Flashcards
EI: A Polit. wirt. Triebkräfte+Grunddaten

Flashcards do conjunto (15)
- 1Prozess der Integration Europas 1949-1987

- 2Prozess der Integration Europas 1990-2015

- 3Wirtschaftliche Integrationsschritte

- 4EU-Erweiterungen-1973 Norderweiterung
->Dänemark
-> Irland
->GB
-1981 1.Süderweiterung
->Griechenland
-1986 2.Süderweiterung
->Spanien
->Portugal
-1995 2.Norderweiterung
->AT
->SE
->FI
-2004 1.Osterweiterung (10)
->Estland
->Litauen
->Lettalnd
->Polen,Tsch, Slowa, Slowe, Ungarn, Zypern, Malta
-2007 2.Osterweiterung
->Bulgarien
->Rumänien - 5Erweiterung oder Vertiefung Status Quo-Problem: zunehmende Heterogenität zwischen den EU-Mitgliedern
->entwickelt sich eine Kultur des opting-out(Ausnahmeregelungen)
-opting-out-Klausel ist eine Sonderregelung im Vertrag von
Maastricht für einen Staat, der sich der Kooperation innerhalb der
Europäischen Union auf einem bestehenden Gebiet nicht anschließt
->Dänemark und Großbritannien im Falle der Europäischen
Währungsunion (EWU) - 6Erweiterung oder Vertiefung Heterogenität-Nutzen
->Vielfalt („Vielfalt in Einigkeit“) und damit
Wahlmöglichkeiten
->vielfältige Chancen für mehr Wettbewerb
->effiziente Arbeitsteilung
-Kosten Bezug auf die Produktion zentral
angebotener Gemeinschaftsgüter
->Nichtbefriedigung der vielfältig differenzierten
Bürgerpräferenzen durch vereinheitlichte Gemeinschaftsgüter
->Aufwendige Organisation der Konsensfindung (Vgl. Debatte um
Stimmrecht und Diskussion um Quadratwurzelregel) bzw. schwierige
Abstimmungsmechanismen der Gemeinschaftsinstitutionen
Europäische Integration - 7Erweiterung oder Vertiefung Implikationen aus der Heterogenität-Erweiterung und Vertiefung kann man nicht gleichzeitig
=stehen in substitutionellen Verhältnis
-Heterogenitätskosten bei jeder Erweiterung steigen, sollten nicht
gleichzeitig mehr zentralisierte Entscheidungen in der EU durchgeführt
werden
->Zentralisierung und Harmonisierung vertragen sich nicht mit
Heterogenisierung
-verfehlt, eine weitere Vertiefung der EU sogar als Voraussetzung für zukünftige EU-Erweiterungen zu machen - 8Konzepte differenzierter Integrationeinzelne Mitglieder eines
Integrationsraumes können unterschiedliche Rechte und Pflichten hinsichtlich
bestimmter Bereiche der Gemeinschaftspolitik haben. Dies führt zu
Unterschieden im Grad der Integration
-Konzepte
1.Europa der mehreren Geschwindigkeiten
2.Europa der konzentrischen Kreise
3.Europa à la carte - 9Konzepte differenzierter Integration Europa der mehreren Geschwindigkeiten-Voraussetzung: alle Integrationsmitglieder verfolgen dieselben Integrationsziele
-Unterschied ist die zugestandene Zeitspanne zur Erreichung dieser
Ziele
=>Mitgliedern kein Recht auf
grundsätzlich abweichende Integrationsziele,
zeitliche Streckung der Realisierung
ABER:
dauerhafter Heterogenität ist dieses Konzept nur von begrenztem politischen Gestaltungswert - 10Konzepte differenzierter Integration Europa der konzentrischen Kreise-Idee eines Kerneuropas, das von Mitgliedern gebildet wird, die hinsichtlich
verschiedener Gemeinschaftspolitiken bereits einen engeren Integrationsgrad
realisiert haben
->Um diesen Kern herum existieren – geographisch angeordnete und funktional definierte – Ringe abnehmenden Integrationsgrades
-Duldung nicht nur temporärer, sondern auch permanenter Integrationsdifferenzen
-Defizite:
->Integration wird als Top-down-Ansatz institutionell-administrativ geplant und nicht primär als funktional-endogen sich entwickelnder Bottom-up-Prozess aufgefasst
=>institutionell getrennte, unterschiedliche Integrationsniveaus - 11Konzepte differenzierter Integration Europa à la carte (Integrationsinseln)-frei wählen, an welchen Gemeinschaftsaktivitäten
sie sich beteiligen wollen, wobei ein Minimum an für den Integrationsraum
konstitutiven Gemeinschaftsregelungen für alle verbindlich ist
-Beispiele: Währungsunion, Gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik
→ jedes Land hat Recht zu Opting-out und Opting-in, das Sezessionsrecht
(Austritt aus der EU) mit eingeschlossen
-Fokus der Mitgliedschaft bezieht sich nicht auf die Länder als Einheit, sondern
auf deren Einzelfunktionen in den Gemeinschaftsaktivitäten
→ Bei zunehmender Heterogenität das flexibelste Konzept.
→ Aber: Ist des zielführend in Bezug auf europäische Philosophie - 12Zusammenfassung 1-EU offener Prozess und unterliegt keinem
Automatismus
->Mitgliedsstaaten verfolgen unterschiedliche politische und wirtschaftliche Ziele
->Uneinigkeit über Endziel
-Tempo und Richtung des Integrationsprozesses bestimmt von:
->exogenen Ereignissen
->Wechselbeziehungen zwischen poli. u. wirt. Entwicklungen
->unterschiedlichen Traditionen,Interessen - 13Zusammenfassung 2-Prozess der Europäischen Integration erstreckt sich auf die Erweiterung
und die Vertiefung
=auf kurze und mittlere Frist unvereinbar
-Konzepte differenzierter Integration
1.mehreren Geschwindigkeiten
2.konzentrischen Kreise
3.à la carte - 14Intra- u. Interhandel-Intra(regionaler) Handel
->Handels innerhalb der Region
->Außenhandelsbeziehungen zwischen den Mitgliedsstaaten eines wirtschaftlichen Integrationsraumes
- interregionale (Extra)Handel
->Handelsbeziehungen zwischen wirtschaftlichen Integrationsräumen - 15Zusammenfassung EU Handel-wirt. Gewicht und den wirt. Unterschieden zwischen den verschiedenen Teilregionen mit den USA vergleichbar
-osteuropäischen Mitgliedstaaten unterscheiden sich in wirtschaftlicher
Sicht erheblich von den Ländern der EU-15
->Beitritt kann zu erheblichen
Interessenkonflikten in der EU führen
=>weitere Vertiefung der
Europäischen Integration wird auf absehbare Zeit nur noch selektiv möglich
Informações
- Descrição
- O usuário eliminou as informações de disciplina FlashCards sobre EI: A Polit. wirt. Triebkräfte+Grunddaten, criado por Usuário eliminado em 17-02-2019.
- Criado por
- Usuário eliminado
- Visualizações
- 9
- Histórico
-
- Criado por isa wagner · 17 fev 2019
- Copiado por isa wagner · 17 fev 2019
- Avaliação