Quiz
Fragenkatalog zur Nachprüfung - Seite 765 - 794
Perguntas do quiz (30)
1Welche der folgenden Aussagen zur Anschlussinformation gemäß DA 9 Handbuch Kundeninformation am Bahnhof sind richtig?
- ADie akustische Anschlussinformation erfolgt nur in deutscher Sprache.
- BDie Anschlussinformation ist am Bahnsteig und im Hallenbereich durchzusagen.
- CBei einer Aufenthaltsdauer unter 6 Minuten entfällt die Anschlussinformation.
- DDie Information über die nächsten Reisemöglichkeiten erfolgt unmittelbar nach bzw. im Zeitraum von ca. 30 Sekunden nach Stillstand des Zuges.
- EBusse, die vorübergehend im Schienenersatzverkehr eingesetzt werden, sind wie Anschlusszüge zu behandeln.
2Wie werden Bahnbenützende auf schienengleichen Übergängen zu Bahnsteigen, die sie überschreiten müssen, geschützt?
- AFahrten dürfen auf Übergängen, die Bahnbenützende überschreiten müssen, grundsätzlich nicht zugelassen werden.
- BMüssen Zugfahrten (auch Nebenfahrten von und auf die freie Strecke) mit mehr als 40 km/h, über Übergänge die von Bahnbenützenden über ein Hauptgleis benützt werden, zugelassen werden, sind diese zu beaufsichtigen oder zu sperren.
- CBei Geschwindigkeiten bis 60 km/h sind keine Maßnahmen notwendig.
3Wie ist vorzugehen, wenn beim Anfahren eines Zuges (einer Nebenfahrt) vor einem Übergang erkannt wird, dass Bahnbenützende im Begriff sind, diesen zu benützen?
- AVor dem Anfahren müssen die Bahnbenützenden gewarnt werden (z.B. Zuruf, Signal Achtung, ...).
- BBahnbenützende müssen selbst auf den Zugverkehr achten.
- CBahnbenützende müssen mit allen Mitteln am Überschreiten gehindert werden.
4Wie ist vorzugehen, wenn unrichtiges Verhalten von Bahnbenützenden erkannt wird?
- AWird erkannt, dass Bahnbenützende auf der falschen Seite aussteigen, müssen sie in geeigneter Weise gewarnt werden.
- BBahnbenützende, die versuchen auf einen anfahrenden Zug aufzuspringen, müssen mit allen Mitteln daran gehindert werden.
- CBahnbenützende, die auf- oder abspringen wollen, werden durch Zuruf gewarnt, nicht aber gewaltsam am Auf- und Abspringen gehindert.
- DWird erkannt, dass Bahnbenützende die vorgesehenen Übergänge nicht benützen, müssen sie in geeigneter Weise gewarnt werden.
5Wie wird die Sicherheit der Bahnbenützenden im Bereich von schienengleichen Übergängen gewährleistet?
- ABei Geschwindigkeiten bis 40 km/h und wenn der Übergang nur über 1 Hauptgleis erfolgt, sind keine betrieblichen Maßnahmen vorgeschrieben.
- BWerden Zugfahrten mit Geschwindigkeiten über 40 km/h auf solche Übergänge zugelassen, achten die Bahnbenützenden selbst auf ihre Sicherheit.
- CFahrten auf schienengleichen Übergängen, die Bahnbenützende überschreiten müssen, dürfen grundsätzlich nicht zugelassen werden.
- DBei Geschwindigkeiten über 40 km/h müssen, wenn Fahrten zugelassen werden, die Übergänge beaufsichtigt oder gesperrt werden.
6Wie ist beim Verschub im Bereich von schienengleichen Übergängen, die Bahnbenützende überschreiten müssen, vorzugehen?
- ADie Übergänge sind zu beaufsichtigen.
- BWird erkannt, dass Bahnbenützende im Begriff sind den Übergang zu benützen, müssen sie in geeigneter Weise gewarnt werden (Zuruf, Signal Achtung, ...).
- CWenn mit Schrittgeschwindigkeit gefahren wird, dürfen auch mehrere Fahrten gleichzeitig über solche Übergänge durchgeführt werden.
- DIst das Beaufsichtigen in Ausnahmefällen nicht möglich, ist am Übergang mit Schrittgeschwindigkeit zu fahren.
7Welche Aussagen zur Abfahrtsmeldung gemäß DA 9, Handbuch Kundeninformation am Bahnhof, sind richtig?
- AIm Anwendungsbereich Nahverkehr entfällt die Angabe der Zugnummer.
- BDiese Ansage ist 5 Minuten vor, zur Planabfahrtszeit und 5 Minuten nach der Planabfahrtszeit durchzusagen.
- CDas richtige Textbeispiel lautet: Gong! "Bahnsteig 1! Intercityzug 111 Andreas Hofer von Innsbruck Hbf. nach Salzburg Hauptbahnhof mit der Planabfahrt um 11:11 Uhr fährt ab."
- DDie Abfahrtsmeldung erfolgt ca. 1 Minute vor der tatsächlichen Abfahrt.
- EBei einer Aufenthaltsdauer unter 6 Minuten entfällt die Abfahrtsmeldung.
8Müssen vor Zulassung einer Fahrt die erforderlichen Befehlsvollzugsmeldungen eingelangt sein?
- AEs genügt, dass der Tfz-Führer die Befehlsvorschreibung erhalten hat.
- BDie Fahrt darf auch ohne die erforderlichen Vollzugsmeldungen zugelassen werden.
- CJa.
9Wie weit sind vom IB (Infrastrukturbetreiber) angeforderte Befehle beizugeben?
- ADie Beigabe erfolgt grundsätzlich in Grenzbahnhöfen.
- BDie Beigabe darf immer nur längstens bis zum nächst erreichten Befehlsbeigabegrenzbahnhof erfolgen. Davon ausgenommen sind jene Züge, deren Ausgangs- (Grenzeintritts-)- und End(Grenzaustritts-) bahnhof innerhalb einer Betriebsregion liegen. Bei diesen Zügen werden die angeforderten Befehle für den gesamten Zuglauf beigegeben.
- CDie Beigabe erfolgt grundsätzlich in Zugausgangsbahnhöfen oder geeigneten Haltebahnhöfen.
- DDer Fdl kann im eigenen Ermessen entscheiden, wie weit diese beizugeben sind.
10Bei welchen Zügen sind in der Zuganzeige (ARAMIS-D) die Musterfahrpläne zwingend anzugeben?
- ABei SKL Fahrten.
- BBei Zügen, die im Umleitungsverkehr geführt werden.
- CBei Planzügen.
- DBei allen Zügen mit besonderen Zugnummern ("Hülsennummern").
11Wie kann die Verständigung im Eisenbahnbetrieb gemäß Betriebsvorschrift erfolgen?
- ASchriftlich (Buchfahrplan, La, Befehl)
- BDurch Bodenradar.
- CMittels Eilboten.
- DMit Signalen.
- EMündlich, fernmündlich.
- FDurch technische Einrichtungen (z.B. Informationssysteme, GSMR,Führerstandsignalisierung, ...)
12Steht ARAMIS-O für eine Befehlsanforderung gemäß 30.01. (DV V3) §51 Untaugliche Signale - "Selbstblockstelle ausnahmsweise nicht beachten" - nicht zur Verfügung, kann der Tfz-Führer nur wie verständigt werden?
- AAnfordern des Befehls beim Zugausgangsbahnhof.
- BAnhalten des Tfzf - eine Betriebsstelle (Abzw., Üst, Bf) vor dieser ausnahmsweise nicht zu beachtenden Selbstblockstelle - und verständigen mittels eines Sammelbefehls.
- CFernmündliche/ elektronische Anforderung eines Sammelbefehls bei dem zuständigen Befehlsbahnhof.
- DZusprechen des Sammelbefehls beim Selbstblocksignal.
13Wann darf ein BASS im System ARAMIS-O einen Befehl erstellen?
- ADer Betriebsassistent darf die Befehlsanforderungen alleinverantwortlich durchführen, wenn dem BASS die Formulierung des Befehles auf Grund seiner Ausbildung geläufig ist.
- BEin BASS darf im System ARAMIS-O selber keinen Befehl erstellen.
- CNur wenn kein "Mauerbahnhof" die Anforderungsstrecke begrenzt.
14Wie werden Einleitungen und Absagen auf Strecken ohne ARAMIS oder bei Ausfall des ARAMIS-Zugverzeichnisses gegeben?
- AEinleitungen und Absagen führen Befehlsbahnhöfe fernmündlich für ihren Bereich durch.
- BEinleitungen und Absagen können entfallen, sofern die Annäherung der Züge aus einem Streckenspiegel (SSP) erkennbar ist.
- CDie Einleitungen und Absagen werden soweit möglich um 0:00 Uhr, sonst so früh wie möglich gegeben.
15Die Nummerierung der Befehlsvorschreibungen entfällt, wenn ...
- ABefehle ausnahmsweise nicht in den grundsätzlich dafür vorgesehenen Bahnhöfen beigegeben werden.
- Bder Tfz-Führer dies beim Fahrdienstleiter ausdrücklich verlangt.
- Ceine Befehlsbeigabe nach der Ausfolgung der nummerierten Befehle notwendig wird.
16Wie erfolgen schriftliche Aufträge an die Zugmannschaft?
- AMit dem Auftragsbuch.
- BMit der Übersicht über Langsamfahrstellen und Besonderheiten (La).
- CMit Befehlen (Allgemeiner Befehl, Vorsichtsbefehl, Sammelbefehl/ETCSBefehl).
- DMit Buchfahrplan sowie Fahrplan für Sonderzüge.
- EMit dem Zugzettel.
17Wozu dient das betriebliche System ARAMIS-O?
- AARAMIS-O dient zur systemtechnischen Befehlserstellung.
- BARAMIS-O dient zur Ermittlung der erforderlichen Bremshundertstel
- CARAMIS-O dient zum automatisierten Befehlsvollzug.
- DARAMIS-O dient zur automatisierten Befehlsanforderung.
18Für welchen Bereich sind vom IB (Infrastrukturbetreiber) nicht angeforderte Befehle beizugeben?
- ASie sind für den gesamten Zuglauf im Zugausgangsbahnhof/Grenzeintrittsbahnhof beizugeben.
- BSie sind im Anlassfall nur bis zum Behandlungsbahnhof beizugeben.
- CBis zum Befehlsbeigabegrenzbahnhof ("Mauerbahnhof").
19Ein in ARAMIS-O angeforderter Befehl darf vom Bass (Betriebsassistent) ...
- Aselber erstellt werden.
- Bausgedruckt, beigegeben und vollzogen werden.
- Cnur beigegeben, aber nicht vollzogen werden.
- Dnur ausgedruckt ,aber nicht beigegeben werden.
20Welcher Text ist im Zuge der Verspätungsinformation anzufügen, wenn aufgrund einer bestehenden Störung die exakte Einschätzung der Zugverspätungen nicht (zweifelsfrei) möglich ist?
- A"Bitte beachten Sie während dieser Zeit die Änderungen im Fahrplan."
- B"Bitte beachten Sie, dass sich die Verspätung erhöhen oder vermindern kann."
- C"Die Ursache liegt außerhalb unseres Wirkungsbereiches."
21Wie können Zugverspätungen von mehr als 15 Minuten bis zu einer gesicherten Prognose kommuniziert werden, wenn die Dauer aufgrund von Ereignissen (z.B.: technische Störung oder fehlende Informationen aus dem Ausland) eine weit höhere Verspätung vermuten lassen?
- AMit "voraussichtlich 60 Minuten".
- BMit "voraussichtlich mehr als 15 Minuten".
- CMit "unbestimmt verspätet".
22In der DA 9 Handbuch Kundeninformation vorgegebene Textstrukturen sind ...
- Aeinzuhalten.
- Bnur als Leitfaden gedacht und können vom Anwender individuell abgeändert werden.
23Worauf können Kunden von Mitarbeitern mit persönlichem Kundenkontakt bei nicht beantwortbaren Fragen verwiesen werden?
- AAuf die Internetseite: www.oebb.at
- BAuf die Mailadresse: servicedesk@oebb.at
- CAuf die Servicedeskrufnummer 90 1010
- DAuf das ÖBB-Kundenservice unter 05/1717
24Wofür werden Hauptsignale verwendet?
- AAls Zwischensignal
- BAls Deckungssignal
- CAls Blocksignal
- DAls Ausfahrsignal
- EAls Einfahrsignal
- FAls Schutzsignal
25Ordnen Sie den Signalbegriff dem jeweiligen Signalbild zu!
- AHALT
- BHALT
- CFREI
- DFREI
- EFREI MIT 60 km/h
- FFREI MIT 40 km/h
- GFREI MIT 40 km/h
- AHALT
26Welche Aussagen zum Signal - ERSATZSIGNAL- sind richtig?
- ADas Ersatzsignal verständigt den Zug über die Ungültigkeit von Haupt- und Schutzsignalen.
- BDas Ersatzsignal beauftragt den Zug bis zum nächsten Haupt- bzw. Schutzsignal auf Sicht zu fahren.
- CDas Ersatzsignal erlaubt die Vorbeifahrt an untauglichen Haupt- und Schutzsignalen mit höchstens 40 km/h.
- DDas Ersatzsignal ist ein weißes Blinklicht.
- EDas Ersatzsignal ist ein rotes Blinklicht.
- FDas Ersatzsignal erlaubt die Vorbeifahrt an Haupt- und Schutzsignal mit höchstens 30 km/h.
27Welche Aussagen treffen auf das Signal - VORBEIFAHRT ERLAUBT - zu?
- AIst eine Fahrt von der Beachtung des Signals - "VORBEIFAHRT ERLAUBT" - verständigt, ist die Vorbeifahrt an untauglichen Haupt- und Schutzsignalen mit höchstens 40 km/h erlaubt.
- BDas Signal ist unausgesetzt so lange zu geben, bis das führende Tfz am Signalgeber vorbeigefahren ist.
- CDas Signal ist unausgesetzt so lange zu geben, bis es vom Triebfahrzeugführer wahrgenommen wird.
- DDas Signal verständigt den Zug von einem untauglichen Haupt- und Schutzsignal und erlaubt die Vorbeifahrt an diesem Signal mit höchstens 40 km/h.
28Ordnen Sie die folgenden Signalbegriffe richtig zu:
- ASignal - ERSATZSIGNAL -
- BSignal - ERSATZSIGNAL -
- CSignal - VORSICHTSSIGNAL -
- DSignal - VORSICHTSSIGNAL -
- ESignal - SIGNAL AUSSER BETRIEB -
- FSignal - SIGNAL AUSSER BETRIEB -
- GSignal - VORBEIFAHRT ERLAUBT - (Tagsignal) -
- HSignal - VORBEIFAHRT ERLAUBT - (Tagsignal) -
- ISignal - VORBEIFAHRT ERLAUBT - (Nachtsignal) -
- JSignal - VORBEIFAHRT ERLAUBT - (Nachtsignal) -
- ASignal - ERSATZSIGNAL -
29Wozu dienen Geschwindigkeitsvoranzeiger?
- ADas Signal kennzeichnet einen Geschwindigkeitsbruch im Weichenbereich.
- BDas Signal kündigt einen Geschwindigkeitsanzeiger mit gleicher Kennziffer an.
- CDas Signal kündigt eine Langsamfahrstelle an.
30Im Bahnhof steht ein Zug zur Abfahrt bereit. Die Gleisfreimeldeanlage ist tauglich. Was ist bei der Fahrstraßenprüfung von der Zugspitze bis zum Startsignal zu beachten?
- ADieser Bereich gilt als frei, wenn dort von der Ein- bis zur Aus(Weiter-)fahrt nicht verschoben wurde.
- BDieser Bereich muss nicht geprüft werden, solange das zugehörige Startsignal in Freistellung gelangt.
- CDieser Bereich muss immer augenscheinlich geprüft werden.
- DDieser Bereich wird von der Gleisfreimeldeanlage nicht geprüft.
Informações
- Descrição
- ETT-Fragenkatalog v. 8.1.2020 Nachtrag Seite 698
- Autor
- B H
- Idioma
- Deutsch
- Visualizações
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- Histórico
- Criado em 1 mai 2020 · atualizado em 5 mai 2020
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