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Quiz

Strukturen und Strukturprobleme des allgemeinen Bildungssystems

Corina Lücking 29 perguntas

Fazer o quiz

Perguntas do quiz (29)

  1. 1Bitte kreuzen Sie die zutreffenden Aussagen an:
    1. ADas dreigliedrige Schulsystem ist darauf angelegt, soziale Ungleichheit in der Gesellschaft zu beseitigen
    2. BUnter "Durchlässigkeit" im Bildungswesen versteht man die Möglichkeit, zwischen verschiedenen Bildungsgängen einer Bildungsstufe zu wechseln
    3. CDie PISA-Studien haben für das deutsche Schulsystem bestätigt, dass Chancengleichheit durch die leistungsorientierte Verteilung der Schülerinnen und Schüler auf die verschiedenen Schulformen der Sekundarstufe 1 begünstigt wird.
    4. D"Entkopplung von Schulformen und -abschlüssen" bedeutet, dass Abschlüsse nicht mehr nur an der Ihnen zugeordneten Schulform erworben werden können. Die Vergabe von Hochschulzugangsberechtigungen bleibt jedoch den Gymnasien vorbehalten.
    5. ELaut PISA-Studie verstärken die unterschiedlichen Schulmilieus in den Schulformen der Sekundarstufe 1 die Unterschiede bei der Entwicklung kognitiver Kompetenzen in Abhängigkeit von der besuchten Schulform.
  2. 2Bitte kreuzen Sie die zutreffenden Aussagen an.
    Die Kulturautonomie der Bundesländer....
    1. A... garantiert zwar eine bundeseinheitliche schulische, begrenzt aber zugleich eine einheitliche betriebliche Berufsbildung
    2. B...sichert den Ländern das Recht, Ihr Schulwesen gesetzlich zu regeln und selbstständig zu verwalten
    3. C...sichert den Ländern die Gesetzgebungs- und Verwaltungshoheit im gesamten Bereich der schulischen Allgemeinbildung, nicht aber der schulischen Berufsbildung
    4. D...gibt den Ländern die Möglichkeit, Schulgesetze nur zu verabschieden, soweit der Bund von seinem Gesetzgebungsrecht keinen Gebrauch macht
    5. E...schließt Bundesgesetze zur Regelung der schulischen Berufsausbildung aus
  3. 3Nach dem Grundgesetz...
    1. A... fallen Regelungen zum allgemeinbildenden Schulwesen in die Gesetzgebungskompetenz der Länder, Regelungen zum berufsbildenden Schulwesen in die Kompetens des Bundes
    2. B...können die Länder Angelegenheiten des Schulwesens nur regeln, soweit der Bund von seiner Gesetzgebungskompetenz keinen Gebrauch macht
    3. C...können Bundesgesetze nur Angelegenheiten der betrieblichen, nicht aber der schulischen Berufsausbildung regeln.
    4. D...unterliegen die Angelegenheiten des Schulwesens der ausschließlichen Gesetzgebungshoheit der Länder
  4. 4Beschreiben Sie die Schritte zur rechtlichen und zur tatsächlichen Durchsetzung der Schulpflicht in Preußen während des 18. und 19. Jahrhunderts
    1. A1717 General Edict Friedrich Wilhelm 1
    2. BDie Durchsetzung der Schulpflicht wurde erst Anfang 19 Jahrhundert proklamiert
    3. CAllgemeines Landrecht für preußische Staaten 1794
    4. DIm 19 Jahrhundert allmähliche Durchsetzung für alle Kinder
    5. EWiederholte Einforderung der Schulplicht schon im 18. Jahrhundert
  5. 5Stellen Sie die Grundzüge der Herausbildung "höherer" und "niederer" Schulbildung in Preußen vom ausgehenden 18. bis Mitte 19. Jahrhunderts dar
    1. AHöheres Schulwesen: Nur Jungen, Installierung des Berechtigungssystems (staatl. Kontrolle der Prüfungen) sowie ein Bildungssystem ( Fokus auf Allgemeinbildung)
    2. BHöheres Schulwesen: Nur Jungen, Installierung des Leistungssystems sowie ein föderalistisch geprägtes Bildungssystem
    3. CNiederes Schulwesen:
      koedukativ, Erziehung zu christlichen, gehorsamen Untertanen ( Stiehlschen Regulativen 1854)
    4. DNiederes Schulwesen:
      edukativ, Erziehung zu christlichen, herrschaftstreuen Untertanen ( Stiehlschen Regulativen 1854)
  6. 6Überlegen Sie sich die Bereiche, in denen das deutsche Schulwesen im letzten Drittel des 19. und zu Beginn des 20. Jahrhunderts modernisiert wurde.
    1. AAllerhöchster Erlass: Ergänzung zum bestehenden neuhumanistischen Gymnasium - das Realgymnasium (neusprachliche Ausrichtung) und die lateinlose Oberrealschule mit einer mathematisch naturwissenschafltichen Ausrichtung.
    2. BErgänzend dazu: 1908 Zulassung der Mädchen zur Abiturprüfung an den Oberlyzeen ( Höhere Töchterschulen mit Abitur).
    3. CAllgemeine Bestimmungen 1872 lockerten Stiehlschen Regulative. Ende des 19 Jahrhunderts, Herausbildung des dualen Berufsbildungsystems
    4. DStiehlschen Regulative 1872 lockerten die allgemeinen Bestimmungen. Ende des 19 Jahrhunderts - Herausbildung des dualen Schulsystems
    5. EAllerhöchster Erlass: Ergänzung zum bestehenden anthroposophischen Gymnasium - das Realgymnasium (altsprachliche Ausrichtung) und die lateinlose Oberrealschule mit einer rein naturwissenschafltichen Ausrichtung.
  7. 7Was waren die wesentlichen Elemente des Weimarer Schulkompromisses und welchen Beitrag leistete er zum Übergang vom Stände- zum Leistungsprinzip?
    1. ADer Weimarer Schulkompr. bezog sich auf die Struktur des Schulsystems und die Konfessionsfrage der Schüler.
    2. BEs wurde eingerichtet eine:
      4 Jährige gemein.Grundschule
      Dann Verteilung nach Leistung auf:
      Volksschule( Simultanschule od. Bekenntnisschule)
      Mittel/Realschule
      Gymnasium/Lyzeum
    3. CDer Weimarer Schulkompr. bezog sich auf die Stiehlschen Regulative
    4. DEs wurde eine 4jährige nach geschlechtern getrennte Grundschule eingerichtet, nach der nach ständischen Prinzip danach die Verteilung auf die Volksschule oder die Mittelschule und danach ins Gymnasium / Lyzeum vorgenommen wurde
  8. 8Wie wurde um 1800, um 1950 und aktuell die gegliederte Schulstruktur begründet?
    1. A1800: ständische Gesellschaft
    2. B1950: Fokus auf Anforderungen des Beschäftigungssystems
    3. CAktuell: Leistungsprinzip, Selektion mit Fokus auf Leistung
    4. D1950 Forderung nach Kontrolle des deutschen Bildungssystems und Reinigung von nationalsozialistischen und militaristischen Einflüssen
    5. EAktuell: Duales Bildungsprinzip
  9. 9Welche deutschlandweit tätigen Beratungsgremien gab es im Bildungsbereich und wann waren diese tätig? 1950: Deutsche Ausschuss für das Erziehungs- und Bildungswesen
    1960: Deutsche Bildungsrat
    ca 2000: Forum Bildung
    1. AVerdadeiro
    2. BFalso
  10. 10Wie sollte ein Skizze aufgebaut sein, die die strukturellen Grundzüge des allgemein bildenden deutschen Schulwesens wieder gibt.
    1. ASockel: 4jährige Grundschule und Förderschulformen
    2. B1. Stock: weiterführende Schulformen
    3. C2.Stock
      Fachhochschulen und Universitäten
    4. D2. Stock
      Lyzeen und Universitäten

Informações

Descrição
Fragen dem Übungsheft entnommen, Anworten mit eigenen Worten angelehnt an die vorgegebenen Antworten im Übungsheft. Falls sich Fehler eingeschlichen haben bitte Bescheid sagen :-)
Idioma
Deutsch
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