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Flashcards

Sprachwissenschaften I

Nora Hitthaler Alemão 200 flashcards

Flashcards do conjunto (200)

  1. 1SemiotikTeilbereich der Linguistik, der sich mit Zeichensystemen aller Art befasst
  2. 2Phonetikbeschreibt die materielle Seite des Sprechens und Hörens
  3. 3Phonologiebeschreibt die Position und Funktion der Laute einer Sprache
  4. 4Graphematikbeschreibt das Schriftsystem
  5. 5Orthographienormiert das Schriftsystem (Rechtschreibung)
  6. 6MorphologieBeschäftigung mit innerer Struktur der Wörter und Erforschung der kleinsten bedeutungslos- und funktionstragenden Elemente einer Sprache
  7. 7SemantikBedeutung der Zeichen und Wörter
  8. 8Pragmatikbeschreibt nicht-wörtliche Bedeutungen sprachlicher Aussagen, untersucht Verwendung sprachlicher Strukturen in sozialen Kontexten
  9. 9Gesprächslinguistikuntersucht wie Menschen Gespräche führen und die Regeln, die für Gespräche gelten (in best. Situationen und Redekonstellationen)
  10. 10Textlinguistikbeschäftigt sich mit Satzübergreifenden sprachlichen Strukturen, untersucht Merkmale von Texten/Textsorten
  11. 11Psycholinguistikerforscht menschlichen Spracherwerb, Bedingungen für Sprachproduktion und -verständnis und Reproduktion von Sprache im Gehirn
  12. 12Soziolinguistikuntersucht Varianten und Variationen von Sprache und deren soziale, politische & kulturelle Bedeutung
  13. 13Sprachtypologieermöglicht Orientierung in Vielzahl der Sprachen
  14. 14Arten von Sprache- tierisches Kommunikationssystem
    - formale künstliche Sprache
    (von jemanden geschaffen)
    - natürliche menschliche Sprache
    (besitzt man von Geburt an)
    - angeborene Fähigkeit
    - Einzelsprache
    - Tätigkeit zu sprechen
  15. 153 Phänomene von Sprache- biologisches Phänomen
    - kognitives Phänomen
    - soziales Phänomen
  16. 16AphasieSprachstörung, Sprachsystem funktioniert nicht mehr aufgrund von Schädigung im Gehirn
  17. 17BrocaSprachzentrum im Gehirn, verantwortlich für Sprachproduktion
  18. 18WernickeBroca-Zentrum verantwortlich für Sprachverständnis
  19. 19FOXP2Sprachgen im Gehirn
  20. 20Kognitive Linguistik- Software
    - entwickelt Modelle zur Beschreibung der Sprachfunktionen und der Interaktion mit anderen kognitiven Systemen
  21. 21Definition Versprecher hat mit ... zu tununbeabsichtigte sprachliche Fehlleistung eines gesunden Sprechers
    Sprachproduktion
  22. 22wenn wir Satz bereits im Gehirn vervollständigen, obwohl er noch nicht zu ende geführt wurde hat dies mit ... zu tunSprachrezeption
  23. 23Aphasie ist welche Art von Phänomen?biologisches Phänomen
  24. 24Sprachproduktion und -rezeption sind welche Art von Phänomen?kognitives Phänomen
  25. 25Äußere MehrsprachigkeitGesellschaft spricht mehrere Sprachen
  26. 26Innere MehrsprachigkeitUnterschiede innerhalb einer Sprache
  27. 27Äußere und Innere Mehrsprachigkeit zählen zu welchem Phänomen?soziales Phänomen
  28. 28Diatopische Variationwie sich Sprache ausprägt abhängig von geographischen Variablen (dazu zählen Standardvarietäten oder Dialekte)
  29. 29Mütze, Haube, Kappe sind...Standardvarietäten
  30. 30DiglossieForm der Zweisprachigkeit: eine Sprache Standardsprache, die andere im Alltag
    (z.B. zu Hause Dialekt, in der Schule Hochdeutsch)
  31. 31Diaphasische Variationvorgeschrieben, in welcher Situation welche Sprache gesprochen wird
  32. 32Diastratische Variationabhängig, welcher sozialen Schicht man angehört (z.B. Soziolekte, Fachsprachen, Jugendsprache)
  33. 332 Theorien zur Sprachentwicklung- traditionelle Theorien
    - moderne Theorien
  34. 34Traditionelle Theorien- Lautmalerei (Onomatopoie)
    - Naturlaute, emotive Ausrufelaute
    - Gestik
  35. 353 Arten Moderner Theorien- konstruktiv
    - rekonstruktiv
    - analog
  36. 36KonstruktivVergleich mit Primatenkommunikation
  37. 37RekonstruktivVergleich mit Pidginsprachen (vereinfachte Behelffssprache, die sich unter kolonialen Bedingungen ausgebildet hat)
  38. 38AnalogieVergleich mit kindlichem Spracherwerb
  39. 39zwei wichtige Sprachwissenschaftler1. Ferdinand de Saussure
    2. Noam Chomsky
  40. 40Unterscheidung der Sprachen nach Saussure1. parole
    2. langue
    3. langage
  41. 41paroleaktives Sprechen durch Anwendung des Systems
  42. 42langueSprachsystem
  43. 43langagebiologische Fähigkeit zu sprechen
  44. 44signifié (Saussure)Inhalt, das Bezeichnete, das Bild im Kopf
  45. 45signifiant (Saussure)Ausdruck, das Bezeichnende, das Gesagte
  46. 46zwei Unterteilungen Chomsky- Kompetenz
    - Performanz
  47. 47Kompetenz bedeutetSystem
  48. 48Performanz bedeutetAnwendung
  49. 49paradigmatischEinheiten, welche andere Einheiten ersetzen können
  50. 50syntagmatischwie die Einheiten im Satz zusammenpassen bzw. verändert werden müssen
  51. 51Bildung von Klassen durch Auswahl bestimmter Einheiten nennt manParadigmatische Selektion
  52. 52Bildung von Konstruktionen durch Anpassung von Einheiten aneinander bzw. Veränderung bestimmter Einheiten nennt manSyntagmatische Kombination
  53. 53wer erstellte das Organon-Modell?Karl Bühler
  54. 54zwischen welchen zwei Akteuren unterscheidet man im Organen-Modell?- Sender
    -Empfänger
  55. 55Grundlage Kommunikation Organon-ModellAustausch sprachlicher Zeichen zwischen Sender und Empfänger. Zeichen können auf verschiedene Gegenstände und Sachverhalte verweisen, unterschiedliche Bedeutungen tragen. Diese müssen vom Empfänger decodiert werden.
  56. 56wesentliche Eigenschaft eines ZeichensStellvertreterfunktion, steht für etwas
  57. 57Unterscheidung Zeichentypen nach Charles Sanders Pierce- Index/Symptom
    - Ikon
    - Symbol
  58. 58welcher Zeichentyp beschreibt eine unmittelbare Beziehung/beschreibt ein Folgeverhältnis?Index/Symptom
  59. 59bei welchem Zeichentyp besteht eine Ähnlichkeit zum Referenten/Abbildverhältnis?Ikon
  60. 60welcher Zeichentyp ist gesellschaftlich vereinbart/konventionalvisiert?Symbol
  61. 61welche Schlussverfahren bei Zeichen?- kausales Schlussverfahren (Ursache - Wirkung) bei Index/Symptom
    - assoziatives Schlussverfahren bei Ikon
    - regelbasiertes Schlussverfahren bei Symbol
  62. 62Pfotenabdrücke: welches Zeichen ist gemeint?Symptom/Index
  63. 63Schild mit Bär, Kind sagt dazu "Wauwau": welches Zeichen ist gemeint?Ikon
  64. 64durchgestrichenes Schild steht für welches Zeichen?Symbol
  65. 65Der Sender möchte, dass das Gesagte im Gehirn des Empfängers ankommt. Dazu braucht er ...Medium/Übertragungssubstanz
  66. 66wie kann Übermittlung eines Gedankens erfolgen?- verbal (Brief, Schallwellen, Gebärdensprache)
    - nonverbal (Mimik, Gestik, Blick)
    - paraverbal (Lautstärke, Seufzen, Tonfall)
  67. 67was versteht man unter Semiose?Zuordnung eines Zeichenträgers zu einem Referenten
  68. 68was veranschaulicht das Semiotische Dreieck nach Ogden & Richards?Zeichenträger bezieht sich nicht direkt auf außensprachlichen Gegenstand, Bezug erfolgt nur durch Vorstellung/Begriff/Konzept im Kopf
  69. 69welche Subgattung der Semiotik hat mit Rollenbildern zu tun?Kultursemiotik
  70. 70was sind Formanten?Bänder, in denen Schall produziert wird
  71. 71was geschieht bei der Artikulation?der vom Kehlkopf erzeugte Schall wird in Sprachlaute verwandelt
  72. 72was ist ein Phon?Sprachlaut
  73. 73wie schreibt man Phone?in eckiger Klammer
  74. 74wovon ist die Vokalqualität abhängig?- Öffnungsgrad
    - Zungenlage
    - Artikulationsort
    - Lippenbeteiligung
  75. 75wie kann Öffnungsgrad (bei Vokalen) sein?- offen
    - mittel
    - geschlossen
  76. 76wie kann Zungenlage (bei Vokalen) sein?- hoch
    - mittel
    - tief
  77. 77wo kann Artikulationsort (bei Vokalen) sein?- vorne
    - zentral/neutral
    - hinten
  78. 78wie kann Lippenbeteiligung (bei Vokalen) sein?- gerundet
    - ungerundet
  79. 79Vokalqualität bei Damelang
  80. 80Vokalqualität bei vonkurz
  81. 81Gespanntheit (Vokale) bei Pilotgespannt
  82. 82Gespanntheit (Vokale) bei füllenangespannt
  83. 83Artikulationsorte bei Konsonantenlabial, dental, alveolar, postalveolar, palatal, velar, uvular, glottal, apikal, dorsal, radikal
  84. 84Artikulationsarten bei Konsonantenfrikative, plosive, nasale, vibranten, laterale, affrikaten
  85. 85Stimmtonbeteiligung bei Konsonanten- stimmhaft
    - stimmlos
  86. 86Muskelspannung bei Konsonanten- lenis
    - fortis
  87. 87labialLippe
  88. 88dentalZähne
  89. 89alveolarZahntaschen
  90. 90postalveolarhinter den Zahndamm
  91. 91palatalvorderer Gaumen
  92. 92velarGaumensegel
  93. 93uvularGaumenzäpfchen
  94. 94glottalStimmritze
  95. 95apikalZungenspitze
  96. 96dorsalZungenrücken
  97. 97radikalZungenwurzel
  98. 98wie nennt man das internationale phonetische Alphabet?Phonetische Transkription
  99. 99drei Schritte phonologische Analyse1. Phoneme ermitteln
    2. Phonemsystem erstellen
    3. Allophone ermitteln
  100. 100worin ermittelt man kleinste bedeutungsunterscheidende Einheiten um Phonemen Laute zuzuordnen?1. Phoneme ermitteln
  101. 101welche Funktion hat das Phonem?Bedeutungsunterscheidung
  102. 102woraus besteht Minimalpaar?aus zwei bedeutungsverschiedenen Wörtern einer Sprache, die sich nur in einem Phon unterscheiden
  103. 103Minimalpaare zulässig, wenn sie- aus zwei Wörtern bestehen, die sich nur in einem Phon unterscheiden
    - aus zwei Wörtern bestehen, die durch Austausch eines Phons eine andere Bedeutung erlangen
    - aus ein- bis zweisilbigen Wörtern bestehen
    - Mitglieder der selben Wortklasse sind
  104. 104Minimalpaare unzulässig, wenn- es Fremdwörter sind
    - es Eigennamen sind
  105. 105wie ermittelt man Allophone?indem man die Variantenbildung der Phoneme und Regularitäten phonetischer Realisierung bestimmt
  106. 106wie heißt die kleinste bedeutungsunterscheidende segmentale Lauteinheit einer Sprache?Phonem
  107. 107wie heißen phonetische Varianten von Phonemen?Allophone
  108. 108welcher Einheit kann das Phonem zugeordnet werden?Langue (abstraktes Lautsystem)
  109. 109welcher Einheit können Allophone zugeordnet werden?Parole (Sprachgebrauch)
  110. 110zwei Arten von Allophonen- freie Allophone: unabhängig von Lautumgebung
    - kombinatorische Allophone: abhängig von Lautumgebung
  111. 111Transkription Phonetikeckige Klammern
  112. 112Transkription PhonologieSchrägstriche
  113. 113Grundeinheit PhonetikPhon (Sprachlaut), materielle Einheit
  114. 114Grundeinheit PhonologiePhonem (Lautklasse), abstrakte Einheit
  115. 115Ziel der Phonetikmaterielle Seite des Sprechens und Hörens untersuchen und beschreiben
  116. 116Ziel der PhonologiePosition und Funktion der Laute im Lautsystem als bedeutungsunterscheidende Einheiten untersuchen
  117. 117auf welche drei Dinge bezieht sich die Phonotaktik einer Sprache?- Regelhaftigkeiten, mit denen Laute zu Wörtern kombiniert werden können
    - erlaubte/nicht erlaubte Silbenstrukturen
    - Prozesse, mit denen Regelhaftigkeiten und Strukturen erzielt werden
  118. 118woraus besteht die Silbenschale?Kopf. Kern und Koda
  119. 119"Baum" hat an Kopf und Koda einen Konsonanten und ist somitbedeckt und geschlossen
  120. 120"auf" hat nur am Koda einen Konsonanten und ist somitnackt und geschlossen
  121. 121"grau" hat nur am Kopf einen Konsonanten und ist somitbedeckt und offen
  122. 122"au" hat keinen Konsonanten und ist somitnackt und offen
  123. 123Phonologische Prozessstypen sind grundlegende Prinzipien, die beschreiben, wiesich Laute und Silben verändern bzw. verändert werden können
  124. 124drei phonologische Prozesstypen- Substitutionsprozess (Ersetzung)
    - Harmonisierungsprozess (Angleichung zwischen Lauten)
    - Silbenstrukturprozess
  125. 125wie bezeichnet man das Aufheben von Kontrasten im phonologischen Prozess?Neutralisation
  126. 126was macht die Graphematik?beschreibt Schriftsystem
  127. 127was macht die Orthographie?normiert Schriftsystem
  128. 128wann spricht man von Schrift?sobald sich Schriftzeichen auf bestimmte sprachliche Einheiten (z.B. Wörter) beziehen lassen
  129. 129welches Schriftsystem bezieht sich auf keine Sprache?piktographisches Schriftsystem
  130. 130welche drei Schriftsysteme beziehen sich auf eine bestimmte Sprache?logographisches, phonographisches Schriftsystem und Alphabetschrift
  131. 131welche Art von Graph ist "sch"?Mehrgraph/Trigraph
  132. 132Unterschied Phon und GraphPhon: Sprachlaut, gesprochene Sprache
    Graph: Buchstabe, geschrieben Sprache
  133. 133Unterschied Phonem und GraphemPhonem: kleinste bedeutungsunterscheidende Einheit der gesprochenen Sprache
    Graphem: kleinste bedeutungsunterscheidende Einheit des Schriftsystems
  134. 134Unterschied Allophon und AllographAllophon: Varianten von Phonemen, die keine Bedeutungen unterscheiden
    Allograph: Varianten von Graphemen, die keine Bedeutung unterscheiden
  135. 135Transkription gesprochener Spracheeckige Klammer oder Schrägstriche
  136. 136Transkription geschriebener Sprachespitze Klammer
  137. 137zwei Graphemverbindungen- Diagraphe
    - Trigraphe
  138. 138eckige Klammer steht fürPhone
  139. 139Schrägstriche stehen fürPhoneme
  140. 140spitze Klammern stehen fürGraphe, Grapheme
  141. 141geschwungene Klammern stehen fürMorphe, Morpheme
  142. 142welche Sprache wird kursiv geschrieben?Objektsprache
  143. 143nenne die sechs graphematischen Prinzipien- Phonologisches Prinzip (Phonem)
    - Silbisches Prinzip (Silbe)
    - Morphologisches Prinzip (Morphe, woher kommt Wort)
    - Etymologisches Prinzip (Herkunft)
    - Syntaktisches Prinzip (Stellung im Satz)
    - Pragmatisches Prinzip (Anrede)
  144. 144wessen widmet sich die Morphologie?der inneren Struktur von Wörtern und der Erforschung der kleinsten bedeutungslos- und funktionstragenden Elemente der Sprache
  145. 145wie kann Morphologie aufgespaltet werden?- Flexion (Konjugation, Deklination)
    - Wortbildung (Komposition, Derivation)
  146. 146was bedeutet Lexem?lexikalisches Wort
  147. 147was sind Wortformen?syntaktische Wörter (Wort steht in welchem Fall/welcher Zahl?)
  148. 148Verwendungbeschreibt, wie oft ein und dasselbe Lexem verwendet wurden
  149. 149Type ist ein Element derlangue
  150. 150Token ist ein Element derparole
  151. 151drei Arten Wörter linguistisch zu analysieren- morphologisch (innere Struktur; Morphologie)
    - semantisch (Bedeutung; Wortsemantik)
    - syntaktisch (Funktion & Position im Satz; Satzsemantik, Syntax, Morphosyntax)
  152. 152was macht die Wortbildung?- befasst sich mit Elementen, mit denen Wörter gebildet werden können
    - sucht nach Strukturen und Formen der Erweiterung des Wortschatzes
  153. 153womit befasst sich die Flexionsmorphologie?mit Wortformen, sprachlichen Mitteln der Flexion (=Beugung)
  154. 154was wird konjugiert/dekliniert?- dekliniert: Nomen (Pluralbildung), Adjektive (Steigerung), Pronomina, Artikel
    - konjugiert: Verbendungen, Tempusformen
  155. 155Bedeutung Morphsegmentiertes, nicht nach seiner Funktion klassifiziertes Element
  156. 156Bedeutung MorphemMorph, dessen lexikalische Bedeutung/grammatische Funktion erkannt ist --> klassifiziertes Morph
  157. 157zwei Klassifikationen Lexem- Simplex: Lexem aus einem Morph, nicht weiter zerlegbar
    - Wortbildungsprodukt: Lexem aus mehreren Morphen, in mehrere Bestandteile zerlegbar
  158. 158drei Arten von Morphemen- Basismorpheme: lexikalisiert & frei, vermitteln Grundbedeutung, bilden Wortkern
    - Wortbildungsmorpheme: gebunden, bilden neue Wörter (ausgehend von Basismorphemen)
    - Flexionsmorpheme: gebunden, bilden durch Flexion entstandene Wortformen
  159. 159Basismorphem und Basismorphem bildenKomposition (Wortbildung)
  160. 160Basismorphem und Wortbildungsmorphem bildenDerivation (Wortbildung)
  161. 161Basismorphem und Flexionsmorphem bildenKonjugation oder Deklination (Flexion)
  162. 162was ist ein homonymes Morphem?formal gleiche Morpheme, aber unterschiedliche Morpheme
  163. 163was sind Allomorphe?Morphe, die die gleiche Bedeutung tragen, formal jedoch variieren
  164. 164fünf Arten von Affixen- Präfixe
    - Suffixe
    - Zirkumfixe
    - Infixe
    - Affixoid
  165. 165Präfixe befinden sichvor dem Basismorphem
  166. 166Suffixe befinden sichnach dem Basismorphem
  167. 167Zirkumflex befinden sichrund ums Basismorphem
  168. 168Affixoide befinden sichim Übergang vom Basis- zum Wortbildungsmorphem
  169. 169sieben Verfahren zur Wortschatzerweiterung- Konversion
    - Entlehnung
    - Lehnübersetzung
    - Fremdwort
    - Assimilation
    - Hybride
    - Volksetymologie
  170. 170Bedeutung KonversionWechsel in andere Wortart ohne äußerliche Veränderung (Bsp. treffen - Treffen)
  171. 171Bedeutung Entlehnungwenn Wort aus Fremdsprache übernommen wird (Bsp: Computer)
  172. 172Bedeutung Lehnübersetzungwenn Wort aus Fremdsprache übernommen und übersetzt wird (Bsp. herunterladen)
  173. 173Bedeutung Fremdwortwenn sich das aus Fremdsprache übernommene/entlehnte Wort phonologisch oder graphematisch untypisch für das Deutsche verhält
  174. 174Bedeutung Assimilationsyntaktische, morphologische, phonetische oder orthographische Angleichung an das Deutsche im Rahmen der Entlehnung(Bsp. chatten)
  175. 175Bedeutung HybrideKombination aus deutschem Wort und Entlehnung (Bsp. einloggen)
  176. 176Volksetymologiewenn Sprachgemeinschaft Lexem eine Etymologie (nicht historische Etymologie) zuweist
  177. 177was macht die Konstituentenanalyse?sie analysiert Wortformen
  178. 178zwei schritte der Konstituentenanalyse1. Wortform in zwei Konstituenten aufteilen, die wiederum in zwei aufgeteilt werden bis nichts mehr zerlegt werden kann
    2. wenn Wortform flektiert ist Funktionsaffix abtrennen
  179. 179vier Arten von Morphemen- produktives Morphem
    - aktives Morphem
    - unikales Morphem
    - Konfix
  180. 180Bedeutung produktives Morphemwird in der Gegenwartssprache zur Wortbildung verwendet
  181. 181Bedeutung aktives Morphemkommt in der Gegenwart noch vor, wird aber nicht mehr zur Wortbildung verwendet
  182. 182Bedeutung unikales Morphemkommt nur noch restartig in Lexem vor
  183. 183Bedeutung Konfixgebundenes lexikalisches Morphem, kommt aus Fremdsprache, wird in Wortbildung verwendet
  184. 184Migrationshintergrund "Schmetterling"obersächsisch
  185. 185Migrationshintergrund "Joghurt"türkisch
  186. 186Migrationshintergrund "Orange"arabisch
  187. 187Migrationshintergrund "Zucker"persisch
  188. 188Migrationshintergrund "Gurke"polnisch
  189. 189Migrationshintergrund "Krawatte"französisch
  190. 190Migrationshintergrund "Kutsche"ungarisch
  191. 191Migrationshintergrund "Tee"chinesisch
  192. 192drei Arten zur Wortschatzerweiterung- AD-HOC-Bildungen
    - Neubildungen
    - Sprachökonomie
  193. 193Bedeutung AD-HOC-Bildungauch "Augenblicksbildungen" genannt, Wortbildungsprodukte, die situationsgebunden entstanden sind, aber nicht lexikalisiert wurden
  194. 194Bedeutung Neubildungenauch "Neologismen" genannt, neue Wortbildungsprodukte, die lexikalisiert wurden
  195. 195Bedeutung SprachökonomieWortneubildungen ohne Zurückgreifen auf bereits vorhandene Wörter oder Morpheme (Bsp. Kindersprache, Werbesprache)
  196. 196H-Milch ist Beispiel für einpartielles Kurzwort
  197. 197Kurzwortbildung eingeteilt in- Multi-segmentales Kurzwort
    - Uni-segmentales Kurzwort
  198. 198zwei Arten Multi-segmentaler Kurzwörter- Initialabkürzungswort (Bsp. UNO)
    -Silbenkurzwort (Bsp. Hanuta)
  199. 199drei Arten Uni-segmentales Kreuzwort- Anfangswort (Bsp. Uni)
    - Rumpfwort (Bsp. Lisa)
    - Endwort (Bsp. Bus)
  200. 200zwei Arten von Kreuzwortbildung- Kontamination
    - Kontraktion

Informações

Descrição
Sprachwissenschaften
Criado por
Nora Hitthaler · jan 2020
Atualizado
30 jan 2020
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