Flashcards
EDV wichtige Begriffe und Stoff aus dem Skript

Flashcards do conjunto (23)
- 1SAP= Systeme, Anwendungen und Produkte in der Datenverarbeitung
- 2ABAPo SAP ERP stellt eine eigene Entwicklungsumgebung auf Basis der hauseigenen
Programmiersprache ABAP/4 bereit.
o ABAP/4 = Advanced Business Programming / 4th Generation Language
(ursprünglich: Allgemeiner Berichts Aufbereitungs Prozessor)
o Kunden können damit eigene Berichte, Auswertungen oder zusätzliche
Anwendungen programmieren.
o SAP Module, wie z.B. MM (Materialwirtschaft) oder SD (Vertrieb) sind in
ABAP/4 programmiert. - 3Module SAP: Rechnungswesen & Personalo Rechnungswesen: FI (Finanzwesen: Haupt-,Debitoren- und
Kreditorenbuchhalt), TR (Treasury: u.a. Cash Management und Electronic-
Banking), IM (Investitionsmanagement: planen & verwalten von Invest.), CO
(Controlling: u.a. für Kosten, Erlöse, Ressourcen), EC
(Unternehmenscontrolling: z.B. Profit-Center-Rechnung)
o Personal: HR / HCM - 4Produktpalette SAPo CRM Customer Relationship Management
o SCM Supply Chain Management
o BI Business Intelligence BO/BW - 5Zeilen- / spaltenorientierte Verarbeitung (SAP HANA)

- 6Geschäftsprozesse im Industriebetrieb1. MTO – Market to Order (Marketing / CRM)
2. OTC – Order to Cash
3. MFG – Manufacturing
4. PTP – Purchase to Pay
5. NCM – Non Conformance Management
6. TM – Transport Management
7. E&M – Engineering & Maintenance
8. B2R – Book to Report
9. H2R – Hire to Retire
10. Planning - 7Gliederung des Rechnungswesenso Finanzwesen (FI) – externes Rechnungswesen Liquiditätsrechnung, Bilanz,
GuV – unternehmensexterne Interessensgruppen
o Controlling (CO) – internes Rechnungswesen Profit-Center-Rechnung,
Kostenträgerrechnung – unternehmensinterne Interessensgruppen - 8Anpassung SAP ERPo Customizing
o Erweiterungen (soweit von SAP vorgesehen)
o Reports
o Eigene Tabellen
o Eigene Transaktionen
o NICHT releasefähig: Modifikationen der SAP-ABAPs - 9Systeme, Mandanten, Organisationsstrutureno Mandanten sind ein technisches Strukturmerkmal (Tabellenbereich) und ein
betriebswirtschaftliches Objekt (Konzern) eines SAP-Systems
o Alle Programme sind beispielsweise mandantenübergreifend realisiert, so
dass alle SAP-Funktionalitäten in allen Mandanten identisch ablaufen
o Alle Anwendungsdaten (z.B. Stammdaten, Belege) und nahezu alle
Systemeinstellungen im Customizing mandantenabhängig - 10Konditionentechnik in SAPo Die Konditionentechnik ist eine Methode, mit der das System aus den in
Konditionssätzen abgelegten Informationen Preise ermittelt.
o Bei der Auftragsabwicklung wendet das System die Konditionstechnik an, um
eine Reihe von wichtigen Preisfindungsinformationen zu ermitteln. (Bsp.:
Automatische Ermittlung des Bruttopreises, Zu- und Abschläge, die für
bestimmte Kunden relevant sind) Preisfindung läuft automatisch im
Hintergrund ab und führt die verschiedenen Elemente der Konditionstechnik
zusammen.
o Die Konditionstechnik ist eine grundlegende Methode im SAP-System, die
auch in anderen Modulen (z.B. MM) und anderen Zusammenhängen (z.B. für
die Nachrichtenfindung) eingesetzt wird. - 11Konditionsarteno Preise
Kunde
Material
Preisliste
+ Frachten
+ Steuern
o Zu- / Abschläge
Kunde
Material
Preisgruppe
Materialgruppe - 12Konditionen (SAP Standard) Teils automatisch ermittelt, teils manuell eingebbar, teils nicht abänderbar
(z.B. Steuern) – via Konditionsanalyse kann dies festgestellt werden.
o Im Kalkulationsschema wird festgelegt, welche Konditionsarten im
Vertriebsbeleg vorkommen und in welcher Reihenfolge sie berücksichtigt
werden.
o Über die Zugriffsfolge werden alle vorhandenen Schlüsselkombinationen zu
einer Konditionsart ermittelt.
o Dabei prüft das System, zu welchen Schlüsselkombinationen Konditionssätze
vorhanden sind.
o Der Wert aus diesem Konditionssatz wird in den Auftrag gezogen. (Dort kann
er ggf. nachträglich manuell geändert werden.) - 13Bestandteile von PPS-Systemen (Produktionsplanung und -steuerung)o Materialwirtschaft (Lagerhaltung, Materialbedarfsplanung)
o Fertigungsplanung (Terminplanung, Kapazitätsabgleich)
o Fertigungssteuerung (Werkstattsteuerung, Auftragsüberwachung) - 14Logistikkette von PPS-Systemeno Primärbedarfsplanung Materialbedarfsplanung (Sekundär-, Brutto-,
Nettobedarf) Grobterminierung Kapazitätsabgleich
Werkstattsteuerung (Auftragsveranlassung, Maschinenbelegung)
(Fertigung) Auftragsüberwachung - 15Data Warehouseo = Sammlung von subjekt-orientierten, integrierten, nicht-volatilen und
zeitbasierten Daten zur Befriedigung der Informationsbedürfnisse eines
Managers - 16Transformationsprozess Data-Warehouseo Umfasst: Filterung, Harmonisierung und Anreicherung der Daten
- 17Risiken im Webo Vertraulichkeit (E-Mail)
o Authentizität (Identität der Geschäftspartner)
o Rechtliche Verbindlichkeit, internationale Vertragsmöglichkeiten
o Integrität der Daten (Schutz von Modifikationen)
o Anonymität (Schutz der Persönlichkeit)
o Sicherheit (Viren, unerlaubte Handlungen) - 18Sicherheitsaspekte im Netzo Kryptographie
o Firewalls
o Virtuelle Private Netzwerke (VPN)
o Virenschutz, Trojaner
o Datensicherung - 19Datenqualitäto Liegt dann vor, wenn die Daten den vom Nutzer verlangten Zweck erfüllen, d.h. die Daten müssen definierten Qualitätsmerkmalen genügen. (Fitness for use)
- 20Stammdateno = sind der Datenbestand, auf dem Geschäftsprozesse aufbauen, und der über einen längeren Zeitraum gültig ist, z.B. Kunden oder Material.
o Stammdaten ändern sich nicht während einer betrieblichen Transaktion
o Stammdaten steuern und fließen in die Belege (Bewegungsdaten) ein - 21Stammdaten (Materialien, Kunden, Lieferanten, Preise, usw.) typische Problemeo Falsche Dispo-Parameter
o Losgrößen
o Meldebestände
o Sicherheitsbestände - 22Stammdaten Fehler: Folgeno Bestände zu hoch / gering (und Bestandswerte in der Bilanz)
o Kunde, Lieferant: Unzufriedenheit durch falsche Information
o Supply Chain: falsche Einstellungen werden global weitergerreicht
o Falsche Rechnungen und Buchungen - 23Nutzen und Kosten Datenqualitäto Nachträgliche Verbesserung von mangelhaften Daten kostet ein Mehrfaches im Vergleich zur korrekten Erfassung.
o Kosten sind nicht immer exakt quantifizierbar (Prozess- und Bestandskosten, Kosten der Nicht-Lieferfähigkeit, Kosten der Kundenunzufriedenheit)
o Optimierung der Bestände (korrekte Einstellung der Parameter) führt oft zu einem geringeren Umlaufvermögen, geringeren Bestandskosten und verbesserter Lieferfähigkeit