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BM 13 Allgemeine Didaktik - Flechsig
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Perguntas do quiz (16)
1Flechsig schlägt eine Technisierung der Didaktik vor. Wie setzt er selbst die Technisierung der Didaktik im Göttinger Katalog didaktischer Modelle um?
- AEr entwickelt künstliche Intelligenzsysteme, mit denen Lernprozesse effizienter gesteuert werden können.
- BEr entwickelt den ersten didaktischen Hypertext.
- CEr entwickelt ein Lernmanagementsystem.
- DEr entwickelt eine didaktische Suchmaschine.
- EEr entwickelt eine Beschreibungssprache für didaktische Modelle.
2Welche drei Gründe nennt Flechsig für die Verwendung von Medien im Unterricht?
- ADie Herausforderungen des Endes des Leibeigentums, der Aufhebung der Sklaverei und der Überwindung entfremdender Arbeitsverhältnisse.
- BDie gestiegene Verbreitung von Medien in der Gesellschaft, den wirtschaftlichen Bedarf und politische Vorgaben.
- CDie Notwendigkeit des Bezugs auf die Bildung des Menschen, die Erziehung des Menschen und die Sozialisation des Menschen
- DDie Erfordernisse quantitativer Forschung, hermeneutischer Forschung und systematischer Forschung.
- EDie Möglichkeit der Bereitstellung seltener Erfahrungen, die Behebung des Lehrermangels und die erreichbare Effizienzsteigerung.
3Flechsig und Haller lehnen den Bildungsbegriff als zu praxisfern ab. Welchen Begriff rücken sie stattdessen in den Mittelpunkt?
- ADen Wissenschaftsbegriff.
- BDen Lernbegriff.
- CDen Demokratiebegriff.
- DDen Emanzipationsbegriff.
- EDen Sozialisationsbegriff.
4Welcher als bildungstheoretisch zu verstehende Moment wird von Flechsig berücksichtigt?
- ADas Gott gefällige Leben.
- BDie Wertschätzung der Lernenden durch die Lehrenden.
- CDie Identität als notwendiges Moment des Wissenserwerbs.
- DDie Liebe das Lehrenden zu den Lernenden.
- EDie Relevanz von Bildung für den demokratischen Staat.
5Flechsig und Haller schlagen vor, den Begriff der Schülerinnen und Schüler durch den der Adressatinnen und Adressaten zu ersetzen. Wie begründen Sie diesen Vorschlag?
- ADie Rolle von Lernenden kommt vielfältig in verschiedenen Situation und Institutionen (z.B. Skischulen, Volkshochschulen) vor. Daher ist der Ausdruck Adressatinnen und Adressaten als Begriff der Didaktik angemessener als der Ausdruck Schülerinnen und Schüler.
- BDidaktische Entscheidungen sollten den Lehrenden überlassen werden. Das wird mit dem Ausdruck "Adressatinnen und Adressaten!" klarer zum Ausdruck gebracht als mit dem Ausdruck "Schülerinnen und Schüler".
- CMit dem Begriff der Adressatinnen und Adressaten wird die notwendige Orientierung der Didaktik an gesellschaftlichen Bedarfen zum Ausdruck gebracht, wogegen der Ausdruck "Schülerinnen und Schüler" nur auf innere pädagogische Prozesse bezogen ist und damit zu kurz greift.
- DMit dem Begriff der Adressatinnen und Adressaten wird die bisher vernachlässigte biologische Reifung, vor allem im Blick auf die Gehirnentwicklung, systematisch in der Didaktik berücksichtigt.
- EMit dem Ausdruck Adressatinnen und Adressaten wird die Rolle der Lernenden im Bereich der durch Technology Enhanced Learning optimierten Lernprozesse, der mit der technologischen Wende der Didaktik zentral geworden ist, besser beschrieben.
6Wie sollte nach Flechsig und Haller mit didaktischen Entscheidungen gegenüber Adressatinnen und Adressaten umgegangen werden?
- AAdressatinnen und Adressaten sollten von didaktischen Entscheidungen möglichst entlastet werden, um die Lernprozesse nicht zu stören.
- BDidaktische Entscheidungen sollten den Adressatinnen und Adressaten in vollem Umfang mitgeteilt und Ihnen gegenüber begründet werden.
- CDidaktische Entscheidungen sollen den Adressatinnen und Adressaten durch die Form des Unterrichts immanent mitgeteilt werden.
- DAdressatinnen und Adressaten sollten über die staatlichen und gesellschaftlichen Anforderungen sowie die bildenden Absichten, die in didaktische Entscheidungen einfließen, informiert werden.
- EAdressatinnen und Adressaten sollten an allen didaktischen Entscheidungen gleichberechtigt partizipieren.
7Die Auseinandersetzung mit pädagogischen Begriffen bringt nach Flechsig und Haller erhebliche Vorteile für die Lehrenden. Welchen Vorteil der Auseinandersetzung mit Begriffen durch Lehrende nennen Flechsig und Haller nicht?
- ADie Auseinandersetzung mit Begriffen trägt dazu bei, dass Lehrende Lernprozesse organisieren können.
- BDie Auseinandersetzung mit Begriffen trägt dazu bei, die eigenen Handlungen bewusst zu gestalten und durchzuführen.
- CDie Auseinandersetzung mit Begriffen trägt dazu bei, dass Lehrende demokratisches Bewusstsein fördern.
- DDie Auseinandersetzung mit Begriffen trägt dazu bei, sich das eigene Verhalten bewusst zu machen.
- EDie Auseinandersetzung mit Begriffen trägt dazu bei, Kenntnisse auf allen Ebenen didaktischen Handelns zu erwerben.
8Flechsig und Haller schließen an die Klassifikation von Gagné an, der nach Flechsig und Haller Funktionen, die zu Anfang der Lehrsequenz ausgeführt werden, Funktionen, die darauf abzielen, Lernen hervorzurufen und zu leiten, Funktionen, die die Generalisierung der Einsicht fördern und Funktionen, die eine Beurteilung der Ergebnisse erlauben unterscheidet und schlagen anschließend eine abgewandelte Form dieser Einteilung vor. Welcher Begriff kommt in der abgewandelten Form nicht vor?
- ADisziplinierung
- BMotivation
- CDiagnose
- DÜbung
- EInformation
9Flechsig und Haller schreiben: "Die Schwierigkeit [des bildungspolitischen Handelns] liegt jedoch darin, daß Interessen häufig in "verkleideter" Form vorgebracht werden, d. h. daß die Forderungen mit Argumenten begründet werden, die nicht den wahren Motiven entsprechen." Welches Interesse kann nach Flechsig und Haller mit der Forderung nach der vorrangigen Berücksichtigung des Leistungsprinzips verdeckt werden?
- ADass Arbeiterinnen und Arbeiter genau so weit gefördert werden, wie das zur Berufsausbildung nötig ist, und nichts lernen, was für die Übernahme von Leitungsfunktionen erforderlich wäre.
- BDass Solidarität und Freiheit gefördert werden sollen, indem auch Kinder aus soziale benachteiligten Kontexten die Möglichkeit erhalten, ihre Leistung zu entwickeln und zu entfalten.
- CDass Klassenbewusstsein im Blick auf den Klassenkampf gefördert werden soll, indem Kinder die bürgerlichen Interessen, die mit dem Leistungsprinzip verbunden sind, unmittelbar erfahren können.
- DDass die Entwicklung der Kräfte des Menschen zu einem harmonischen Ganzen gefördert werden soll, indem die Kinder durch die Orientierung am freien Markt motiviert werden, die volle Leistungsfähigkeit all ihrer Vermögen zu entwickeln.
- EDass der Zirkel, der durch den Umstand entsteht, dass die individuelle Leistungsfähigkeit nicht zuletzt auf sozialen Unterschieden basiert, und die Forderung nach Leistungsfähigkeit damit soziale Ungleichheit reproduziert, durchbrochen wird.
10Flechsig und Haller schlagen vor, das traditionelle Schulzeugnis durch einen Diagnosebogen zu ersetzen. Was soll damit erreicht werden?
- ADie individuellen Stärken und Schwächen sollen im Blick auf mögliche Verbesserungen erfasst werden.
- BDie zu geringe Disziplinierungsfunktion von Noten soll verbessert und durch ein wirksames Verfahren ersetzt werden.
- CDie Optimierung von Lehr- und Lernprozessen durch teilautomatisierte Empfehlungssysteme soll durch die Schaffung der nötigen Datengrundlage ermöglicht werden.
- DFür die Schulverwaltungen sollen differenzierte Daten zur gezielten Steuerung von bildungspolitischen Entscheidungen erhoben werden.
- EDas an Bildungsstandards gemessene Leistungsvermögen von Schülerinnen und Schülern soll präzise erfasst werden.
11Worin sehen Flechsig und Haller die Vorteile der transparenten Legitimation von Lernzielen?
- AEs werden wertneutrale Positionierungen erreicht.
- BDurch die Transparenz wird es möglich, dass ältere und jüngere Menschen die zwischen ihnen bestehenden Differenzen partizipativ überwinden.
- COffene und geschlossene Curricula können durch die transparente Legitmation zu Gesamtcurricula integriert werden
- DIllegitime Forderungen der Gesellschaft an öffentliche Bildungseinrichtungen werden transparent.
- EDie Adressaten werden berücksichtigt, es werden klare Aussagen gemacht und die Lernziele sind realisierbar.
12Zu welchem Problem führt das Recht der Gesellschaft, Ziele und Inhalte öffentlicher Bildungseinrichtungen festzulegen, nach Flechsig und Haller?
- AZum Problem, dass geschlossene Curricula entwickelt werden müssen.
- BZum Problem, dass die Vorstellungen in der Gesellschaft über Ziele und Inhalte unterschiedlich sind.
- CZum Problem, dass Bildungskommissionen öffentlich tagen.
- DZum Problem, dass Lehrpläne den Unterricht bestimmen.
- EZum Problem, dass so die Freiheit des Menschen gefördert wird.
13Was ist im Blick auf Medien nach Flechsig und Haller in der didaktischen Gestaltung zu berücksichtigen?
- ADass die Medien unter beliebigen Kontextbedingungen flexibel eingesetzt werden können.
- BDie inhalts- und zielneutrale Auswahl der Medien.
- CAbstraktionsebene, Curriculum und Interessen.
- DDer gemessene Lernerfolg.
- EDass mit den Medien die Befreiung aus der selbstverschuldeten Unmündigkeit realisiert werden kann.
14Wie positioniert Flechsig Medien in der Didaktik?
- AMedien sind neutral gegenüber Inhalten und können also frei gewählt werden.
- BMedien müssen in den didaktisch geplanten Rahmen eingepasst werden.
- CMedien werden überhaupt nicht thematisiert.
- DMedien sollten in didaktischen Prozessen möglichst nicht verwendet werden.
- EMedien bestimmen den Verständigungsprozess und damit die didaktische Planung.
15Welches Ziel verfolgen Flechsig und Haller mit der Entwicklung der Deskriptoren, die von ihnen zur Beschreibung von Kategorialmodellen verwendet werden?
- ADas Ziel ist es, die Korrektheit von Unterrichtsmodellen durch die Prüfung an Kategorialmodellen prüfen zu können.
- BDas Ziel ist es, Medien und Methoden optimal aufeinander abzustimmen.
- CDas Ziel ist es, Kategorialmodelle so zu erschließen, dass Unterrichtsmodelle aus den Katagorialmodellem abgeleitet werden können.
- DDas Ziel ist es, Unterrichtsmethoden zu erschließen und so das optimale Modell durch empirische Studien identifizieren zu können.
- EDas Ziel ist es, Unterrichtsmethoden zu erschließen und so die Vielfalt handhabbar zu machen.
16Welche didaktischen Prinzipien werden nach Flechsig und Haller mit einem Lernnetzwerk reallisiert?
- ADie personale Repräsentation von kultureller Erfahrung und das Lernen aus Reden.
- BErfahrungsbezogenes Lernen, wechselseitiges Lernen und dynamisches Lernen.
- CGanzheitliches, aufgabenbearbeitendes und individualisiertes Lernen.
- DLernen durch unmittelbare und gezielte Erfahrung und direkten Umgang, beiläufiges Lernen und orientierendes Lernen.
- EArgumentierendes Lernen und geregelte Konfliktbewältigung.
Informações
- Descrição
- Allgemeine Didaktik Quiz sobre BM 13 Allgemeine Didaktik - Flechsig, criado por Kerstin Dannerbauer em 21-01-2019.
- Autor
- Kerstin Dannerbauer
- Idioma
- Deutsch
- Visualizações
- 27
- Etiquetas
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