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Quiz Sozialpsychologie Teil 1
Perguntas do quiz (33)
1Wird soziale Information auf Basis eines Schema oder Konzept begonnen zu verarbeiten, also vom "Großen ins Kleine" spricht man auch von einer...
- A... Top-Down Verarbeitung
- B... Bottom-Up Verarbeitung
- C... Straight-Forward Verarbeitung
- D... rückwärtsgerichteten Verarbeitung
2Welche Art von Priming gibt es nicht?
- ASemantisches Priming
- BKonzeptuelles Priming
- CImplizites Priming
- DAffektives Priming
3Soziale Informationsverarbeitung: Welche Aussage ist in Bezug auf die Speicherung und Verarbeitungstiefe schemakonsistenter und schemainkonsistenter Informationen richtig?
- ASchemakonsistene Informationen werden besser gemerkt
- BSchemainkonsistente Informationen werden besser gemerkt
- CDer Umgang mit schemakonsistenten und schemainkonsistenten Informationen hängt stark von Rahmenbedingungen ab: Bei ausreichender Verarbeitungskapazität und/ oder sozialer Relevanz der Urteilssituation kann schemainkonsistente Information besser gemerkt werden. (Inkonsistenzeffekt als Bottom-up-Einfluss). Bei begrenzten Ressourcen hingegen (z.B. bei Ablenkung) werden schemakonsistente Informationen besser behalten (Konsistenzeffekt als Top-down-Einfluss).
- DDer Umgang mit schemakonsistenten und schemainkonsistenten Informationen hängt stark von Rahmenbedingungen ab: Bei ausreichender Verarbeitungskapazität und/ oder sozialer Relevanz der Urteilssituation kann schemakonsistente Information besser gemerkt werden. (Konsistenzeffekt als Bottom-up-Einfluss) . Bei begrenzten Ressourcen hingegen (z.B. bei Ablenkung) werden schemainkonsistente Informationen besser behalten (Inkonsistenzeffekt als Top-down-Einfluss).
4Gemäß Strack und Deutschs Reflektiv-Impulsiv-Modell können zwei Prozesse über soziales Verhalten bestimmen. Wovon hängt es im Modell ab, welches der zwei Systeme Urteile und Verhalten bestimmen?
- AVon Motivation und Kapazität
- BVon Persönlichkeit und Intelligenz
- CVon Kapazität und Persönlichkeit
- DVon der Aktivierung von Schemata und Motivation
5Anhand welcher Kriterien lässt sich nach Kelleys Theorie der Kausalattribution (1972) beurteilen ob Verhalten durch internale oder externale Ursachen entstanden ist?
- AExponiertheit, Distinktheit, Konsistenz
- BDisposition, Konsistenz, Konsensus
- CSituation, Exponiertheit, Distinktheit
- DKonsensus, Distinktheit, Konsistenz
6Was wird in Kelleys Theorie der Kausalattribution unter einem hohen Konsensus verstanden?
- AAndere Personen verhalten sich in der gleichen Situation ähnlich
- BDie zu beurteilende Person verhält sich in der gleichen Situation meist ähnlich
- CDie zu beurteilende Person verhält sich in anderen Situationen meist ähnlich
- DDie zu beurteilende Person verhält sich in der gleichen Situation meist anders
7Was wird in Kelleys Theorie der Kausalattribution unter einer niedrigen Distinktheit verstanden?
- ADie zu beurteilende Person verhält sich in der gleichen Situation meist anders
- BDie zu beurteilende Person verhält sich in anderen Situationen meist anders
- CDie zu beurteilende Person verhält sich in anderen Situationen meist ähnlich
- DAndere Personen verhalten sich in der gleichen Situation anders
8Attributionstheorie: Wird das Verhalten einer Person dispositionalen Ursachen zugeschrieben ("attribuiert") könnte man auch von...
- A... internaler Attribution sprechen.
- B... externaler Attribution sprechen.
- C... situationaler Attribution sprechen.
- DKeine der oben dargestellten Antwortalternativen ist richtig!
9Was wird in der Sozialpsychologie unter dem "Correspondence bias" verstanden?
- ABeschreibt die Tendenz, andere Personen, die man sich selbst in irgendeiner Weise als ähnlich empfindet, in einem positiven Licht wahrzunehmen.
- BDen Gesamteindruck, den eine Person auf andere macht, wird durch ein einzelnes Merkmal, wie beispielsweise ihre Attraktivität, dominiert.
- CBeschreibt die Tendenz zu einer überhöhten Überzeugung von der Richtigkeit der eigenen Meinung.
- DBeschreibt die Tendenz, aus dem Verhalten anderer Personen stabile Persönlichkeitsmerkmale (Dispositionen) zu erschließen, selbst wenn das Verhalten stark durch situative Faktoren bedingt ist.
10Wann wird im Zusammenhang mit dem Correspondence bias vom "fundamentalen Attributionsfehler" gesprochen?
- ABeim Fehlen einer situativen Theorie
- BBeim Versäumnis, eine vorhandene situative Theorie anzuwenden
- CBei der bewussten Vernachlässigung einer vorhandenen situativen Theorie
- DBei der verzerrenden Anwendung einer vorhandenen situativen Theorie
11„Ich verhalte mich so, weil die Situation so ist, wie sie ist.“
„Du verhältst Dich so, weil Du so bist, wie Du bist.“
Diese Aussagen lassen sich besonders gut mit dem...- A... Akteur-Beobachter-Effekt erklären.
- B... Overconfindence-bias erklären.
- C... fundamentalen Attributionsfehler erklären.
- D... der ich-bezogenen Distinktheit erklären.
12Es gibt verschiedene Einflüsse auf das Ausmaß von Korrespondenzverzerrung. Welcher gehört nicht dazu?
- ADer Blickwinkel des Beurteilers
- BDie Salienz der zu beurteilenden Person
- CDie Glaubwürdigkeit des Beurteilers
- DDie Motivation und Kapazität des Beurteilers
13Personen werden gebeten, die wahrscheinlichere aus zwei Situationen zu wählen:
A) Ein Geschäftsmann wird in seinem Audi A7 im Baustellenbereich einer Autobahn geblitzt. Er war auf Grund eines Geschäftstermins sehr in Eile.
B) Ein Geschäftsmann wird in seinem Audi A7 im Baustellenbereich einer Autobahn geblitzt. Er war auf Grund eines Geschäftstermins sehr in Eile und durch ein Telefongespräch abgelenkt.
Die meisten Versuchspersonen wählen Antwort B) als die wahrscheinlichere Option. Welchem Fehler im Zusammenhang mit Heuristiken sind die Versuchspersonen aufgesessen?- ADer Konjunktionstäuschung
- BDem Schein des Zufälligen
- CDie Vernachlässigung der Basisrate
- DFrequency und recency
14Welche Wirkmechanismen ermöglichen mitunter den Ankereffekt?
- Asemantisches Priming, selektives Hypothesentesten
- Baffektives Priming, selektives Hypothesentesten
- Cselektives Hypothesentesten, illusorische Korrelationen
- DSalienz, illusorische Korrelationen
15Welche Aussage zur Verfügbarkeitsheuristik ist falsch?
- ADie Heuristik gründet auf der Überlegung, dass ein Ereignis häufiger vorkommen wird wenn es einem leicht einfällt oder man es sich leicht vorstellen kann.
- BEreignisverknüpfungen und damit verbunden illusorische Korrelationen nehmen keinen Einfluss auf die Verfügbarkeit von Informationen.
- CHäufige und kürzlich erfolge Aktivierung von Informationen sorgen dafür, dass eben diese Informationen eher verfügbar sind.
- DFehleinschätzungen der Verfügbarkeitsheuristik lassen sich allenfalls vermeiden, indem man sich der Irrelevanz der Leichtigkeitsempfindung für das Urteil bewusst wird und eine systematische Informationsverarbeitung anstrebt.
16Nach der "Drive theory of social facilitation" bewirkt die Anwesenheit anderer Personen eine Steigerung der physiologischen Erregung. Wie wirkt sich das auf die Leistung aus?
- AFührt zu einer Leistungsverbesserung durch soziale Erleichterung
- BFührt zu Leistungseinbußen durch soziale Hemmung (Ablenkung)
- CFördert die Ausführung der dominanten Reaktion und kann damit je nach Übung oder Aufgabenschwierigkeit entweder zu einer Verbesserung- oder zu einer Verschlechterung der Leistung führen
- DFührt bei Menschen mit hoher Extraversion zu einer Leistungssteigerung (soziale Erleichterung) und bei Menschen mit hohen Neurotizismuswerten zu Leistungseinbußen (soziale Hemmung)
17Welcher sozialen Einfluss wirkt hauptsächlich auf eine Person, die sich in einer unklaren, mehrdeutigen Situation mit einer einmütigen Mehrheit konfrontiert sieht?
- ANormativer Einfluss
- BInformativer Einfluss
- CKonformativer Einfluss
- DSubtiler Einfluss
18Compliance ist eine...
- A... öffentliche Konformität mit derselben innerlichen Überzeugung.
- B... öffentliche Konformität ohne eine entsprechende innerliche Überzeugung
- C... Devianz von der öffentlichen Meinung trotz privater Konformität
- D... Devianz von der öffentlichen Meinung mit einer gegensätzlichen inneren Überzeugung
19Normativer Einfluss: Die Gruppengröße (bestehend aus einmütigen Personen) hat messbaren Einfluss auf den normativen Einfluss. Ab welcher Größe dieser Gruppe ist der (annähernd) volle Einfluss zu beobachten?
- AAb 3 Personen (gegen 1 Person)
- BAb 6 Personen (gegen 1 Person)
- CAb 4 Personen (gegen 1 Person)
- DAb 10 Personen (gegen 1 Person)
20Der Psychologe Stanley Milgram führte 1961 erstmals Untersuchungen durch, in denen Versuchspersonen zu einem vermeintlichen Gedächtnis- und Lernexperiment angeworben wurden. Das Ergebnis zeigte eindrücklich, dass...
- A... Autoritätsglaube Menschen dazu bringen kann, höchst unmoralichen Befehlen Gehorsam zu leisten.
- B... der Einfluss von Autoritäten nach den Erfahrung der 1930er und 1940er Jahre in Deutschland deutlich abgenommen hatte.
- C... beim Vokabeltraining vor allem der Abruf der erlernten Information wichtig ist.
- D... Prinzipien sozialer Bewährtheit leicht erlernbar sind.
21Nach einer anstrengenden Phase des Lernens für Ihre Psychologieklausur gönnen Sie sich heute einen gemütlichen Tag vor dem Fernseher. Beim Vorbeizappen an einer Werbesendung verharren sie als die Stimme in der Sendung folgenden Satz sagt: "NUR WENN SIE INNERHALB DER NÄCHSTEN FÜNF MINUTEN DAS SUPER-SHARP-MESSERSET BESTELLEN ERHALTEN SIE UNSER KOCHBUCH "SUSHI-SELBER-MACHEN" KOSTENLOS OBENDRAUF!" Erstaunt stellen sie fest, dass hier in einem einzigen Satz gleich zwei Judostrategien zur strategischen Einflussnahme verwendet wurden. Welche sind es?
- APrinzip der Knappheit, Reziprozitätsnorm: "Tit for tat plus one"
- BThat's not all-Prinzip, Prinzip der Knappheit
- CKontrastprinzip, Commitment
- DThat's not all-Prinzip, Foot in the door-Prinzip
22Was ist notwendig, damit man von einer Gruppe sprechen kann?
- Amindestens 2 Personen, Interaktion, gemeinsame Ziele, Wir-Gefühl, zeitliche Stabilität
- Bmindestens 5 Personen, Interaktion, gemeinsame Ziele, zeitliche Stabilität, Normen
- Cmindestens 3 Personen, Mitgliedschaft, gemeinsame Ziele, Wir-Gefühl
- Dmindestens 3 Personen, Interaktion, gemeinsame Ziele, Wir-Gefühl, zeitliche Stabilität, Normen
23Anhand welcher vier Merkmale lässt sich die Struktur einer Gruppe am Besten beschreiben?
- ANormen, Rollen, Status und Gruppenkohäsion
- BGruppengröße, Interaktionshäufigkeit, Statuten, Mitgliederbeitrag
- CGeschlechterverteilung, Rollen, Gruppengröße, Status
- DVerhaltensregeln, Normen, Gruppenkohäsion, Gruppengröße
24Die Erwartungshaltung an ein Mitglied einer sozialen Gruppe wird von dessen Statusmerkmalen mitgeprägt. Welche werden dabei unterschieden?
- ADifferenzierte und undifferenzierte
- BZugewiesene und erworbene
- CSpezifische und diffuse
- DProjizierte und spezifische
25Die Leistung einer Gruppe mit hoher Gruppenkohäsion...
- A... ist höher als die einer Gruppe mit niedriger Gruppenkohäsion.
- B... ist niedriger als eine Gruppe mit niedriger Gruppenkohäsion.
- C... kann abhängig von den Gruppennormen höher oder niedriger sein als eine Gruppe mit niedriger Gruppenkohäsion.
- D...lässt sich anhand der Gruppenkohäsion nicht vorhersagen, da Leistung unabhängig vom Zusammenhalt der Gruppe ist.
26Tuckman veröffentlichte 1965 sein Modell über Entwicklungsphasen einer Gruppe. Wie ist die Abfolge der fünf Phasen?
- AForming, Norming, Storming, Performing, Adjourning
- BForming, Storming, Performing, Norming, Adjourning
- CForming, Adjourning, Storming, Norming, Performing
- DForming, Storming, Norming, Performing, Adjourning
27Was wird in der Sozialpsychologie unter "Sozialer Kompensation" verstanden?
- ALeistungssteigerung von fähigeren Mitgliedern, um eine erwartete geringe Leistung von weniger fähigen bzw. unmotivierten Mitgliedern auszugleichen.
- BLeistungssteigerung schwächerer Mitglieder, um die Gruppe nicht „auszubremsen“.
- CLeistungsreduktion von fähigeren Mitgliedern vor dem Hintergrund dass eine überdurchschnittliche Leistung ohnehin keine Anerkennung fände.
- DDas Überspielen des eigenen Minderwertigkeitsgefühls durch gespielte Selbstsicherheit und Statussymbole
28Welche Aussage zum sozialen Faulenzen ist richtig?
- ASoziales Faulenzen kommt vor allem in kleinen Gruppen schnell vor.
- BSoziales Faulenzen verringert die potenzielle Produktivität einer Gruppe.
- CPersonen mit einem hohen Grad an intrinsischer Motivation zeigen i.d.R. weniger soziales Faulenzen.
- DDie Schwierigkeit der Aufgabe nimmt keinen Einfluss auf soziales Faulenzen
29Welche Aussage zum sozialen Faulenzen stimmt nicht?
- AEine hohe Identifikation mit der Gruppe hat eine reduzierende Wirkung auf das Auftreten sozialen Faulenzens.
- BDer Grad der intrinsischen und extrinsischen Motivation ist ein wichtiger Einflussfaktor ob und in welchem Ausmaß es zu sozialem Faulenzen kommt.
- CIn kollektivistischen Kulturen ist soziales Faulenzen im Mittel weniger verbreitet als in individualistischen.
- DSoziales Faulenzen ist bei einfachen Aufgaben und solchen Aufgaben, bei denen kaum besondere Fähigkeiten notwendig sind selten zu beobachten.
30Was wird im Zusammenhang mit Gruppen unter dem "Gimpel-Effekt" verstanden?
- ALeistungssteigerung von fähigeren Mitgliedern, um eine erwartete geringe Leistung von weniger fähigen bzw. unmotivierten Mitgliedern auszugleichen.
- BLeistungsreduktion, wenn man den Eindruck hat, dass die anderen sich nicht oder nicht so sehr anstrengen wie man selbst.
- CLeistungsreduktion, wenn der persönliche Beitrag als für das Gruppenergebnis nicht wichtig wahrgenommen wird
- DLeistungssteigerung schwächerer Mitglieder, um die Gruppe nicht „auszubremsen“
31Eine Gruppenaufgabe, bei der die Gruppenleistung der Leistung des fähigsten Mitglieds entspricht wird auch...
- A... als disjunktive Aufgabe bezeichnet.
- B... als additive Aufgabe bezeichnet.
- C... als konjunktive Aufgabe bezeichnet.
- D... subjektive Aufgabe bezeichnet.
32Bewerten Sie folgende Aussagen über Gruppenentscheidungen: Welche ist falsch?
- ABei Gruppendiskussionen im Vorfeld zu einer Entscheidung wird häufig nur gemeinsames Wissen diskutiert. Wissen, über welches nur ein Teil der Gruppe oder Einzelpersonen verfügt, wird wenig angesprochen und fließt entsprechend wenig in die Entscheidung ein. (Effekt des gemeinsamen Wissen)
- BDie Frage, in welche Richtung die Gruppenpolarisierung geht (risky shift - cautious shift) hängt auch von der Kultur bzw. dem Wertesystem der Gruppe ab.
- CDer Effekt der Gruppenpolarisierung lässt sich eindämmen, wenn der Diskussion vor der Entscheidung bewusst genug Zeit eingeräumt wird
- DNormativer Einfluss in Gruppendiskussionen führt mitunter dazu, dass vor allem geteiltes Wissen der Gruppenmitglieder zur Sprache kommt
33Wem entstammt die 1972 veröffentlichte Theorie des Gruppendenkens?
- AIrving Janis
- BDietrich Dörner
- CSigmund Freud
- DLeon Kamin
Informações
- Descrição
- Selbst konstruierte Fragen eines Studenten der Euro-FH im Bachelorstudiengang BWL & Wirtschaftspsychologie, Modul Grundlagen der Psychologie/ Sozialpsychologie. Fragen beziehen sich auf die Studienhefte SOPS1/H - SOPS 3/H von Prof. Dr. Lioba Werth und Dipl.-Psych., Dipl.-Kfm. Michael Knoll
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- Histórico
- Criado em 29 set 2016 · atualizado em 18 jan 2017
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