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Flashcards

ITSicherheit2 - VL3.1

Usuário eliminado O usuário eliminou as informações de disciplina Inglês 59 flashcards

ITSicherheit2 - VL3.1

Flashcards do conjunto (59)

  1. 1Defense in Depthist ein Ansatz zur Cybersicherheit, bei dem eine Reihe von Verteidigungsmechanismen nacheinander aufgebaut werden, um wertvolle Daten und Informationen zu schützen
    Schichten von Maßnahmen können die Wahrscheinlichkeit eines Angriffserfolgs / Single Point of Failure verringern
  2. 2Kritische Informationswerte sind auf verschiedenen Ebenen bedrohtdurch Benutzer während Nutzung
    durch Software, die Daten verarbeitet
    durch Hardware, auf der sie gespeichert sind
    durch Umgebung, in der sie sich befinden
    bei Übertragung über die Netzwerkinfrastruktur
  3. 3Bedrohungen kritischer InformationswerteBedrohungen kritischer Informationswerte
  4. 4Schwachstellen kritischer InformationswerteSchwachstellen kritischer Informationswerte
  5. 5Prädiktive Maßnahmenden aktuellen Stand in Bezug auf die Informationssicherheit verstehen
  6. 6Vorbeugende MaßnahmenSchutz vor potenziellen Bedrohungen (auf technischer, organisatorischer oder Prozessebene)
  7. 7Erkennende Maßnahmenwenn Vorfälle passieren, diese schnell erkennen
  8. 8Reaktive Maßnahmenschließen an die Erkennung an und helfen, Vorfälle zu analysieren, schadensminimierend zu reagieren und die Systeme wiederherzustellen
  9. 9Zugriffskontrolleschränkt Zugriff auf Informationswerte auf autorisierte Personen oder Systeme ein
    Allg. Use Cases: Windows/Websites einloggen
    Nicht jeder Informationswert (Funktion, Daten) von beliebigen Personen/Systemen zu nutzen (nur autorisierte Personen/Systeme sollen Zugriff haben; es kann verschiedene Berechtigungsebenen geben)
    Use Cases IoT: Auto -Schlüssel zum Starten, Produktion - Steuerung
    Typ. Abwehrmaßnahmen: Passwörter, Chipkarten, Benutzerberechtigungen
    Typ. Angriffe: Passwort knacken, Diebstahl, Netzwerk-Sniffing
    auch genannt: Identitäts- und Zugriffsmanagement (IAM)
  10. 10Subjekt (subject)aktiver (handelnder) Teil, der Zugriff auf ein Objekt oder die Daten in einem Objekt verlangt
  11. 11Objekt (object)passiver Teil, auf den zugegriffen wird oder der Ziel einer Handlung ist
  12. 12Zugriff (access)Fähigkeit eines Subjekts, etwas zu tun (z.B. Lesen, Schreiben). Auch Fluss der Informationen zwischen Subjekt und Objekt.
  13. 13Zugriffskontrolle (access control)Prozess der Vermittlung des Zugriffs von Subjekten auf bestimmte Objekte.
  14. 14Sicherheitsrichtlinien (security policy)Regelt, welcher Zugriff von Subjekten auf Objekte erlaubt ist.Sicherheitsrichtlinien (security policy)
  15. 15Drei Schritte der Zugriffskontrolle1. Identifizierung (Welche Identität wird beansprucht?)
    2. Authentifizierung (Kann die Identität verifiziert werden?)
    3. Autorisierung (Was darf dieses Subjekt?)
  16. 161. IdentifizierungSubjekt liefert Informationen über eine behauptete Identität
    Kontrollinstanz kann zwischen verschiedenen IDs unterscheiden (Nutzername, Kontonummer...)
    Ergebnis: Zugriffskontrollinstanz weiß, welche Identität das Subjekt behauptet zu haben
  17. 172. AuthentifizierungVerifiziert ID eines Subjekts
    Authentisierung: Subjekt authentisiert sich selbst
    Authentifizierung: Kontrollinstanz authentifiziert Subjekt
  18. 183. AutorisierungZugriffskontrollinstanz hat Subjekt bereits authentifiziert
    auf welche Objekte wie zugegriffen werden darf (z.B. nur lesend)
    basiert auf Regeln der jeweiligen Organisation, die in einer Sicherheitsrichtlinie dokumentiert sein sollten
    kann auf verschiedene Weise implementiert werden
    (=> Zugriffskontrollmodelle)
  19. 19AuthentifizierungSubjekt muss seine Identität beweisen
    Verschiedene Methoden:
    Wissen (something you know => Menschen), z.B. Passwort
    Besitz (something you have => Menschen oder Systeme), z.B. Schlüssel
    Inhärent (something you are => Menschen), Biometrie
    Standort (somewhere you are => Menschen oder Systeme), physikalischer oder logischer Standort
  20. 20Wissensbasierte AuthentifizierungFaktor, der nur dem Benutzer bekannt sein sollte
    am weitesten verbreitete Methode zur Authentifizierung
    gilt nicht als sicher (viele Werkzeuge um Passwörter anzugreifen, keine notwendige Disziplin für ein akzeptables Sicherheitsniveau)
  21. 21Passwortangriffe & GegenmaßnahmenSocial Engineering (Phishing, Shoulder Surfing...) - Awareness-Schulung, Sicherheitsrichtlinien
    Stehlen von Passwörtern (unsicher gespeichert, Abfangen...) - Verschlüsselung, Training, Sicherheitsrichtlinien
    Passwort knacken (Brute-Force-/Wörterbuch-angriff) - Sperre/Verzögere nach n Fehlversuchen, Salting, Peppering
  22. 22Password Crackingerlaubt es Passwörter aus Daten zu erlangen, die Rechner-Systeme gespeichert oder übertragen haben
    Grund: Wiederherstellung, unautorisierten Zugriff erhalten, schwache Passwörter identifizieren, Beweise sicherstellen
    Ansätze: Direkte Angriffe, Berechnung im Voraus
  23. 23Direkte Angriffe - RatenHilfreich: Kenntnis Benutzerumfeld (=> Social Engineering)
    besonders dann effektiv, wenn System "Self-Service" zum Zurücksetzen des Passworts bietet
  24. 24Dictionary AttacksTesten einer bestimmten Menge von Passwörtern
    Wörterbuch als vorgefertigte Liste von bekannten Worten
    häufig erfolgreich, weil viele Benutzer kurze Passwörter wählen oder (in leicht veränderter Form) in Wörterbüchern stehen
  25. 25Brute Force Attacksnutzen Rechen-Power
    systematische Suche nach Passwort:
    Online Attack: schwierig (Logging -> Sperrung/Verzögerung)
    Offline Attack: am besten liegt Hash-Wert des Passworts vor -> hashen möglicher Passwörter und Vergleich mit vorhandenem Hash)
    Immer erfolgreich
    ABER: kann lange dauern
  26. 26John the Ripperkostenlose SW zum Knacken von Passwörtern
    unterstützt Wörterbuch-Angriff (nimmt Textstrings aus einer Wortliste und testet diese) und Brute-Force (verwendet Zeichenhäufigkeitstabellen)
  27. 27Passwort-Topologiedie häufigsten Topologien bestehen aus u = Großbuchstabe, l = Kleinbuchstabe & d = Ziffer)
  28. 28Passwort Angriffe - BeispielePhishing (Fälschungen von Websites ähneln Original stark; häufige Unterschiede: URL falsch, fehlende Verschlüsselung)
    Keylogger (schreibt Tastatureingaben mit)
  29. 29Regeln für sichere PasswörterKombination verschiedener Zeichen
    angemessene Lebensdauer (Empfehlung: nur bei Verdacht auf Gefährdung ändern)
    nicht wiederverwenden
    niemals teilen
  30. 30Serverseitige Passwortverifizierungist Kombination aus Benutzername und Passwort gültig?
    Umsetzung 1 (unsicher): Klartext von Benutzername & Passwort in der DB (Kompromittierung führt zum Diebstahl aller Konten)
    Umsetzung 2 (auch nicht sicher): gehashte Passwörter in DB (Knacken mit vorberechneten Tabellen)
    Umsetzung 3 (besser): Passwort + Salt hashen
    Umsetzung 4 (Stand der Technik): Geheimen Schlüssel (außerhalb DB) hinzufügen (Peppering)
  31. 31Vorberechnete TabellenEinfache Form: vorherige Berechnung der Hash-Werte des Wörterbuchs
    bei Brute-Force steigt Menge der Paare von Hash-Wert & Passwort -> Kompromiss zwischen Speicherplatz und Angriffszeit notwendig (Time-Memory-Tradeoff)
  32. 32Reduktionsfunktionbildet Hashes wieder (pseudo-)zufällig auf Passwörter ab
  33. 33Hash-Kettek-fache abwechselnde Anwendung von Hash-Funktion H und Reduktionsfunktion R
    nur erstes und letztes Passwort wird gespeichert
    ggb. Hash-Wert: abwechselnde Anwendung von R & H
    -> Endwert gefunden? Passwort liegt vor dem ggb. Hash-Wert in der Kette
    -> Endwert nicht gefunden? Passwort nicht in Tabelle
  34. 34Rainbow TableVermeidung von überlappenden Ketten durch unterschiedliche Reduktionsfunktionen
    Suche nach Passwort muss dies berücksichtigen
  35. 35Schwaches Passwort-HashingPasswort-Hashing schlecht gewählt oder implementiert => System angreifbar
    Bsp.: LM Hash (Passwort wird gehasht und dann in zwei Gruppen aufgeteilt)
  36. 36Weitere passwortbezogene SicherheitsproblemeAnmeldefunktionen und deren Fehlermeldungen sollten keine Hinweise geben, die Angreifern helfen (z.B. "falscher Benutzer oder Passwort" statt "falscher Benutzer"/"falsches Passwort" / "wenn Adresse gültig, wird Reset-Link gesendet")
    Prozesse und Regeln für Funktionen "Passwort vergessen" oder "Passwort zurücksetzen" (sicherer Kanal)
  37. 37Wissensbasierte PasswörterGeheimnis, das auf einer benutzerbekannten Tatsache beruht (z.B. Geburtsname der Mutter)
    oft zusätzlicher Mechanismus beim telefonischen Helpdesk-Support
  38. 38Einmal-Passwörterwird nur einmal zur Authentifizierung verwendet
    Benutzer & Server kennen dasselbe Einmal-Passwort
    Verschiedene Möglichkeiten der Verteilung (z.B. TAN im Online Banking)
    kombiniert "Wissen" und "Besitz"
  39. 39Biometrische Authentifizierungverifiziert Identität basierend auf (fast) unveränderlichen und einzigartigen physiologischen Merkmalen (z.B. Fingerabdruck)
    Erstmessung & Speicherung eines Referenztemplate
    präsentierte Merkmale extrahieren, Template berechnen und mit Referenztemplate vergleichen (stimmt selten exakt)
  40. 40Falsche Rückweisungsrate (FRR)Prozentsatz der autorisierten Benutzer, die vom System zurückgewiesen werden
  41. 41Falsche Akzeptanzrate (FAR)Prozentsatz der nicht autorisierten Benutzer, die vom System akzeptiert werden
  42. 42FAR vs. FRRBeeinflusst durch (konfigurierbare) Systemempfindlichkeit (Entscheidungsschwellwerte)FAR vs. FRR
  43. 43Besitzbasierte AuthentifizierungIdentitätsnachweis durch Präsentation eines eindeutigen Gegenstands (physisch oder virtuell)
    z.B. Ausweis, Krypto-Schlüssel
    Gegenstand braucht besonderen Schutz
  44. 44Sicherheits-TokenHardware-Komponente als Teil einer Authentifizierungslösung (speichert digitalen Schlüssel oder generiert Einmal-Passwort)
    Beispiel: Smartcard
    meistens geschützt durch einen zweiten Faktor (z.B. Pin, Biometrie)
  45. 45Besitz eines GeheimnissesSystem muss beweisen, dass es im Besitz eines Geheimnisses ist (Challenge / Response)
    im Gerät gespeichert
    Besitz eines Geheimnisses
  46. 46Multi-Faktor-Authentifizierungum die Sicherheit zu erhöhen, können mehrere Faktoren kombiniert werden
  47. 47Modelle Zugriffskontrolleoft unterschätzt
    Wer darf auf was in welcher Weise zugreifen?
    z.B. DAC, MAC, RBAC, ABAC
  48. 48Discretionary Access Control (DAC)benutzerbestimmbare Zugriffskontrolle
    Systembenutzer bestimmen, welche Benutzer Zugriff auf Objekte unter ihrer Kontrolle bekommen
    häufig in Form von Zugriffskontroll-Listen (Access Control Lists)
    einfach & flexibel
    ABER: verlässt sich auf den richtigen Umgang von Zugriffsrechten durch Objektbesitzer & denjenigen, denen Zugriff gewährt wurde
  49. 49Mandatory Access Control (MAC)systembestimmte Zugriffskontrolle
    Kontrollregeln von einer zentralen Einheit (Berechtigungen nur durch Admins änderbar)
    typischerweise in Kategorien eingeteilt (ggf. +"Need to know")
    Klassifizierung des Objekts (Bsp.: Vertraulich - Eingeschränkt - Intern - Öffentlich)
  50. 50Prinzip des geringsten Privilegseinem Subjekt werden nur die Privilegien gewährt, die es für die Erfüllung seiner Aufgabe benötigt
    wenn Subjekt Zugriffsrechte nicht mehr benötigt, sollten diese wieder entzogen werden
  51. 51Role-Based Access Control (RBAC)rollenbasierte Zugriffskontrolle
    Benutzer werden in Rollen eingeteilt
    Zugriffsrechte werden an Rollen vergeben, nicht an einzelne Benutzer
  52. 52Umgebung & Berechtigungum Zugriffsentscheidungen weiter zu verfeinern, können Umweltattribute berücksichtigt werden (physischer/logischer Standort, Zeitfenster, Bedrohungsstufe)
  53. 53Attribute-Based Access Control (ABAC)attributbasierte Zugriffskontrolle
    fügt Attribute von Subjekten, Objekten, Umgebungsbedingungen dem Entscheidungsprozess hinzu
  54. 54Berechtigungsangriffdirekte Objektreferenz (z.B. account-Parameter)
    Zugriff auf Funktionen (z.B. Modifizierung der Rolle in URL)
  55. 55SpoofingAusgeben als eine andere Person durch verfälschte Daten, um sich einen unrechtmäßigen Vorteil zu verschaffen
  56. 56IP-SpoofingSenden von Paketen mit gefälschter Quell-IP-Adresse
    funktioniert nur in eine Richtung (Antworten an Besitzer der gefälschten IP)
    Wie fälscht man eine IP-Adresse? z.B. Tools wie Nmap
  57. 57MAC-SpoofingMAC-Adresse einer Netzwerkkarte ändern
    Änderung auf Betriebssystemebene (ursprüngliche MAC kann nicht geändert werden, da in HW)
  58. 58DNS-SpoofingFälschung von DNS-Antworten
    Zuordnung zwischen Hostnamen und zugehöriger IP-Adresse fälschen
    z.B. Umleitung auf gefälschte Website
  59. 59DNS-Spoofing - Cache PoisoningAngreifer muss schneller eine passende DNS-Antwort(IP-Adresse & Port des DNS-Servers & des Hosts, Referenznr der Anfrage (16-Bit), aufzulösender Hostname) senden als eigentlicher DNS-Server
    Angreifer schleust gefälschte Informationen in den Cache eines DNS-Servers (mehr Anfragen werden auf Fälschung umgeleitet)

Informações

Descrição
O usuário eliminou as informações de disciplina FlashCards sobre ITSicherheit2 - VL3.1, criado por Usuário eliminado em 08-07-2024.
Criado por
Usuário eliminado
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Histórico
  • Criado por B erry · 7 jul 2024
  • Copiado por B erry · 8 jul 2024
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