Flashcards
KJP Störungsbilder
Flashcards do conjunto (47)
- 1Unter welcher Ziffer kann man Migräne auf der ersten Achse diagnostizieren?F54
psycholog. Faktoren und Verhaltensfaktoren bei andernorts klassifizierten Krankheiten - 2Bsp. für die Verwendung der Kategorie F54Asthma (J46)
Dermatitis Ekzem , Magenulkus, Colitis mucosa, Colitis ulcerosa, Urticaria Ausschluss Spannungskopfschmerz: G44.2
Aber: G 43.x möglich Migräne bei Vorliegen eindeutiger Hinweise, dass psycholog. Einflüsse die Erkrankung begünstigen - 3Diagnosekriterien bei RegualtionsstörungenWesselkriterien.
mehr als 3 Stunden-
mehr als 3 Tage die Woche-
in den letzten 3 Wochen - 4grundlose Wiederhinaufwürgen von NahrungRumination
- 5Nenne die "holy seven".sog. klassische Psychosomatosen nach Alexander: Ulcus ventriculi (Magengeschwür) und Ulcus duodeni (Zwölffingerdarmgeschwür)
Asthma bronchiale (Bronchialasthma)
Rheumatoide Arthritis (Chronische Polyarthritis)
Neurodermitis (Hauterkrankung)
Essentielle Hypertonie (Bluthochdruck)
Hyperthyreose (Schilddrüsenüberfunktion)
Colitis ulcerosa, Morbus Crohn (chronisch entzündliche Darmerkrankungen) - 6Mit diesem Begriff wird ein Phänomen beschrieben, das zunächst bei hypochondrischen Patienten beobachtet wurde. Fokussieren der Aufmerksamkeit auf körperliche Vorgänge und Empfindungen Beachtung unangenehmer Körpersensationen ("Missempfindungen") Die Fehlinterpretation und Überbewertung körperlicher Missempfindungen gegenseitigen Aufschaukelung von krankheitsbezogenen Ängsten Doktor HoppingSomatosensorische Verstärkung
Somatosensorische Amplifikation (Ausdehnung) - 7"holy seven" aktuelle ForschungslageAls Hauptursache des Magen- und Zwölffingerdarmgeschwürs wurde 1982 das Bakterium Helicobacter pylori identifiziert.
Von einigen Autoren wird auch die Migräne zu den Holy Seven der Psychosomatosen gezählt. - 8Ursache der Schizophreniemultifaktoriell, ungünstige Kombination von biografisch-psychischen, hirnorganischen,, sozialen, genetischen und anderen Bedingungen, von denen keine allein genommen die entscheidene Einzelbedingung ist.
- 9AlexithymieGefühlsblindheit-
inadäquate Reaktion auf belastende Ereignisse bspw. werden Übelkeit und Herzklopfen nicht als Ausdruck von Angst erkannt, sondern rein körperlich gedeutet. - 10postnatale NoxenStoffwechselstörungen, hormonelle Störungen, Ernährungsstörung, Meningismus, Hirntrauma, sozioökonomische Fakroren, psychosoziale Faktoren
- 11Knabenwendigkeit'; das bevorzugte Auftreten von Krankheiten oder Letalfaktoren beim männlichen Geschlecht. bzw. das GegenteilAndrotropie
bzw.
Gynäkotropie - 12Prävalenzen psychischer StörungenLebenszeitprävalenz: 40-50% (18-35jährige höchste Prävalenzrate)
12 Monatsprävalenz: 33% (Frauen 35%, Männer 30%)
affektive Störungen 13 %, bei Frauen höher.
Angststörungen 14%. Somatoforme Störungen 0,8%.
Zwang 2,5%.
Alkoholabhängigkeit 13%.
Drogen 1,8%.
Persönlichkeitsstörungen 1-3%. Essstörungen bei Frauen 1%, insgesamt 0,5%.Schizophrenie 1%. Autismusspektrumsstörung 1,1%
Robert Koch Institut 1/3 haben Kontakt zu Behandlungseinrichtungen - 13eher persistierende StörungenAlkoholismus, Angststörungen, somatoforme Störungen, Schizophrenie, Dysthymie
- 14hohe Spontanremmissionsratenfrühe Phobien, Drogenmissbrauch
- 15episodischer VerlaufAffektive Störungen
- 16Ersterkrankungsalterin den ersten 3 Lebensjahrzehnten, ab 65 Lj. 75% der psychischen Störungen Demenz.
Vor dem 20 Lj.: Phobien, Drogenmissbrauch, Essstörungen. Später: Panikstörungen, GSA, Alkoholmissbrauch, Depression. - 17Verteilung spezieller Störungen KJAufmerksamkeits- und Hyperaktivitätsstörung: 2-10%
Störung oppositionelles Trotzverhalten: 6-10%
SSV: 2-6%
Angststörungen 5-20%
Depressive Störungen 2-20%
Enuresis 4-5% - 18GeschlechtsunterschiedeMehr Jungen als Mädchen
1. Delinquenz
2. Hyperkinetische Störung
3.SSV, opp.aufs. V.
4. Ausscheidungsstörungen
5. Autismus
6. Störungen mit Substanzkonsum
7. Lern- Entw.störungen
8. Umschr. Entw.stör.
9. Geistige Behinderung
Mehr Mädchen als Jungen
1. Essstörungen
2. Angststörungen
2. Depression - 19Bei wieviel der auffälligen Kinder wird professionelle Hilfe aufgesucht?5-10%
- 20Ziel und Bausteine der DBT-AZiel: Balance zwischen Veränderung und Akzeptanz von dysfunktionalen
Verhaltensweisen „dialektische Strategie“
o Achtsamkeit
o Stresstoleranz
o Emotionsregulation
o Soziales Kompetenztraining
o „Walking the middle Path“
Bearbeitung Dilemmata - 21Regulationssstörungen- Auswirkungen des unstillbaren Schreiens auf die Eltern -> führt zu Mangel an intuitiver UnterstützungHemmung der intuitiven elterlichen Kompetenz
Vermeidung spielerischer Interaktionen
Verarmtes, stereotypes Repertoire
Ignorieren der Signale
Unvoraussagbare, inadäquate, ineffektive Responsivität
Verzögerte Latenz - 22Hauptrisikofaktor des Suizids und ZahlenPsychische Erkrankungen
15% der Patienten mit Depressionen oder Alkohlabhängigkeit
10% der Patienten mit Schizophrenie
-andere Ursachen: Verlusterlebnisse, Suizide(versuche) in der Familie, körperliche Erkrankungen, "Helfer", Ledige, Flüchtlinge - 23Suizide in Deutschland10.000-15.000, 70% davon Männer, Kinder unter 10 kaum vorhanden. Lebenszeitprävalenz Suizidversuch 2% (Gedanken 8%), höchste Suizidrisiko: ältere Männer
- 24Präsuizidales Syndrom nach Ringel (1967)Zunehmende Einengung: Isolation,
Vereinsamung, Kontaktstörung (z.B.
Trennung,Arbeitslosigkeit),
Aggressionsumkehr (Wendung der
Aggression gegen die eigene Person)
Suizidphantasien (häufig erst vage
Vorstellungen, die immer drängender
werden)
wer - 25Pöldinger 1968 Phasen des Entscheidungsprozesses vor Suizidhandlungen1) Erwägungsphase: Rückzug und gedankliche Einengung,
soziale Isolierung sich aufdrängende Suizidphantasien
soziale Isolierung
2)Ambivalenzphase: Direkte Suizidankündigungen,
Kontaktsuche Vorbereitungshandlungen
3) Entschlussphase: „Ruhe vor dem Sturm“ mit Erleichterung
und Gelassenheit indirekte Suizidankündigungen
und Gelassenheit - 26Behandlung bei SuizidalitätSofortiger Beginn, ausreichend Zeit; Gesprächsatmosphäre ist offen!, akzeptierend, ernst nehmen! Einbezug des sozialen Umfeldes (nach Absprache); Ordnungsamt/Polizei-> Einweisung psychiatrische Klinik, Behandlung mit Medikamenten; aktive Hilfestellung, stützende Psychotherapie, Suizidpakt
- 27Medikamente bei SuizidalitätBei Schlafstörungen: Zopiclon
Durchschlafstörungen, Zolpidem bei Einschlafstörungen
Verordnung
von sedierenden Antidepressiva,beachte: kleine
Packungsgröße, Abgabe evtl. durch Angehörigen (z.B.
Mirtazapin, Amitriptylin, Doxepin)
Gabe von Benzodiazepinen (z.B. Lorazepam, Diazepam)
Lithium als Stimmungsstabilisator
und Carbamazepin (Antiepileptikum) - 28Echokinesemechanisches Nachahmen von Bewegungen und Handlungen, bei Psychosen zu beobachten (Tics).
- 29Berücksichtigung soamtischer Differenzialdiagnosen 1. Depression1. Hirntumor, Hirninfarkt, Leberzirrhose, Tuberkolose, Alkoholismus, Demenz Schildrüsenerkrankung
- 302. Manie 3. Angst2. Tumor, Wirkung psychotroper Substanzen, Hämodialyse (Blutreinigungsverfahren)
3. Multiple Sklerose, Angina pectoris (anfallsartiger Schmerz in der Brust, vorübergehende Durchblutungsstörung im Rahmen einer coronaren Herzkrankheit ) - 314. Schizophrenie 5. Zwang4. Epilepsie, Hirntumor, Infektion des ZNS, metabolische Autoimmunkrankheit (z.B. MS, Diabetes), Hypothyreose (Unterfunktion der Schilddrüse), Vitamin B12 Mangel, Wirkung psychotroper Substanzen
5. Hirntumor, Sklerose (Verhärtung von Organen oder Gewebe durch eine Vermehrung des Bindegewebes) - 32F21 schizotype Störungexzentrisches Verhalten, Anomalien des Denkens (sonderbare Ansichten, magisches Denken) und der Stimmung (unangepasster, eingeengter Affekt); seltsame, exentrische Erscheinung; sozialer Rückzug; Misstrauen; Grübeln; ungewöhnliche Wahrnehmung.... über einen Zeitraum von mindestens 2 Jahren (Episoden/dauerhaft)
- 33Typ I Schizophreniemit vorwiegend so genannten positiven Anzeichen. zB. Wahnvorstellungen, Halluzinationen, veränderte Wahrnehmung, Denkzerfahrenheit, Erregtheit, bizarres Verhalten
- 34Schizophrenie Typ IInegativen Anzeichen: Aphathie, Antriebsmangel, Affektverflachung, Anhedonie, Sprachverarmung, Gefühlsarmut, Depressionen , sozialer Rückzug.
- 35Welche Störung tritt gehäuft bei Angehörigen ersten Grades von Patienten mit Schizophrenie?F21 schizotype Störung-chronisch exentrisches Verhalten, Schwierigkeiten in der Beziehungsgestaltung
- 36affektive Störung ohne KrankheitseinsichtManie F 30.1
- 37Gefahr bei der Bipolaren-II StörungDiagnose unipolare Depression, da die hypomanische Phase übersehen wird- falsche Behandlung. Bipolare -I-Störung- manische und depressive Phasen wechseln.
- 38Rapid Cycler; Ultra Rapis CyclerBipolare affektive Störung: Phasenwechsel innerhalb von Wochen bzw. Tagen (ansonsten eine Phase 2-3 Monate, alle 1-2 Jahre)
- 39Dauer der Symptome, welche die Diagnose Depression rechtfertigenmindestens 2 Wochen
- 40somatisches Syndrom bei der Depressionkann mit der fünften Stelle angegeben werden
Bsp.: F32.01-leichte depressive Episode mit somatischem Syndrom
Vier der folgenden Symptome:
-Interessenverlust
-emotionale Reaktion ist beenträchtigt
-Früherwachen
-Morgentief
-Appetitverlust
-Libidoverlust
-Gewichtsverlust
-Agitiertheit - 41Depression agitiert vs. larviert1) überwiegend Unruhe, Aktivitätsdrang, Angst
2) überwiegend somatisches Beschwerdebild-maskiert - 42ZyklothymiaInstabilität der Stimmung
- 43MAS nach ICD Kapitel F1, was wird durch die zweite/dritte Stelle, was durch die vierte/fünfte Stelle gekennzeichnet?F1x00
x=0-9, das sind die verursachenden Substanzen;
00=nähere Beschreibung des klinischen Erscheinungsbildes - 44Typen der Suizidalität1) Ruhewünsche (ohne Versterbensansicht)
2) Todeswünsche (Aktuelle oder in Zukunft ohne Handlung/Handlungsdruck)
3) Suizidideen (mehr oder minder konkret, häufig Ausdruck von Ambivalenz, eher passiv)
4) Suizidabsicht (Ideen mit konkreter Planung und Absichtserklärung, Drang)
5) Suizidversuch (deutliche Todesintention, Glauben daran mit der Methode sein Ziel zu erreichen)
6) Suizid (suizidale Handlung, endet mit dem Tod)
7) Parasuizidale Handlung (Selbstdestruktion, jedoch kaum Todesintention. Appellativer oder instrumenteller Charakter- es soll etwas erreicht/verändert werden) - 45Enuresis Zahlen25% der der 4jährigen nässen nachts ein; 10% der 7jährigen und 1-2% der Jugendlichen
- 46Geschlechtsspezifische Unterschieder in der Häufigkeit psych. Erkrankungen Frauen vs. MännerFrauen:höhere Lebenszeitprävalenz. Depressionen, Ess- Angststörungen, dissoziative Störungen, PTSD, BPS, Suizidversuche.
Männer: Alkoholismus, Suchterkrankungen (alle außer Sedativa), Dissozialität, Perversionen, SSV, zwanghafte PS, Magenulkus, Herzangstneurose, vollzogener Suizid - 47Psychophysiologische Modell der AngstentstehungTeufelskreis (ähnlich Schmerzwahrnehmung) Symptome werden verstärkt, weil innere und äußere Reize als lebensbedrohlich interpretiert werden, was zu Anspannung und einer Erhöhung der Symptomatik führt.
Informações
- Descrição
- staatsprüfung Störungsbilder FlashCards sobre KJP Störungsbilder, criado por canardo em 22-10-2013.
- Criado por
- canardo
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