudging)
  35. 352-System Perspektive Interventionsstudie mit Echtzeit-Feedback- Temperaturmessung beim Duschtelefon
    - Baseline bei allen gleich
    - Overcoming Salience Bias
    2-System Perspektive Interventionsstudie mit Echtzeit-Feedback

Informações

Descrição
O usuário eliminou as informações de disciplina FlashCards sobre 9. Umweltverhalten I, criado por Usuário eliminado em 20-01-2024.
Criado por
Usuário eliminado · jan 2024
Atualizado
20 jan 2024
Visualizações
9
Histórico
  • Criado por Alper Aticioglu · 19 jan 2024
  • Copiado por Alper Aticioglu · 20 jan 2024
Avaliação

Fale Conosco

Sobre o que é sua mensagem?

O que você acha do novo visual?

Você gostou?