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08 Social Media, Teil 3: Communities & Wissens-Netzwerke

Flashcards do conjunto (16)
- 1Definitionsangebot: Was ist eine (Online-)Community?Für Hillery (1955) sticht bei der Mehrheit der Definitionen zum
Community-Begriff die soziale Interaktion als prägendstes
Merkmal heraus, gefolgt von enger Verbundenheit und
räumlicher Nähe. Des Weiteren nennt Hillery die folgenden vier
Merkmale, die in 75% aller Definitionen im Vordergrund stehen:
▪ Selbstständigkeit und Abgrenzung zu anderen Communities
▪ Gemeinsamkeiten
▪ Bewusstsein über die Zugehörigkeit und Gemeinsamkeiten
▪ gemeinsame Ziele, Normen und Werte - 2Warum eigentlich Communities: McMillan‘s Sense of Community

- 3Gründe & Bezugspunkte: Zugehörigkeit zu einer (Online-)Community

- 4Communities: Zwei Arten im Überblick

- 5Definitionsangebot: Was ist Community Management?! Community Management ist die Bezeichnung für alle Methoden und Tätigkeiten rund um Konzeption, Aufbau,
Leitung, Betrieb, Betreuung und Optimierung von virtuellen Gemeinschaften sowie deren Entsprechung
außerhalb des virtuellen Raumes. - 6Kern-Aufgaben des Community Managements (sechs Aufgabengebiete)▪ Dialog- und Schnittstellenmanagement
▪ Community Building
▪ Community Engagement
▪ Community Support
▪ Monitoring & Reporting
▪ [ggf.] Führung des Community-Teams - 7Definitionsangebot: Was ist ein Forum?! Ein Internetforum (von lat. forum, Marktplatz) – auch Webforum, Diskussionsforum, Computerforum oder
Online-Forum genannt –, ist ein virtueller Platz zum Austausch und zur Archivierung von Gedanken,
Meinungen und Erfahrungen, die häufig in Threads nach Themen sortiert werden. - 8Bulletin Boards & Usenet als Vorläufer der heutigen Foren▪ Auf Bulletin-Board-Systemen (BBS) konnten Nutzer:innen bereits ab 1978 Nachrichten,
Daten und andere Informationen auf öffentlichen, elektronischen schwarzen Brettern
austauschen – damals noch zeitversetzt über die Telefonleitungen und oft regional.
▪ 1979 entstand mit dem Usenet [von User Network] ein System, das – im Gegensatz zu
den o.g. Bulletin Boards – bereits auf Servern gehostet wurde und so mehreren User:innen
zeitgleich Zugriff gewährte. Auf diese Art entstanden tausende Threads zur Diskussion.
! Im Prinzip sind Foren damit nicht nur Vorläufer von, sondern tatsächlich selbst (On-Domain-)Communities. - 9Kollaborativ-Projekte Definition! Kollaborativ-Projekte (engl. collaborative projects) ermöglichen die gemeinschaftliche und zeitgleiche Erstellung
von Content durch verschiedene Endnutzer:innen – und sind damit die demokratischste Form jeglichen UserGenerated-Contents (UGC). Die Haupt-Idee hinter Kollaborativ-Projekten ist, dass der gemeinschaftliche Einsatz
von vielen zu besseren Content-Ergebnissen führt, als einzelne Individuen allein hätten erreichen können. - 10Zwei Arten von Kollaborativ-Projekten: Wikis & Social-Bookmarking-Dienste

- 11Wie funktionieren Wikis?! Wikis sind Hypertext-Systeme für Webseiten, deren Inhalte von den Benutzer:innen nicht nur gelesen, sondern
auch online direkt im Webbrowser geändert werden können. Dabei ermöglichen sie es den Nutzer:innen,
Verbindungen – also Links – zwischen einzelnen Dokumenten herzustellen. Auf diese Weise entsteht eine
miteinander verknüpfte Wissen-Sammlung. - 12Drei Besonderheiten von Wikipedia.org (als Makrführer)▪ Offener Kreis an Autor:innen: Im Gegensatz zu anderen, teils geschlossenen
(internen) Wikis, öffnete Wikipedia den Autor:innen-Kreis. Prinzipiell jede:r kann
Artikel veröffentlichen, bearbeiten – und Wissen beisteuern.
▪ Offener Schreibprozess: Die Lexikon-Software ist nicht nur einfach zu bedienen,
der Schreibprozess ist dabei auch transparent und kann nachvollzogen werden.
▪ Freie Lizenz: Sämtliche Beiträge auf Wikipedia.org sind frei verfügbar und können
frei modifiziert, kopiert und abgerufen werden – unter je gleichen Bedingungen. - 13Können wir Wikipedia alles glauben? Was dafür spricht – und was dagegen.

- 14Was fand James Surowiecki heraus?! James Surowiecki untersuchte 2004 die „Wisdom of Crowds“ – bzw. „Die Weisheit der Vielen“. Er fand heraus,
dass die Kumulation von Informationen in Gruppen zu einer kollektiven Intelligenz und damit zu gemeinsamen
Gruppenentscheidungen führt, die oft besser als Lösungen einzelner Teilnehmer sind. - 15Problemfelder der kollektiven Intelligenz:▪ Kognition: Entscheidungen mit einer konkreten Lösung gelingen in Gruppen viel genauer, schneller und
unabhängiger als durch Experten oder Expertengruppen
▪ Koordination von Verhalten: geteilte Überzeugungen/Normen innerhalb einer Kultur erlauben genaue
Voraussagen zu Reaktionen anderer Mitglieder und Handlungskoordination (nach Rheingold: Smart Mobs)
▪ Kooperation: zum Aufbau von Vertrauensnetzwerken ohne zentrale Kontrolle oder Regeln - 16Bedingungen und Hindernisse kollektiver Intelligenz

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- O usuário eliminou as informações de disciplina FlashCards sobre 08 Social Media, Teil 3: Communities & Wissens-Netzwerke, criado por Usuário eliminado em 17-01-2026.
- Criado por
- Usuário eliminado · jan 2026
- Atualizado
- 17 jan 2026
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- Criado por Katharina Tögel · 17 jan 2026
- Copiado por Katharina Tögel · 17 jan 2026
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