Quiz
VO QUANTI 3
Perguntas do quiz (31)
1Welche Verbindungen stimmen? (2)
- AVollerhebung: Alle Mitglieder der Grundgesamtheit werden in die Untersuchung miteinbezogen.
- BTeilerhebung: Der Elemente einer Grundgesamtheit wird durch die Ziehung einer Stichprobe vorgenommen. Eine Stichprobe soll dabei ein verkleinertes strukturgleiches Abbild der Grundgesamtheit darstellen. Die Elemente der Stichprobe werden mit ‚n‘ angegeben.
- CVollerhebung: Der Elemente einer Grundgesamtheit wird durch die Ziehung einer Stichprobe vorgenommen. Eine Stichprobe soll dabei ein verkleinertes strukturgleiches Abbild der Grundgesamtheit darstellen. Die Elemente der Stichprobe werden mit ‚n‘ angegeben.
- DTeilerhebung: Alle Mitglieder der Grundgesamtheit werden in die Untersuchung miteinbezogen.
2Welche Verbindungen stimmen? (2)
- ADeskriptive Statistik: Beschreibung und Veranschaulichung der Daten (z.B. Häufigkeit/Mittelwert)
- BSchließende Statistik: Beschreibung und Veranschaulichung der Daten (z.B. Häufigkeit/Mittelwert)
- CSchließende Statistik (Inferenzstatistik): Rückschluss und Verallgemeinerung auf die Grundgesamtheit, basierend auf den vorliegenden Daten
- DDeskriptive Statistik: Rückschluss und Verallgemeinerung auf die Grundgesamtheit, basierend auf den vorliegenden Daten
3Welche Begriffe/Aussagen stimmen? (2)
- AStichprobe = Sample = Auswahl aus der Grundgesamtheit
- BGrundgesamtheit umfasst Teile einer Einheiten, auf die sich meine Aussagen beziehen = Population
- CAuswahlgesamtheit: Die tatsächlich für die Ziehung der Stichprobe zur Verfügung stehenden Einheiten, idealerweise ident mit der Grundgesamtheit (sonst Stichproben-Bias)
- DVollerhebung ist das gängige, Stichprobenziehung oft zu teuer
4Welche Eigenschaften besitzt eine representative Stichprobe? (2)
- AMit repräsentativer Stichprobe ist meist gemeint, dass die Stichprobe hinsichtlich bestimmter Merkmale eine verkleinertes Abbild der Grundgesamtheit liefert
- BRepräsentativität ist ein statistischer Begriff
- CUm mittels deskriptiver Statistik Aussagen über die Grundgesamtheit machen zu können, ist nicht Repräsentativität entscheidend, sondern Zufälligkeit der Auswahl
- DAber auch eine Zufallsstichprobe kann hinsichtlich mancher Merkmale nicht repräsentativ sein
5Welche Aussagen treffen auf den Standardfehler zu? (2)
- ADurchschnittliche Abweichung des geschätzten Werts (des Samples) vom wahren, unbekannten Wert (der Population)
- BUnabhängig von Stichprobenumfang und Varianz in der Grundgesamtheit (Population)
- CJe größer der Stichprobenumfang, desto kleiner der Standardfehler
- DJe kleiner die Varianz, desto größer der Standardfehler
6Welche Aussagen über ein Konfidenzintervall stimmen? (2)
- ABasiert auf dem Standardfehler
- BJe mehr Beobachtungen ich habe, desto niedriger ist der Standardfehler
- Csagt etwas über die Validität meiner Schätze aus
- DSE = Standard Error, SEM = Standard Error of the Modus
7Mit dem 95%-Konfidenzintervall wird jeweils jenes Intervall ermittelt, in dem der Populationsparameter in 95% aller (theoretisch möglichen) Stichproben liegt.
- AVerdadeiro
- BFalso
8Wann wird das Konfidenzintervall kleiner? (2)
- Adie Streuung kleiner wird
- Bdie Stichproben größer werden
- Cdas Konfidenzniveau erhöht wird
- Ddie Streuung größer wird
9Bewusste Auswahl = Jede Einheit der Grundgesamtheit besitzt die selbe Wahrscheinlichkeit ausgewählt zu werden. Die Auswahl eines Elements, beeinflusst die Wahrscheinlichkeit eines anderen Elements ausgewählt zu werden nicht.
- AVerdadeiro
- BFalso
10Was sind Eigenschaften der geschichteten Stichprobe? (2)
- ADie Grundgesamtheit wird in Gruppen (Schichten) eingeteilt, aus denen werden dann Zufallsauswahlen getroffen
- BSo können aus bestimmten Schichten mehr Personen befragt werden, als dies in einer einfachen Zufallsauswahl der Fall wäre (disproportionale Stichproben)
- CSomit sind manche Schichtenmerkmale unterrepräsentiert
- Dist eine Form der Vollerhebung
11Welche Verbindungen stimmen? (2)
- AKlumpenauswahl = Wenn auch Gruppenzusammenhänge untersucht werden sollen Es werden nicht einzelne Untersuchungseinheiten zufällig ausgewählt, sondern Aggregate
- BMehrstufige Zufallsauswahlen = Wenn auch Gruppenzusammenhänge untersucht werden sollen Es werden nicht einzelne Untersuchungseinheiten zufällig ausgewählt, sondern Aggregate
- CKlumpenauswahl = Es werden erst Primäreinheiten zufällig ausgewählt, dann Sekundäreinheiten usw. Schließlich werden zufällig Untersuchungseinheiten aus der letzten Stufe ausgewählt.
- DMehrstufige Zufallsauswahl = Es werden erst Primäreinheiten zufällig ausgewählt, dann Sekundäreinheiten usw. Schließlich werden zufällig Untersuchungseinheiten aus der letzten Stufe ausgewählt.
12Was sind Arten der Erhebung einer mehrstufig geschichteten Zufallsauswahl? (2)
- ABefragung: gezielte Auswahl aller Bundesländer, gezielte Auswahl aller Gemeinden, zufällige Auswahl der Respondenten innerhalb der Gemeinden
- BInhaltsanalyse: gezielte Auswahl aller Jahre zwischen 2000-2017, gezielte Auswahl aller Medien, zufällige Auswahl der Artikel pro Medium und Jahr
- CInhaltsanalyse: gezielte Auswahl aller Medien, zufällige Auswahl der Tage, alle Artikel an diesen Tagen
- DBefragung: gezielte Asuwahl aller Bundesländer, zufällige Auswahl von Schulen, zufällige Auswahl an Schulklasse, alle Schüler innerhalb der Schulklasse
13Warum macht man zufallsgestreute Stichproben? (2)
- Aunmöglich die gesamte Population zu untersuchen
- Bstandardisierte Aussagen über Population treffen
- CEffizienz
- Dfinanziell günstiger
14Bewusste Auswahlverfahren = Bei der bewussten Auswahl werden Merkmalsträger danach ausgewählt, wie ‚brauchbar‘ bzw. zentral ihre Untersuchung für die Beantwortung der gewählten Fragestellung ist (z.B. typische oder extreme Fälle).
- AVerdadeiro
- BFalso
15Was sind Probleme der Zufallsstichprobe? (3)
- Awenig effizient
- Bgrundgesamtheit unbekannt
- Celemente nicht erreichbar
- Dresponse bias
- EStichprobenausfälle: alle Fälle, bei denen ein Element der Stichprobe nicht untersucht werden konnte.
16Welche Aussagen treffen auf Selection Bias zu? (2)
- AProblem: Self-selection Bias/Selecting on the Dependent Variable
- BUntersuchungseinheiten werden aufgrund ihrer Ausprägung der UV selektiert bzw. Respondent*innen entscheiden selbst, ob sie an der Umfrage teilnehmen oder nicht
- CBeispiel: Umfrage zur Beliebtheit einer Sendung im TV Aufruf zur Teilnahme, während Sendung läuft. Nur jene Personen, die Sendung ohnehin verfolgen, werden inkludiert
- Ddas Beispiel zeigt eine repräsentative Stichprobe
17Welche Aussagen treffen auf Ethik zu? (2)
- AMoralische Prinzipien, was richtig und falsch ist
- Bist absolut
- Cunabhängig von Person, Zeit, Ort
- DKönnen miteinander konkurrieren
18Was sind Eigenschaften der Forschungsethik? (2)
- AEinbeziehung ethischer Prinzipien in die Forschungspraxis
- BIn allen Stadien der Forschung: von Einleitung der Forschung bis zur Publikation der Ergebnisse und darüber hinaus
- Ctrifft nur auf die Publikation der Studie zu
- Dfür jeden Bereich der Forschung gelten dieselben Regeln
19Wozu ist gute ethische Praxis in der SOWI-Forschung, laut SRA (Social Research Association Ethics Guidelines) nötig? (3)
- Adie Forschungssubjekte zu schützen
- BHochqualitative Forschung zu garantieren
- Cfinanziell unabhängig zu werden
- DDie gute Reputation des Forschungsbereich zu erhalten
- Esind Eigenverantwortung, keine rechtlichen Regelungen
20Was sind Prinzipien der SRA? (3)
- AMinimierung des physischen und psychischen Gefahrenrisikos
- BSchutz von Anonymität und Vertraulichkeit
- CRespekt vor den Teilnehmenden
- DAbhängigkeit
- ERace Balance
21Welche Risikotypen gibt es in der SOWI-Forschung? (3)
- AKörperliche Risiken: Körperverletzung, Einfache Unannehmlichkeit
- BPsychologische Risiken: Emotionales Leiden, Bruch der Vertraulichkeit
- CGesellschaftliche Risiken: Arbeitsverhältnis, soziale Diskriminierung
- DRechtliche Risiken: Auswirkungen der Aufdeckung von illegalem, sexuellem oder normwidrigem Verhalten
- EÖkonomische Risiken: Finanzielle Kosten für die Partizipation
22Welche Aussagen treffen auf die Anonymität zu? (2)
- ADie Teilnehmer*innen können nicht identifiziert werden
- BDiskretion: die Informationen sind vertraulich
- CInformationen sind immer vertraulich
- Din der Quanti Forschung fast unmöglich
23Welche Eigenschaften treffen auf die Freiwilligkeit zu? (2)
- AForschung unterbricht die normalen Aktivitäten der Subjekte, sollte auf der Basis einer Einverständniserklärung (= Informed Consent) geschehen
- B• Beobachtung von verletzlichen Personen, die kein Einverständnis geben können? Kinder, mental beeinträchtige Personen, ältere Personen
- CFreiwilligen-Sample ist immer repräsentativ
- DDie Ergebnisse sind generalisierbar
24Welche Fragen müssen bei der Einverständniserklärung gefragt werden? (3)
- AWas ist der Zweck dieser Studie?
- BWie lange dauert die Teilnahme an dieser Studie?
- CWas wird während dieser Studie passieren?
- DWas sind ist das Ziel der Studie?
- EWird die Studie publiziert?
25Welche Aussagen treffen auf Täuschung zu? (2)
- ATäuschung kann notwendig sein, damit sich Versuchspersonen nicht im Wissen über Zweck der Studie anders verhalten, als sonst.
- BSpätestens im Anschluss an Studie sollten Versuchspersonen über wahren Sachverhalt aufgeklärt werden (= debriefing)
- CSolche Studien dürfen seit dem Jahr 2017 laut SRA nicht mehr durchgeführt werden.
- DVerstößt gegen die ethischen Vorschriften.
26Was trifft auf Experimente ohne Täuschung zu? (2)
- Aüblich in den Naturwissenschaften
- BHandlungen müssen durch monetäre Belohnung beeinflusst werden und nicht durch psychologische Reaktionen zu mutmaßlicher Manipulation
- CMan erzählt den Subjekten was wirklich passiert.
- DMan erzählt den Subjekten im nachinein was wirklich passiert.
27Anonymisiert sind Umfragen erst dann, wenn keinerlei Rückschlüsse auf die teilnehmenden Personen gezogen werden können.
- AVerdadeiro
- BFalso
28Ausweg bei dem Widerruf der Teilnahme: Informationsfeld am Ende der Umfrage, in dem Teilnehmende schriftlich ihren Rückzug bzw. die gewünschte Datenlöschung bekanntgeben können
- AVerdadeiro
- BFalso
29Welche weiteren Aspekte der ethischen Forschung müssen berücksichtigt werden? (2)
- AOriginalität der Arbeit (Plagiat)
- BLegitimität der Arbeit (Betrug, Herstellung von Daten)
- CValidität der Arbeit (Ethik)
- DReliabilität der Arbeit (Grund, Erkenntnisinteresse)
30Welche Aussagen treffen auf die Zugänglichkeit zu? (2)
- AWenig Datenpraktiken: geringer Verfügbarkeit und Zugriff
- BAlle primären und sekundären Daten sollten in einer sicheren und zugänglichen Form gespeichert werden. Stichwort: DSGVO & CESDA.
- CDie Bewegungsfreiheit der Wissenschafter*innen, das Recht auf friedliche und freiwillige Verbindung mit anderen Wissenschafter*innen sowie die Freiheit der Meinungsäußerung und Kommunikation sollten gewährleistet sein.
- DForschungsdaten werden i.d.R. Kolleg*innen nicht zur Verfügung gestellt.
31Welche Aussagen treffen auf die Publikation von Studien zu? (2)
- ADie Forscher*innen sollten die Ergebnisse und Interpretationen ihrer Forschung auf offene, ehrliche, transparente und genaue Weise veröffentlichen.
- BAutor*innenschaft sollte auf keinen kreativen Weg zur Forschung beitragen.
- CDie Forscher*innen sollten sich bemühen, die Studie sorgfältig durchzuführen, was meist zu verspäteten Publikationen führt.
- DEs kann zu Verzögerungen kommen: kommerzielle oder geistige Eigentumsüberlegungen (z. B. eine Patentanmeldung)
Informações
- Descrição
- Quiz sobre VO QUANTI 3, criado por Viktoria Kutics em 30-04-2024.
- Autor
- Viktoria Kutics
- Idioma
- Deutsch
- Visualizações
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