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Perguntas do quiz (79)
1Welche Organisation finanzierte die Gründung des Instituts im Jahr 1963?
- ADie Europäische Union
- BDie Vereinten Nationen
- CDie Österreichische Akademie der Wissenschaften
- DDie Ford Foundation
2Welchen Einfluss hatte das Institut für Höhere Studien auf die Entwicklung der Soziologie und Politikwissenschaft in Österreich?
- AEs hatte keinen Einfluss auf die beiden Fachbereiche.
- BEs etablierte ein intellektuelles Klima, das förderlich für die Entwicklung der Soziologie und Politikwissenschaft war.
- CEs konzentrierte sich hauptsächlich auf die Entwicklung der Wirtschaftswissenschaften.
- DEs förderte die theoretische Forschung, hatte aber keinen Einfluss auf die praktische Anwendung der Sozialwissenschaften
3Warum konnte sich das Doktoratsstudium der "Staatswissenschaft" nicht als Alternative zum Studium der Rechtswissenschaften etablieren?
- AEs fehlte an finanzieller Unterstützung für das Studium.
- BEs gab keine Nachfrage nach Absolventen mit einem Abschluss in "Staatswissenschaft
- CEs war an der juridischen Fakultät verankert und entsprach nicht den empirischen Staatswissenschaften (government) in den angloamerikanischen Ländern.
- DEs wurde als zu anspruchsvoll angesehen und hatte hohe Durchfallquoten
4Welche Konsequenz hatte die Reform der Universitätsstudien von 1966?
- ADas Doktoratsstudium der "Staatswissenschaft" wurde aufgelassen.
- BDas Studium der Politikwissenschaft wurde eingeführt.
- CDie Studierendenzahlen wurden begrenzt.
- DDie Rechtswissenschaften wurden gestärkt und erhielten mehr Ressourcen.
5Mit welchem Widerstand musste das neue Studium der Politikwissenschaft kämpfen?
- AWiderstand aus der Soziologie, die das Monopol auf die Erforschung der Gesellschaft beanspruchte.
- BWiderstand aus den Naturwissenschaften, die die Politikwissenschaft als unwissenschaftlich ansahen.
- CWiderstand aus den Rechtswissenschaften, die die Einrichtung eines solchen Studiums als "staatsgefährdend" betrachteten und es als "Revolutionswissenschaft" bezeichneten
- DWiderstand aus den Geisteswissenschaften, die die Politikwissenschaft als irrelevant für die akademische Forschung ansahen
6Wann wurde das Institut für Politikwissenschaft gegründet?
- A1977
- B1966
- C1988
- D1971
7Welche Art von Soziologie wurde mit dem ursprünglichen Diplomstudium der Soziologie von 1966 verbunden?
- ASoziologie als Instrument gezielter gesellschaftlicher Planung, Steuerung und Modernisierung.
- BKritische Soziologie mit einem Fokus auf gesellschaftliche Machtstrukturen.
- CSoziologie als grundlegende Kritik der Gesellschaft und ihrer Machtstrukturen.
- DPraktische Soziologie mit Schwerpunkt auf beruflichen Anwendungsbereichen wie der öffentlichen Verwaltung
8Welche Kritik wurde gegen das Diplomstudium der Soziologie von Seiten der Studentenbewegung geäußert?
- AEs war zu stark an gesellschaftlicher Kritik orientiert und vernachlässigte die professionelle Anwendung in der öffentlichen Verwaltung.
- BEs folgte einem Konzept von Sozialwissenschaft als Instrument gezielter gesellschaftlicher Planung, Steuerung und Modernisierung
- CEs war systemstabilisierend und zu wenig an grundlegender Kritik der Gesellschaft orientiert
- DEs war zu stark von geisteswissenschaftlichen Fächern abhängig und vernachlässigte die wirtschaftswissenschaftliche Perspektive.
9Welche Maßnahme wurde als Reaktion auf die Kritik der Studentenbewegung eingeführt?
- ADie Zusammenlegung des Studiums der Soziologie mit dem Studium der Politikwissenschaft.
- BDie Einführung eines geisteswissenschaftlichen Studiums der Soziologie an einer anderen Fakultät.
- CDie Schließung des Instituts für Soziologie und die Beendigung des Studiums der Soziologie
- DDie verstärkte Betonung der professionellen Anwendungsbereiche der Soziologie in der öffentlichen Verwaltung.
10Wie war die Etablierung sozialwissenschaftlicher Disziplinen mit politischen Rahmenbedingungen verbunden?
- ASozialwissenschaften wurden als neutral betrachtet und hatten keinen direkten Einfluss auf politische Rahmenbedingungen
- BDie Etablierung der sozialwissenschaftlichen Disziplinen erfolgte unabhängig von politischen Rahmenbedingungen.
- CSozialwissenschaften wurden als potenzielle Bedrohung für bestehende Ordnungen angesehen
- DDie politischen Rahmenbedingungen hatten keinen Einfluss auf die Etablierung der sozialwissenschaftlichen Disziplinen
11Was war ein entscheidender Faktor für die Entwicklung und Etablierung der heutigen Strukturen und Disziplinen der Sozialwissenschaften?
- AUniversitäre Reformen, die mehr Raum für die Sozialwissenschaften schufen.
- BDie Loslösung der Sozialwissenschaften von ihren praktischen Anwendungsfeldern.
- CDie Neutralität der Sozialwissenschaften gegenüber gesellschaftspolitischen Veränderungen.
- DDie Ablehnung der Sozialwissenschaften durch die Gesellschaft und politische Institutionen.
12In welchem Zusammenhang stehen gesellschaftspolitische Veränderungen und die Entwicklung sozialwissenschaftlicher Disziplinen?
- AGesellschaftspolitische Veränderungen haben keine Auswirkungen auf die Entwicklung sozialwissenschaftlicher Disziplinen
- BDie Entwicklung sozialwissenschaftlicher Disziplinen ist unabhängig von gesellschaftspolitischen Veränderungen
- CDie Entwicklung sozialwissenschaftlicher Disziplinen war begleitet von gesellschaftspolitischen Veränderungen.
- DGesellschaftspolitische Veränderungen hatten keinen Einfluss auf die Entwicklung sozialwissenschaftlicher Disziplinen
13Welche Rolle spielten universitäre Reformen bei der Entwicklung und Etablierung der sozialwissenschaftlichen Disziplinen?
- AUniversitäre Reformen hatten keinen Einfluss auf die Entwicklung der sozialwissenschaftlichen Disziplinen.
- BUniversitäre Reformen schufen mehr Raum für die Sozialwissenschaften und trugen zu ihrer Entwicklung und Etablierung bei.
- CUniversitäre Reformen führten zur Ablehnung und Rücknahme der sozialwissenschaftlichen Disziplinen.
- DUniversitäre Reformen hatten keinen Einfluss auf die Etablierung der sozialwissenschaftlichen Disziplinen, da diese bereits etabliert waren
14Was war ein zentrales Anliegen bei der Etablierung der Sozialwissenschaften im späten 19. Jahrhundert?
- ADie Suche nach subjektiven Meinungen und individuellen Erfahrungen in Bezug auf die Gesellschaf
- BDie Ablehnung jeglicher empirischen Forschung in den Sozialwissenschaften
- CDas Ziel, "positives" Wissen über die Gesellschaft empirisch zu erzeugen.
- DDie Betonung der philosophischen Spekulation über die Gesellschaft
15Was war ein zentrales Anliegen der Autoren im Hinblick auf die Entdeckung und Beschreibung von Gesetzmäßigkeiten in den Sozialwissenschaften?
- ADie Betonung individueller Erfahrungen als Grundlage für die Beschreibung von Gesetzmäßigkeiten.
- BDie Ablehnung der Idee, dass es allgemeine Gesetzmäßigkeiten in der Gesellschaft gibt
- CDie Identifizierung und Beschreibung allgemeiner Gesetzmäßigkeiten, die über die individuelle Erfahrung hinausgehen
- DDie Fokussierung auf spezifische Einzelfälle und die Vernachlässigung von allgemeinen Strukturen
16Welche Fragen wurden durch die Ansätze zur Erzeugung von empirischem Wissen über die Gesellschaft aufgeworfen?
- AFragen zur technischen Durchführung empirischer Forschung.
- BFragen zur gesellschaftlichen Anwendbarkeit empirischen Wissens
- CWissenschaftstheoretische Fragen und Fragen zur Identität der Sozialwissenschaften in Bezug zu den Naturwissenschaften
- DFragen zur ethischen Verantwortung bei der Erzeugung von empirischem Wissen.
17In Bezug auf welche Wissenschaftsdisziplin stellen sich Fragen zur Identität der Sozialwissenschaften?
- AMathematik und Naturwissenschaften.
- BGeisteswissenschaften und Künste.
- CRechtswissenschaften und Wirtschaftswissenschaften.
- DNaturwissenschaften, insbesondere den Naturwissenschaften.
18Welche der folgenden Aussagen beschreibt eine mögliche Aufgabe der Sozialwissenschaften?
- ADie Beschreibung und Vorhersage sozialen Handelns anhand allgemeingültiger Gesetze, ähnlich den Naturgesetzen.
- BDie detaillierte Beschreibung der sozialen Wirklichkeit in spezifischen historischen und räumlichen Kontexten.
- CDie Ablehnung jeglicher Theoriebildung und Fokussierung ausschließlich auf empirische Beobachtungen.
- DDie Schaffung spekulativer Theorien ohne empirische Überprüfung
19Wie kommen die Sozialwissenschaften zu ihren Gesetzen oder Beschreibungen?
- ADurch eine Vielzahl von empirischen Beobachtungen, in denen Regelmäßigkeiten entdeckt werden.
- BDurch das Formulieren spekulativer Theorien, die dann empirisch überprüft werden
- CDurch die Anwendung mathematischer Modelle auf soziale Phänomene.
- DDurch die Übernahme von Naturgesetzen auf den sozialen Bereich.
20In welchem Verhältnis sollte eine sozialwissenschaftliche Theorie zu empirischen Beobachtungen stehen?
- AEine sozialwissenschaftliche Theorie sollte vollständig von empirischen Beobachtungen belegt sein.
- BEine sozialwissenschaftliche Theorie sollte gänzlich unabhängig von empirischen Beobachtungen sein.
- CEine sozialwissenschaftliche Theorie sollte zumindest teilweise von empirischen Beobachtungen gestützt werden.
- DEine sozialwissenschaftliche Theorie sollte ausschließlich auf spekulativen Überlegungen basieren.
21Welche Aussage charakterisiert das Verhältnis von Theorie und Empirie in den Sozialwissenschaften?
- ATheorie und Empirie stehen in einem direkten Ursache-Wirkungs-Verhältnis.
- BTheorie und Empirie sind völlig unabhängig voneinander
- CTheorie und Empirie sind miteinander verwoben und beeinflussen sich gegenseitig.
- DTheorie und Empirie schließen sich gegenseitig aus und können nicht gemeinsam existieren.
22Welche der folgenden Aussagen entspricht einer möglichen Definition von Theorie laut dem Duden?
- ATheorie ist eine wirklichkeitsfremde Vorstellung.
- BTheorie ist eine rein abstrakte Betrachtung von etwas.
- CTheorie ist ein System wissenschaftlich begründeter Aussagen zur Erklärung von Tatsachen und ihren zugrunde liegenden Gesetzlichkeiten
- DTheorie ist die Lehre über allgemeine Begriffe, Gesetze und Prinzipien eines bestimmten Bereichs der Wissenschaft, Kunst, Technik
23Angenommen, Sie beobachten regelmäßige Verhaltensmuster von Studierenden im Aufenthaltsbereich des NIG in Bezug auf Kaffeekonsum, Lernverhalten, Tageszeitpunkt, Interaktion und Geschlecht. Können Sie daraus eine Theorie entwickeln?
- AJa, eine Theorie über menschliches Warteverhalten im Allgemeinen.
- BJa, eine Theorie über das Interaktionsverhalten von Studierenden im NIG an Wochentagen
- CJa, eine Theorie über die vergeschlechtliche Performanz von Genussmittelkonsum im neoliberalen Bildungsbetrieb.
- DNein, es fehlen weitere Beobachtungen und eine größere Anzahl von Orten und Fällen.
24Welche Aussage über das Verhältnis von Theorie und Empirie ist korrekt?
- ATheorie und Empirie sind unabhängig voneinander und haben keine Verbindung zueinander.
- BTheorie und Empirie ergänzen sich gegenseitig, wobei Theorien auf empirischen Beobachtungen basieren und empirische Beobachtungen Theorien unterstützen oder widerlegen können
- CTheorie und Empirie sind austauschbar und können beliebig verwendet werden, ohne dass es Auswirkungen auf die Forschung hat
- DTheorie und Empirie sind zwei separate Bereiche, die keine Relevanz für die sozialwissenschaftliche Forschung haben
25Welches Merkmal kennzeichnet "große" Theorien?
- ASie basieren ausschließlich auf spekulativen Annahmen, die nicht durch empirische Beobachtungen gestützt werden
- BSie sind vollständig unabhängig von empirischer Forschung und können nicht durch neue Erkenntnisse widerlegt werden
- CSie bieten ein umfassendes System wissenschaftlich begründeter Aussagen zur Erklärung bestimmter Phänomene und ihrer zugrunde liegenden Gesetzmäßigkeiten
- DSie sind nur in den Naturwissenschaften relevant und spielen in den Sozialwissenschaften keine Rolle
26Können "große" Theorien durch empirische Erkenntnisse widerlegt werden?
- AJa, empirische Erkenntnisse können "große" Theorien vollständig widerlegen und sie damit als ungültig erklären.
- BNein, "große" Theorien sind immun gegenüber empirischen Erkenntnissen und können nicht widerlegt werden
- CEmpirische Erkenntnisse können dazu führen, dass "große" Theorien modifiziert oder eingeschränkt werden, aber sie können nicht vollständig widerlegt werden.
- DEmpirische Erkenntnisse haben keine Auswirkungen auf "große" Theorien, da diese unabhängig von empirischer Forschung sind
27Angenommen, man beobachtet regelmäßige Zusammenhänge im Verhalten von Studierenden im Aufenthaltsbereich und möchte eine Theorie entwickeln. Welche Aspekte müssen berücksichtigt werden?
- ADie Einordnung in eine größere Theorie
- BDie praktische Relevanz des Problems
- CEine größere Anzahl an Orten und Fällen
- DAlle oben genannten Aspekte
28Welchem Begriff von Theorie entsprechen die "großen" Theorien?
- AEin System wissenschaftlich begründeter Aussagen
- BEine wirklichkeitsfremde Vorstellung
- CEine rein begriffliche, abstrakte Betrachtung
- DEine Vermutung
29Welches Verhältnis haben "große" Theorien zur empirischen Forschung?
- ASie sind unabhängig von empirischen Erkenntnissen.
- BSie werden durch empirische Erkenntnisse widerlegt.
- CSie basieren auf empirischen Beobachtungen und werden durch weitere empirische Forschung gestützt oder widerlegt
- DSie haben keinen Bezug zur empirischen Forschung.
30Welche Rolle spielt die Theorie in der Sozialwissenschaft laut Max Weber?
- ASie dient als Spiegelbild der empirischen Wirklichkeit.
- BSie ermöglicht eine objektive Beschreibung der Wirklichkeit.
- CSie ordnet und strukturiert die empirische Wirklichkeit.
- DSie liefert allgemeingültige Gesetze über die Wirklichkeit.
31Wie definiert Max Weber den Begriff "Idealtypus"?
- AEine exakte Abbildung der realen Welt.
- BEine Utopie, die in der Wirklichkeit nicht vorfindbar ist.
- CEin wissenschaftliches Gesetz, das die Sozialwissenschaften bestimmt.
- DEin statistisches Modell zur Analyse sozialer Phänomene.
32Was sind theoretische Begriffe in der Sozialwissenschaft nach Max Weber?
- AWerkzeuge zur Kommunikation zwischen Wissenschaftlern.
- BAbbilder der empirischen Realität.
- CKonstruktive Handlungen zur Strukturierung der Wirklichkeit.
- DSubjektive Werturteile über soziale Phänomene.
33Welche Aufgabe hat die Theorie in der Sozialwissenschaft nach Max Weber?
- ASie liefert eine genaue Kopie der empirischen Wirklichkeit.
- BSie ermöglicht eine rein objektive Betrachtung der Gesellschaft.
- CSie dient der Erforschung und Veranschaulichung von sozialen Phänomenen
- DSie bestimmt die moralischen Werte und Normen einer Gesellschaft.
34Wie lässt sich der Begriff "Idealtypus" auf die Wirklichkeit anwenden?
- AEr ist eine utopische Vorstellung, die in der Wirklichkeit nie erreicht wird.
- BEr dient als statistisches Modell zur Analyse sozialer Phänomene.
- CEr hilft dabei, die Nähe oder Ferne der Wirklichkeit zu einem bestimmten Idealbild festzustellen.
- DEr bietet eine genaue Beschreibung der tatsächlichen Verhältnisse einer bestimmten Stadt
35Was versteht Max Weber unter einer "denkenden Ordnung der empirischen Wirklichkeit"?
- AEine objektive Beschreibung der Realität durch theoretische Konzepte.
- BDie Vermittlung der empirischen Wirklichkeit durch Sprache und Begriffe.
- CSchaffung eines idealen Modells zur Erklärung sozialer Phänomene.
- DDie Anwendung von statistischen Methoden zur Analyse sozialer Daten.
36Welche Rolle spielen Werturteile in der wissenschaftlichen Forschung nach Max Weber?
- ASie sind unvermeidlich und beeinflussen die Forschungsergebnisse.
- BSie sollten vollständig aus der Wissenschaft ausgeschlossen werden.
- CSie sind irrelevant für die Sozialwissenschaft und haben keinen Einfluss auf die Forschung
- DSie müssen objektiv und neutral sein, um wissenschaftlich valide zu sein.
37Was kennzeichnete die vorherrschende historische Zugangsweise in der deutschen Nationalökonomie?
- ADeduktive Ableitung von Gesetzen aus Grundannahmen
- BFokus auf detaillierte Einzelforschung und historische Einbettung wirtschaftlicher Akteure.
- CBetonung theoretischer Axiome wie die Rationalität der Akteure.
- DVernachlässigung des historischen Kontexts zugunsten allgemeiner Theorien
38Was war die Kritik der theoretischen Schule an der historischen Zugangsweise?
- AEinzelforschung im historischen Kontext führt zu einer Verallgemeinerung von Phänomenen.
- BHistorische Zugangsweise verliert sich in Details und kann keine allgemeine Theorie liefern.
- CHistorische Zugangsweise vernachlässigt den politischen Kontext.
- DTheoretische Schule betont die Bedeutung historischer Einbettung.
39Was war die Kritik der historischen Schule an der theoretischen Zugangsweise?
- ATheoretische Zugangsweise führt zu einer problematischen Vernachlässigung des historischen Kontexts.
- BTheoretische Zugangsweise ermöglicht keine deduktive Ableitung von Gesetzen.
- CTheoretische Schule verallgemeinert Phänomene ohne historischen Bezug.
- DHistorische Schule betont die Bedeutung theoretischer Axiome.
40Welchen Ansatz verfolgte Menger, der Begründer der österreichischen Schule?
- ADetaillierte Einzelforschung und historische Einbettung wirtschaftlicher Akteure
- BDeduktive Ableitung von Gesetzen aus theoretischen Grundannahmen.
- CVerallgemeinerung von Phänomenen auf Basis historischer Kontexte.
- DVernachlässigung des historischen, gesellschaftlichen und politischen Kontexts.
41Welche Axiome wurden von der theoretischen Schule betont?
- AHistorische Einbettung wirtschaftlicher Akteure und detaillierte Einzelforschung.
- BDeduktive Ableitung von Gesetzen und theoretische Erklärung durch Akteursrationalität und Nutzenmaximierung.
- CVerallgemeinerung von Phänomenen auf Basis historischer Kontexte.
- DVernachlässigung des historischen, gesellschaftlichen und politischen Kontexts.
42Was war das Ziel der theoretischen Nationalökonomie nach Menger?
- AEine detaillierte Beschreibung der Fleischpreise von verschiedenen Städten.
- BEine Verallgemeinerung historischer Phänomene auf die gesamte Geschichte.
- CDeduktive Ableitung von Gesetzen aus theoretischen Grundannahmen.
- DVernachlässigung des historischen Kontexts zugunsten von allgemeinen Theorien.
43Welche Bedeutung hatte die historische Einzelforschung laut der historischen Schule?
- ASie führte zu allgemeinen Theorien über wirtschaftliche Zusammenhänge.
- BSie vernachlässigte den historischen, gesellschaftlichen und politischen Kontext
- CSie ermöglichte eine detaillierte Beschreibung und Einordnung wirtschaftlicher Akteure.
- DSie führte zu einer Verallgemeinerung von Phänomenen der Gegenwart.
44Was war das Ziel der theoretischen Ökonomie im Methodenstreit?
- ADas Verstehen spezifischer historischer Konstellationen.
- BDie Entwicklung einer wissenschaftlichen Methode für Natur-und Sozialwissenschaften
- CDie Ableitung allgemeiner Gesetze, die spezifisches Verhalten erklären.
- DDie Unterscheidung zwischen Gesetzes-und Wirklichkeitswissenschaft
45Welche Position vertrat Max Weber im Methodenstreit?
- ADie strikte Unterscheidung zwischen Natur-und Sozialwissenschaften.
- BDie Ablehnung allgemeiner Gesetze in den Sozialwissenschaften.
- CDie Befürwortung der historischen Tradition in der Nationalökonomie.
- DDie Entwicklung einer einheitlichen wissenschaftlichen Methode.
46Was kennzeichnet die Gesetzeswissenschaft laut Weber?
- ADas Verstehen spezifischer historischer Konstellationen.
- BDie Betrachtung des Einzelfalls als Exemplar eines gesetzmäßigen Zusammenhangs.
- CDie Ablehnung allgemeiner Gesetze in den Sozialwissenschaften.
- DDie Unterscheidung zwischen Natur-und Sozialwissenschaften
47Was kennzeichnet die Wirklichkeitswissenschaft laut Weber?
- ADie Ableitung allgemeiner Gesetze, die spezifisches Verhalten erklären.
- BDie Betrachtung des Einzelfalls als Produkt spezifisch relevanter Umstände.
- CDie Unterscheidung zwischen Natur-und Sozialwissenschaften.
- DDas Verstehen spezifischer historischer Konstellationen.
48Welchen Ansatz bevorzugte Max Weber tendenziell?
- ADen Ansatz der Gesetzeswissenschaft.
- BDen Ansatz der Wirklichkeitswissenschaft.
- CDen Ansatz der theoretischen Ökonomie.
- DDen Ansatz der historischen Tradition.
49Welche Positionen spiegeln die beiden Zugänge zur Erkenntnisgewinnung in den Sozialwissenschaften wider?
- ADie Unterscheidung zwischen Natur-und Sozialwissenschaften
- BDie Ablehnung allgemeiner Gesetze in den Sozialwissenschaften.
- CDie Entwicklung einer einheitlichen wissenschaftlichen Methode.
- DDie Unterscheidung zwischen Gesetzes-und Wirklichkeitswissenschaft.
50Was ist das Ziel der Wirklichkeitswissenschaft laut Weber?
- ADas Verstehen spezifischer historischer Konstellationen.
- BDie Ableitung allgemeiner Gesetze, die spezifisches Verhalten erklären.
- CDas Verstehen der spezifischen Eigenart eines bestimmten Phänomens in seinem Kontext.
- DDie Entwicklung einer wissenschaftlichen Methode für Natur-und Sozialwissenschaften
51Welcher Zugang war nach dem 2. Weltkrieg in den Sozialwissenschaften dominierend?
- ADie historische Zugangsweise.
- BDer Falsifikationismus von Karl Popper.
- CDie "Gesetzeswissenschaft" und "Theorien mittlerer Reichweite"
- DDie Entwicklung großer Theorien und Ideologien.
52Was fordern Robert Merton und René König in Bezug auf Soziologie?
- AEine Fokussierung auf große Theorien und Ideologien.
- BDie Begrenzung auf historische Zugänge.
- CEinen Fokus auf "Theorien mittlerer Reichweite"
- DEine verstärkte Nutzung des Falsifikationismus.
53Was ist die Grundlogik des Falsifikationismus?
- ATheorien werden durch empirische Tatsachen bewiesen.
- BTheorien sind vorläufig und dienen als Basis für die Entwicklung von Hypothesen.
- CTheorien werden induktiv geschlossen.
- DEine Theorie muss immer bestätigt werden, um gültig zu sein.
54Wie wird eine Theorie im Falsifikationismus falsifiziert?
- ADurch empirische Tatsachen.
- BDurch die Entwicklung von Hypothesen.
- CDurch das Ersetzen durch eine bessere Theorie.
- DDurch den Nachweis von Vorläufertheorien.
55Was ist eine Ideologie im Falsifikationismus?
- AEine Theorie, die empirisch bestätigt wurde.
- BEine Theorie, die vorläufig ist und durch Hypothesen getestet werden kann.
- CEine Theorie, die empirisch nicht als falsch erweisen kann.
- DEine Theorie, die den Marxismus und die Psychoanalyse umfasst.
56Was ist das Ziel des Falsifikationismus?
- ADie Beweisführung von Theorien durch empirische Tatsachen.
- BDie Entwicklung großer Theorien und Ideologien.
- CDie kontinuierliche Entwicklung von besseren Theorien durch Falsifikation.
- DDie Begrenzung auf "Theorien mittlerer Reichweite".
57Welche Theorien wurden laut Popper als Ideologien betrachtet?
- ADie historische Zugangsweise.
- BTheorien, die durch empirische Tatsachen bewiesen wurden.
- CDer Marxismus und die Psychoanalyse
- DDer Falsifikationismus von Karl Popper.
58Was sind "theories of the middle range" nach Robert Merton?
- AGroße philosophische Systeme, die alle Aspekte der Soziologie abdecken.
- BLogisch miteinander verbundene Aussagen, aus denen empirische Gleichmäßigkeiten abgeleitet werden können.
- CArbeitsbezogene Hypothesen, die im Alltag der Forschung entstehen.
- DSystematische Bemühungen, eine einheitliche Theorie zu entwickeln, die alle beobachteten Uniformitäten des sozialenVerhaltens erklärt.
59Was ist das Risiko bei der Konzentration auf ein übergeordnetes konzeptionelles Schema für abgeleitete Theorien?
- ADie Produktion philosophischer Systeme ohne wissenschaftliche Bedeutung.
- BDas Fehlen von empirischen Gleichmäßigkeiten.
- CDie Schaffung einer wissenschaftlichen Sterilität.
- DDer Verlust von architektonischem Glanz.
60Was bezieht sich der Begriff "sociological theory" nach Merton?
- AGroße philosophische Systeme der Soziologie.
- BArbeitsbezogene Hypothesen in der soziologischen Forschung.
- CLogisch miteinander verbundene Aussagen, aus denen empirische Gleichmäßigkeiten abgeleitet werden können
- DSystematische Bemühungen, eine einheitliche Theorie zu entwickeln, die alle beobachteten Uniformitäten des sozialen Verhaltens erklärt.
61Was sind "theories of the middle range" im Vergleich zu allumfassenden Theorien?
- ASie sind spezifische Hypothesen, die im Alltag der Forschung entstehen.
- BSie sind Systeme, die alle Aspekte des sozialen Verhaltens abdecken.
- CSie liegen zwischen den Arbeitsbezogenen Hypothesen und den umfassenden Theorien, die alle beobachteten Uniformitäten des sozialen Verhaltens erklären sollen.
- DSie sind allgemeine philosophische Ansätze für die Soziologie.
62Welche Art von Theorien werden laut Merton angestrebt?
- AGroße philosophische Systeme der Soziologie.
- BAllumfassende Theorien, die alle beobachteten Uniformitäten des sozialen Verhaltens erklären
- C"Theories of the middle range", die spezifische empirische Gleichmäßigkeiten ableiten können.
- DArbeitsbezogene Hypothesen, die im Alltag der Forschung entstehen.
63Was charakterisiert "theories of the middle range" nach Merton?
- AIhre Bedeutung für die architektonische Schönheit der Soziologie.
- BIhre wissenschaftliche Sterilität.
- CIhre logische Verbindung und ihre Fähigkeit, empirische Gleichmäßigkeiten abzuleiten.
- DIhre Zugehörigkeit zu großen philosophischen Systemen der Vergangenheit.
64Welches Ziel hat Merton mit dem Konzept der "theories of the middle range"?
- ADie Schaffung großer philosophischer Systeme in der Soziologie.
- BDie Fokussierung auf allumfassende Theorien, die alle Aspekte des sozialen Verhaltens erklären
- CDie Entwicklung von Theorien, die zwischen alltäglichen Hypothesen und umfassenden Theorien liegen und empirische Gleichmäßigkeiten erklären können.
- DDie Vermeidung von philosophischen Ansätzen in der Soziologie
65Welche Orientierung wurde im deutschen Sprachraum nach dem Zweiten Weltkrieg vor allem von der Frankfurter Schule kritisiert?
- AHermeneutik
- BPhänomenologie
- CGesetzeswissenschaft
- DStrukturalismus
66Wann die Debatte zwischen Adorno und Popper im Positivismusstreit?
- A1955
- B1961
- C1970
- D1985
67Welche Aussage vertrat Karl Popper im Positivismusstreit?
- AGesellschaft ist dialektisch aufgebaut.
- BEmpirische Forschung ohne Bezug zu größerer Theorie ist problematisch.
- CEinzelne soziale Phänomene sind nur in Bezug auf die Totalität der Gesellschaft verstehbar.
- DGesellschaft kann als System logischer Sätze rekonstruiert werden.
68Auf welchem Kongress begann die Debatte zwischen Adorno und Popper im Positivismusstreit?
- AFrankfurt
- BBerlin
- CThübingen
- DMünchen
69Wie argumentierte Adorno bezüglich der Logik der Gesellschaft im Positivismusstreit?
- AGesellschaft ist dialektisch aufgebaut.
- BEmpirische Forschung ohne Bezug zu größerer Theorie ist problematisch.
- CEinzelne soziale Phänomene sind nur in Bezug auf die Totalität der Gesellschaft verstehbar
- DGesellschaft kann als System logischer Sätze rekonstruiert werden.
70Welche Auswirkung soll der Bezug zur Totalität der Gesellschaft in der Forschung haben?
- ASystemstabilisierung
- BIdeologische Verzerrung
- CKritische Perspektive
- DObjektivität
71Welche Art von Forschung wirkte laut Adorno systemstabilisierend?
- AEmpirische Forschung mit Bezug zu größerer Theorie
- BTheoriebasierte Forschung ohne empirischen Bezug
- CForschung ohne Bezug zurTotalität der Gesellschaft
- DKritische Forschung mit Fokus auf soziale Phänomene
72Was war ein zentraler Standard für gutes Beobachten im 19. Jahrhundert?
- ADie Einbeziehung subjektiver Einflüsse des Beobachters
- BDie Technik der Beobachtung, um die Subjektivität auszuschließen.
- CDie religiösen Erklärungsmuster.
73Was wurde im 20. Jahrhundert wichtig in Bezug auf die Qualität der Abbildung und Interpretation wissenschaftlicher Beobachtungen?
- ADie Fähigkeiten des/der Abbildenden.
- BDie Expertise und Erfahrung der WissenschaftlerInnen.
- CDie Zugänglichkeit wissenschaftlicher Abbildungen für alle.
74Welche Rolle spielt die subjektive Wahrnehmung der WissenschaftlerInnen in Bezug auf die Allgemeingültigkeit der zu treffenden Aussagen?
- ADie subjektive Wahrnehmung ist unerheblich für die Allgemeingültigkeit.
- BDie subjektive Wahrnehmung beeinflusst die Allgemeingültigkeit.
- CDie Allgemeingültigkeit hängt ausschließlich von objektiven Faktoren ab
75Welche Entwicklung gab es im 19. Jahrhundert in Bezug auf die Wissenschaft?
- AWissenschaft wurde zu einem Beruf und löste sich von religiösen Erklärungsmustern.
- BWissenschaft wurde nur von Aristokraten betrieben
- CWissenschaft verlor an Autorität.
76Was war ein zentrales Ziel der Wissenschaft im 19. Jahrhundert?
- ADie Natur für sich selbst sprechen zu lassen.
- BDie Subjektivität des Beobachters zu betonen.
- CDie religiösen Erklärungsmuster zu übernehmen.
- DDie Autorität der Wissenschaftler zu stärken, indem die Subjektivität ausgeschlossen wurde.
77Welche Form der Objektivität strebt an, jegliche Subjektivität in der Wahrnehmung auszuschließen und zu allgemein gültigen Aussagen zu gelangen?
- ADisziplinäre Objektivität
- BAperspektivische Objektivität
- CProzedurale Objektivität
- DDialogische Objektivität
78Welche Form der Objektivität betont die Definition und Praxis von Objektivität innerhalb bestimmter wissenschaftlicher Disziplinen?
- ADialogische Objektivität
- BProzedurale Objektivität
- CDisziplinäre Objektivität
- DAperspektivische Objektivität
79Welche Form der Objektivität legt Wert auf die Standardisierung von Methoden und Praxen der Erkenntnisproduktion?
- ADialogische Objektivität
- BDisziplinäre Objektivität
- CProzedurale Objektivität
- DAperspektivische Objektivität
Informações
- Descrição
- Quiz sobre Mehr Withegi Altfragen, criado por Kathi Passer em 29-09-2024.
- Autor
- Kathi Passer
- Idioma
- Deutsch
- Visualizações
- 84
- Histórico
- Criado em 29 set 2024 · atualizado em 30 set 2024
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