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BM 13 - COMENIUS, HERBART, DEWEY, HÖNIGSWALD
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Perguntas do quiz (63)
1Was ist kein für die Didaktik des Comenius relevanter Leitgedanke?
- ADer Gleichheitsgedanke
- BDer Weltfrieden
- CDas Gott gemäße Leben
- DDie Entwicklung der Vernunft
- EDer Umweltschutz
21. Comenius musste sich wegen seiner Mitgliedschaft in der christlichen böhmischen Bruderschaft verstecken.
Weil
2. Katholiken haben Andersgläubige im 17. Jahrhundert brutal verfolgt.- ANur 1. ist richtig.
- B1. und 2. sind richtig. Die Verknüpfung ist falsch.
- C1., 2. und die Verknüpfung sind falsch.
- DNur 2. ist richtig.
- E1., 2. und die Verknüpfung sind richtig.
3Was unterscheidet die Didaktik des Comenius von der von Hönigswald?
- AComenius orientiert die Didaktik am sozialen Stand, Hönigswald an der Möglichkeit zu Denken.
- BComenius orientiert die Didaktik an der Wissenschaft; Hönigswald orientiert die Didaktik am göttlichen Willen.
- CComenius begründet Didaktik metaphorisch; Hönigswald transzendentalkritisch.
- DBei Comenius spielt die Entwicklung des Menschen keine Rolle, bei Hönigswald allerdings schon
- EComenius rückt die Selektionsaufgabe der Schule in den Mittelpunkt; Hönigswald die Gleichberechtigung.
4Wodurch kann nach Comenius erreicht werden, dass ein jeglicher die Bildung annehme?
- ADurch die Bereitstellung von Realbüchern und didaktischen Büchern.
- BDurch die Förderung selbstgesteuerten Lernens.
- CDurch die genaue Beachtung des pansophischen Gedankens.
- DDurch die Verbindung der didaktischen Bücher und der Stimme des Lehrers.
- EDurch Aufmerksamkeit, Züchtigung und Tadel.
5Wie werden nach Comenius Wissen, Tugend und Glauben geschaffen?
- ADurch die Aufforderung, guten Beispielen nachzuahmen.
- BDurch Beten, Lernen und Tätigkeit.
- CDurch Waldspaziergänge.
- DDurch die natürliche Anlage des Menschen.
- EDurch das Leben mit Wölfen
6Welche Forderung von Comenius im Blick auf die Lernenden war besonders fortschrittlich?
- ADie Forderung, alle Menschen gleich zu unterrichten
- BDie Forderung, alle Menschen auf ein selbstbestimmtes Leben vorzubereiten
- CDie Forderung, alle Menschen ihren Begabungen gemäß zu unterrichten.
- DDie Forderung, individuelle Begabungen zu fördern.
- EDie Forderung, den demokratischen Gedanken an die Lernenden heranzutragen.
7Welche Aufgabe haben Lehrende nach Comenius im Unterricht?
(1) Die Lernenden auf die eigene Unkenntnis aufmerksam zu machen.
(2) Neugierde zu wecken.
(3) Aufmerksamkeit zu erhalten.
(4) Öffentliche Fragen zu beantworten.- AKeine ist richtig.
- BNur 2, 3 und 4 sind richtig
- CAlle sind richtig.
- DNur 1 und 3 sind richtig.
- ENur 2 und 3 sind richtig.
8Welchen Vorteil hat nach Comenius die Verwendung von Unterrichtsbüchern (heute: Begleitmaterial) für Lehrerinnen und Lehrer?
- AAuch unbegabte Lehrende können erfolgreich unterrichten.
- BLehrende können die Selbstständigkeit der Lernenden fördern.
- CDie praktische Umsetzung der Methodenfreiheit wird ermöglicht.
- DLehrende rücken als Person stärker in den Mittelpunkt.
- EDie Lehrenden werden in der Entwicklung der Ziele und der Wahl der Inhalte unterstützt
9Welche Absicht verbindet Comenius mit der von ihm vorgeschlagenen Einrichtung der Institution Schule?
- ADie Durchlässigkeit des Bildungssystems durch eine Überwindung des dreigliedrigen Schulsystems mittels einer Einrichtung einer gemeinsamen Schule für alle Kinder und Jugendlichen zu verbessern.
- BDie Akzeptanz der Schule bei den Regierenden bzw. Herrschenden so zu verbessern, dass die Bereitschaft, Lehrerinnen und Lehrern Gehalt zu bezahlen, steigt.
- CDie Abläufe in der Schule so zu gestalten, dass auch in den Abläufen in der Schule die Vermittlung epochaltypischer Schlüsselprobleme zum Ausdruck kommt.
- DAdministration von Schule und Unterricht in der Schule zu verbessern, dass die Lernenden schließlich dazu angehalten werden, selbst ihren Platz in der Gemeinschaft einzunehmen.
- EMit den Wissenschaften und guten Sitten allen Christus geweihten Seelen schließlich auch die Frömmigkeit selbst einzupflanzen.
10Welchen Vorschlag macht Comenius zur Einteilung des Schuljahres?
- ASchulen sollen stets geöffnet sein und es den Schülerinnen und Schülern ermöglichen, mit den Schulbüchern im ihrem Tempo das Pensum zu bewältigen, damit sich die unterschiedlichen Begabungen entfalten können.
- BDie Schülerinnen und Schüler sollen in der Einteilung des Schuljahres dem Kirchenkalender folgen und insbesondere zu den großen Kirchenfesten (Weihnachten, Ostern, Pfingsten) geschlossen werden, damit die Darbietung des Pensums nicht durch andere Verpflichtungen der Schülerinnen und Schüler gestört wird.
- CIn der Einteilung des Schuljahres soll genügend Zeit für die Weiterbildung der Lehrerinnen und Lehrer berücksichtigt werden, damit diese ihr Wissen und ihre Fähigkeiten ständig aktualisieren und weiter entwickeln können.
- DDie Schulen sollen einmal im Jahr geöffnet und geschlossen werden, damit das Pensum jeder Klasse einmal jährlich ablaufen kann und (mit Ausnahme der gar zu Schwachen) alle gleichzeitig zum Ziel geführt werden können.
- EDer Unterricht soll zur Vorbereitung auf das erwachsene Leben in der Einteilung der Unterrichtszeit üblichen Arbeitszeitregelungen folgen, d.h. vier Stunden Unterricht am Vormittag und vier Stunden Unterricht am Nachmittag umfassen.
11Warum ist nach Comenius mit Metaphysik, Physik, Optik, Astronomie, Geographie, Chronologie, Arithmetik, Geometrie, Statik, Mechanik, Dialektik, Grammatik, Rhetorik, Poesie, Musik, Haushaltslehre, Politik, Ethik und Frömmigkeit eine Vielzahl von Fächern in der zweiten Schulstufe (bei Comenius: Muttersprachschule, heute: Volksschule) zu berücksichtigen?
- AWeil die bisherige, ohne die von Comenius vorgeschlagene neue Methode arbeitende Schule, nicht dazu in der Lage war, wichtige Fächer auch zu unterrichten, und mit der neuen Methode nun die Vielzahl der Fächer endlich auch tatsächlich in der Schule unterrichtet werden kann.
- BWeil das letzte Bildungsziel das Leben im Jenseits ist, und dieses Bildungsziel es erfordert, sich selbst und damit alles andere zu erkennen, zu beherrschen und zu Gott hinzulenken.
- CDie Vielzahl der Fächer erlaubt es den Lehrenden die Begabungen der Lernenden für bestimmte Fächer zu erkennen und diese dann mit Hilfe von Begabungsbüchern ihren Begabungen gemäß zu fördern.
- DSchon in der Muttersprachschule sollen die Begabteren und die weniger Begabten Schülerinnen und Schüler so getrennt werden, dass die begabteren Schülerinnen und Schüler ihre Begabung von entwickeln können.
- EKinder aus adeligen Familien und dem Klerus sollen die Möglichkeiten erhalten, die ihnen in der Mutterschule (1.-6. Lebensjahr) zu Teil gewordene Förderung in der Muttersprachschule so weiter zu entwickeln, dass sie hinterher erfolgreich die Lateinschule besuchen können.
12Welches der für Comenius zentralen didaktischen „Schlüsselprobleme" nennt Klafki nicht?
- AFriedenserziehung
- BUngleichheit
- CLiebe
- DReligiosität
- EUmweltfrage
13Welcher der folgenden Thesen zum eLearning würde Comenius nicht zustimmen?
- AGetaktetes Vorgehen ist beim eLearning sinnvoll
- BeLearning kann einen großen Beitrag zur Besserung aller menschlichen Angelegenheiten leisten
- CDurch eLearning können Hochbegabte besonders gefördert werden
- DSchülerInnen können im eLearning eigenverantwortlich, d.h. individuell und selbstgesteuert lernen.
- EMit eLearning können mehr SchülerInnen mit weniger LehrerInnen in kürzerer Zeit mehr lernen
14Warum ist nach Comenius mit Metaphysik, Physik, Optik, Astronomie, Geographie, Chronologie, Arithmetik, Geometrie, Statik, Mechanik, Dialektik, Grammatik, Rhetorik, Poesie, Musik, Haushaltslehre, Politik, Ethik und Frömmigkeit eine Vielzahl von Fächern in der zweiten Schulstufe (bei Comenius: Muttersprachschule, heute: Volksschule) zu berücksichtigen?
- AWeil die bisherige, ohne die von Comenius vorgeschlagene neue Methode arbeitende Schule, nicht dazu in der Lage war, wichtige Fächer auch zu unterrichten, und mit der neuen Methode die Vielzahl der Fächer endlich auch tatsächlich in der Schule unterrichtet werden kann.
- BKinder aus adeligen Familien und dem Klerus sollen die Möglichkeit erhalten, die ihnen in der Mutterschule (1.-6. Lebensjahr) zu Teil gewordene Förderung in der Muttersprachschule so weiter zu entwickeln, dass sie hinterher erfolgreich die Lateinschule besuchen können.
- CSchon in der Muttersprachschule sollen die Begabteren und die weniger Begabteren Schülerinnen und Schüler so getrennt werden, dass die begabteren Schülerinnen und Schüler ihre Begabung voll entwickeln können.
- DWeil alles, was dem Menschen für sein ganzes Leben mitgegeben werden soll, schon in der ersten Schule angelegt werden muss.
- EDie Vielzahl der Fächer erlaubt es den Lehrenden die Begabungen der Lernenden für bestimmte Fächer zu erkennen und diese dann mit Hilfe von Begabungsbüchern ihren Begabungen gemäß zu fördern
15Welche der folgenden unterrichtsmethodischen Elemente werden von Comenius vorgeschlagen?
(1) Vorträge der Lehrenden.
(2) Praktische Tätigkeiten der Lernenden (Tanzen, Schmieden, Malen etc.).
(3) Disputationen von Lehrenden und Lernenden.
(4) Angeleitete Lektüre von Schulbüchern durch die Lernenden.- AAlle sind richtig
- BKeine der Aussagen ist richtig
- CNur 1, 2 und 4 sind richtig
- DNur 1 und 4 sind richtig
- ENur 1, 3 und 4 sind richtig
16Was ist kein von Comenius genannter Vorteil seiner neuen Methode?
- AMit weniger LehrerInnen können mehr SchülerInnen unterrichtet werden
- BDie Schülerinnen werden von feinerer Gelehrsamkeit und anmutigem Geiste sein.
- CBegabungsunterschiede können ausgeglichen werden.
- DDie SchülerInnen werden gründlicher gebildet sei.
- EBildung kann der Jugend eingegossen oder eingeträufelt werden.
17Welches historische Ereignis bestimmt die Bildungspolitik zu dem Zeitpunkt, zu dem Herbart seine Professur in Königsberg antritt?
- A1848 verhindert die preussische Armee die nationalstaatlich - bürgerliche Revolution
- B1806 besetzt Napoleon der Erste Preussen
- C1776 erfolgt die Unabhängigkeitserklärung der Vereinigten Staaten von Amerika
- D1837 entwirft Babbage mit der Analytical Engine den ersten universell programmierbaren Computer
- E1914 tritt Preussen an der Seite Österreich-Ungarns in den ersten Weltkrieg ein
18Wonach richtet sich laut Herbarts Allgemeiner Pädagogik von 1806 das, was man wolle, wenn man Erziehung fordert?
- ANach dem Gesichtskreise
- BNach dem Leben des Knaben
- CNach den Umständen
- DNach der Gesellschaft
- ENach dem, was man vorfindet
19Was ist nach Herbart Charakterbildung?
- AMachen, dass der Zögling sich selbst finde, als wählend das Gut, als verwerfend das Böse
- BDie Vermittlung religiöser Werte
- CDie Vermittlung der Fähigkeiten zur Selbstbestimmung, Mitbestimmung und Solidarität
- DDas eigentlich Wesen der Kraft zur Charakterbildung in die Seele des Anderen hineinzufließen zu lassen
- EDie Förderung der "Fully Functioning Person".
20Worin besteht nach Herbart das Hauptgeschäft der Erziehung?
- AIn der Berücksichtigung gesellschaftlicher Zwänge
- BIn der Vermittlung des intelligiblen Charakters
- CIn der ästhetischen Darstellung der Welt
- DIn der Vorbereitung auf den Arbeitsmarkt
- EIn der Förderung einer demokratischen Persönlichkeit
21Was ist nach Herbart bei einer verdienten Strafe zu berücksichtigen?
- ASie muss administrativ korrekt ermittelt werden
- BSie muss vom Gestraften als richtig anerkannt werden
- CSie muss Respekt vor dem Gesetz vermitteln
- DSie muss eine Wiederholung der Tat verhindern
- ESie muss dem Geschädigten Genugtuung verschaffen
22Was ist nach Herbart eine entscheidende Eigenschaft von Lernenden?
- ADie Bildsamkeit der Seele zur Charakterstärke
- BDie Bildsamkeit des Willens
- CDie Bildsamkeit des Willens zur Sittlichkeit
- DDie Bildsamkeit des Wissens zur Sittlichkeit
- EDie Bildsamkeit des Körpers zur Charakterstärke
23Welchen Aspekt führt Herbart als Bedingung der Möglichkeit pädagogischen Handelns an?
- ADie wissenschaftliche Theorie
- BDie Zukunftsoffenheit
- CDie gesellschaftlichen Bedingungen
- DDie Erklärung der Menschenrechte
- EDas Subversionsvermögen
24Welchen Ausgangspunkt lehnt Herbart in seiner Rede zur Eröffnung der Vorlesungen über Pädagogik nicht ab?
- AEinen Überblick über die Geschichte der Pädagogik
- BEine Lobrede auf die Pädagogik
- CDen gegenwärtigen Zustand der Kunst der Pädagogik
- DEine Definition des Gegenstandes der Pädagogik
- EEinen Überblick über das Gebiet der Pädagogik
25Wie bestimmt Herbart das Verhältnis von Staat und Schule?
- AStaatsmänner sollen dem pädagogischen Gedanken folgen
- BDie vom Staat aus geordnete Erziehung läuft dem Staat selbst zuwider
- CDer Staat soll in Schulen als kleine Nationen keimen
- DSchulen sollen die Interessen des Staates verwirklichen
- EDer Staat soll Schulen benutzen, um Kinder zu nützlichen Bürgern zu erziehen
26Wie beurteilt Herbart staatliche Schulen?
- AHerbart beurteilt staatliche Schulen als dem Hauslehrerkonzept unterlegen
- BHerbart beurteilt vorbildliche Erziehung in staatlichen Schulen positiv
- CHerbart bezweifelt, dass allgemeine Bildung in staatlichen Schulen einen guten Ort finden kann
- DHerbart beurteilt staatliche Schulen als privaten Schulen unterlegen
- EHerbart sieht staatliche Schulen als geeigneten Ort, um Bildung zu vermitteln
27Was ist nach Herbart ein Ziel des Unterrichts?
- ADas Beherrschen von Schlüsselkompetenzen
- BDer Umgang mit Tischlerwerkzeugen
- CDie Fähigkeit, kritisch-realistisch zu denken
- DDie gleichschwebende Vielseitigkeit des Interesses
- EDas Erfüllen von Bildungsstandards
28Womit muss nach Herbart der Religionsunterricht beginnen?
- AMit Respekt vor Andersgläubigen
- BMit den platonischen Dialogen
- CMit dem reinen Familiengefühl
- DMit den Zeugnissen der Natur
- EMit der Rede von der Sünde
29Den Gegensatz zwischen welchen, von Herbart allerdings nicht so bezeichneten Medien stellt Herbart in den Mittelpunkt?
- AInternetcomputer und Buchdruck
- BUnterhaltungsmedien und ernste Medien
- CKunstwerke und gelehrte Schriftsprache
- DSinnliche Wahrnehmung und gelehrte Schriftsprache
- EKunstwerke und sinnliche Wahrnehmung
30Wie bestimmt Herbart das Verhältnis von Sprache und Denken?
- ADenken ist immer schon auf Sprache angewiesen
- BDas Denken bedient sich der Sprache zum Zwecke der Mitteilung
- CDas Denken soll an populärer Sprache geschult werden
- DDie Sprache erzeugt das Denken
- ESprache erzeugt die Person und damit das Denken
31Von welchem Punkt aus sollen sich nach Herbart die verschiedenen methodischen Schritte verbreiten?
- AVom Lehrplan aus
- BVon der konstruktiv - realistischen Forschungsmethode aus
- CVon der Vielseitigkeit aus
- DVom transzendentalen Subjekt aus
- EVon der Einheit des Bewusstseins aus
32Was ist kein didaktisches Prinzip nach Herbart?
- ADie Relationierung exemplarischer Inhalte
- BDie Schonung der Empfänglichkeit
- CDie Stärke des sinnlichen Eindrucks
- DDie Vermeidung des schädlichen Gegensatzes
- EDas Abwarten des wiederhergestellten Gleichgewichts
33Dewey betrachtet wie Hönigswald das Individuum im Kontext einer Gemeinschaft. Welchem der folgenden Merkmale einer Gemeinschaft würden nicht beide zustimmen?
- ADer Sinn des zu Lernenden entsteht im Bezug auf die Gemeinschaft
- BPädagogik kann Reaktionen nur herausfordern bzw. dazu auffordern, das Ergebnis aber nicht sicher stellen
- CDie Aneignung des Lehrinhalts durch die Lernenden erfolgt individuell
- DDie Entwicklung der Gemeinschaft kennt kein Ziel bzw. Ideal
- EDas eigene Verhältnis zum Wissen rückt in den Mittelpunkt
34Welche gesellschaftliche Entwicklung beeinflusste Deweys Didaktik?
- ADas schnelle Wachstum von Städten im Zuge der Industrialisierung
- BDie schnelle Verbreitung des Internets im Zuge der Verbreitung der Wissensgesellschaft
- CDie Verbreitung der progressive education
- DDer Übergang vom monarchistischen zum demokratischen Staat
- EDer Übergang von Hegels absolutem Idealismus zu einer dynamisch-demokratischen Wissenschaft
35Aus welchem Prinzip leitet Dewey die Normen der Erziehung ab?
- ADem Prinzip der Mündigkeit
- BDem Prinzip der Orientierung an den angeborenen Fähigkeiten
- CDem Prinzip der Steigerung der Zahl und der Mannigfaltigkeit bewusst geteilter Interessen
- DDem Prinzip der Zusammenarbeit in Diebesbanden
- EDem Prinzip der gleichschwebenden Einseitigkeit des Individuums
36Im Mittelpunkt von Deweys Überlegungen steht die Teilhabe des Einzelnen an der Gesellschaft. Wie kann dies gewährleistet werden?
- ADurch die Beteiligung und Anpassung an die Gemeinschaft
- BDurch den Lehrer
- CDurch die Erziehung
- DDurch die Überwindung von feudalen Autoritäten
- EDurch die Orientierung an der menschlichen Gemeinschaft
37Wie beschreibt Dewey den Lernenden?
- ADewey beschreibt den Lernenden als einen Menschen, der selbst und aktiv mitkonstruiert
- BDewey beschreibt den Lerneden als einen Menschen, der im Lernen zugleich auch lehrt
- CDewey beschreibt den Lernenden als einen Menschen, der sich selbst belehrt
- DDewey beschreibt den Lernenden als einen Menschen, der Lernen erleidet
- EDewey beschreibt den Lernenden als einen Menschen, der das Lehren erfährt
38Nach Deweys Konzeption der demokratischen Erziehung wird das Kind begriffen als...
- Aaktiv und selbstständig
- Bunselbstständig und den Erwachsenen ausgeliefert
- Cgeistig und seelisch vollständig entwickelt
- Dhandlungs- und entscheidungsunfähig
- Etolerant und gerechtigkeitssuchend
39Was meint Dewey mit dem erziehlichen Wert der Betätigung der Lernenden, die die Lehrenden anregen sollen?
- ADie Betätigung muss Fehler vermeiden, um den Wert des Wahren zu vermitteln
- BDie Betätigungen verbessern das Lernergebnis
- CDie Betätigungen zielen auf die genaue Ausführung der Anordnung der Lehrenden ab
- DDurch die Betätigungen wird vermittelt, dass die Lernenden andere Menschen nie nur als Mittel, sondern immer auch als Zweck betrachten
- EDie Betätigungen der Lernenden werden den intellektuellen Ergebnisse und der Entwicklung bestimmter sozialer Bereitschaften untergeordnet
40Welche Rolle sollen die Lehrenden im Unterricht nach Dewey haben?
- ALehrende sollen souverän und wissend agieren
- BLehrende sollen einen Freund für die SchülerInnen darstellen
- CLehrende sollen klar strukturiert den Unterricht führen
- DLehrende sollen den SchülerInnen MentorInnen sein
- ELehrende sollen als Mitarbeitende im Unterricht auftreten
41Was soll nach Dewey mit dem entdeckenden Unterricht erreicht werden?
- APrimärtugenden sollen entdeckend erlernt werden
- BDemokratie soll als Lebensform durchgesetzt werden
- CDas wissenschaftliche Entdeckungsvermögen soll angeregt werden
- DDas Interesse von Mädchen für MINT - Fächer soll gesteigert werden
- EDie Fähigkeit, naturwissenschaftliche Experimente durchzuführen, soll vermittelt werden
42Welcher Vorteil entsteht nach Dewey, wenn die Unternehmen nicht nur am Wirkungsgrad der Arbeit des Menschen, sondern an der Beziehung des Menschen zu seiner Arbeit interessiert sind?
- ADas Interesse der Menschen am Ertrag der Unternehmung wird maximiert
- BWohlstand kann zu Luxus weiterentwickelt werden
- CStändige Neugestaltung und Fortschritt durch Erweiterung der Beziehungen wird zum Ziel der Menschen
- DDie Auflösung bewährter menschlicher Sitten und Gebräuche wird vermieden
- EDer Zweck der Menschen wird von anderen bestimmt
43Welche der folgenden didaktischen Prinzipien von Dewey würde Klafki ablehnen?
- AOrientierung am Schüler.
- BOrientierung an wissenschaftlicher Forschung
- COrientierung an schulischen Produkten
- DOrientierung an der Wirklichkeit
- EOrientierung an wirtschaftlicher Nützlichkeit
44Dewey geht davon aus, dass in der Erziehung keine Ziele oder Inhalte aufgelistet werden können. Wer würde dem zustimmen?
- AHeimann
- BComenius
- CHerbart
- DBallauff
- EBlankertz
45Was kritisiert Dewey an der Betonung kognitiver Prozesse im Erziehungssystem?
- ADass die emotionalen Prozesse vernachlässigt werden
- BDass die Partizipation an der Gemeinschaft übergangen wird
- CDass die transzendentale Reflexion vernachlässigt wird
- DDass die Wahrnehmung des Körpers vernachlässigt wird
- EDass das religiöse Empfinden vernachlässigt wird
46Dewey versteht die Auswahl von Lerngegenständen als sozialen Prozess. Er gibt daher keine Maßgabe für Inhalte an und rückt den Weg, also die Methode, in den Mittelpunkt. Welcher der folgenden Didaktiker rückt ebenfalls die Methode in den Mittelpunkt, ohne eine Empfehlung für Inhalte zu geben?
- ABlankertz
- BComenius
- CFlechsig
- DBallauff
- EKlafki
47Laut Dewey soll die Demokratie als Lebensentwurf in der Schule erfahren werden können. Welche Methoden spricht Dewey an, um das zu erreichen?
- AExposition, Erarbeiten, Üben
- BImpulsreferate und Rollenspiele
- CExkursionen und Besichtigungen
- DVortrag und projektorientierten Unterricht
- EProjektmethode, Experiment und entdeckendes Lernen
48Wann kann das als Tun verstandene pädagogische Verhalten nach Hönigswald als Überlieferung verstanden werden?
- AWenn der Gegenstand des Verhaltens im elementarsten Sinn des Wortes auf wissenschaftliche Wahrheit bezogen werden kann
- BWenn die pädagogisch nehmende und die pädagogisch gebende Instanz mit der Identität einer Größe verknüpft werden kann
- CWenn die Differenz zwischen Pädagogik und Gegenstandsgedanke beachtet wird
- DWenn es der Forderung genügt, dass ein jetzt für gültig Gehaltenes von anderen übernommen und des Weitergebens für würdig erachtet wird
- EWenn das Verhalten mit dem Begriffspaar „Ursache-Wirkung“ als Tätigkeit verstanden werden kann
49Was bezeichnet Hönigswald als Determination?
- ADie Konzentration der Sache als Ursache-Wirkungs-Verhältnis
- BDie Bezogenheit der Lernenden auf Sinn
- CDie Determination des Sinns der Lernenden durch die Lehrenden
- DDie Umsetzung von Bildungsinhalten in den organischen Zustand des Zöglings
- EDen Gegensatz zur Kontamination in der Verständigung zwischen den Generationen
50Mit welcher Frage diskutiert Hönigswald das Verhältnis von Erkennenden und Erkanntem, also der Möglichkeit, als Mensch zur Erkenntnis zu gelangen?
- AWas ist die Bedingung der Erkenntnis von Möglichkeit?
- BWas ist die Bedingung der Möglichkeit von Wahrheit?
- CWas ist die Möglichkeit der Bedingungen von Wahrheit?
- DWas ist die Bedingung der Möglichkeit von Erkenntnis?
51Monas und Methode stehen bei Hönigswald in einer Relation zueinander, die als wechselseitige Bezogenheit beschrieben werden kann. Welchen Begriff verwendet Hönigswald, um diese Verbindung zu beschreiben?
- AGegenständlichkeit
- BVielfältigkeit
- CLebenswelt
- DProzess
- EKonzentration
52Die von Hönigswald beschriebene „pädagogische Gemeinschaft" ist gekennzeichnet durch den...
- ARealitätsbezug
- BWahrheitsbezug
- CGenerationenbezug
- DGegenwartsbezug
- EWirklichkeitsbezug
53Für Hönigswald sind, unabhängig vom Alter, Lernende...
- Aweiter entwickelt wie Lehrende
- Bgleich weit entwickelt wie Lehrende
- Czugleich auch Lehrende
- Dnoch nicht so weit entwickelt wie Lehrende
- Enie so weit entwickelt wie Lehrende
54Hönigswald verwendet den Begriff Konzentration. Wie lässt sich dadurch die Aufgabe des Lehrenden bestimmen?
- ADie Bildungsinhalte müssen vom Lehrenden mit dem Lernenden abgestimmt werden, um eine Konzentration auf ein Thema gewährleisten zu können
- BDer Lehrende muss sich auf einen Schüler konzentrieren, um seinen organischen Zustand zu berücksichtigen
- CDie Bildungsinhalte müssen vom Lehrenden in den Vollzug des Lernenden umgesetzt werden
- DDer Lehrende muss sich an dem Konzept der Demokratie orientieren, um den Lernenden in das demokratische Leben einzuführen
- EDie Bildungsinhalte müssen im Vollzug des Lehrenden umgesetzt werden
55Wann ist nach Hönigswald der Lehrende erfolgreich?
- AWenn der Lehrende Sinn produzieren kann.
- BWenn der Lernende sich konzentrieren kann
- CWenn der Lehrende Wahrheit produzieren kann
- DWenn der Lernende selbst Sinn produzieren kann
- EWenn der Lernende den selben Sinn wie der Lehrende produzieren kann
56Welche Form der Institutionalisierung von Schule diskutiert Hönigswald?
- AGymnasien
- BUniversitäten
- COberstufen
- DGesamtschulen
- EEr diskutiert dies in seinen Schriften nicht
57Wie kann Schule mit Hönigswald begriffen werden?
- AAls Gemeinschaft von Zöglingen, die dem Lehrenden ebenbürtig sind.
- BAls Gemeinschaft von Wesen, die Erfahren können und Erfahrung suchen.
- CAls demokratische Gemeinschaft, in der die Demokratie als Lebenskonzept im Mittelpunkt steht.
- DAls Gemeinschaft von Lernenden und Lehrenden, die Sachverhalte miteinander erarbeiten.
- EAls Gemeinschaft von Wesen, die Erkennen können und erkennen wollen.
58Der Gegenstandsgedanke wird von Hönigswald als letzte Bestimmung des Begriffs der Pädagogik ausgewiesen. Warum führt das nicht zu einem Dogmatismus?
- AWeil der Gegenstandsgedanke auf das Problem der Erkenntniswissenschaft bezogen wird
- BWeil Pädagogik als Funktion des Gegenstandes überhaupt aufgezeigt wird
- CWeil der Gegenstandsgedanke auf das Begriffspaar „Ursache-Wirkung" bezogen wird
- DWeil der Gegenstandsgedanke in der Überlieferung von Generation zu Generation abgewandelt wird
- EWeil die Invarianten, von denen aus die pädagogische Betätigung zu bestimmen ist, berücksichtigt werden
59Welche Geltungswerte können nach Hönigswald im Unterricht konzentriert werden?
- AGeltungswerte können nicht in Unterrichtsgegenstände transformiert und daher nicht konzentriert werden
- BNur wissenschaftliche Geltungswerte können im Unterricht konzentriert werden
- CJeder Geltungswert kann im Unterricht konzentriert werden
- DUnterricht erzeugt Gültigkeit und konzentriert damit immer schon Geltungswerte
- EGeltungswerte und Unterricht sind nicht relationierbare Gültigkeitssysteme
601. Verständigung ist bei Hönigswald immer die Verständigung über Wissen.
das heißt
2. Der Sinn von Wissen wird in der Verständigung übertragen.- ANur 1. ist richtig
- B1., 2. und die Verknüpfung sind richtig
- CNur 2. ist richtig
- D1., 2. und die Verknüpfung sind falsch
- E1. und 2. sind richtig. Nur die Verknüpfung ist falsch
61Sprachliche Verständigung ist nach Hönigswald an Artikulation gebunden. Verallgemeinernd gesagt, ist jegliche Verständigung gebunden an...
- Asinnbestimmte Akte
- Berfahrungsgebundene Akte
- Cdas Tempo der Verständigung
- Dexistentielle, räumlich und zeitlich lokalisierbare Akte
- Egesellschaftliche Transformationsakte
62Welche Bedingung stellt Hönigswald an die Wahl der Unterrichtsmethode?
- ADie Konzentration des Gegenstandes muss berücksichtigt werden
- BDie Methode muss die Verfassung des Lernenden berücksichtigen
- CDas Eigenrecht des Gegenstandes muss berücksichtigt werden
- DDie Tradierungen von Geltungsbeständen müssen berücksichtigt werden
- EDie Verfassung des Lehrenden muss der des Lernenden entsprechen, um die Methode fruchtbar machen zu können
63Welche der folgenden Unterrichtsmethoden würde sich nach Hönigswald für den Kunstunterricht eignen? (z.B. eines Kunstwerkes)
- AEthische Beurteilung
- BFrontalunterricht
- CTheoretische Beschreibung
- DDiskursives Erschließen
- EHypothesen aufstellen
Informações
- Descrição
- (1/3)
- Autor
- christoph wimmer
- Idioma
- English
- Visualizações
- 3.150
- Histórico
- Criado em 26 jun 2017 · atualizado em 2 jul 2017
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