Flashcards
Schlüsselbegriffe der Sozialpsychologie

Flashcards do conjunto (146)
- 1SozialpsychologieLehre vom Einfluss der sozialen Situation auf Wahrnehmung, Kognition, Emotion und Verhalten
- 2Soziale Situationwahre oder vorgestellte Gegenwart Anderer
- 3Blooms Taxonomie

- 4Sozialer EinflussDie Wirkung die Worte, Handlungen oder blosse Anwesenheit anderer Menschen auf unser Verhalten, Denken, Einstellungen haben.
- 5Fundamentaler AttributionsfehlerÜberschätzung internaler Disposition
+
Unterschätzung externaler Situation - 6Internale DispositionVerhalten von Jemanden auf Persönlichkeit zurückführen
Er trinkt so viel. Bestimmt ein Alkoholiker. - 7Externale SituationVerhalten von Jemandem auf Situation zurückführen
Er trinkt so viel. Wahrscheinlich depressiv, weil seine Freundin ihn verlassen hat. - 8Interpretation der sozialen SituationArt und Weise wie Menschen die soziale Welt wahrnehmen, verstehen und interpretieren
Selbe Verhalten kann sehr unterschiedlich wahrgenommen werden - 9BehaviorismusNur die verstärkenden Merkmale der Umwelt berücksichtigen um menschliches Verhalten zu verstehen.
Belohnung bzw. Bestrafung determinieren Verhalten - 10GestaltpsychologieFokussiert sich auf die subjektive Wahrnehmung von Sachen in den Vorstellungen der Menschen statt auf die objektiven, physischen Merkmale
- 11Ansatz des SelbstwertgefühlsBewertung des eigenen Selbst
oft wichtiger als exakt zu sein
Verzerrung der Realität um mit sich selbst zufrieden zu sein - 12SelbstrechtfertigungNegative Erlebnisse werden heruntergespielt um positive positiver erscheinen zu lassen
- 13Soziale KognitionWie Menschen über sich und die soziale Welt nachdenken
Idee: Immer versuchen die Welt so exakt wie möglich wahrzunehmen - 14Rückschaufehler (Hindsight bias)Neigung des Menschen zu überschätzen, inwieweit er ein Ereignis hätte voraussehen können, nachdem es eingetreten ist.
- 15BeobachtungsmethodeForscher beobachten Menschen und protokollieren Eindrücke
Grenzen: Gedanken, Gefühle, Emotionen nicht beobachtbar - 16EthnographieForscher versuchen eine Gruppe bzw. Kultur von innen heraus zu verstehen unabhängig ihrer Vorurteile oder Erfahrungen
- 17Interrater-ReliabilitätAusmaß der Übereinstimmung zwischen mehreren Beobachtern
- 18DokumentenanalyseForscher analysieren gesammelte Dokumente oder Archive (einer Kultur)
- 19Korrelationsmethode2 Variablen werden systematisch gemessen und die Beziehung zwischen ihnen bestimmt
- 20KorrelationskoeffizientStatistischer Wert: zeigt an wie eng 2 Variablen zusammenhängen
(zwischen -1 und 1)
Richtung der Beziehung: Vorzeichen - 21KausalitätUrsache-Wirkung-Prinzip
- 22Korrelation vs. KausalitätKorrelation impliziert nicht Kausalität
Korrelation: Keine Aussage über die Ursache des Zusammenhangs - 23ScheinkorrelationZwei Faktoren korrelieren angeblich, aber Drittfaktor ausschlaggebend für Korrelation der beiden
- 24ExperimentSystematische Variation der unabhängigen Variable
Messung des Effekts auf die abhängige Variable
Erlaubt Aussagen über Kausalität - 25Unabhängige Variable (UV)bestimmt die Ursache
Annahme: UV verursacht Verhalten - 26Abhängige Variable (AV)bestimmt die Wirkung
Annahme: wird von UV beeinflusst - 27RandomisierungZufällige Zuordnung der Probanden zu Gruppen
- 28Interne ValiditätAusmaß, in dem UV AV beeinflusst
wird erreicht durch Randomisierung - 29Externe ValiditätAusmaß, in dem Ergebnisse einer Studie auf andere Situationen übertragbar sind
Abhängig von offensichtlichem und psychologischem Realismus - 30Offensichtlicher Realismusdie im Experiment ausgelösten Prozesse gleichen denen des realen Lebens
- 31Psychologischer RealismusAusmaß, in dem ein Experiment einer realen Situation gleicht
- 32DebriefingInformationen über die Studie nach der Datenerhebung
- 33Automatisches Denkenunbewusstes, nicht zielgerichtetes, unwillkürliches, müheloses Denken
z.B. Straßenverkehr - 34SchemaMentale Struktur, die Menschen benutzen um ihr soziales Wissen (ich, andere, Umwelt) zu ordnen.
Kriterien: Zugänglichkeit, Priming - 35Priming(=Aktivierung)
vorhergehende Erfahrungen beeinflussen die Verfügbarkeit eines Schemas - 36Selbsterfüllende ProphezeiungenEinstellung beeinfluss eigenes Verhalten, welches als Reaktion Verhalten anderer beeinflusst um ursprüngliche Einstellung zu bestätigen
- 37UrteilsheuristikenFaustregeln, nach denen sich Personen richten um schnell und effizient Urteile zu fällen
- 38VerfügbarkeitsheuristikUrteil wird davon beeinflusst, wie leicht (oder schwer) zugänglich bestimmte Gedächtnisinhalte sind
- 39RepräsentativitätsheuristikUrteil wird davon beeinflusst, wie sehr die zu beurteilenden Sachverhalte einem bestimmten Prototyp ähneln
- 40Kontrolliertes Denkenbewusst, zielgerichtet, willentlich, aufwändig
Verbraucht mentale Energie
Nur an eine Sache gleichzeitig - 41Freier WilleEindruck von Kontrolle
Implikation der Wahrnehmung aufgrund von Assoziation zwischen kontrolliertem Denken und Verhalten - 42Kontrafaktisches SchlussfolgernAspekte der Vergangenheit mental verändern
"Was wäre, wenn..."
beeinflusst emotionale Reaktion - 43Soziale WahrnehmungForschung der Prozesse, mit denen man Eindrücke von anderen Menschen gewinnt und daraus Schlüsse zieht
- 44Nonverbale KommunikationArt wie Menschen absichtlich oder unabsichtlich ohne Worte kommunizieren
Mimik als zentraler Aspekt - 45Enkodieren= Verschlüsseln
Sender drückt Nachricht in Form eines bestimmten Verhaltens aus
z.B. Lächeln - 46Dekodieren= Entschlüsseln
Empfänger nimmt Verhalten wahr und interpretiert es
(z.B. X mag mich) - 47EmblemeNonverbale Signale, die innerhalb einer Kultur eine bestimmte Bedeutung haben
z.B. Daumen hoch - 486 universell verständliche GrundemotionenFurcht
Ärger
Überraschung
Freude
Ekel
Trauer - 49Implizite PersönlichkeitstheorienSchema, welches aus unseren Vorstellungen entsteht, welche Eigenschaften zusammengehören
z.B. "Was schön ist, ist auch gut."
Hübsche Personen werden auch als nett empfunden. - 50AttributionstheorieWie Menschen ihr eigenes Verhalten und das ihrer Mitmenschen erklären
Erklärung des Verhaltens beeinflusst Wahrnehmung - 51Internale AttributionVerhalten von Menschen auf ihre Persönlichkeit zurückführen
Allgemeine Tendenz Verhalten anderer internal zu attribuieren - 52Externale AttributionVerhalte von Menschen auf die Situation zurückführen
- 53KovariationsmodellModell, dass über Faktoren Konsensus, Konsistenz und Distinktheit Attribution erschließt
- 54Konsensus im KovariationsmodellHandeln Andere auch so?
- 55Konsistenz im KovariationsmodellHandelt die Person in dieser Situation immer so?
- 56Distinktheit im KovariationsmodellTritt das beobachtete Verhalten auch in anderen Situationen auf?
- 57Das Kovariationsmodell (grafisch)

- 58Fundamentaler AttributionsfehlerÜberschätzung der Disposition
Unterschätzung der Situation
in der Erklärung von Verhalten anderer - 59Wahrnehmungssalienzbezeichnet die scheinbare Wichtigkeit einer Information, die im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit steht
- 60Akteur-Beobachter-DivergenzTendenz, das Verhalten anderer internal und das eigene Verhalten external zu Attribuierung
Salienz für Akteur: Situation
Salienz für Beobachter: Akteur - 61Selbstwertdienliche AttributionenEigene Erfolge werden internal attribuiert
Eigene Fehler werden external attribuiert - 62Self-HandicappingSich selbst Hindernisse in den Weg legen und Ausreden ausdenken, damit man bei schlechter Erfüllung einer Aufgabe etwas anderem die Schuld geben kann.
--> Misserfolg kann external atrribuiert werden - 63Selbstwertschützende AttributionenErklärungen für Verhalten, die uns vor dem Gefühl verletzlich und sterblich zu sein, schützen
- 64Selbstkonzeptumfasst die Wahrnehmung und das Wissen um die eigene Person
- 65Kulturelle Unterschiede in der Definition des Selbstwestlich: Ideal der unabhängigen, eigenständigen Person
Independente Sichtweise
östlich: Ideal der Autonomie der Gruppe
Selbstverständnis der Gruppenzugehörigkeit
Interpendente Sichtweise - 66Geschlechtsunterschiede in der Definition des SelbstFrauen: relationale Interdependenz
(Definition des Selbst über Beziehungen)
Männer: kollektive Interdependenz
(Definition des Selbst über Mitgliedschaft in größeren Gruppen) - 67Theorie der SelbstaufmerksamkeitVergleich des eigenen Verhaltens mit den eigenen Werten und Standards
beobachten uns selber von außen
z.B. Spiegel, Kamera, Publikum - 68IntrospektionProzess, bei dem Menschen in sich hineinschauen, um ihre eigenen Gedanken und Gefühle zu untersuchen
- 69SelbstwahrnehmungstheorieWenn Einstellungen und Gefühle schwer zugänglich sind, erschließen wir sie durch Beobachtung unseres eigenen Verhaltens und der Situation
- 70Intrinsische MotivationEtwas tun, weil es interessant ist und Spaß macht
- 71Extrinsische MotivationEtwas tun, weil man dafür belohnt wird oder dazu gedrängt wird
(Konditionierung) - 72Overjustification-EffektEffekt der übermäßigen Rechtfertigung
Belohnung verdrängt die internistische Motivation - 73Zwei-Fakten-Theorie der Emotion1. Physiologische Erregung empfinden
2. Suche nach Erklärung für Erregung
(Information basiert auf Erklärung der Situation) - 74Starre Denkweise (fixed mindset)Vorstellung, dass wir ein feststehendes Ausmaß einer Fähigkeit haben, das unveränderlich ist.
Misserfolg als Bedrohung;
geben bei Misserfolg auf - 75Wachstumsorientierte Denkweise (growth mindset)Vorstellung, dass unsere Fähigkeiten formbare Eigenschaften sind, die förderbar
sind und wachsen können
sehen Misserfolg als Herausforderung
strengen sich nach Misserfolg noch mehr an - 76Sozialer VergleichDie Vorstellung, dass wir etwas über unsere Fähigkeiten und Einstellungen erfahren, indem wir uns mit unseren Mitmenschen vergleichen
- 77Aufwärts gerichteter VergleichVergleich mit Menschen, die in einer Fähigkeit besser sind als wir
--> Ansporn, Leistungsverbesserung - 78Abwärts gerichteter VergleichVergleich mit Menschen, die in einer Fähigkeit schlechter sind als wir
--> Stärkung und Schutz des Selbstwerts - 79Soziale AnpassungProzess, in dem Menschen Einstellungen von Anderen übernehmen
(meist: Personen, die einem nahe stehen) - 80SelbstkontrolleExekutive Funktion des Selbst
Entscheidungen treffen; Pläne machen - 81Modell der selbstregulatorischen RessourcenSelbstkontrolle als limitierte Ressource
Muskel, der ermüdet
= Selbstkontrolle in einer Situation
--> weniger Ressourcen für Selbstkontrolle danach - 82Impression ManagementDer Versuch andere dazu zu bringen, uns zu sehen, wie wir gerne gesehen werden würden
- 83Ingratiation= Einschmeichelung
bei Höhergestellten durch Einschmeicheln oder Lob beliebt machen - 84Selbstwertgefühlstarkes Bedürfnis nach Aufrechterhaltung eines positiven Selbstbildes
- 85Terror Management TheoryJe höher Selbstwertgefühl, desto weniger Gedanken an eigene Sterblichkeit
- 86NarzissmusKombination von exzessiver Selbstliebe und Mangel an Empathie
- 87DissonanzUnstimmigkeiten
- 88Theorie der kognitiven Dissonanz(Leon Festinger)
Unbehagen, ausgelöst durch mind. 2 widersprüchliche Kognitionen - 89Dissonanzreduktion1. Änderung des Verhaltens
2. Änderung der Kognitionen
3. Hinzufügen neuer Kognitionen - 90Dissonanzreduktion Bsp: Rauchen1. Rauchen aufhören
2. Rauchen gibt gar kein Krebs
3. Rauchen entspannt mich halt - 91Impact bias (Einwirkungsverzerrung)Schmerz der möglichen Enttäuschen überschätzen
größer als eigentliche Enttäuschung - 92Dissonanz & KulturProzess der Dissonanzreduktion:
Kulturübergreifend
Inhalte der Dissonanzreduktion:
Kulturspezifisch - 93Rationalisierendes Denken= so zurechtlegen, als sei Denken rational
Bedürfnis positives Selbstbild aufrechtzuerhalten - 94EntscheidungenRufen jedes Mal Dissonanz hervor
beide Alternativen einer Entscheidung haben sowohl Vor-wie Nachteile - 95NachentscheidungsdissonanzHerunterspielen der
- negativen Aspekte der gewählten Option
- positiven Aspekte der nicht gewählten Option - 96Illusion der UnwiderruflichkeitVorstellung sich schon für etwas entschieden zu haben und nicht mehr zurück zu können
- 97Lowballing TechnikStrategie von Verkäufern:
Bieten Kunden Produkt für sehr billig an
Als Kunde bezahlen will, Vortäuschen des Irrtums, eig. viel teurer
--> Illusion der Unwiderruflichkeit - 98Entscheidungen für unmoralisches VerhaltenSoll ich bei der Prüfung abschreiben?
Moralische Dilemmata haben Auswirkungen auf Selbstbewusstsein - 99Rechtfertigung von AnstrengungenBestreben der Menschen Dinge, die sie durch harte Arbeit bekommen haben, positiver zu bewerten
--> DIssonanzreduktion, wegen eigenem Wissen, dass es die Sache nicht wert war - 100Externe RechtfertigungMotiv/Erklärung für Verhalten befindet sich außerhalb der Person
z.B. Kleid sehr teuer, deshalb sagen es sei toll - 101Interne RechtfertigungDissonanzreduktion durch Änderung von Einstellung/Verhalten
z.B. Lügen - 102Einstellungskonträre ArgumentationÄußerung einer Meinung/Einstellung, die der eigenen Überzeugung widerspricht
- 103Milde Bestrafung/Kleine BelohnungInterne Rechtfertigung
unzureichend um Verhalten zu unterlassen
--> Dauerhafte Änderung
Selbstpersuasion (Entwertung des Objekts) - 104SelbstpersuasionEigenüberzeugung
- 105Harte Strafen/Große BelohnungExterne Rechtfertigung
ausreichend um Verhalten zu unterlassen
--> Vorübergehende Änderung (aus Zwang) - 106SelbstüberredungAndauernde Einstellungsänderung, die durch Versuche der Selbstrechtfertigung entsteht
- 107ScheinheiligkeitsparadigmaWiderspruch zwischen Einstellungen und Handlungen
meist: Dissonanzreduktion durch Änderung des Verhaltens - 108Rechtfertigung guter TatenDissonanz zwischen Verhalten und Einstellung
Einstellungsänderung zur Dissonanzreduktion
unbeliebten Person Gefallen tun
--> mögen diese Person danach mehr - 109Rechtfertigung schlechter TatenAusübung von Grausamkeit dissonant mit Sicht des guten Menschen
Dissonanz reduzieren durch Einstellung gegenüber Opfern
"Juden als Ratten" - 110EinstellungenBewertung von Menschen, Gegenständen, Ideen
- 111EinstellungsobjektObjekt, das bewertet wird
- 112Affektive Komponente der EinstellungEmotionale Reaktion
basiert eher auf Gefühlen und Wertvorstellungen
basieren nicht auf Logik
z.B. Politiker eher Sympathie als Inhalte - 113Kognitive Komponente der EinstellungGedanken und Überzeugungen
basiert auf Annahmen über objektive Eigenschaften des Objektes
z.B. Staubsauger saugt gut - 114Komponente des Verhaltens der EinstellungHandlungen
Beobachtungen, wie man sich gegenüber Objekt verhält
z.B. Einstellung gegenüber Sport - 115Ursprung von Einstellungensoziale Erfahrungen
affektive, behaviorale und kognitive Erfahrungen spielen Rolle
je nach Erfahrung eine Komponente im Vordergrund - 116Explizite EinstellungenEinstellung bewusst, kann leicht benannt werden
- 117Implizite EinstellungenEinstellung unkontrollierbar, unwillkürlich und oft unbewusst
- 118Sozialer EinflussEinstellungsänderung...
...durch Verhalten
...durch Emotion
...durch persuasive Kommunikation - 119Persuasive KommunikationMitteilung, die von einer bestimmten Meinung zu einem Thema überzeugen soll
z.B. Rede von Politikern - 120Einstellungsänderung durch VerhaltenDissonanzreduktion
Ändern sich, wenn Menschen bei fehlender externer Rechtfertigung das Gegenteil von dem vertreten, was ihrer Einstellung entspricht - 121Einstellungsänderung durch persuasive KommunikationYale-Ansatz zur Einstellungsänderung:
Faktoren, die die Effektivität von persuasiver Kommunikation beeinflussen
Wer?
Was?
Zu wem? - 122Yale-Ansatz zur EinstellungsänderungWer: Quelle der Botschaft
-Glaubwürdigkeit, Attraktivität
Was: Merkmale der Botschaft
-Beeinflussungsversuch nicht offensichtlich
Zu Wem: Merkmale der Empfänger
-abgelenkt, intelligent, Selbstwertgefühl? - 123Elaborations-Wahrscheinlichkeits-Modell (ELM)Einfluss durch inhaltliche Merkmale (Qualität der Argumente)
Einfluss durch oberflächliche Argumente
(Attraktivität des Sprechers) - 124Zentraler Weg des ELM (hohes Kognitionsbedürfnis)Fähigkeit und Motivation der Kommunikation ungeteilte Aufmerksamkeit zu schenken
- 125Peripherer Weg des ELM (niedriges Kognitionsbedürfnis)Fähigkeit nicht vorhanden der Kommunikation ungeteilte Aufmerksamkeit zu schenken
Einfluss durch periphere Hinweisreize - 126KognitionsbedürfnisAusmaß, zu dem man Probleme gerne durchdenkt
- 127Langfristige EinstellungsänderungAufgrund von sorgfältiger Analyse von Argumenten
--> Resistenter gegen erneuten Einstellungsänderungsversuch - 128Furchtauslösende BotschaftenVersuch durch Auslösen von Furcht Einstellungen der Menschen zu ändern
(z.B. Zigarettenpackungen)
--> funktioniert, wenn Hinweis zur Reduktion der Furcht gegeben - 129Emotionen als HeuristikenWie fühl ich mich damit?
Ursache für Emotion oft unklar
Misattribution von Emotionen
Wohlfühlfaktor (gute Musik im Laden) - 130Persuasiven Botschaften widerstehen1. Einstellungsimpfung
2. Produktplatzierungen
3. Gruppendruck widerstehen
4. Reaktanztheorie - 131EinstellungsimpfungImmunisierung von Menschen gegen Einstellungsveränderungsversuche, indem man sie anfänglich kleinen Dosen gegen ihre Argumente aussetzt
--> Macht immun gegen spätere vehementere Versuche - 132Produktplatzierungenfunktioniert, weil nicht als Beeinflussungsversuch wahrgenommen
Vorwarnung als effektives Mittel - 133Gruppendruck widerstehenappelieren an unsere Emotionen
Rollenspiele als Intervention: Lernen Nein zu sagen - 134ReaktanztheorieMenschen, die ihre Freiheit sich so zu verhalten wie sie wollen, bedroht sehen, entwickeln aversiven Zustand
wird durch Ausführung des verbotenen Verhaltens reduziert wird
- strikte Verbote bewirken häufig das Gegenteil - 135Verhalten aufgrund von Einstellungen vorhersagenIdee:
Änderung der Einstellung -> Änderung des Verhaltens
Generell schwacher Zusammenhang zwischen Einstellungen und Verhalten - 136Spontanes Verhalten vorhersagenSpontan: Handeln, ohne groß zu denken
Einstellungen bei guter Zugänglichkeit Prädiktor für spontanes Verhalten - 137EinstellungszugänglichkeitStärke der Assoziation zwischen Objekt und Einstellung zum Objekt und Geschwindigkeit, mit der Bewertung abrufbar ist
- 138Theorie des geplanten VerhaltensAbsicht/Intention als zentraler Punkt

- 139EinstellungenJe spezifischer Einstellung gegenüber Verhalten, desto eher Zusammenhang
- 140Subjektive NormWas denken die mir nahestehenden über dieses Verhalten?
- 141Wahrgenommene VerhaltenskontrolleJe leichter ein Verhalten erscheint, desto eher tue ich es
- 142Die prägende Wirkung der WerbungWerbung hat mehr Einfluss als man denkt
Viele denken, dass es bei allen außer sich selber funktioniert - 143Emotionaler Ansatz der WerbungBei Produkten, die objektiv/qualitativ nicht hervorstechen
- 144Kognitiver Ansatz der WerbungBei Produkten mit hoher persönlicher Relevanz (nützliche Sachen)
- 145Subliminale Werbung/BotschaftSubliminale Botschaft:
Worte oder Bilder, die nicht bewusst wahrgenommen werden, aber dennoch Einstellung/ Verhalten beeinflussen können
Sehr wahrscheinlich keinen Einfluss - 146Kulturelle Stereotype in der WerbungWerbung vermittelt diese, indem Produkte mit dem erwünschten Image verbunden werden
Feiner Herr --> Armani
Können auch Stereotype vestärken
Informações
- Descrição
- Zusammenfassung der wichtigsten Schlüsselbegriffe und ihrer Bedeutungen
- Criado por
- Usuário eliminado · set 2016
- Atualizado
- 2 dez 2016
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- Histórico
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- Criado por Sven Christian · 29 dez 2015
- Copiado por Paula Raithel · 29 set 2016
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