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Quiz

Checkfragen LK SS 2014

petra.drewitz 18 perguntas

Fazer o quiz

Perguntas do quiz (18)

  1. 1Kritischer Rationalismus
    1. AIm kritischen Rationalismus werden Hypothesen aufgestellt. Sie werden als wahr anerkannt, wenn sie verifiziert wurden
    2. BUnter einer Immunisierung einer Hypothese wird eine Änderung einer bereits falsifizierten Hypothese der Art verstanden, dass sie danach in ihrer neuen Formulierung einer erneuten empirischen Überprüfung unterzogen werden kann und so zum wissenschaftlichen Fortschritt beitragen kann.
    3. CDer kritische Rationalismus lässt keine Hypothesen zu, die nur auf Grund des Alltagsvorverständnisses aufgestellt wurden
    4. D Kritik heißt beim kritischen Rationalismus, dass die Forschungsergebnisse und der Prozess zum Erreichen der Forschungsergebnisse durch andere Forscher kritisch überprüft wird
    5. EAlle Beobachtungen, sowohl Alltagsbeobachtungen als auch wissenschaftliche Beobachtungen, sind theoriegeleitet
    6. FAlltagsbeobachtungen sind stärker selektiv und stärker verallgemeinernd als wissenschaftliche Beobachtungen.
    7. GDie kritische Rationalismus geht von einer prinzipiellen Ordnung und Regelhaftigkeit der realen Welt aus
  2. 2Hypothesen beurteilen
    1. AJe mehr Bücher im Haushalt der Eltern vorhanden sind, desto besser ist die Lesekompetenz der Kinder.
    2. BRegelmäßiges Lob von Grundschulkindern erhöht die Motivation der Schüler.
    3. CDeutschland wird in der nächsten PISA Studien besser abschneiden als in der bisherigen.
    4. DWenn Kinder nicht lernen, schreiben sie eine schlechtere Klassenarbeit als Kinder, die lernen.
    5. EEine Teilnahme an Präsenzveranstaltung im Rahmen eines Fernstudiums kann die Erfolgsaussichten für die entsprechenden Klausuren verbessern.
    6. FDie Selektivität des Bildungssystems wird von Bildungswissenschaftlern als drängendes Problem gesehen.
  3. 3Fragen Forschungsdesign
    1. AIm Hempel-Oppenheim Schema umfasst das Explanans das nomologische Gesetz und die Randbedingung(en)
    2. BDas Explanandum ist ein singulärer Satz
    3. C Unter dem deskriptiven Surveymodell werden Querschnittserhebungen experimenteller Daten verstanden
    4. D Der Unterschied zwischen einem Zweigruppen-Design eines Experiments und einem Viergruppen-Design eines Experiments liegt darin, dass bei einem Viergruppendesign die Zusammensetzung zweier Gruppen (genauso wie im Zweigruppen-Design) zufällig geschieht (Randomisierung), während die beiden zusätzlichen Gruppen kontrolliert zusammengesetzt werden.
    5. EUnter Wirkungszurechnung in der Evaluationsforschung wird verstanden, dass von dem Programm verursachte Veränderungen der Zielvariablen von Veränderungen der Zielvariablen durch Umwelteinflüssen unterschieden werden
    6. FIn einem Evaluationsdesign muss die Randbedingung vor- und nach der Durchführung gemessen werden, das Ziel (eingetretene Wirkung / "das zu Erklärende" (3) im HO Schema ) nur nach der Durchführung
    7. GIm hypothesen- und theorietestenden Design werden empirische Basissätze deduktiv aus den Hypothesen abgeleitet
    8. HIm hypothesen- und theorietestenden Design werden Beobachtungsaussagen mit den empirischen Basissätzen verglichen
    9. IBei einem Experiment werden in kontrollierten Untersuchungssituationenen Maßnahmen ("treatments") durchgeführt. In der Logik des H-O Schemas entsprechen diese Maßnahmen dem Explanandum.
  4. 4Werturteil/Forschungsfragen
    1. ALängsschnittuntersuchung" sind statische Analysen
    2. BStatische Fragestellungen in der empirischen Sozialforschung beziehen sich auf den Zustand zu einem bestimmten Zeitpunkt
    3. CDeskriptive Fragestellungen sind immer statische Fragestellungen
    4. DBei Panelanalysen werden die gleichen Fragebögen ("Fragenpanel") bei wiederholten Untersuchungen zu verschiedenen Zeitpunkten dann jeweils neu ausgewählten Untersuchungseinheiten vorgelegt
    5. E Kromrey spricht von der „orientierende Perspektive“ des Werturteilsfreiheitspostulats. Damit meint er, dass die Verwertung der Ergebnisse einer Forschung zur Lösung eines anfangs gestellten Problems (Verwertungszusammenhang) möglichst objektiv ohne subjektive Wertung vorgenommen werden soll
    6. FWerturteile können Gegenstand sozialwissenschaftlicher Untersuchungen und erfahrungswissenschaftlicher Aussagen sein.
    7. GDas Postulat der Werturteilsfreiheit beinhaltet u.a., dass Werturteile erfahrungswissenschaftlich nicht begründbar sind
    8. HWerden Informationen über Prozesse oder Ereignisse zeitgleich mit diesen Prozessen bzw. Ereignissen erhoben spricht man von "ex post facto" Untersuchungen.
  5. 5Begriffe / Dimensionen / Analysen
    1. AEs kann auf Grund der Intension eines Begriffs entschieden werden, ob ein bestimmtes Objekt zu Extension des Begriffs gehört oder nicht.
    2. BDie Ergebnisse einer dimensionalen und einer semantischen Analyse werden in einer Metasprache formuliert
    3. CHomonyme sind verschiedene Begriffe für die gleiche Dimension der Realität
    4. DAm Anfang einer hypothesentestenden Untersuchung steht eine dimensionale Analyse
    5. EDer Begriff „Person“ kann die Dimensionen „weiblich, 15 Jahre alt“ haben
    6. FBei der dimensionalen Analyse werden zunächst die Bedeutungsdimensionen von Begriffen analysiert
    7. GBei der semantischen Analyse geht die semantische Strukturierungsarbeit vom sprachlichen Zeichen und seiner Verwendung in verschiedenen sprachlichen Kontexten aus
  6. 6Definitionen
    1. ABei folgender Definition handelt es sich um eine Nominaldefinition:„Check-Fragen sind definiert als Fragen zum Lesekurs, die helfen sollen, den eigenen Lernstand einzuschätzen.“
    2. BRealdefinitionen können nicht falsch sein, sie können aber unzweckmäßig sein
    3. CEine Nominaldefintion ist eine Verknüpfung von sprachlichen Zeichen mit den gemeinten realen Sachverhalten
    4. DUm die intersubjektive Überprüfbarkeit der durchgeführten Forschung zu gewährleisten sollten in dem Bericht Realdefinitionen verwendet werden
    5. EDie Semantik handelt von den Beziehungen der Zeichen untereinander
      (z.B. Grammatik, Zeichensetzung).
  7. 7Validität
    1. AMessinstrumente können Ursache für systematische Fehler sein und beeinträchtigen die empirische Gültigkeit.
    2. BEine vollständige semantische Validität einer Operationalisierung stellt sicher, dass durch die Erhebung gemessen wird, was durch das Konstrukt gemessen werden sollte.
    3. CDie empirische Gültigkeit ist bei einer Erhebung von Daten mittels teilnehmender Beobachtung schwierig zu gewährleisten
    4. DDie Inhaltsvalidität ist eine synonymer Ausdruck für semantische Validität
    5. EWenn der Bedeutungsumfang einer Nominaldefinition und der der operationalen Vorschrift überhaupt keine Schnittmenge haben, spricht man von einer nicht trennscharfen Operationalisierung.
  8. 8Skalentyp / Reliabilität
    Welche Aussagen sind richtig (Bei Aussage g) ist der zweite Satz zu beurteilen
    1. AElemente auf einer Intervallskala lassen sich nicht hinsichtlich einer Rangordnung interpretieren.
    2. BEmpirisch sinnvoll ist eine arithmetische Mittelwertbildung für alle metrischen Skalen
    3. CIst eine Datenerhebung reliabel, so ist sie immer auch valide.
    4. DDie Variable „Haltungsform von Legehennen“ mit den Ausprägungen
      0 – Bio
      1 – Freiland
      2 – Bodenhaltung
      3 – Käfighaltung
      ist eine quantitative Variable
    5. EBei der Variable Bildungsabschluss sind neben den Kriterien des Ordinalskalenniveaus auch die einer Intervallskala erfüllt.
    6. FSchulnoten erfüllen neben den Merkmalen der Ordinalskala auch die der Nominalskala.
    7. GKlassifikatorische Begriffe sind exklusiv. Damit wird angesprochen, dass sie sich mindestens in eine Teilklasse einordnen lassen.
    8. HDie Frage an Autofahrer mit den folgenden Antwortmöglichkeiten erfüllt das Prizip der Klassifizierbarkeit:
      Von welchem Auto-Hersteller ist Ihr Auto?
      • Audi; VW; Renault; Peugot; Nissan; BMW
  9. 9Auswahl- und Erhebungseinheiten
    Welche Aussagen sind richtig? Bei Frage e) ist der letzte Satz zu bewerten.
    1. ADie Repräsentativität einer Stichprobe ist gewährleistet, wenn die Auswahleinheiten und die Erhebungseinheiten identisch sind
    2. B) Untersuchungseinheiten sind die Einheiten, auf die sich eine Studie bezieht, über die die Ergebnisse Aussagen machen
    3. C Die angestrebte Grundgesamtheit unterscheidet sich von der Erhebungs-Grundgesamtheit dadurch, dass sich der erste Begriff auf die Menge der Untersuchungseinheiten in einem einstufigen Auswahlverfahren bezieht ,der zweite Begriff dagegen nur in mehrstufigen Auswahlverfahren vorkommt und die Menge der Auswahleinheiten in den jeweiligen Stufen bezeichnet
    4. DAuswahleinheiten sind die Einheiten, auf die sich ein Auswahlplan bezieht
    5. EEs wird eine Befragung zu MathelehrInnen an einer Schule durchgeführt, zu deren Kompetenzen im Bereich der Didaktik. (Hypothese: MathelehrerInnen, die jünger als 35 Jahre sind, sind didaktisch besser ausgebildet als ältere MathelehrerInnen.) Dazu werden die SchülerInnen befragt, ob sie dem Unterricht gut folgen können usw. Die SchülerInnen sind dann die Untersuchungseinheiten
  10. 10 Auswahlverfahren
    Welche Aussagen sind richtig?
    1. ABei dem Quoten-Auswahlverfahren handelt es sich um eine systematische Zufallsauswahl.
    2. BBei einer Zufallsauswahl müssen alle Elemente die gleiche oder vorher angebbare Chance haben, in die Auswahl zu kommen
    3. CMehrstufige Auswahlverfahren sind keine Zufallsauswahlen
    4. D Bei einer proportionalen geschichteten Stichprobe sind die Anteile der Gruppen (Schichten) in der Stichprobe genauso groß wie die jeweiligen Anteile in der Grundgesamtheit
    5. EDie willkürliche Auswahl gehört nicht zu den zufallsgesteuerten Auswahlverfahren

Informações

Descrição
Checkfragen aus dem Lesekurs SS 2014
Idioma
Deutsch
Visualizações
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