Flashcards
Betriebliches Energiemanagement 1
Flashcards do conjunto (169)
- 1Was sind Energieeinsparungen?die nicht verbrauchte Energie
- 2Was kann nicht gemessen werden?nicht verbrauchte Energie
- 3Warum kann nicht verbrauchte Energie nicht gemessen werden?da nicht gemessen werden kann,
was nicht vorhanden ist - 4Was kann gemessen werden?Energieverbräuche
und
Leistungen - 5Wozu werden Energieverbräuche und Leistungen gemessen?um Einsparungen berechnen und feststellen zu können
- 6Wie viele Herausforderungen gibt es beim Nachweis von Energieeinsparungen?drei
- 7Nenne die Herausforderungen beim Nachweis den Energieeinsparungen!(1) Unterschiede in der Messung
(2) Unterschiede in der Berechnung
(3) Mangelnde Nachvollziehbarkeit - 8Beschreibe die Herausforderung "Unterschiede in der Messung" genauer!Genauigkeit
Zeitpunkt und Dauer
Messfehler - 9Beschreibe die Herausforderung "Unterschiede in der Berechnung" genauer!a) Berechnungs-
verfahren
b) Korrekturfaktoren
c) Annahmen - 10Beschreibe die Herausforderung "Mangelnde Nachvollziehbarkeit" genauer.Mangelnde Dokumentation
- 11Wie werden Energieeinsparungen nachgewiesen?Es werden Energieverbäuche und Leistungen gemessen und damit können dann die Einsparungen gemessen bzw. festgestellt werden!
- 12Worin liegt der Sinn von IPMVP?um Energieeinsparungen richtig bewerten zu können
- 13Für was steht die Abkürzung IPMVP?International Performance Measurement and Verification Protocol
- 14Was ist IPMVP?ein internationaler Standard von EVO
- 15Was bedeutet EVO?Efficiency Valuation Organisation
- 16Was ist die Vision von EVO?mi
- 17Welche Vorteile haben die Anwender und Nutzer von IPMVP? (1)verlässliche Grundlage für die Rechnungslegung von Energiedienstleistungen
- 18Welche Vorteile haben die Anwender und Nutzer von IPMVP? (2)geringe Transaktionskosten
-
vereinfachte Vertragsverhandlungen - 19Welche Vorteile haben die Anwender und Nutzer von IPMVP? (3)internationale Glaubwürdigkeit von Energiesparberichten
- 20Welche Vorteile haben die Anwender und Nutzer von IPMVP? (4)Vorteile bei der Bewertung zur Förderung oder Aufzeichnung geplanter oder betriebener Anlagen
- 21Welche Vorteile haben die Anwender und Nutzer von IPMVP? (5)Unterstützung staatlicher und industrieller Organisationen
- 22Wer ist Anwender des IPMVP? (1)Energiedienstleister (und ihre Kunden, Bereich Gebäude und Industrie)
- 23Wer ist Anwender des IPMVP? (2)Energieverbraucher für den Selbstnachweis und ISO 50001
- 24Wer ist Anwender des IPMVP? (3)Facility Manager
- 25Wer ist Anwender des IPMVP? (4)Planer von Neubauten
- 26Wer ist Anwender des IPMVP? (5)Manager von Programmen zum Nachfragemanagement
- 27Wer ist Anwender des IPMVP? (6)Projektentwickler
- 28Wer ist Anwender des IPMVP? (7)Programmentwickler für Emissionsreduzierung und für Emissionshandel
- 29In wie vielen Schritten läuft ein M & V Verfahren ab?in 9
- 30Nenne den 1. Schritt des M & V Verfahrens!Abwägen der Bedürfnisse der Adressaten eines M & V Berichts
- 31Nenne den 2. Schritt des M & V Verfahrens!Auswahl der IPMVP Option
- 32Nenne den 3. Schritt des M & V Verfahrens!Datensammlung
(Energiedaten und relevante Betriebsdaten im Referenzzeitraum) - 33Nenne den 4. Schritt des M & V Verfahrens!Erstellen eines M&V Plans mit den Ergebnissen des 1. bis 3. Schrittes
und der nachfolgenden Schritte (5 bis 9) - 34Nenne den 5. Schritt des M & V Verfahrens!Entwurf, Installation, Kalibrierung und Inbetriebnahme aller Messgeräte
Installation der Einsparmaßnahmen - 35Nenne den 6. Schritt des M & V Verfahrens!Funktionsprüfung der Sparmaßnahmen (auf da Potential zur Erreichung der
- 36Nenne den 7. Schritt des M & V Verfahrens!Datensammlung
(Energiedaten und relevante Betriebsdaten im Berichtszeitraum) - 37Nenne den 8. Schritt des M & V Verfahrens!Berechnung der Einsparung
- 38Nenne den 9. Schritt des M & V Verfahrens!Verfassen des Einsparberichts
- 39Welche Aktivitäten beinhaltet ein M & V Plan?Planung
Installation
Instandhaltung - 40Was versteht man unter der Aktivität "Planung"?- Identifizieren der Einsparmaßnahmen
- Dokumentation des Referenzverbrauches
- Planung und Koordination der M&V Aktivitäten
- Entwurf der Einsparmaßnahmen - 41Was versteht man unter der Aktivität "Installation"?- Installation der Einsparmaßnahme
- Inbetriebnahme der Maßnahme
- Überprüfung der Funktion - 42Was versteht man unter der Aktivität "Instandhaltung"?- Datensammlung
- Verifizierung der Einsparungen
- Dokumentation und Projektfeedback
- Sicherstellung der Einsparung - 43Wie viele Grundsätze gibt es im IPMVP für die M&V Aktivitäten?sechs
- 44Nenne die Grundsätze!1. Einheitlichkeit
2. Genauigkeit
3. Relevanz
4. Transparenz und Klarheit
5. Vollständigkeit
6. Vorsicht - 45Nenne die Details zum Grundsatz der Einheitlichkeit!- Consistent
- einheitlich und vergleichbar
- einheitlich ≠ ident - 46Nenne die Details zum Grundsatz der Genauigkeit!- Accurate
- So genau wie es da Budget erlaubt! - 47Nenne die Details zum Grundsatz der Relevanz!Relevante Parameter messen,
andere schätzen! - 48Nenne die Details zum Grundsatz der Transparenz und Klarheit!- Transparent
- aller M&V Aktivitäten - 49Nenne die Details zum Grundsatz der Vollständigkeit!- Complete
- des Einsparberichts - 50Nenne die Details zum Grundsatz der Vorsicht!- Conservative
- bei der Bewertung von Einsparungen! - 51Wie gestaltet sich der zeitliche Rahmen für M&V Aktivitäten?
- 52Was sind Einsparungen?Ziel, einen gegenwärtigen Energieverbrauch zukünftig zu verringern
- 53Wie berechnen sich Einsparungen?Einsparung
=
Verbrauch / Bedarf im Referenzzeitraum
-
Verbrauch / Bedarf im Berichtszeitraum
+/-
Anpassungen - 54Was machen Anpassungen?sie berücksichtigen Anpassungen der zwei Zeiträume auf gemeinsame Bedingungen
- 55Was ist erforderlich um Einsparungen korrekt darstellen zu können?die Beobachtung und Berücksichtigung von veränderten Bedingungen in den beiden Zeiträumen
- 56Was kann ohne Anpassung dargestellt werden? Was kann ohne Anpassung nicht dargestellt werden- ein Kostenvergleich kann dargestellt werden
- die Projektleistung kann nicht dargestellt werden - 57Was sind Anpassungen?mi
- 58Was machen Anpassungen?sie trennen die Auswirkungen des Einsparprogramms von anderen Auswirkungen (die auf andere gleichzeitig stattfindende Veränderungen zurückzuführen sind)
- 59Nenne ein Beispiel für andere Auswirkungen!Unterschiedliche Auslastungen
- 60Von wie vielen Aspekten hängt das Ausmaß der Anpassungen ab?von vier
- 61Nenne die vier Aspekte!Das Ausmaß der Anpassung hängt ab von
- der geforderten Genauigkeit
- der Komplexität der Faktoren die den Energieverbrauch bestimmen
- der Menge der Verbrauchern die erfasst werden soll
- dem Budget der M&V - 62Auf was müssen Anpassungen basieren?auf unabhängigen Variablen
- 63Nenne unabhängige Variablen!- Parameter die sich regelmäßig verändern
- Parameter die einen Einfluss auf den Energieverbrauch des Systems haben - 64Nenne Beispiele!Heizgradtage,
produzierte Einheiten - 65Was bedeutet "unabhängig"?Die Variable wird nicht vom Verbrauch beeinflusst
- 66Welche Arten von Anpassungen werden unterschieden?Routinemäßige Anpassungen
Nicht routinemäßige Anpassungen - 67Erkläre die routinemäßigen Anpassungen!Für Einflussfaktoren (Variablen) auf den Energieverbrauch, die sich voraussichtlich während des Berichtszeitraums verändern
- 68Nenne Beispiele für routinemäßige Anpassungen!Wetter, Produktionsvolumen
- 69Erkläre die nicht routinemäßige Anpassungen! (1)Statische Einflussfaktoren auf den Energieverbrauch, die sich normalerweise nicht ändern. (Anlagengröße, Auslegung und Betrieb der installierten Ausrüstung, Zahl der Produktionsschichten, ...)
- 70Erkläre die nicht routinemäßige Anpassungen! (2)Statische Faktoren müssen über den Berichtszeit auf Veränderungen überwacht werden!
- 71Was ist bei Anpassungen im Referenzzeitraum zu tun?Sie müssen dokumentiert werden.
- 72Wo können Anpassungen überhaupt gemacht werden?auf der Baseline im Referenzzeit
- 73Wie können Anpassungen gemacht werden?- Statische Faktoren müssen auf deren Veränderung überwacht werden.
- 74Wie können sich statische Faktoren verändern?a) sprunghaft oder graduell
b) temporär oder permanent - 75Welche Arten von Einsparungen können unterschieden werden?(1) vermiedener Energieverbrauch
vermiedene Energiekosten
(2) normalisierte Einsparungen - 76Nach welchen Bedingungen kann der vermiedener Energieverbrauch / die vermiedenen Energiekosten bewertet werden?nach den Bedingungen des Referenzzeitraums
- 77Nach welchen Bedingungen können normalisierte Einsparungen bewertet werden?nach fixen oder normalen Bedingungen
- 78Wie wird vermiedener Energieverbrauch berechnet? Vermiedener Energieverbrauch =Verbrauch im Referenzzeitraum
+/-
Anpassungen an die Beteiligungen des Berichtszeitraums
-
Energieverbrauch im Berichtszeitraum - 79Vermiedener Energieverbrauch
- 80Wie wird der vermiedene Energieverbrauch berechnet? Vermiedener Energieverbrauch des Berichtszeitraums =Verbrauch im Referenzzeitraum
+/-
Routinemäßige Anpassungen an die Bedingungen des Berichtszeitraums
+/-
Nicht routinemäßige Anpassungen an die Bedingungen des Berichtszeitraums
–
Energieverbrauch im Berichtszeitraum - 81Wie werden normalisierte Einsparungen berechnet? Normalisierte Einsparungen =Verbrauch im Referenzzeitraum +/-
Routinemäßige Anpassungen an
fixe Bedingungen +/-
Nicht routinemäßige Anpassungen
an fixe Bedingungen –
Verbrauch im Berichtszeitraum+/-
Routinemäßige Anpassungen an
fixe Bedingungen +/-
Nicht routinemäßige Anpassungen
an fixe Bedingungen - 82Unter welche Kategorie fallen "Routinemäßige Anpassungen an fixe Bedingungen +/- Nicht routinemäßige Anpassungen an fixe Bedingungen"?Normalisierung des Referenzzeitraums
und
Normalisierung des Berichtszeitraums - 83Wie wird der Messzeitraum für den Referenz- und Berichtszeitraum gewählt?Die Wahl des Messzeitraums ist abhängig von den zu erwartenden Parameterschwankungen und kann eine
festgelegte „Testperiode“ von Minuten sein aber auch bis zu zwei Jahren dauern! - 84Wie lauten die Kriterien für die Bestimmung des Messzeitraums?1. Berücksichtigung eines vollen Betriebszyklus
2. Ein normaler Betriebszyklus muss ausreichend dargestellt werden
3. Fixe und variable Einflussfaktoren müssen für den gesamten Referenzzeitraum bekannt sein
4. Berichtszeitraum unmittelbar nach Durchführung der Energieeinsparmaßnahme - 85Wie funktionieren EIN/ AUS-Tests?Bei EIN/AUS-Tests werden die Tests unmittelbar vor und nach Durchführung der Maßnahme gemacht
- 86Nenne ein Beispiel von EIN / AUS Tests!Ersatz von Leuchtmitteln
- 87Was ist eventuell notwendig bei EIN/AUS Tests?Eventuelle werden EIN/AUS Tests unter verschiedenen Betriebszuständen notwendig!
- 88Was gibt es sonst noch zu beachten bei EIN / AUS Tests?Achtung, schaltbare Einsparmaßnahmen können versehentlich ausgeschalten werden!
(z.B. Wärmerückgewinnung) - 89Wie wird der Referenzverbrauch dokumentiert?Einsparungen werden je nach Zweck für eine Gesamtanlage oder einen Teil einer Gesamtanlage ermittelt.
Dazu sind Systemgrenzen zu definieren und zu dokumentieren! - 90Nenne Beispiele für die Dokumentation des Referenzverbrauches bei einer Gesamtanlage!Nachweis von Einsparungen beim Stromverbrauch für einen Produktionsstandort
- 91Nenne Beispiele für die Dokumentation des Referenzverbrauches bei einem Teil der Gesamtanlage!Nachweis von Einsparungen beim Tausch einer Wasserpumpe am Produktionsstandort
- 92Was ist eine Baseline?=Ausgangsbasis
Verbrauch oder Bedarf im Referenzeitraum - 93Definition der Baseline!die Leistung der Anlage vor der Veränderung existiert entweder tatsächlich (=gemessen) oder
sie ist eine virtuelle (z.B.: Neubau). - 94Was muss das Ausgangsmodell in beiden Fällen ermöglichen?l eine Veränderung von
Betriebsparametern und Bedingungen ermöglichen um Anpassungen vornehmen zu können - 95Was sind Wechselwirkungen?Wechselwirkungen sind Einflüsse auf den Energieverbrauch, die außerhalb der Systemgrenze liegen.
- 96Wann müssen Wechselwirkungen berücksichtigt werden?Sie sind zu berücksichtigen wenn sie einen wesentlichen Einfluss auf den
Energieverbrauch haben oder die geforderte Messgenauigkeit dies verlangt! - 97Nenne ein Beispiel für Wechselwirkungen!Reduktion des Stromverbrauchs für Beleuchtung kann einen geringeren Kühlbedarf oder eine höheren
Heizwärmebedarf verursachen. - 98Zeige die Wechselwirkungen grafisch!
- 99Was ist eine Funktionsprüfung?Die Funktionsprüfung ist ein erster Schritt zur kostengünstigen Erkennung von Einsparpotenzialen
- 100Wann erfolgen Funktionsprüfungen noch?bei der Inbetriebnahme der M&V Systeme
- 101Wann sollte der Abschluss der Funktionsprüfung erfolgen?vor dem Start von M&V Aktivitäten
- 102Welche Methoden für die Funktionsüberprüfung gibt es?1. Sichtinspektion (Wanddämmung)
2. Stichprobenmessung
(Leuchtmittel, Ventilatoren)
3. Kurzzeitiger Leistungstest (bedarfsgesteuerte Lüftung)
4. Trenddarstellung von Daten und Bewertung der Steuerlogik (Gebäudeautomation) - 103Welche 4 Optionen unterscheidet das IPMVP für den Nachweis von Einsparungen?Option A
Option B
Option C
Option D - 104Option ATeilsystem-/ Komponentenebene: Messung der Schlüsselparameter
- 105Option BTeilsystem-/ Komponentenebene: Messung aller Parameter
- 106Option CGesamtsystem
- 107Option DKalibrierte Simulation
- 108Wie wird die Option A durchgeführt?- Vor-Ort-Messung der Schlüsselparameter
- Nicht-Schlüsselparameter werden geschätzt
- Technische Kalkulation des Energieverbrauchs für Referenz- und Berichtszeitraum - 109Auf was basiert die Schätzung?Die Schätzung basiert auf Herstellerangaben, historische Daten oder technischer Beurteilung
- 110Wann wird die Option A angewandt?Umrüstung auf eine effizientere Beleuchtung, Schlüsselparameter (=Leistungsparameter) =
Wattleistung der Beleuchtung. Betriebsstunden werden anhand von Zeitplänen und
Nutzerverhalten geschätzt - 111Wann kann eine vereinfachte Berechnung durchgeführt werden?wenn keine routinemäßigen oder nicht routinemäßigen Anpassungen notwendig
sind - 112Wie lautet die einfache Berechnung der Option A?Option A
Einsparungen = Geschätzter Wert x
(gemessener Parameter im Referenzzeitraum – gemessener Parameter im Berichtszeitraum) - 113Wie wird die Option B durchgeführt?Vor-Ort-Messung der Schlüsselparameter und technische Kalkulation des Energieverbrauchs für Referenz- und Berichtszeitraum, je nach Bedarf Durchführung von routinemäßigen und
nicht routinemäßigen Anpassungen. - 114Wann wird die Option B angewandt?Drehzahlregelung Motor zur Einstellung des Durchflusses. Ein kWZähler liest minütlich die Leistung ab, sowohl im gesamten Referenzeitraum als auch
gesamten Berichtszeitraum. - 115Wie wird die Option C durchgeführt? (1)Berechnung der Einsparung eines Gesamtsystems durch Messung des Energieverbrauchs auf Ebene der gesamten Anlage oder eines Teils davon.
- 116Wie wird die Option C durchgeführt? (2)- Kontinuierliche Messung über den gesamten Berichtzeitraum
- Analyse der EVU Messwerte für den Referenz- und Berichtszeitraum - 117Wann wird die Option C angewandt?Komplexes EM-Programm mit Auswirkungen auf mehrere Systeme,
Messung erfolgt über die Hauptzähler - 118Wie wird die Option D durchgeführt?Berechnung der Einsparung mittels einer kalibrierten Simulation. Die Simulation des
Energieverbrauchs erfolgt für die Gesamtanlage oder des eines Teils davon. - 119Wann wird die Option D angewandt?Komplexes EM-Programm mit Auswirkungen auf mehrere Systeme
einer Anlage, im Referenzzeitraum war jedoch kein Zähler vorhanden oder die Anlage/ das Gebäude hat noch nicht existiert (Neubau) - 120Was erfolgt bei der Simulation bei Option D?Nachdem Zähler installiert wurden, werden die Messwerte zum Kalibrieren einer Simulation verwendet. Der Referenzzeitraum wird sodann simuliert.
- 121Welche Vorteile bietet die Bewertung auf Teilsystemebene?Einengung der Systemgrenzen => Geringerer Aufwand für die Überwachung unabhängiger variabler und statischer Faktoren. Nur jene innerhalb der Systemgrenze müssen überwacht werden!
- 122Welche vier Nachteile bietet die Bewertung auf Teilsystemebene? (1)• Zusätzliche Zähler an der Systemgrenze
- 123Welche vier Nachteile bietet die Bewertung auf Teilsystemebene? (2)• Spielraum für Fehlinterpretationen auf Grund nicht gemessener Wechselwirkungen
- 124Welche vier Nachteile bietet die Bewertung auf Teilsystemebene? (3)• Wechselwirkungen müssen mit einer geeigneten Methode abgeschätzt werden
- 125Welche vier Nachteile bietet die Bewertung auf Teilsystemebene? (4)• Keine Beziehung zwischen den Messergebnissen und dem Gesamtenergieverbrauch
möglich. - 126Wann ist eine Messung und wann eine Schätzung erlaubt?
- 127Welche Option ist die geeignete?
- 128Was sind Messfehler?Fehler sind die Differenz zwischen dem wahren und dem gemessenen Wert
- 129Wann sind Messungen sind mit Fehlern behaftet?Messungen sind immer mit Fehlern behaftet!
- 130Welche Messfehler könnten unterschieden werden?1. Messfehler bei der Bestimmung des Referenzverbrauchs
2. Messfehler bei der Bestimmung des Berichtszeitraums - 131Wo können noch Fehler vorkommen?bei der Berechnung der Anpassungen vorkommen.
- 132Was ist unter Genauigkeit verstehen?Richtigkeit
- 133Was ist unter Richtigkeit zu verstehen?Reproduzierbarkeit
- 134Was wird getan um Fehler zu vermeiden?Sorgfältige Überprüfung der Messgeräteausrüstung:
- Wahl des Messgerätes (Messbereich,
Genauigkeit),
- Kalibrierung
- sachgemäße Installation - 135Zwischen welchen Fehlern wird weiter unterschieden?Es werden zufällige und systematische Fehler unterschieden
- 136Was sind systematische Fehler?Der Messfehler bleibt bei der Wiederholung der Messung konstant und die Ursachen können erfasst und korrigiert werden.
- 137Was sind zufällige Fehler?treten nach beiden Seiten des
wahren Wertes auf und sie können mittels
stochastischer Methoden korrigiert werden (z.B.: Mittelwert-, Medianbildung) - 138Was ist unter Messgenauigkeit zu verstehen?Die Genauigkeit eines Messwertes wird als Bereich ausgedrückt in dem der wahre Wert mit einem bestimmten
Konfidenzniveau liegt. - 139Wann spricht man von einer Scheingenauigkeit? Wie wird diese vermieden? (1)Bei Addition/Subtraktion bekommt das Ergebnis so viele Nachkommastellen wie die Zahl mit den
wenigsten - 140Wann spricht man von einer Scheingenauigkeit? Wie wird diese vermieden? (2)Bei Multiplikation/Division bekommt das Ergebnis so viel signifikante Stellen wie die Zahl mit den wenigsten
- 141Wann spricht man von einer Scheingenauigkeit? Wie wird diese vermieden? (3)Bei Potenzen entspricht die Anzahl der signifikanten Stellen der Zahl der signifikanten Stellen des Ausgangswertes.
- 142Was ist Konfidenz?die Wahrscheinlichkeit, dass
die geschätzte Einsparung in einen
bestimmten Genauigkeitsbereich
(z.B.: 800-1200) fällt.
siehe Folie 46 - 143Was ist ein Konfidenzintervall?ein Intervall, das die Präzision der Lageschätzung eines Parameters (z. B. Mittelwert) angibt. Es gibt den Bereich an, der bei unendlicher Wiederholung eines Zufallsexperiments mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit (dem Konfidenzniveau) die wahre Lage des Parameters einschließt.
- 144Was verlangt die Angabe einer statistischen Genauigkeitsaussage?die Angabe eines Konfidenzniveaus
- 145Welche Unsicherheit ist annehmbar?Einsparungen im Rahmen des IPMVP gelten als statistisch erwiesen, wenn sie im Verhältnis zu den statistischen
Schwankungen (Varianz) groß sind. - 146Welche Unsicherheit ist annehmbar? (genauer)Einsparungen müssen größer sein, als der doppelte Standardfehler des Baseline-Wertes.
- 147Wird dieses Kriterium nicht erfüllt, dann muss was gemacht werden? (1)(1) genauere Messgeräte verwenden
- 148Wird dieses Kriterium nicht erfüllt, dann muss was gemacht werden? (2)(2) weitere unabhängige Variablen zur Erklärung des Modells aufnehmen
- 149Wird dieses Kriterium nicht erfüllt, dann muss was gemacht werden? (3)(3) Stichprobenumfang vergrößern
- 150Wird dieses Kriterium nicht erfüllt, dann muss was gemacht werden? (4)(4) eine IPMVP-Option verwenden, die weniger von unbekannten Variablen beeinflusst wird
- 151Was ist Genauigkeit?Die Genauigkeit ist ein Maß für den Streubereich innerhalb dessen der wahre Wert mit einer bestimmten
Sicherheit (Konfidenz ) liegen wird. - 152Berechnung der Freiheitsgrade: Für Stichprobenverteilung gilt:FG = n-1 (n=Stichprobengröße)
- 153Berechnung der Freiheitsgrade: Für ein Regressionsmodell gilt:FG = n – p – 1
(p = Anzahl der Variablen im Regressionsmodell) - 154Was passiert bei der Modellierung?Es wird eine mathematische Beziehung zwischen abhängigen und unabhängigen Variablen gesucht (Regressionsanalyse).
- 155Wie viele Modellfehler können auftreten?fünf
- 156Nenne die Modellfehler! (1)Es werden Daten außerhalb des Normalbereichs der Anlage in das Modell einbezogen. Z.B.: Ausreißer
- 157Nenne die Modellfehler! (2)Es werden relevante unabhängige Variablen weggelassen.
- 158Nenne die Modellfehler! (3)Aufnahme von irrelevanten Variablen, ist dann problematisch wenn diese mit anderen Variablen korrelieren.
- 159Nenne die Modellfehler! (4)Funktionsform: Eine lineare Funktion könnte z.B. einem nicht linearen physikalischen Zusammenhangs
zugeordnet werden. - 160Nenne die Modellfehler! (5)Unzureichende Daten: zu wenige Daten, es werden eine ausreichende Anzahl an repräsentativen Daten
benötigt - 161Wie kann die Genauigkeit eines Modell beschrieben werden?mit dem Bestimmtheitsmaß (R²)
- 162Was ist das Bestimmtheitsmaß?ein Maßstab inwieweit das Modell (die Funktion) die Abweichungen der abhängigen Variabel Y von ihrem Mittelwert erklärt
- 163Wie lautet die Abkürzung für das Bestimmtheitsmaß?R²
- 164Wo liegt der Wert des Bestimmtheitsmaß?Der Wert liegt zwischen 0 und 1
- 165Was bedeutet 0,0?keine der Abweichungen wird durch das Modell erklärt
- 166Was bedeutet 1?das Modell erklärt die Abweichungen zu 100%
- 167Was besagt es, wenn R² einen Wert von gleich oder größer 0,75 annimmt?dann spricht man häufig von einem ausreichend guten Zusammenhang zwischen dem Energieverbrauch und den
unabhängigen Variablen - 168Was beschreiben Standardfehler der Schätzung?Standardfehler der Schätzung als Maßzahl für die Genauigkeit der Vorhersage
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