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Flashcards

diagnostik: ethische u rechtliche rahmenbedigg

Hannah Adler Alemão 136 flashcards

Flashcards do conjunto (136)

  1. 11&2 DIAGNOSTIKzwischen Grundlagenfächern & Methoden
    1. beantwortet psych. Fragestellg
    2. mit psych.-diagn. Methoden
    3. auf Basis d Erkenntnisse d Teildisziplinen
    4. Teil der prakt. Tätigkeit
    5. ist Prozessgeschehen
  2. 21&2 Diagnostischer Prozess1. Planungsphase
    2. Durchführungsphase
    3. Integrationsphase
  3. 31&2 PLANUNG1) Vereinbarung der Fragestellung
    --> Fokus der Diagnose (Bedingung/Umwelt und Individuum)
    --> Konsequenz der Diagnose (Selektionsdiagnostik oder Modifikationsdiagnostik)
    2) ethische vertretbark? kompetenz des psychologen? frage prinzipiell beantwortbar?
  4. 41&2 Selektionsdiagnostik- Auswahl der besten Person/ Umweltbedingung
    - Diagnostik von relativ stabilen Merkmalen der Person/Umwelt
    zB: Personalauswahl, Studi auswahl, Berufsberatung
  5. 51&2 Modifikationsdiagnostik- Ausgangspkt für Planung von Veränderungen
    - Diagnose von konkretem Verhalten in relativen Situationen
    zB: Familientherapie, Lernunterstützung?, Verkaufstraining
  6. 61&2 Hypothese= Annahme über Zusammenhänge
  7. 71&2 Diagnostische Hypothesen...formulieren Annahmen und bedingungen über psycholog. Merkmale die für Fragestellg relevant sind.
    = idiographisch
  8. 81&2 Formulierg diagn. Hypothesen1. 1 Merkmal pro Hypothese
    2. Merkmale in ZH mit Fragestellung
    3. Frage formulieren
    4. Trennschärfe der Merkmale beachten
    5. Normbezug
    6. Cutoff setzen
  9. 91&2 Klassifikationssysteme zur Auswahl des Merkmals1. Verhaltensgleichung
    2. KSAs und P - Ansatz (Knowledge, Skills, Abilities, Personality)
    3. Klinische Klassifikationssysteme (ICD-10, DSM 5)
  10. 101&2 VerhaltensgleichungVerhalten als Funktion aus Umgebungs-, Organsimusvariablen, kogn., emotionalen, motivationalen und sozialen Variablen
  11. 111&2 (Festlegen von) Entscheidungsregeln1. Kompensatorische Regel
    2. Oder-Regel
    3. Konjunktive Regel
    4. Mischformen
  12. 121&2 Kompensatorische RegelMehrere Merkmale müssen im Durchschnitt über Kriteriumswert liegen
  13. 131&2 Oder- RegelDas eine oder andere Merkmal muss über festgelegtem Wert liegen (Ausgleich möglich)
  14. 141&2 Konjunktive RegelBeide Merkmale müssen über festgelegtem Merkmal liegen (schwer!)
  15. 151&2 OperationalisierungAuswahl der Verfahren zur Erfassung psych.-diagn. Infoquellen: (Cattell)
    T-Daten --> Leistung
    L-Daten --> Verhaltensbeobachtung
    Q-Daten --> Fragebögen, Interviews
    auch: Dokumente, Zeugnisse, Gutachten
  16. 161&2 LeistungstestsEntwicklugstests, Intelligenztests, Schult., Eignungst., allg. Leistungstest
  17. 171&2 Psychometrische PersönlichkeitstestsPersönlichkeitsstrukturtests, Einstellungstest, Interessenstest
  18. 181&2 Weitere Verfahren zur PersönlichkeitsdiagnostikObjektive Persönlichkeitstests,
    Pers.-Entfaltungfsverfahren
  19. 191&2 DURCHFÜHRUNGSPHASE1. Erstellen eines Untersuchungsplans
    2. Durchführung
    3. Auswertung
  20. 201&2 Erstellen eines Untersuchungsplans- 1 oder mehrstufiges Vorgehen
    - zeitliche Planung
    - Festlegen der Rahmenbedingungen
    - Ökonomie & Zumutbarkeit
    - Übungseffekte
  21. 211&2 1stufige Untersuchungspläne (1)diagn. ENtscheidungen erst bei Vorliegen ALLER INFOS getroffen
    - Single Screen (ges. Diagnose basiert auf 1 Verfahren - Aufnahmet)
    - nicht sequenzielle Untersuchungspläne (Infos aus mehreren Verfahren)
  22. 221&2 Mehrstufige Untersuchungspläne (3)diagn. Entscheidung nach jeder Untersuchungsphase getroffen
    - Pre-Reject, Vorauswahl die weiter untersucht wird - Entscheidung)
    - Pre-Select,Vorentscheidung, in der ersten Runde werden schon welche fix genommen, die anderen weiter gescreent.
    - vorläufig sequenz. Uplan, Screening, dann erste Auswahl, Abgelehnte, und die die nochmal getestet werden
  23. 231&2 Erstellen des Uplans: Zeitliche PlanungGesamtdauer,
    Pausen,
    Reihenfolge/ Gestaltung des Ablaufs
  24. 241&2 Erstellen des Uplans: Festlegen der Rahmenbedingungen- Ort,
    notwendiges Personal,
    Schulung/ Supervision,
    Vorbereiten von Materialien
  25. 251&2 Durchführung d Untersuchungoffene, gute Atmosphäre
    Begrüßung, Ice Breaker, Ablauf erklären, Personal vorstellen, kommunikativ günstiges Verhalten,
    --> speziell bei Kindern und klinischen Fragestellungen
  26. 261&2 Auswertungverschieden bei
    1. Tests, psychometrischen Fragebögen
    2. Interviews, Verhaltensbeobachtg, Arbeitsproben, ACs
  27. 271&2 Auswertung bei Tests, psychometrischen Fragebögen- Richtlinien im Manual
    - Auswerter schulen
    - Gütekriterium Objektivität!
  28. 281&2 Auswertung bei Interviews, Verhaltensbeobachtg, Arbeitsproben, ACs- Richtlinien festlegen f Protokollierung & Verrechnung der Durchführung
    - Auswerter gut schulen
    - zuvor festgelegte Richtl beachten
  29. 291&2 INTEGRATIONSPHASE- Integration der Ergebnisse
    - Beantwortung der Fragestellung, Rückmeldegespräche, Psychologisches Gutachten erstellen
  30. 301&2 klinisch vs statistisch Urteilsbildungklinisch: eher intuitiv, ohne festg. Regeln, anfälliger f subj. Verzerrung --> lässt sich verbessern durch systemat. Datenauswertung
    statistisch: regelgeleitet, emp. Verrechnungsvorschriften, objektiver, weniger Urteilsfehler
  31. 311&2 Systematische Datenauswertung- Regeln festlegen vor Datenerhebung
    - Vermeiden von Messfehlern der Testwerte durch Normwerte, KIs, einheitl. Irrtumswahrsch. bei mehreren Verfahren
    - Tabellarische Darstellung der Ergebnisintegration
  32. 321&2 Was tun bei diskrepanten Ergebnissen?1. Gründe analysieren
    - TP, - untersch. Konstrukte, - untersch. Methoden, - Abstraktionsebene,
    - mangelnde Obj.
    2. Entscheidungsorientierte Nachuntersuchung
  33. 331&2 Diagnostische Entscheidungen sind...immer Wahrscheinlichkeitsaussagen!!!
  34. 343 GÜTEKRITERIEN- Zur Beurteilung der psychometrischen Qualität eines Tests
    - relevant für Auswahl eines Testverfahrens und für Testkonstruktion
  35. 353 HauptgütekriterienObjekt
    Reliabilit
    Validität
    Skalierung
  36. 363 NebengütekriterienNormierung/Eichung
    Zumutbarkeit
    Fairness
    Ökonomie
    Unverfälschbarkeit
    Nützlichkeit
  37. 373 OBJEKTIVITÄT- Durchführungsobj (Testleiterunabhängigk)
    - Auswertungsobj
    (Verrechnungssicherheit)
    - Interpretationsobj
    (Interpretationseindeutigkeit)
  38. 383 Durchführungsobjektivität= Testergebnis ist unabhängig vom Testleiter
    --> gewährleistet durch hohe Standardisierung
    bei Computerverfahren höher als Gruppenverfahren höher als Individualverfahren
    TLeffekte: Haloeffekt (Urteilsfehler), Rosenthaleffekt (Erwartg d TL)
  39. 393 Standardisierung-Umgebungsbedingungen
    -genaue Anweisungen an TL und TP
    -Instruktionen zu Aufgaben
  40. 403 Auswertungsobjektivität= jeder Auswerter muss anhand der regeln im Manual zu derselben Auswertung kommen
    --> höher bei geschlossenen Antwortformaten als bei offenen
  41. 413 Interpretationsobjektivität= wenn aus denselben Auswertungsergebnissen verschiedene Interpreten zu demselben Schluss kommen
    --> sehr hoch bei Verwendung von Prozenträngen (95. Pr = 5% sind besser)
  42. 423 ÖKONOMIE= erfüllt, wenn gemessen am Infogewinn relativ wenig ressourcen gebraucht werden
    Wirtschaftlichkeit: -Kosten, - Zeit
    --> diagn. Nutzen hat Vorrang!
    -TLs ausbilden
    - notwendige Verfahren einsetzen
  43. 433 NÜTZLICHKEIT= Messung eines Merkmals für das praktische Relevanz besteht
    - Mehrwert eines neuen Verfahrens?
    - bei neuen Verfahren: Vorteil gegenüber bestehenden?
  44. 444 VALIDITÄT= Gültigkeit
    = Test misst, was er zu messen behauptet
    --> wichtigstes Gütekriterium!!
  45. 454 Arten von Validität- Kriteriumsv
    - inhaltl V.
    - Konstruktv
    - ökologische V
  46. 464 - ökologische Validität= Zusammenhang zw Testleistung und Verhalten in natürlichen Situationen
  47. 474 - Inhaltliche Validität= wenn Test das optimale Kriterium des zu messenden Merkmals darstellt
    Spezialfälle: logische Valid (automat Itemgenerierung)
    ökolog Val
    Augenscheinval (TP durschaut Messintention)
  48. 484 Verfahren inhaltl. valide wenn...1. das zu messende Merkmal theoret. u emp. fundiert ist
    2. es Angrenzungen zu ähnlichen Merkmalen gibt
    3. Items aus Merkmalsbeschreibung abgeleitet sind
    4. es von Experten überprüft wurde
  49. 494 - Konstruktvaliditätenger ZH mit Inhaltsval
    = wenn Verfahren die Struktur abbildet, die für zu erfassendes Konstrukt theoret. angenommen werden kann
    - konvergent vs diskriminant
    - faktorielle V
    - nicht-korrelative Ansätze
  50. 504 Konstruktval. Konvergente ValiditätDie konvergente Validität stellt die Korrelation zwischen verschiedenen Tests dar, die dasselbe Konstrukt messen. Die ermittelten Korrelationen sollten bei einem validen Test möglichst hoch ausfallen.
  51. 514 Konstruktval. Diskriminante ValiditätDie diskriminante Validität bezieht sich auf Korrelationen zwischen verschiedenen Tests, die verschiedene Konstrukte messen. Diese sollten daher nur gering oder gar nicht miteinander korrelieren.
  52. 524 Konstruktval. faktorielle V.--> Analyse der Faktorenstruktur,
    Vergleich mit theoretischen Annahmen
  53. 534 Beispiel für KonstruktvaliditätIntelligenz im Wandel der Zeit:
    Spearman, 1927, 1 Faktor
    Thurstone, 1938, 7 Fkt
    Guilford, 1967, 120 Fkt
    --> Veränderung des Konzepts muss sich in testkonstruktion wiederfinden!!!!
  54. 544 Kriteriumsvalidität= Verfahren muss hohen ZH mit relevantem Außenkriterium aufweisen
    --> prognostische V. (Kriterium in der Zukunft)
    --> Übereinstimmungsvalidität (konkurrentes kriterium)
  55. 555 RELIABILITÄT= Grad der Genauigkeit mit dem Test ein Merkmal misst. Arten:
    - Paralleltestrel
    - Retest- Rel.
    - innere Konsistenz
    mind. 0,7 soll > 0,85
    (wenn Items sehr homogen kann Rel artifiziell erhöht werden)
  56. 565 Rel und Konfidenzintervalle- zur Abschätzung der Messungenauigkeit des individuellen Testergebnisses
  57. 575 Rel Paralleltest2. "gleichwertigen" Test derselben Stichprobe vorlegen --> Korrelation zwischen Test & Paralleltest
    --> individ. unterschiedliche Übungseffekte
  58. 585 Rel RetestTest wird derselben Stichprobe 2x vorgegeben --> Korrelation zw. 1. & 2. Testung
    --> Ausmaß id Relationen der Testwerte konstant bleiben
    --> Übungs- und Erinnerungseffekte
    --> Merkmalsveränderungen (nicht gut f Messungen v Merkmalen die sich rasch ändern zB Stimmung)
  59. 595 Rel Interne Konsistenz= "Homogenität" der Testteile überprüfen
    --> nicht gut f Verfahren mit heterogenen Inhalten
    Methoden: 1. split-half (2 Testhälften korrelieren)
    2. Cronbach alpha
    3. Kuder-Richardson-Formel für dichotome Items
  60. 605 Cronbach alphaAusmaß, in dem die Aufgaben bzw. Fragen einer Skala miteinander in Beziehung stehen
  61. 616 EICHUNG/ NORMIERUNG= Standardisierung
    = wenn für Bezugssystem (Eichtabelle) zur Relativierung des individ. Testergebnisses folgendes gegeben ist:
    1. Eichtabelle ist gültig (alle 8 J prüfen, Flynn Effekt)
    2. Population, für die Tab gilt, ist definiert
    3. die Stichprobe zu Erstellung der Tab ist repräsentativ (verkleinertes Abbild der Population)
  62. 626 Prozentränge= entsprechen der Verteilungsfkt d Standardnormalverteilg an der Stelle z0. --> Wahrsch., irgendeinen Wert z kleinergleich z0 zu erhalten
    --> NV keine Voraussetzung
    --> sehr gut interpretierbar
    --> nicht intervallskaliert
  63. 636 Durchschnittsbereich= Mittelwert +- Bereich
    mittlere 50%
    --> Durchschnitt ist nicht gleich "normal"
  64. 646 Stichprobenziehung=> Wahl der Norm macht erheblichen Unterscheid!!! Immer abhängig von Fragestellung
  65. 656 Kriteriumsorientierte Diagnostik= andere Vergleichsmaßstäbe zur Interpretation eines Testwerts als Testwertverteilung in Referenzpopulation
    - sachliche Bezugsnorm
    - absoluter/individuumsbez gewählter ziel-Testwert
  66. 667 SKALIERUNG= wenn die Testwerte (laut Verrechnungsvorschrift) die emp. Verhaltensrelationen adäquat abbilden
  67. 677 Psychologischer Test= Messung.... = Zuordnen von Zahlen zu Messobjekten, Zahlen spiegeln emp. Gegebenheiten wider
  68. 687 Überprüfung der Skalierung--> Item Response Theorie (=probab. TT)
    (Methoden der klass. TT ungeeignet)
    ...--> RASCH Modell/ dichotom logistisches Testmodell:
    --> für dichot. Items
    --> eindimensional
    --> lokal stochastische Unabhängigkeit
    --> Stichprobenunabhängigkeit
  69. 697 Rasch ModellzB INSBAT, AID 3, 3DW
    RM...
    1. ermöglicht spez. obj. Vergleiche
    2. prüfen mittels Modelltest
    3. Skalierung auch bei Persönlichkeitsfragebögen
  70. 707 Übertragen eines Tests in andere Sprache/Kultur--> bei Mittelwertsunterschieden: spez. Eichtabelle
    --> misst T in beiden Kulturen dasselbe: Eindimensionalität aller Items = kein Item bias!
    (Gleichheit der MWs ist nicht Eindimensionalität!!!!!)
  71. 717 Äquivalenzprüfung.. messen beide Testversionen dieselbe Eigenschaftsdimension? (Kultur, von PP auf PC)
    .. MW der Testwerte stimmt i jwls repr. Stichproben überein
    .. Verteilg d Testwerte stimmt überein
  72. 728 FAIRNESS= wenn Test zu keiner syst. Diskriminierung bestimmter TPs führt (zB Geschlecht, Ethnie, soziokulturelle Zugehörigkeit)
    Unfair = wenn Unterschiede in testwerten nichts mit zu messendem Merkmal zu tun haben
    Benachteiligungen durch Sprache, techn. Handhabung, inhal. Details, Instruktion vermeiden
  73. 738 Culture Fair TestTest ist unabhängig von Sprache, Kultur, Bildungsstand
    Seit 60ern: Entwicklg nonverbaler I.tests (sprechfair, nicht gleich culture fair)
    2 Arten: 1. Messung nonverbaler Komponenten von I
    2. Messung eines Spektrums von I. ohne Einsatz v Sprache
  74. 748 ZUMUTBARKEIT= wenn Test die TP zeitlich, psychisch und körperlich schont
    --> Testdauer und Uhrzeit
    --> Fragen zum Intimbereich
    --> Ergebnisrückmeldung
  75. 758 ETHISCHE UND RECHTLICHE RAHMENBEDINGUNGEN1. Meta Code of Ethics
    2. Psychologengesetz
    3. DIN 33430
    4. Ethikrichtlinie f Psychologinnen (Ergänzg d Psychologengesetz)
  76. 768 EFPA, 2005, Meta Code of Ethics1) Achtung vor Rechten und Würde des Menschen
    2) Kompetenz
    3) Verantwortung
    4) Integrität
  77. 778 EFPA: informed consent, Schweigepflicht, Grundsätze f Beziehung mit Klienteninformed consent: Einwilligung der TP, Ziele, zeitl Aufwand, Vertrauligkeit, Grenzen,..
    Schweigepflicht: Berufsgeheimnis wahren, Darlegg von Grenzen der Schweigepflicht, Klienten müssen von Schweigepflicht wissen
    Beziehung mit Klienten: bewusst reflektieren, Vertrauensbruch vermeiden, Klienten rechtzeitig informieren wenn man aufhört
  78. 788 Psychologengesetz, 2013, Berufspflichten1) Berufsausübung nach bestem Wissen und Gewissen
    2) Aufklärungspflicht
    3) Dokumentationspflicht
    4) Verschwiegenheitspflicht
    5) Meldepflicht
    6) Fortbildungspflicht
    7) Auskunftspflicht
    8) Werbebeschränkung & Provisionsverbot
    9) Berufshaftpflichtversicherung
  79. 798 DIN 33430 (in Ö: ÖNORM D 4000)Qualitätsstandards für Auswahl, Planung, Durchführung, Auswertung berufsbez. EIgnungsbeurteilung
    --> Schutz vor unsachgemäßer Anwendung von Verfahren
    --> Leitfaden zur Planung und Durchführung
  80. 808 DIN 33430: Ausgangslage- jährlich viele Mill. Eignungsbeurteilungen
    - viele Anbieter
    - ab 1994: Qualitätsstandards werden vorbereitet
    - 2002: Deutsches Institut für Normung veröffentlicht DIN 33430
  81. 818 DIN 33430: InhalteQualitätsstandards f berufsbez Eignungsbeurteilg hinsichtlich ...
    .. Planung
    .. Auswahl, Zusammenstellg, Durchführung, Auswertg v Verfahren
    .. Interpret d Ergebnisse
    .. Qualifikation d Person
  82. 828 Qualitätskriterien für Verfahren1) Arbeits- und Anforderungsanalyse (Merkmale finden)
    2) Verfahrenshinweise/ Manuale (Zielsetzg, Gütekriterien beachten)
    3) Planung der Untersuchung (Regeln evaluieren)
    4) Durchführung (Objekt. u Fairness)
    5) Dokumentation (muss nachvollziehbar sein)
    6) Auswertg, Interpretation, Urteilsbildg (Objekt. und Unparteilichkeit)
  83. 838 Qualitätsanforderungen an Diagnostikerinnen- Kenntnisse & Praxiserfahrung
    - Kenntnisse über Verfahren
    - Kenntn. über Konstrukte über den Eignungsmerkmalen
    - Einhaltg der Standards
    - Nachweis d Qualifikation & Fortbildung
  84. 849 LEISTUNGSDIAGNOSTIKPsychologisch-diagnostische Infoquellen; Cattell, 1957: T-Daten --> Leistungstests
    L-Daten --> Verhaltensbeob.
    Q-Daten --> Fragebögen/ Interviews
  85. 859 Psychologische Tests= Datenerhebungsverfahren, bestehend aus idR mehreren Testaufgaben, festgelegte Regeln.
    ZIEL: latentes psych. Merkmal (Fähigk, Eigenschaften, Störungen) quantitativ erfassen
  86. 869 Leistungstest= psych. Test, der kognitive Fähigkeit quantitativ erfassen soll
    --> Testitems können auf Richtigkeit überprüft werden
  87. 879 Aufbau von LeistungstestsEinzeltest = prüft 1 Fähigkeitsdimension mit k Items
    Testbatterie = prüft mehrere Fähigkeitsdimensionen in mehreren Subtests
  88. 889 Formale Gestaltung; Gestaltungsweisen und ErhebungstechnikenGestaltungsweisen: - Speed vs Power Tests
    - Antwortformate
    - Gruppen vs Individualverfahren
    - Computereinsatz
    Erhebungstechniken: - Prüfen
    - Fragen
    - Beobachten
  89. 899 Speed & Power Testsspeed - wie schnell?
    power - wie weit? wer schaffts?
    mögliche Probleme: - schnelles Lösen von Aufgaben vllt andere Fähigkeitsdimension?
    - Begrenzg d Testdauer --> untersch Anzahl bearbeiteter Items
    - Mangel an Fähigk oder Schnelligkeit?
    AID 3 = ZH zwischen Fähigkeit, Schnelligkeit und Aufgabenschwierigkeit
  90. 909 Antwortformategebunden, frei, ungewöhnliche Formate
    ad1) Rating, Zuordnung, Umordnung Auswahlaufgaben
    ad2) Kurzaufsatz, Ergänzungsaufgaben
  91. 919 Auswahlaufgaben1. Richtig-Falsch Aufgaben (50%Ratewahrsch., selten verwendet)
    2. Single- choice/ Einfach-Wahlaufgaben
    3. Multiple choice/ mehrfach-Wahlaufgabe
  92. 929 Auswahlaufgaben Vorteile, NachteileVorteile: hohe Ökonomie und Verrechnungssicherkeit
    Nachteile: Ratewahrsch., Wiedererkennen leichter als Reproduzieren, Qualität der Distraktoren entscheidend
  93. 939 Um- und ZuordnungsaufgabenzB WISC-4, Mosaiktest
    Vorteile: geringe Ratewahrscheinlichkeit, hohe Verrechnungssicherheit (Auswertgsobj.)
    Nachteile: - schwer im Gruppensetting
    - materialaufwendig
    - schwer Antwortalternativen zu finden
  94. 949 freie AntwortformatezB Synonyme finden, offene Prüfungsfragen
    Vorteile: - freie Reproduktion
    - geringe Ratewahrsch
    - evtl. Einblick in Lösungswege
    Nachteile: - geringere Auswertungsobjektivität
    - Auswertung mehr Zeit
  95. 959 Ungewöhnliche ANtwortformatezB WET, Wiener Entwicklungstest; Subtest Puppenspiel: - Inhalt vorgesprochener Sätze soll mit Puppen nachgespielt werden
    - Nachzeichnen (visumotorisch)
  96. 969 Gruppen vs IndividualverfahrenGruppen = ...gut Ökonomie
    ..gut weil TL-unabhängigkeit
    Individual = ..EInsatz besonderer Materialien möglich
    .. Verhaltensbeobachtg besser möglich
    .. besser f TPs mit geringer Lesefertigkeit
    .. vermeiden v Abschreiben/ Störungen besser möglich
  97. 979 Computereinsatz in der DiagnostikTestvorgabe am Computer:
    - erfassen von Reaktionszeiten
    - sequent. Vorgabe von Antwortalternativen vermindert Ratewahrsch.
    - maßgeschneidertes Testen
    - Computer-Simulationen
    - self-assessment
    = AUSWERTUNG = höhere Auswertungsobjektivität
  98. 9810 LEISTUNGSDIAGNOSTIK Beispiele f IntelligenztestbatterienIndividualverfahren: AID 3, Wechsler test
    Gruppenverfahren: WIT -2, IST 2000-R
    Computerverfahren: INSBAT
  99. 9910 Wechsler-Intelligenztests: Def von IntelligenzI = zusammengesetzte/globale Fähigkeit des Individuums, zweckvoll zu handeln, vernünftig zu denken, sich mit Umwelt auseinanderzusetzen)
    Gemeinsamkeit aller Wechsler Tests: globaler I-Faktor (g-Fkt), darunter spezielle Faktoren
  100. 10010 WIT - 22008, Intelligenztestbatterie, Gruppenverfahren für 14-42 jährige
    = für Ausbildungs- & berufsbezogene Eignungsdiagnostik
    Theoretisches Konzept: 7 Primärfkt der Intelligenz
    --> Stratum 2 und Stratum 1
  101. 10110 IST 2000-R2007, Intelligenztestbatterie, Gruppenverf., 15-60jährige
    = für Ausbildungs- & berufsbezogene Eignungsdiagnostik
    Theoret. Konzept: Berliner Intelligenzstrukturmodell
    Aufbau: Grundmodul: schlussfolgerndes Denken
    Merkaufgaben: ME gesamt
    Erweiterung Wissen: Wissen gesamt
  102. 10210 Berliner Intelligenzstrukturmodell1982, -84
    -- Hierarchisch, 3 Ebenen; allg. Intelligenz,
    darunter 2 Modalitäten mit je 7 Fähigkeiten
    --> bimodal: =operative Fähigkeiten (verarbeitgskapazität, Merkfähigkeit, Einfallsreichtum)
    = inhaltsgebundene Fähigkeiten (verbal, figural, numerisch)
  103. 10310 INSBAT2012, I.testbatterie, Computerverfahren, 16 - 73-jährige
    = für Ausbildungs- & berufsbezogene Eignungsdiagnostik
    Aufbau: - allg. I.
    - sekundäre Faktoren
    - Subtests
  104. 10410 allgemeine Leistungstests messen......Konzentration
    ...Aufmerksamkeit
    ...Reaktionsvermögen
    ...allgemeine Aktiviertheit
  105. 10510 Konzentration & AufmerksamkeitAufmerksamkeit = Zustand gerichteter Wachheit, selektives Beachten relevanter Reize
    Konzentration = willentlich gesteuerte Aufmerksamkeit, Verarbeitung von Infos
  106. 10610 Komponenten von Konz & Aufm- Aktivierung (Wachheit)
    - Selektion v Info
    - Handlungsplanung
    - Handlungssteuerung
    - Verhaltenshemmung (alternative Tätigkeiten verhindern)
  107. 10710 ZH von Konzentration, Fähigkeit und Leistung-- bei guten Arbeitsbedingungen: leistung nur von Fähigkeit abhängig
    -- bei schlechten Arbeitsbedingungen: leistung von Fähigkeit und Konzentration abhängig
  108. 10810 Tests zur Erfassung von Aurm/Konz müssen.....Tempo und Genauigkeit unabhängig vom kognitiven Leistungsniveau messen
    ...bereichsspezifische und situative Aspekte berücksichtigen (Konz ist nicht einheitlich)
    ...versch. Komponenten berücksichtigen
    => meist nicht ökologisch valide
  109. 10910 Test d2-RAufm.-konz.test, 2010
    "Klassiker" der Konzentrationsdiagnostik
    Einsatzbereich: Kinder ab 9, Erwachsene
    - Einzel- und Gruppenverf möglich
    Testkennwerte: Tempo, Sorgfalt, Konzentrationsleistung
  110. 11011 PERSÖNLICHKEITSFRAGEBÖGEN Typen--> Persönlichkeitsfragebögen
    --> objektive Persönlichkeitstests (Cattell)
    --> Projektive Verfahren
  111. 11111 Projektive VerfahrenInterview
    Anamnese
    Exploration
    Verhaltensbeobachtg
  112. 11211 Persönlichkeitsfragebögen- faktorenanalytisch begründete P.fragebogenbatterie (=Fragebogenstruktur mittels FA abgeleitet)
    - a priori dimensionalisierte P.fragebogenbatterie (=Skalen von vornherein theoriegeleitet festgelegt)
    - spezielle Persönlichkeitsfragebögen
  113. 11311 Aufbau von PersönlichkeitsfragebögenItemstamm und Antwortmöglichkeiten
    --> Selbsteinschätzung der TP
    --> keine Zeitbegrenzung normalerweise
    Antwortformate: frei, gebunden, ungew. Aformate
  114. 11411 gebundene Antwortformate RATINGSKALEN- Anzahl an Kategorien (dichotom, mehrkategoriell)
    - numerische oder verbale Skalen
    - unipolar (1 Bezugspunkt) vs bipolar (Mitte, besser, schlechter)
    - von Ordinalskalenniveau ausgehen (muss TP nicht so wahrnehmen)
    - Response Sets
  115. 11511 dichotome und mehrkategorielle Ratingskalendichotom: einfach, kürzere Dauer, Ja-Sage-Tendenz, Reaktanzphänomene
    mehrkat.: feinere Differenzierung, mehr Info möglich, Überforderung?, Problem: Mittelkategorie
    Mittelkategorie: --> Validitätsprobleme, aber neutrale Kategorie steuert Reaktanz entgegen
  116. 11611 Response Sets bei RatingskalenEinflüsse, die sich durch Antwortstereotypen der TP auf Test auswirken
    inhaltl. RS: Simulation, Dissimulation, soz. Erwünschtheit
    formale RS: tendenz zur Mitte, Tendenz zur Extreme, zufällige Beantwortung, Aquieszenz (Zustimmungstendenz)
  117. 11711 Probleme, RS- bewusstes Verfälschen
    - selbstbetrügerische Tendenzen
    - Alexithymie (Unfähigkeit eigene Gefühle adäquat wahrzunehmen)
  118. 11811 ungewöhnliche Antwortformate- visuelle Analogskala (TP gibt A auf kontinuierlicher SKala an, kann beliebig genau differenzieren)
    - Q-Sort (TP muss Items auf vorgegebenen Kategorien aufteilen, selten, gut um ANtworttendenzen zu reduzieren)
  119. 11911 Beispiel für a priori dimensionierten FragebogenBIP 2003, Bochumer Inventar zur berufsbez. Persönlichkeitsentwicklung
    -> Auswahl an Konstrukten die mit BIP erfasst werden auf Basis vorliegender Infos
    -> daraufhin werden Items konstruiert
  120. 12011 Beispiel für faktorenanalytisch abgeleitete Fragebögen16 PF-R, 1998, erstmals von Cattell: ausgehend von ca 18000 Begriffen zu Persönlichkeit mittels FA zu 12 (bzw 12+4) Faktoren
    NEO-PI-R, 2004, basiert auf BIG5, diese wurden fktanal. gefunden
  121. 12111 BIG 5Neurotizismus
    Offenheit
    Verträglichkeit
    Gewissenhaftigkeit
    Extraversion
    (ja 6 Subskalen)
  122. 12211 Fragebogenkonstruktion mittels......klassischer TT --> meistens
    ...IRT --> Erweiterung des Rasch Modell um Fragebögen im Ratingformat zu skalieren
  123. 12311 UNVERFÄLSCHBARKEIT= wenn TP isr Testergebnis nicht/ nur unwesentlich beeinflussen kann
  124. 12411 faking good, faking badfaking good: bei Leistungstests nicht möglich, oft bei Selektionsdiagnostik
    faking bad: zB Versicherungsfälle, Frühpensionierung, bei Leistungstests möglich!
  125. 12511 Herangehensweisen gegen Verfälschbarkeit1. Faking Instruction: Vergleich einer KG mit VG die Fake Instruktion bekommt ("Sie befinden sich in einem Bewerbungsgespräch)
    2. Vergleich einer VG in echter Bewerbungssituation mit KG bei der Ergebnis ohne Konsequenzen ist
  126. 12611 Lügen-/ KontrollskalenItems eines Ts, die sensibel auf Tendenzen zu sozial un-/erwünschten Antworten reagieren
  127. 12712 OBJEKTIVE PERSÖNLICHKEITSTESTSAnfänge: Cattell, Persönlichkeit mittels T-Daten erfassbar machen
    Kubinger, "Renaissance der obj. Pers.tests"
  128. 12812 Renaissance der obj. PersönlichkeitKubinger, Def.: o.Ptests versuchen, pers. Merkmale aus beobachtbarem Verhalten bei bestimmten Anforderungen zu erschließen
  129. 12912 Beispiele für objektive PersönlichkeitstestsAHA, 1996
    BAcO, 2006
    ILICA, 1996
    LEWITE, 2004
  130. 13012 AHAErfassung des Arbeits- und Kontaktverhaltens der TP bei Leistungsanforderung
    --> Motivationspsych. Ansatz: Leistungsmotivation, Anspruchsniveau, Frustrationstoleranz
    --> Ansatz kogn. Stile: refexiv vs impulsiv
  131. 13112 BAcOBelastbarkeits-Assessment, computerisierte obj. Ptestbatterie
    --> 6 Facetten der Belastbarkeit: Zeitdruck, Anwesenheit Anderer, Aufgabenkollision, inadäquates Feedback, ungünstige Arbeitsbedingung, Verhinderung des planmäßigen Vorgehens
    -- Leistung und Befindlichkeit unbeeinflusst lassen
  132. 13212 ILICAErfassung von Selbstverwaltung und Planungsfähigkeit
    --> Computersimulation
  133. 13312 LEWITELexikon-Wissen-Test
    -->multifunktional
    --> Leistungs und Persönlichkeitserfassung
    --> Wortschatz & wissensbezogenes Selbstkonzept
    KRITIK: Validität (kaum ZH zu BIG5, wenig prognostische Val., kaum Konstruktval.)
    Schwer Rel und Skalierung zu erheben
    aber: weniger Sprachgebunden als viele OPTs
  134. 13412 COMPUTERDIAGNOSTIK- Computer zur Vereinfachung der Auswertung
    - Verwendung des Computers zur Testvorgabe
  135. 13512 Verwendung des Computers zur Testvorgabe- comp.unterstützte Vorgabe des Tests
    - Computervorgabe von paper pencil Tests
    - Vorgabe originärer Computertests
  136. 13612 originäre Computertests- Mediumsgerechte Nutzung: reaktionszeitmessung, Analogskala, tailored testin, sequentielles MC)
    - Computersimulation (--> Sinnhaftigkeitsprüfung)

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Descrição
FlashCards sobre diagnostik: ethische u rechtliche rahmenbedigg, criado por Hannah Adler em 14-01-2018.
Criado por
Hannah Adler
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