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Dramentheorien

Usuário eliminado O usuário eliminou as informações de disciplina Inglês 8 slides

Dramentheorien

Slides do conjunto (8)

  1. Besonderheiten der Gattung Dramatik

    • Das Drama lebt vom Konflikt.
    • Konfrontation unterschiedlicher Wertauffassungen
    • Quellen dafür sind Widersprüche der Gegenwart
    • Spannungen und Kontraste entwickeln sich im Dialog, dem zentralen Bauelement des Dramas – auch im Monolog
    • Monolog und Dialog bezeichnen die Dialektik der Handlung -> über die sprachliche Darstellung von Widersprüchen zur Handlungsfortführung bis zur Aufdeckung der "Wahrheit"
    • beim klassischen Drama – eine in sich geschlossene Form – zeigt sich im Dramendreieck die Entwicklung und Lösung des Konflikts
    • Gliederung des Dramas
    • Aufzug -> selbständige Einheit, wesentlicher Abschnitt innerhalb der Konfliktentwicklung
    • Akt
    • Auftritt -> kleinste Gliederungseinheit
    • Szene -> verknüpft Handlung miteinander
  2. Dramentheorie

    • I. Katharsis - Lehre des Aristoteles
    • 1. Die Tragödie soll Furcht und Mitleid im Zuschauer erregen.
    • (d. h. sie soll durch Lebensechtheit der dargestellten Schicksale den Zuschauer ergreifen;)
    • Der Zuschauer soll sich hineinversetzen in die dargestellte Handlung und sich mit
    • den Leiden des Helden identifizieren.
    • 2. Diese Ergriffenheit soll beim Zuschauer eine Reinigung (Katharsis) bewirken.
    • (Welcher Art diese Reinigung sein sollte, lässt Aristoteles im Unklaren.
    • Verschiedene literarische
    • Epochen haben die kathartische (= reinigende) Wirkung ganz verschieden interpretiert.)
  3. Dramentheorie

    • II. Die Ständeregel (formuliert im 16. und 17. Jahrhundert)
    • 1. Die Helden des Trauerspiels (= Tragödie) dürfen nur Könige, Fürsten und hohe
    • Standespersonen sein.
    • Gründe: a) nur ein großes und wichtiges Leben sei für die Zuschauer
    • interessant;
    • b) nur Personen von erhabenen Lebensumständen könnten
    • erhabene, tragische Konflikte durchmachen
    • c) Die Fallhöhe: Ein König, der durch tragisches Geschick zum
    • Bettler wird, fordere das Mitleid ganz
    • besonders heraus. Ein
    • Handwerker, der zum Bettler wird, verliere dagegen nicht viel, da
    • er seine
    • Lebensumstände nur relativ wenig ändern müsse.
    • 2. Die Helden des Lustspiels (= der Komödie) dagegen könnten durchaus Mitglieder
    • der bürgerlichen Stände sein.
    • Gründe: a) nur an Niedriggeborenen könne man menschliche Schwächen
    • zeigen;
    • b) nur sie könne man der Lächerlichkeit preisgeben.
  4. Dramentheorie

    • III. Die drei Einheiten
    • Unter Berufung auf Aristoteles formulierten die französischen Klassizisten (Racine,
    • Corneille) die Forderung nach den drei Einheiten im Drama:
    • 1. Einheit der Handlung: Beschränkung des Dramengeschehens auf einen
    • einzigen Handlungsstrang ohne Nebenhandlungen
    • 2. Einheit des Ortes: Der Schauplatz eines Dramas muss das ganze Stück
    • hindurch derselbe bleiben.
    • 3. Einheit der Zeit: Die Handlungszeit darf maximal 24 Stunden
    • umfassen.
  5. Dramentheorie von Lessing

    • erläutert das Aristotelesprinzip
    • Erregung von Furcht und Mitleid und den wechselseitigen Durchdringen
    • Bestandteil des Mitleids, das bei der Tragödie entsteht, bleibt auch nach dem Ende erhalten
    • -> die Furcht, dass man selber der bemitleidende Gegenstand werden könnte
    • Reinigung (Katharsis) als Verwandlung der Affekte in tugendhafte Fertigkeiten
    • Folge: Gleichgewicht der Seele durch Verhinderung extremer Effekte
    • Dramentheorie von Lessing
  6. Dramentheorie von Schiller

    • Gerichtsbarkeit der Bühne als Ergänzung der weltlichen Gerichtsbarkeit
    • mitreißender Ansporn zur Nacheiferung göttlicher Ideale
    • Verbrüderung über alle Standes- und sonstige Schranken hinweg durch ein gemeinsames Theatererlebnis
    • Zuwachs an Mut und Erfahrung an anschaulichen Beispielen
    • Verbindung von Belehrung und Vergnügen, Bildung und Kurzweil
    • Selbstfindung durch Flucht aus Alltag Empfindung ein Mensch zu sein
    • Dramentheorie von Schiller
  7. Dramentheorie von Brecht

    • demonstriert gesellschaftliche Vorgänge
    • Vermeidung jeglicher Illusion, jeglicher Furcht in „höheren Sphären“, eines genussvollen Erlebnisses
    • keine Erzeugung purer Emotionen
    • Ziel der Demonstration: gesellschaftliches Ein, Verändern
    • Vermittlung einer neuer Haltung: der Mensch als Änderer, der nicht nur in Naturprozesse (Technik) eingreifen kann, sondern auch in der gesellschaftlichen Verhältnisse
    • Dramentheorie von Brecht
  8. Dramentheorie von Dürrenmatt

    • Komödie als einzig adäquate Vermittlung diese Weltbildes
    • einbeziehen des Tragischen in die Komödie als Moment des Schrecken -> Blick in Abgrund
    • keine klare Botschaft für Zuschauer
    • Verzicht auf allgemeine Hinweise zur Wiederherstellung der verlorenen Weltordnung, was nur der Einzelne leisten kann
    • die Komödie als Mausefalle der List für das Publikum, das sich noch Dinge anhört, die sich sonst Menschen kaum anhören würden
    • schafft keine echte Gemeinschaft
    • Dramentheorie von Dürrenmatt

Informações

Descrição
O usuário eliminou as informações de disciplina Slides sobre Dramentheorien, criado por Usuário eliminado em 12-10-2016.
Criado por
Usuário eliminado · out 2016
Atualizado
23 dez 2016
Visualizações
82
Histórico
  • Criado por Eugenie L · 12 out 2016
  • Copiado por Eugenie L · 12 out 2016
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