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Flashcards

LEK 1

Andreas Sommer Alemão 4,3Avaliação média 4,3 de 5 (4 avaliações) 189 flashcards 5.889 visualizações

LEK 1

Flashcards do conjunto (189)

  1. 11884Unfallversicherungsgesetz
  2. 21911RVO
  3. 31925Ausdehnung der RVO
    BK
    Wegeunfälle
  4. 41947Einheitliche SV
    in DDR
  5. 51997SGB VII
  6. 62008UVMG
  7. 7Welche Bedeutung hat das 1968 erlassene Gesetz über technische Arbeitsmittel (Maschinenschutzgesetz) für die Unfallverhütungsvorschriften?Aufnahme der UVV in staatliches Recht.
    UVV’en geben vor wie eine sichere Maschine aussieht
  8. 8Welche Bedeutung hat das Unfallversicherungsmodernisierungsgesetz für die Unfallversicherungsträger?Fusionszwang
    GDA: staatl. Recht vor autonomes,
    UVV werden in staatl. Recht überführt
  9. 9Aufgaben der UVT nach SGB VIIPrävention, Rehabilitation, Entschädigung
    1) mit allen geeigneten Mitteln AU, BK und arbeitsbedinge Gesundheitsgefahren verhüten;
    2) nach AU, BK die Gesundheit und Leistungsfähigkeit des Versicherten m.a.g.M. widerherstellen und sie oder Hinterbliebene durch Geldleistung zu entschädigen.
  10. 10gesetzliche Grundlage für Zusammenarbeit zwischen UVT und KK§§14, 188 SGB VII
    §20 SGB V
  11. 11Erläutere das Wirtschaftlichkeitsgebot für KK nach §12 SGB V.Leistungen müssen ausreichend, zweckmäßig und wirtschaftlich sein. Sie dürfen das notwendige Maß nicht
    überschreiten. Leistungen die nicht notwendig sind können
    Versicherte nicht beanspruchen.
  12. 12Wodurch unterscheiden sich die Leistungen der KK von denen der UVT im Leistungsfall?UVT leistet m.a.g.M.
    KK leistet mit allen notwendigen Mitteln (Wirtschaftlichkeitsgebot)
  13. 13Im welchen Gesetzbuch werden die Aufgaben der Organe eines UVT beschrieben?SGB IV
    konkretisiert durch Satzung der UVT
  14. 14Auf welcher gesetzlichen Grundlage nehmen die UVT an der Umsetzung der GDA teil?§20a Abs. 1 ArbSchG
    §20 Abs. 1SGB VII
    §14 Abs. 3 SGB VII
  15. 15Nennen Sie die fünf Themenfelder der gemeinsamen deutschen Arbeitsschutzstrategie.- Herstellen abgestimmter Vorschriften und Regeln
    - Entwicklung gemeinsamer Arbeitsschutzziele
    - Ableitung gemeinsamer Handlungsfelder und
    Arbeitsprogramme
    - Evaluierung der Ziele und Handlungsfelder und
    Arbeitsprogramme
    - Abgestimmtes Vorgehen von UVT und staatlicher
    Aufsichtsbehörde
  16. 16Welche Aufgaben nimmt die DGUV nach § 14 SBG VII war?- Koordinierung, Durchführung und Förderung gemeinsamer
    Maßnahmen sowie Forschung (Präv., AU, BK, arb. GG)
    - Klärung von grundsätzlichen Fach- und Rechtsfragen
    - Unterstützung der UVT bei Erfüllung des Präventionsauftrages
  17. 17Nennen Sie drei Institute der DGUV und nennen Sie je ein Beispiel für deren Aufgaben.- IAG: sozialwissenschaftliche
    Forschung, Beratung,
    Qualifizierung
    - IFA: naturwissenschaftliche Forschung
    - IPA: arbeitsmedizinische Forschung (Institut für Prävention
    und Arbeitsmedizin)
  18. 18Nennen Sie drei Aufgaben des IAG!- Ausbildung der AP i.V. (Qualifizierung)
    - sozialwissenschaftliche Forschung (Forschung)
    - Beratung: zu Gefährdungsbeurteilung psychische Belastung
  19. 19Nennen Sie fünf Fachkompetenzen, die zur Erfüllung Ihrer Aufgaben als Aufsichtsperson notwendig sind.- Kenntnisse über Unternehmensorganisation und
    Wirtschaftlichkeit
    - Kenntnisse über Managementsysteme
    - Kenntnisse über Gefährdungen und Belastungen im Betrieb
    - Kenntnisse über das Rechtssystem
    - Kenntnisse über Zusammenwirkung von inner- und
    außerbetrieblichen Arbeitsschutzakteuren
  20. 20Nennen Sie fünf Sozialkompetenzen, die zur Erfüllung Ihrer Aufgaben als Aufsichtsperson notwendig sind.- Toleranz
    - Teamfähigkeit
    - Führungsfähigkeit
    - Durchsetzungsfähigkeit
    - Konfliktfähigkeit
    - Überzeugungsfähigkeit
    - Kooperationsfähigkeit
  21. 21Nennen Sie fünf Methodenkompetenzen, die zur Erfüllung Ihrer Aufgaben als Aufsichtsperson notwendig sind.- Kenntnisse in Rhetorik
    - EDV Anwendungen
    - Öffentlichkeitsarbeit
    - Organisationsfähigkeit
    - Kombinationsgabe
    - Methoden der Wirtschaftlichkeitsbetrachtung
  22. 22Beschreiben Sie fünf Basisqualifikationen einer Aufsichtsperson entsprechend dem Berufsrollenverständnis.- Fachwissen
    - Fähigkeiten Probleme zu erkennen und zu lösen
    - Sprachgewandheit
    - Selbstständiges Arbeiten
    - Transferkompetenz
    - Einschätzungsvermögen
  23. 23Nennen Sie fünf verschiedene Präventionsleistungen der Unfallversicherungsträger!- Qualifizierung
    - Forschung, Entwicklung, Modellprojekte
    - Regelwerk
    - Beratung auf Anforderung
    - Überwachung mit anlassbezogener Beratung
    - Anreizsysteme
    - Prüfung und Zertifizierung
    - Info/Kommunikation
    - Ermittlung
    - BA + ASD Betreuung
  24. 24Nennen Sie drei Ziele, die mit der Präventionsleistung Beratung verbunden werden!- Verhütung von Unfällen und Berufskrankheiten
    - Verbesserung der Arbeitsschutzorganisation
    - Verbesserung der Arbeitssicherheit im Betrieb
    - gezielte Motivation und Information zur Verbesserung der
    Eigeninitiative des Unternehmers
  25. 25Beschreiben Sie die Präventionsleistung Überwachung!- Überwachung der betrieblichen Maßnahmen zur Verhütung
    von Unfällen und BK‘en
    - Erstellung von Besichtigungsberichten
    - Anordnung zur Beseitigung von Mängeln
    - Verfolgung der Mangelbeseitigung
    - „vor Ort“ Beratung
  26. 26Nennen Sie zwei typische Beispiele für eine Tätigkeit in der Präventionsleistung Ermittlung!- BK-Ermittlung
    - Unfalluntersuchung
  27. 27Beschreiben Sie Rahmenbedingungen, die erforderlich sind um als Unfallversicherungsträger eine Unfallverhütungsvorschrift erlassen zu dürfen.- UVV’en müssen zur Prävention geeignet sein
    - UVV’en müssen erforderlich sein
    - Es darf keine Dopplung mit staatlichen Recht geben
    - Das Thema der UVV darf für staatliches Recht nicht geeignet
    sein (z. B. branchentypische Gefährdungen)
    - UVV’en müssen mit DGUV abgestimmt werden und vom
    BMAS genehmigt werden
  28. 28Welche Rechte haben Aufsichtspersonen nach SGB VII?- Anordnung treffen (§ 19 Abs. 1 S1 SGB VII) bzw. sofort vollziehbare Anordnungen bei Gefahr in
    Verzug (siehe auch § 19 Abs. 1 S2 SGB VII)
  29. 29Nennen Sie fünf Befugnisse, die eine Aufsichtsperson nach §19 (2) SGB VII (Überwachung der Maßnahmen zur Verhütung von Arbeitsunfällen, Berufskrankheiten, arbeitsbedingten Gesundheitsgefahren und für eine wirksame Erste Hilfe) insbesondere hat.- Proben nehmen
    - Arbeitsmittel prüfen
    - Unterlagen einsehen
    - Zutritt zu Betrieben
    - Amtshilfe anfordern
    - Unfälle untersuchen
    -Auskünfte einfordern
  30. 30Das Vorschriften- u. Regelwerk zum Arbeitsschutz ist hierarchisch gegliedert. Skizzieren Sie die Normenpyramide und geben Sie Beispiele zu jedem Baustein aus dem Arbeitsschutzrecht.Das Vorschriften- u. Regelwerk zum Arbeitsschutz ist hierarchisch gegliedert. Skizzieren Sie die Normenpyramide und geben Sie Beispiele z...
  31. 31Welches sind die 2 Organe der Selbstverwaltung der UVT?Vorstand
    Vertreterversammlung
  32. 32Wer arbeitet auf Grundlage SGB VII und SGB V zusammen?UVT + KK
  33. 33Welche Staatsgewalten gibt es?Legislative (gesetzgebende Gewalt)
    Exekutive (vollziehende Gewalt)
    Judikative (Rechtsprechung)
  34. 34Nenne die Elemente des Staates.Gebiet
    Volk
    Gewalt
  35. 35Welches sind die 5 Staatsstrukturprinzipien?Bundesstaat
    Rechtsstaat
    Demokratie
    Sozialstaat
    Republik
  36. 36Welches Gericht ist Zuständig bei Anordnungen von APen?Verwaltungsgericht
  37. 375 SozialversicherungszweigeArbeitslosenversicherung
    Krankenversicherung
    Pflegeversicherung
    Rentenversicherung
    Unfallversicherung (AG-finanziert)
  38. 38Nennen Sie zwei Beispiele wie man Grundrechte einteilt!Freiheits- oder Gleichheitsrechte
    Menschen- oder Bürgerrechte
  39. 39Erläutere den Verhältnismäßigkeitsgrundsatz.Maßnahmen müssen:
    1. geeignet
    2. erforderlich
    3. angemessen
    sein.
    Das mildeste, geeignete Mittel ist einzusetzen.
  40. 40Höchste politische MachtBundeskanzlerin
  41. 41Was ist ein AMS?Planen, Organisieren und systematisches Betreiben von Sicherheit und Gesundheitsschutz
  42. 42Unter welchen Voraussetzungen bei Verstoß gegen eine UVV kann ein Bußgeld erlassen werden?§ 209 Abs. 1 Satz 1 SGB VII:
    Wer vorsätzlich oder fahrlässige einer UVV zuwiderhandelt und sie für den Tatbestand auf diese Bußgeldvorschrift verweist. (bußgeldbewehrter Paragraph)
  43. 43Von welchem Organ der UVT werden die UVV erlassen?Vertreterversammlung (auf Vorschlag vom Vorstand)
  44. 44Welche BG ist zuständig, wenn ein Betrieb verschieden Betriebsteile hat?Die BG die für das Hauptunternehmen zuständig ist. (Größerer Branchenanteil)
  45. 45Wer ist in Deutschland für die Überwachung des Arbeitsschutzes zuständig?UVT
    Gewerbeaufsicht
  46. 46An einer Säge ist ein Schutz montiert. Um welche Form der Maßnahme handelt es sich.Technische Maßnahme
    (Trennung/Abschirmung von der Quelle)
  47. 47Definieren Sie den Bergriff "Unfallrisiko" in einem Satz.Unfallrisiko ist Produkt aus
    Schadenschwere und Eintrittswahrscheinlichkeit.
  48. 48Beteiligte an betrieblicher Sicherheitsorganisation.Unternehmer, BR, BA, Sifa, Sibe, Vorgesetzte
  49. 49Maßzahlen für die Beurteilung der Schadensschwere.1 Keine gesundheitliche Folgen
    2 Bagatellfolgen (die Arbeit kann fortgesetzt werden)
    3 Mäßig schwere Folgen (Arbeitsausfall,
    ohne Dauerschäden)
    4 Schwere Folgen
    (irreparable Dauerschäden
    möglich)
    5 Tödliche Folgen
  50. 503 Rechtsakte des autonomen Rechts der UVTUVV, Satzungen, Gefahrtarif
  51. 51Was ist die Voraussetzung für eine sofort vollziehbar Anordnung.Gefahr im Verzug
  52. 52Welche Behörde überwacht die Einhaltung der Vorschriften des ArbSchG?Arbeitsschutzbehörde
  53. 53Ist ein Deutscher bei einer Tätigkeit im Ausland versichert?Ja, wenn er bei deutschen Unternehmen beschäftigt ist und nur zeitlich begrenzt im Ausland tätig wird.
  54. 54Nennen sie die Maßzahl zur Einschätzung der Eintrittswahrscheinlichkeit bei der Risikobeurteilung.A: praktisch unmöglich sehr unwahrscheinlich
    B: vorstellbar - gering
    C: durchaus möglich - mittel
    D: zu erwarten - hoch
    E fast gewiss - sehr hoch
  55. 55Rechtsform der UnfallversicherungKörperschaft des öffentlichen Rechts
  56. 56Welche nicht gewerblichen Unfallversicherungsträger kennen Sie?19 Unfallkassen und Gemeindeunfallversicherungsverbände
    4 Feuerwehr-Unfallkassen
    Eisenbahn-Unfallkasse
    Unfallkasse Post und Telekom
    Unfallkasse des Bundes
  57. 57Welche gewerblichen Unfallversicherungsträger kennen Sie?BG BAU
    BG ETEM
    BGN
    BGW
    BG HW
    BG Verkehr
    BG HM
    BG RCI
    VBG
  58. 58Was ist die DGUV Akademie, welche Aufgabe hat Sie?Zentrale Bildungseinrichtung der DGUV für die gewerblichen Berufsgenossenschaften und die Unfallversicherungsträger der öffentlichen Hand.
    Qualifizierung, Forschung und Beratung
  59. 59Welche Aufgaben hat die Aufsichtsperson?Beratung für Betriebe und Versicherte
    Mitwirkung in der Qualifizierung
    Unfalluntersuchung, BK-Ermittlung
    Mitarbeit in Normungs- und Expertengremien
    Regelmäßige Fortbildung
  60. 60Welches Ziel hat die AP Ausbildung?Erreichen der „Handlungskompetenz“ (Handlungskompetenz = Fach-, Methoden-, Sozial- und persönliche Kompetenz)
  61. 61Welche Rechte sind Grundlage des Handelns der Aufsichtsperson? - Art. 20 - Grundgesetz: „Die Bundesrepublik Deutschland ist ein demokratischer und sozialer Bundesstaat“ sowie Art. 2 Abs. 2 – Grundgesetz („Jeder hat das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit. Die Freiheit der Person ist unverletzlich. In diese Rechte darf nur auf Grund eines Gesetzes eingegriffen werden“) bilden die Grundlage für das SGB VII beinhaltet einen gesetzlichen Auftrag an UVT Überwachung und Prävention
    -UVT ist verpflichtet zur Überwachung und Prävention -> muss APs einstellen
    - §19 SGB VII : Befugnisse der Aufsichtspersonen
  62. 62Welche Intention haben die unterschiedlichen Sozialgesetzbücher?Ziel des Sozialstaats:
    Strukturelle Ungleichheiten in gewissem Grad auszugleichen
    - Sozialstaat wird konkretisiert durch SGB
    ...
  63. 63Was ist der Unterschied zwischen Versicherungspflicht und Pflichtversicherung?- Pflichtversicherung:
    Automatische Pflicht zur Versicherung, ohne Wahlmöglichkeiten des Versicherten (z.B. Gesetzliche Unfallversicherung in Deutschland – eine BG ist zuständig und kann nicht gewählt werden!!!)
    - Versicherungspflicht:
    Es besteht die Pflicht zur Versicherung, welche Versicherung gewählt wird, steht jedoch dem Versicherten frei (Beispiel: KFZ-Haftpflicht in Deutschland)
  64. 64Unterschied: Primärprävention und Sekundärprävention?- Primär – vor Eintreten von Gesundheitsstörungen, -schäden:
    - soll verhindern, dass Gesundheitsstörungen, -schäden entstehen
    - Sekundär – Früherkennung nach Ereignis:
    - Behandlung zur Vermeidung von Spätschäden und Wiederherstellung der Arbeitsfähigkeit
  65. 65Was versteht man unter Vermutungswirkung?Bei Einhaltung einer staatlichen Technischen Regel (kurz: TR) kann der Arbeitgeber davon ausgehen, dass die in der TR konkretisierten Anforderungen der übergeordneten Verordnung erfüllt sind (Vermutungswirkung) – keine Beweislast. Wählt der Arbeitgeber eine andere Lösung, muss er damit mindestens die gleiche Sicherheit und den gleichen Gesundheitsschutz für die Beschäftigten erreichen und hat im Schadensfall die Beweislast.
  66. 66Welche Umsetzung von Regelwerke bewirkt eine „Vermutungswirkung“?alle staatliche (Technische) Regeln sowie C-Normen
  67. 67Warum haben Beschäftigte (in der Regel) keine zivilrechtliche /Ersatzanspruch an den Schädiger (Unternehmer, andere Beschäftigte)?Haftungsablösung als Grundgedanke der gesetzlichen Unfallversicherung.
    Beschränkung der Unternehmerhaftpflicht nach § 104 SGB VII („Beschränkung der Haftung der Unternehmer“) und § 105 („Beschränkung der Haftung anderer im Betrieb tätiger Personen“)
  68. 68Auf welche rechtliche Grundlage stützt sich die Präventionsleistung der Unfallversicherungsträger?§14 SGB VII (Grundsatz)
  69. 69Was sind Stakeholder im Arbeitsschutz?U,FK, BR/PR, SiFa, BA, SiBe
    SiGeKo, GAA, FW, KK, UVT
  70. 70Welche Aufgaben haben „staatliche Überwachungsbehörden für Arbeitsschutz“?Überwachung staatlicher Vorschriften
  71. 71Wo liegt der Unterschied der Aufgaben von „staatliche Überwachungsbehörden für Arbeitsschutz“ und den gesetzlichen Unfallversicherungsträgern?Die GAA vollziehen den staatlichen Arbeitsschutz auf Ebene der Bundesländer.
    Die UVT setzen vorwiegend das branchenspezifische berufsgenossenschaftliche Vorschriften- und Regelwerk um & befassen sich vorrangig mit den Belangen der bei ihnen versicherten Arbeitnehmer und ihrer Arbeitsbedingungen.
  72. 72Wer leitet die Berufsgenossenschaft?paritätisch besetzte Vertreterversammlung
  73. 73Wer wählt die Vertreterversammlung?Die Vertreterversammlung wird von Arbeitgebern und Versicherten alle sechs Jahre gewählt (Sozialwahlen)
  74. 74Welche EU Richtlinien kennen Sie?Produktsicherheitsrichtlinie
    Arbeitsplatz-Richtgrenzwerte
    Arbeitsmittelbenutzungsrichtline
    Lärmschutzrichtlinien
  75. 75Welcher Unterschied liegt zwischen EU- Verordnung und EU-Richtlinie?- Richtlinien: zu übertragen in nationales Recht, Adressat: Mitgliedsstaat
    - Verordnungen: sofort verbindlich, Adressat: genannter Adressatenkreis, z.B. U
  76. 76Welche Eckpunkte des gemeinsamen Vorschriften- und Regelwerks im Arbeitsschutz gibt es?Vereinheitlichung, Entbürokratisierung durch GDA
    Schwerpunktsetzung durch Programme
    GDA-Leitlinien
    Datenaustausch mit gegenseitiger Anerkennung der Besichtigungen
  77. 77Erklären Sie das Kooperationsmodell und das Kombinationsmodell im Hinblick zukünftige Entwicklung der Regelwerke der BGsDas Kooperationsmodell stellt sicher, dass Inhalte von UVT-Regeln in geeigneter Weise Eingang in das staatliche Regelwerk finden.
    Das Kombinationsmodell stellt sicher, dass UVT- Branchenregeln staatliche Regeln in geeigneter Weise ergänzen.
  78. 78Welcher Rechtsweg muss beschritten werden um gegen eine Anordnung einer Aufsichtsperson vorzugehen? Welches Gericht ist bei Anfechtung einer Aufsichtsperson zuständig?Widerspruch muss bei der im Rechtsbehelf genannten Behörde eingelegt werden, nach Abweisung Klage bei Verwaltungsgericht möglich.
  79. 79Welche Auswirkung hat die viele „Bundesländerlösung“ auf den Arbeitsschutz?Zersplitterung der staatlichen Überwachung.
    Die durchführenden Ämter interpretieren Regeln und Gesetze völlig unterschiedlich, d.h. regionale Unterschiede in der Auslegung durch gleiche Ämter.
  80. 80Ordnen Sie folgende Begriffe/Rechte der Verbindlichkeit nach: Grundgesetz, Völkerrecht, Gesetze, Verordnungen, technische Regeln.Grundgesetz
    Völkerrecht
    Gesetze
    Verordnungen, Satzungen, UVV, +Tarifverträge
    Technische Regeln
  81. 81Rechtsgrundlage (§) für Grundsatz der Prävention?§ 14 SGB VII
  82. 82Rechtsgrundlage (§) für die ZENTRALE Aufgabe der AP?§ 17 SGB VII
  83. 83Nennen Sie 3 Dienstleistungen der AP für die UVT-Verwaltung!BK-Ermittlungen
    Unfalluntersuchungen
    Ausnahmeanträgen
    Bußgeld- und Regressverfahren
    Belohnungsverfahren
    Veranlagung zum Gefahrtarif
    Allg. Verwaltungsakte und Beschlüsse
  84. 84Beschreiben Sie das Umlageverfahren der nachträglichen Bedarfsdeckung (§§ 150, 152 SGB VII).Finanzbedarf des abgelaufenen Kalenderjahres wird auf die Beitragspflichtigen im Folgejahr umgelegt.
  85. 85Ermittlung des Umlagesolls (*)(siehe Folie Bigge Seite 8), §§21 SGBIV, 152 SGB VII
    Saldo aus Ausgaben und Einnahmen des Vorjahres
    + Rücklagezuschlag (§172a SGB VII)
    + Betrag zur Verstärkung der Betriebsmittel (§172 SGB VII)
    + Betrag zum Verwaltungsvermögen (z.B. Altersrückstellung) (§172b SGB VII)
  86. 86Welche Faktoren werden bei der Berechnung des Beitrages berücksichtigt? (*)Beitragseinheiten x Beitragsfuß /1000
  87. 87Wie berechnet man die Beitragseinheit? (*)Entgelt x Gefahrklasse
  88. 88Was versteht man unter Entgelt? (*)Bruttolohnsumme der Versicherten
  89. 89Wie berechnet sich die Gefahrklasse? (*)Entschädigungsleistung x 1000 (bezogen auf Tarifstelle) / Gesamtentgelt
  90. 90Wie berechnet sich eine Beitragseinheit? (*)Entgelt x Gefahrklasse
  91. 91Was sind Gesamtbeitragseinheiten? (*)Summe der Beitragseinheiten aller Gefahrklassen
  92. 92Wie berechnet man den Beitragsfuß? (*)Umlagesoll x 1000 / Gesamtbeitragseinheiten
  93. 93Wie berechnet man den Beitrag? (*)Beitragseinheiten x Beitragsfuß/ 1000
    =
    Entgelt x Gefahrklasse x Beitragsfuß / 1000
  94. 94Was versteht man unter Ausstrahlung: §4 SGB IVVersicherungsschutz eines im Inland angestellten Beschäftigten bei einer im voraus zeitlich beschränkte Auslandstätigkeit.
  95. 95Was versteht man unter Einstrahlung: §5 SGB IVAusländische Beschäftigte, die bei einer im voraus zeitlich beschränkten Tätigkeit in Deutschland tätig sind, haben keinen Versicherungsschutz durch den deutschen UVT.
  96. 96Materielle Zuständigkeit: (*)Recht und Pflicht bestimmte Aufgaben wahrzunehmen. Wichtigste Aufgabe der BG: Prävention.
    Beginnt mit Eröffnung des Unternehmens oder mit Aufnahme der Vorbereitenden Arbeiten.
  97. 97Formelle Zuständigkeit: (*)Die formelle Zuständigkeit ist der Vollzug der materiellen Zuständigkeit
  98. 98Sachliche Zuständigkeit: (*)in einem bestimmten Gewerbezweig, nach Maßgabe der Satzung der BG
  99. 99Welche Bedeutung hat die Frage der Zuständigkeit für ein Unternehmen für den Unternehmer?Einordnung in die „richtige“ BG; Einstufung in Gefahrtarif (Beitragshöhe).Wechsel der BG ist schwierig, vor allem wenn es günstiger für den Unternehmer wird (Katasterfrieden)
  100. 100Ist ein Deutscher bei einer Tätigkeit im Ausland versichert? Wann besteht ggf. Versicherungsschutz? Erläutern Sie mit einem Beispiel einen evtl. Versicherungsschutz! Ja, falls Ausstrahlung wirksam ist. Es besteht Versicherungsschutz, wenn ein in Deutschland angestellter Beschäftigter im Ausland für ein in Deutschland bei der BG versichertes Unternehmen für einen von vorne herein begrenzten Zeitraum tätig ist.
  101. 101Nach welchem System finanzieren die gewerblichen Berufsgenossenschaften ihre Aufwendungen?System der Nachträglichen Bedarfsdeckung
    Beiträge werden nach Ablauf eines Kalenderjahres, in dem die Beitragsansprüche entstanden sind, in Form einer Umlage erhoben.
    (Staatliche Zuschüsse z.B. Küstenfischer bei BG Transport und Verkehrswirtschaft §163 SGB VII)
  102. 102Welche Arten von Unternehmen gibt es? Nennen Sie drei verschiedene Unternehmensformen?Einzelunternehmen (e.K. -> eingetragener Kaufmann)
    Kapitalgesellschaften (AG -> Vorstandsvorsitzender oder GmbH -> Geschäftsführer) [Verbindung des Kapitals steht im Vordergrund]
    Personengesellschaften (GbR Gesellschaft bürgerlichen Rechts-> Gesellschafter, KG Kommanditgesellschaft-> Komplementär (vollumfänglich haftend), daneben sind Kommanditisten (nur mit Einlage haftend); OHG offene Handelsgesellschaft-> Gesellschafter (alle vollhaftend) [Ausgangspunkt ist die Verbindung von Personen zu gemeinsamen Handelsgeschäften]
  103. 103Welche Aufgabe hat der Gefahrtarif?Im Gefahrtarif werden Unternehmen mit ähnlichem Gefahrenpotential in Gefahrtarifstellen zusammengefasst und einer Gefahrklasse zugeordnet. Hierdurch ist die Staffelung des Beitrags abhängig von der Gefährdung möglich.
  104. 104Mit welchen Mitteln wird die Unfallversicherung finanziert?Beiträge der versicherten Unternehmen
    Staatliche Zuschüsse (nur sehr begrenzt z.B. bei SVLFG und Küstenfischerei)
    Sonstige Einnahmen (Regress, Bußgelder)
  105. 105Wodurch kann der Beitrag eines Unternehmens beeinflusst werden?Gefahrklasse, Lohnsumme, Beitragszuschläge, Prämien
  106. 106Das SGB VII überträgt der gesetzlichen Unfallversicherung den „erweiterten Präventionsauftrag“. Worin besteht die „Erweiterung“ gegenüber der vorherigen Regelung?Zusätzlich arbeitsbedingte Gesundheitsgefahren, vorher nur AU, BK. (Definition arbeitsbedingte Gesundheitsgefahren: Zustände, Ereignisse und Einwirkungen bei der Arbeit und/oder in der Arbeitsumwelt, die Gesundheitsstörungen nachvollziehbar verursachen, begünstigen oder die Gesundheit in sonstiger Weise nachteilig beeinflussen können.)
  107. 107Nennen Sie mindestens drei Befugnisse einer AP?Betreten von Grundstücken und Betriebsstätten zu Betriebs- und Geschäftszeiten für Besichtigung und Prüfung.
    Auskünfte vom Unternehmer einfordern.
    Einsicht in geschäftliche Unterlagen.
    Prüfen von Arbeitsmitteln und PSA sowie deren Verwendung.
    Entnahme von Proben (Empfangsbescheinigung).
    Untersuchung von Arbeitsabläufen, insbesondere die Ermittlung des Vorhandenseins und die Konzentration gefährlicher Stoffe und Zubereitungen; soweit AP und UN die erforderlichen Feststellungen nicht treffen können, kann dies auf Kosten des UN ermittelt werden lassen
    Untersuchen, ob und auf welche betrieblichen Ursachen, ein Unfall, eine Erkrankung zurückzuführen ist.
    Amtshilfe anfordern.
  108. 108Wann haftet ein Unternehmer bei einem Arbeitsunfall seines Arbeitnehmers?Zivilrechtlich:
    Nach §§ 104, 110 SGB VII nur bei Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit.
    Strafrechtliche Haftung bleibt davon unberührt.
  109. 109Voraussetzung für Personen, die wie Beschäftigte tätig werden? Welche Eigenschaften charakterisieren ein beschäftigungsähnliches Verhältnis? (*)Ernsthafte Tätigkeit, die einem fremden Unternehmen zu dienen bestimmt ist. Entspricht (ausdrücklich oder mutmaßlich) dem Willen des Unternehmers.
    Könnte ihrer Art nach von Personen in einem Beschäftigungsverhältnis verrichtet werden.
    Ist nach den Umständen des Einzelfalles arbeitnehmerähnlich.
  110. 110Wann ist eine Gemeinschaftsveranstaltung versichert? (*)Angemessener Gemeinschaftszweck wird verfolgt.
    Planung + Durchführung durch U oder Vertreter.
    U ist anwesend oder vertreten.
    Alle Angehörige einer Betriebseinheit könne teilnehmen.
    ALLE PUNKTE MÜSSEN ERFÜLLT SEIN.
  111. 111Worauf begründet sich die Fürsorgepflicht des Unternehmers? "Garantenstellung"§§ 617 bis 619 BGB
    § 62 HGB
  112. 112Erläutern Sei den Unterschied zwischen der Gefährdungsbeurteilung als betriebliches Handlungskonzept (Organisation) und des methodischen Vorgehens zur Arbeitssystemgestaltung.Die Gefährdungsbeurteilung ist eine gesetzlich begründet Unternehmerpflicht. Das
    methodische Vorgehen zur Arbeitssystemgestaltung ist die praktische Umsetzung dieser gesetzlichen Forderung.
  113. 113Definieren Sie die beiden Begriffe Belastung und Beanspruchung!-Belastung sind alle äußeren Einwirkungen auf den Menschen.
    -Beanspruchung ist die
    innere Reaktion unter Berücksichtigung individuellen Voraussetzungen des Menschen.
  114. 114Erläutern Sie an einem selbst gewählten Beispiel ein Arbeitssystem und seine Elemente!Eingabe (Informationen, Material)Arbeitsaufgabe
    Mensch
    Arbeitsmittel
    Arbeitsablauf
    Arbeitsumgebung
    Ausgabe (Produkt, Informationen, Abfälle)
    ... ?
  115. 115Nennen Sie zwei Rechtsgrundlagen in denen die Durchführung einer Gefährdungsbeurteilung.Arbeitsschutzgesetz (§5)
    §3 BGV A1
    Gefahrstoffverordnung
    Arbeitsstättenverordnung
    Biostoffverordnung
  116. 116Erklärungsmodell von Unfällen und arbeitsbedingten Erkrankungen: Ordnen Sie die folgenden Begriffe Gefahrenquelle, Gefährdungsfaktoren, Gefahrbringende Bedingungen den einzelne Felder zu!Erklärungsmodell von Unfällen und arbeitsbedingten Erkrankungen: Ordnen Sie die folgenden Begriffe Gefahrenquelle, Gefährdungsfaktoren, G...
  117. 117Nennen Sie vier Methoden zur Risikobewertung von GefährdungenLeitmerkmalmethode
    Risikomatrix nach NOHL
    Risikograph
    Zürich-Methode (Eintrittswahrscheinlichkeit)
    Spezifische Verfahren – Grenzwerte
  118. 118Nennen Sie drei Kriterien, die zur Einschätzung der Eintrittswahrscheinlichkeit bei der Risikobeurteilung herangezogen werden können.Expositionszeit
    Intensität der Einwirkung
    Gefahrbringende Bedingung
    Schutzsysteme
    Bewältigungsmöglichkeiten
    Bisherige Ereignisse
  119. 119An einer Fräsmaschine wird ein Schutzblech zum Schutz vor einem ungeschützt bewegten Maschinenenteil angebracht. Welcher Ebene der Maßnahmenkategorie kann dieser Schutzlösung zugeordnet werden?2. Ebene: Technische Schutzmaßnahme
  120. 120Nennen Sie 3 Anforderungen der Maschinenrichtlinie.Inhärent sichere (eigensichere) Konstruktion.
    Technische Schutzmaßnahmen und ergänzende Schutzmaßnahmen.
    Benutzerinformation (an der Maschine; im Handbuch)
  121. 121Welche Verfahrensarten gibt es zur Ermittlung psychischer Belastungen?Orientierendes Verfahren
    Screeningverfahren
    Expertenverfahren
  122. 122Nennen Sie die (Grund-) Pflichten des Arbeitgebers. Zweiter Teil ArbSchGDurchführung + Dokumentation GB, (+Anpassungspflicht)
    Unterweisungspflicht
    Organisationspflicht
    Anweisungspflicht
    Auswahlpflicht
    Aufsichtspflicht
    Kontrollpflicht
  123. 123Auf welchen rechtlichen Grundlagen basiert die Pflichtenübertragung und wie sollte sie ausgestaltet sein?§13 ArbSchG
    § 13 DGUV V1
    schriftlich: Arbeitsvertrag, Stellenbeschreibung, Formular
  124. 124Weshalb ist die DGUV V2 eine besondere Vorschrift im Rechtssystem der Bundesrepublik Deutschland?Die DGUV V2 ist die einzige UVV, die die nähere Ausführung eines Gesetzes definiert.
  125. 125DGUV V2: Wie würden Sie den Unterschied zwischen den Anlagen 1-4 und den Anhängen 1-4 definieren?Anlagen 1-4 sind rechtsverbindlich
    Anhänge 1-4 sind rechtlich NICHT verbindlich
  126. 126Definiere UnternehmerIm selbständigen Sinne handelnd.
    Frei Einteilung von Kapazitäten.
    Trägt das wirtschaftliche Risiko (Gewinn/Verlust)
  127. 127Was sind die Grundlagen der Tätigkeit von betrieblichen Beauftragten?- schriftliche Beauftragung
    - Festlegung von Aufgaben und Befugnissen
    - regelmäßige Aus- und Weiterbildung
    - Kenntnis der Rechtsgrundlagen
    -Jahresbericht
  128. 128Nennen Sie Zielperson und die Ziele des Orga-Checks.Zielperson ist der Arbeitgeber
    Ziele sind der Selbstcheck des Arbeitgebers von KMU und das Benchmarking.
  129. 129Was ist der ORGA-Check?Selbstbewertung der U.
    Betrachtet Stand der Organisation.
    Bietet Benchmarking für Organisation.
  130. 130Was verstehen Sie unter Ablauforganisation?Prozessorientierung:
    Die zeitliche und logische Abfolge der Aufgabenwahrnehmung
  131. 131Nennen Sie Ziel und Element des PDCA-Regelkreises.P = Plan
    D = Do
    C = Check
    A = Act
    Ziel des Regelkreises ist es eine kontinuierliche Verbesserung des Arbeitsschutzes.
  132. 132Welche Eigenschaften sollen die Ziele eines Arbeitsschutzmanagementsystems (AMS) haben?S = spezifisch
    M = messbar
    A = attraktiv / akzeptiert
    R = realistisch / umsetzbar
    T = terminierbar
  133. 133Woran ist ein funktionierendes AMS erkennbar?Zertifizierung / Begutachtung
    PDCA Zyklus - KVP vorhanden
  134. 134Nenne aktuelle Arbeitsprogramme der GDA.Muskel-Skelett-Erkrankungen MSE
    Organisation des AS ORGA
    Psych. Belastungen PSYCHE
  135. 135Was zeichnet ein AMS aus?1.) Politik und Ziele
    2.) Organisation
    3.) Planung und Umsetzung
    4.) Messung und Bewertung
    5.) Verbesserungsmaßnahmen
  136. 136Welche Rechte ergeben sich für den U aus der Zuständigkeit eines UVT?- Aktives + passives Wahlrecht
    - Grundsätzliche Versicherungsberechtigung
    - Anspruch auf Beratung
    - Versicherungsschutz bereits in der Vorbereitungszeit (materielle Zuständigkeit)
  137. 137Welche Plichten ergeben sich für den U aus der Zuständigkeit eines UVT?- Beachtung des UVVen sicherstellen
    - Unterstützungspflicht
    - Anmeldung innerhalb von 8 Tagen (formelle
    Zuständigkeit)
    - Beitragspflicht (formelle Zuständigkeit)
  138. 138Skizziere ein Arbeitssystem und seine Elemente! Kein Beispiel.Skizziere ein Arbeitssystem und seine Elemente! Kein Beispiel.
  139. 139Erläutern Sie an einem selbst gewählten Beispiel ein Arbeitssystem und seine Elemente!Erläutern Sie an einem selbst gewählten Beispiel ein Arbeitssystem und seine Elemente!
  140. 140Ordnen Sie die Begriffe der Normenpyramide nach absteigender Priorität: Auswahl: a) Technische Regel b) Gesetz c) VerordnungGesetz
    Verordnung
    Regel
  141. 141Wer ist in Deutschland für die Überwachung des Arbeitsschutzes zuständig? Auswahl: Fachministerien der Länder / UVT / BMAS / private ArbeitsschutzorganisationenFachministerien der Länder
    UVT
  142. 142Nennen Sie zwei Beispiele für Anlagen (Betriebsmittel), die einer besonderen Prüfung/Überwachung bedürfen?Druckkesselanlage
    Krane
  143. 143Was ist der PDCA-Zyklus?Regelkreises zur kontinuierliche Verbesserung im Arbeitsschutzes. Bestehend aus:
    Planung
    Umsetzung
    Überprüfung
    Verbesserung
  144. 144Welche 3 Komponenten müssen in ausreichender Konzentration/Menge vorhanden sein, damit sich eine Explosion ereignen kann?Entzündlicher Stoff
    Sauerstoff (Ex-Atmospäre)
    Zündquelle
  145. 14530 kg Kisten auf Palette stapeln. Maßnahmen nach TOP, Beispiele für einzelne Maßnahmen nennen.Hebezeug,
    Abwechseln der Mitarbeiter,
    Hüftgurt
  146. 146Ist eine berufsbedingte Krankheit automatisch eine BK? Begründen Sie in einem Satz.Nein, da eine BK als solche durch Rechtsverordnung definiert sein muss. (BK-Liste)
  147. 147Der Hausmeister beseitigt auf dem Hausdach Taubenkot . Dabei trägt er eine Atemschutzmaske. Welche Schutzmaßnahme nach Maßnahmenhierarchie?Persönliche Schutzmaßnahmen
    PSA
  148. 148Beschreiben Sie den Begriff “Minderung der Erwerbsfähigkeit“ in einem Satz.Die MdE beschreibt, wie sehr die infolge eines Versicherungsfalls eingetretene Minderung des körperlichen und geistigen Leistungsvermögens eines Versicherten seine Arbeitsmöglichkeiten einschränkt.
  149. 149Was bedeutet das CE-Kennzeichen auf einem Produkt?Mit der CE-Kennzeichnung erklärt der Hersteller/Inverkehrbringer, dass das Produkt den geltenden Anforderungen genügt, die in den Harmonisierungsvorschriften der EU über ihre Anbringung festgelegt sind. – Konformitätserklärung -
  150. 150Wie sorgen die UVT für eine wirksame Erste Hilfe?Überwachung der U und Kontrolle der Zahl der Ersthelfer; Finanzierung der EH-Ausbildung.
  151. 151Nennen Sie 3 Leistungen bei Berufskrankheiten.Erstattung der Behandlungskosten
    Umschulung
    Rente
  152. 152Was bedeutet Zertifizierung?Zertifizierung ist ein Verfahren, das dem Nachweis der Einhaltung bestimmter Anforderung dient.
  153. 153Nennen Sie fünf ASA-Teilnehmer.U
    FK
    BA
    Sifa
    SiBe
    BR
  154. 154Worin besteht der erweiterte Präventionsauftrag?Arbeitsbedingte Gesundheitsgefahren zu verhüten.
  155. 155Beschreiben Sie die Aufgaben des Gefahrtarifes in einem Satz.Dient der Berechnung des Beitrags unter Berücksichtigung der Gefährdungen/Risikos des jeweiligen des jeweiligen Gewerbezweigs.
  156. 156Nennen Sie zwei mechanische Gefährdungen.Sturz- Absturzgefährdung
    G. durch ungeschützte bewegte Teile
    G. durch freie Bewegung von Teilen/Material
    G. durch gef. Formen und Oberflächen
  157. 157Nennen Sie 4 Grundrechte nach dem Grundgesetz.Körperliche Unversehrtheit, Meinungsfreiheit, Schutz von Ehe und Familie, Versammlungsfreiheit.
  158. 158Wer ist Mitglied im Ausschuss für Arbeits- und Verbrauchsprodukte? (Jetzt Ausschuss für Produktsicherheit.)§33 ProdSG: Sozialpartner, UVT, Verbände, Marktüberwachungsbehörden, Konformitätsbewertungsstellen, DIN, …
  159. 159Wer ist Hersteller?Wer Maschinen konstruiert, baut, umbaut, zusammenstellt, komplettiert, wesentlich verändert, inverkehrbringt.
  160. 160Was muss erfüllt sein, um eine Maschine in Verkehr bringen zu können?Konformitätserklärung
    CE-Kennzeichnung
    Dokumentation
    Betriebsanleitung
    Bau und Ausrüstung
  161. 161Welche Sprachfassungen müssen in Betriebsanweisungen stehen?Anwendersprache
    Herstellersprache
  162. 162Nennen Sie Begriffe für Maschinen:Maschine
    unvollständige Maschinen
    auswechselbare BT
    Anschlagmittel
    Ketten
    Sicherheitsbauteile
  163. 163Wo ist der Unterschied zwischen harmonisierten Bereichen und nichtharmonisierten Bereichen?Harmonisiert = EU-weit
    Nichtharmonisiert = nationale Normung
  164. 164In welche 2 Gruppen wird der versicherte Personenkreis kraft Gesetz unterschieden?Versicherungspflichtige (kraft Gesetz, kraft Satzung des UVT)
    Versicherungsberechtigte (auf Antrag des Versicherungsberechtigten)
  165. 165Nennen Sie jeweils 1 Beispiel für jede Stufe der Maßnahmenhierarchie.- Gefahrenquelle vermeiden, beseitigen, reduzieren: z.B. Schutz vor elektr. Strom: spannungsfrei Arbeiten bei Reparaturen
    - Sicherheitstechnische Maßnahmen (räumliche Trennung an der Quelle): z.B. unter Spannung stehende Teile abdecken/abschranken
    - Organisatorische Maßnahmen (räumlich/zeitliche Trennung von Faktor und Mensch): z.B. Zugangsbeschränkung für nicht autorisiertes Personal
    - PSA: z.B. Schutzbrille bei Trennschleifarbeiten
    - Verhaltensbezogene Maßnahmen: z.B. Unterweisung eines Arbeitsverfahrens anhand einer Betriebsanweisung
  166. 166Ist jede arbeitsbedingte Erkrankung eine BK? BegründungBK: Krankheit einer versicherten Person,
    die nach BKV als BK bezeichnet wird,
    infolge versicherten Tätigkeit erlitten wurde,
    wobei gefähr. Einwirkung zur Entstehung/Verschlimmerung führte.
  167. 167Was verstehen Sie unter Wirtschaftlichkeit?Die Wirtschaftlichkeit ist eine Kennzahl, die das Verhältnis von Output- zu Einsatzgrößen misst.
  168. 168Welche Bedeutung hat das Wirtschaftlichkeitsgebot nach SGB V für die gesetzlichen Krankenkassen?Aufgrund des Wirtschaftlichkeitsgebotes § 12 SGB V beschränken sich die Leistungen der Krankenkassen auf ein Mindestmaß -> KK leisten mit allen notwendigen Mitteln
  169. 169In welchen Bereichen arbeiten UVTen und GKV zusammen?betriebliche Gesundheitsförderung
    Verhütung arbeitsbedingter Gesundheitsgefahren
  170. 170An welchen Personenkreis richten sich die UVVen?Unternehmer
    und
    Versicherte
  171. 171Nennen Sie 2 Ausschüsse, die ein UVT haben kannWiderspruchsausschuss
    Ausschuss für Gefahrstoff
    Rentenausschuss
  172. 172Nennen Sie die 5 Schritte bei der Ermittlung von Gefährdungen.1. Ermittlung der relevanten Gefährdungsfaktoren
    2. Identifikation der Gefahrenquelle
    3. Identifikation der gefahrbringenden Bedingung
    4. Zusammentreffen von Mensch und gefahrbringenden Bedingung
    5. Feststellen und Beschreiben der konkreten Gefährdung
  173. 173Nennen Sie die Aufgaben der SiFa.- den Arbeitgeber in allen Fragen der Sicherheit und Gesundheit der Beschäftigten beraten und unterstützen.
    - Unterrichtungs- und Beratungspflichten gegenüber dem Betriebs- bzw. Personalrat.
    - Betriebsanlagen und technischen Arbeitsmittel sicherheitstechnisch mit planen und prüfen
    - Mitarbeiten an der Gefährdungsbeurteilung, Sibe schulen
  174. 174Erklären Sie, unter welchen Umständen ein UVT eine Ausnahmegenehmigung von einer UVV erteilen kann.Bei anderer - ebenso wirksamen - Maßnahme.
    Bei unverhältnismäßiger Härte der M. im Einzelfall und die Abweichung mit dem Schutz der Versicherten vereinbar.
  175. 175Was ist die Voraussetzung, damit bei einem Verstoß gegen eine UVV ein Bußgeld verhängt werden kann?Wer vorsätzlich oder fahrlässig gegen die Bestimmungen eines bußgeldbewehrten Paragraphen einer UVV verstößt.
  176. 176Wo werden neue UVVen veröffentlich?neue UVV’en werden den Unternehmern und Versicherten auf der Internetseite des UVT, durch die DGUV veröffentlicht und im Bundesanzeiger bekannt gegeben
  177. 177Welche Versicherungsfälle gibt es bei den UVTen?Arbeitsunfälle, Berufskrankheiten
  178. 178Bei der Arbeit an Bildschirmen ist eine Vorsorgeuntersuchung durchzuführen. Um welche Art von Vorsorge handelt es sich?Angebotsfürsorge
  179. 179Was ist mit der Ewigkeitsgarantie im Bezug auf Staatsstruktur gemeint?Änderung des Art. 1 und 20 des GG ist unzulässig.
  180. 180Nennen Sie 3 verschiedene Rechtsformen für Unternehmen.Gesellschaft bürgerlichen Rechts
    Gesellschaft mit beschränkter Haftung
    Kommanditgesellschaft
  181. 181Wie lange dauert die Amtszeit des Bundestags?4 Jahre
  182. 182Nennen Sie 3 Grundprinzipien, die seit dem 19. Jahrhundert für UVTen gültig sind.- Einheit von Prävention, Versicherung und Leistung
    - Rehabilitation vor Rente - mit allen geeigneten Mitteln
    - Selbstverwaltung aus Arbeitgebern (und Versicherten)
  183. 183Was ist die DGUV ?Spitzenverband der gewerblichen Berufsgenossenschaften und der Unfallversicherungsträger der öffentlichen Hand
  184. 184Was sagt das Belastungs-Beanspruchungsmodell aus?Das BBM beschreibt die Zusammenhänge zwischen der Arbeitssituation und der Wirkung auf die arbeitende Person.
    Belastungen = Einwirkungsgrößen
    Beanspruchungen = Auswirkungen beim Menschen unter Berücksichtigung der ind. Leistungsvoraussetungen.
  185. 185Nennen Sie jeweils 1 Beispiel für jede Stufe der Maßnahmenhierarchie.1) Gefahrenquelle vermeiden, beseitigen, reduzieren: spannungsfrei Arbeiten
    2) Sicherheitstechnische Maßnahmen: z.B. unter Spannung stehende Teile abdecken/abschranken
    3) Organisatorische Maßnahmen: z.B. Zugangsbeschränkung
    4) PSA: z.B. Schutzbrille bei Trennschleifarbeiten
    5) Verhaltensbezogene Maßnahmen:
    z.B. Unterweisung eines Arbeitsverfahrens anhand einer Betriebsanweisung
  186. 186Was bedeutet plötzlich bei der Entstehung eines Arbeitsunfalls?innerhalb einer Schicht
  187. 187Nenne Kriterien, von denen die Schadensschwere abhängig ist bei der Risikobeurteilung Art und Anzahl der Gefahrenquelle(n)
     Art und Intensität der Einwirkung
     Betroffener Körperteil/Psyche
  188. 188Was bedeutet: Prävention geht vor Rehabilitation?»Prävention geht vor Rehabilitation« –lautet der Grundsatz der GUV. Arbeit soll sicher und gesund ausgeführt werden um Unfälle und BK weitestgehend zu vermieden
  189. 189Ist bei einem Widerspruch gegen die Beiträge eine Aufschiebung der Beitragszahlung möglichNein.
    Nach §86a Sozialgerichtsgesetz keine aufschiebende Wirkung bei Widersprüchen gegen Beitragsforderungen.

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FlashCards sobre LEK 1, criado por Andreas Sommer em 28-08-2014.
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Andreas Sommer
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