Flashcards
Allgemeine Krankheitslehre
Flashcards do conjunto (164)
- 1LogosLehre von den...
- 2Pathologie... Leiden, Krankheit
(unterteilt in Ätiologie, Pathogenese, Prognose, Verlauf) - 3Pathologie MethodenLeichenschau= Obduktion, Sektion, Autopsie
Unters gewonnenes Material= OP, Biopsie, Abstrich, Punktion - 4Ätiologie... Krankheitsursachen (symptomatisch)
- 5Pathogenese...Verlauf einer Krankheit
-durch ursächlichen Faktor (Ätiologie) ausgelöst
- Beschreibung Krankheit in Stadien, Phasen, Graden, Schüben - 6PrognoseVorhersage über Verlauf & Ausgang der Krankheit
- 7Krankheitsverlauf1. Heilung
2. Defektheilung
3. Tod
4. Akut/ perakut
5. chronisch
6. asymptomatisch/ inapperenter Verlauf - 8Heilungvöllige Wiederherstellung von Strukturen & Funktionen
- 9DefektheilungNarbenbildung oder Amputation
- kann zu Invalidität kommen (Beeinträchtigung) - 10akut/ perakutakut: kurze Zeit Symptome (Grippe)
perakut: nach kurzer Zeit zum Tod (Blutvergiftung, Schlangenbiss) - 11chronischkönnen:
-kontinuierlich (Gleich bleibend)
-rezidivierend (Kommt, geht kommt...)
-progredient (fortschreitend, schlimmer)
=alles was über 3 Wochen anhält - 12asymptomatisch/inapperenter VerlaufInfektionen ohne äußere Zeichen (Hepatitis A, B)
- 13DispositionVeranlagung
Anfälligkeit auf Krankheit - 14Krankheitsdispositionen-Geschlechtsdisposition
Altersdisposition
Genetische Disposition
Erworbene Disposition - 15GeschlechtsdispositionMänner erkranken häufiger an Gicht
Frauen an Mammakarzinom - 16AltersdispostitionKinder erkranken häufige an Erkältungskrankheiten
Ältere an Arthrose, Zucker - 17Genetische DispositionErkrankung liegt in der Familie (MS)
gen. D. bildet gewissermaßen den Boden, auf dem schädigende Einflüsse ihre Wirkung entfalten können - 18Erworbene DispositionPrimärerkrankung disponiert zu Sekundärerkrankung
(Diabetiker erkranken häufig an Infektionen) - 19Übergewicht im Bezug auf Dispositionungesunde Ernährung kann zu Erkrankungen disponieren
Adipositas begünstig Gallensteinleiden, Thrombose... - 20KonstitutionSumme aller Dispositionen
- 21Krankheitsursachen1. Mechanische Einwirkung
2. Thermische Einwirkung
3. Einwirkung von Strahlen
4. Staub
5. Mangel-& Fehlernährung
6. Chemische Einwirkung
Belebte Ursachen - 221.mechanische Einwirkungäußere Gewalteinwirkung entsteht Verletzung = Trauma
Schnitt-, Stich-, quetsch-, Schurf-, Ratschwunden
Fissur, Fraktur, Gehirnerschütterung, Prellung - 23Ulkus Commotio cerebri Contusio cerebri Fissur FrakturGeschwür
Gehirnerschütterung
Gehirn Prellung
Knocheneinriss
Knochenbruch - 24DauerdruckDruckgeschwür=Dekubitus
bei: Übergewichtigen, Abgemagerten, Inkontinente, Eiweißmangel
wo: Beckenseite, Ferse, Knochenvorsprünge, Rücken, Kopf, Ohr, Schulterblätter, Steißbein - 252. Thermische Einwirkung UrsachenHitzeschäden d. Haut durch:
Wärmestrahlung, heiße Gegenstände, heiße Dämpfe, heiße Flüssigkeiten, Flammeneinwirkung, trinken & inhalieren heißer Getränke & Dämpfe - 262. Thermische EinwirkungHitze schädigt lebendes Gewebe durch Denaturierung der Strukturproteine,
Schaden abhängig von: Temperatur, Dauer, Fläche
Lebensbedrohlich über 1/3 - 1/4 der Körperfläche - 27Einteilung Verbrennungen 1Grad 1-4
1. Hitzeerythem- akute Entzündung (Rötung, Schmerz, Schwellung, Überwärmung)= komplette Ausheilung
2. Blasenbildung= nekrotische Schicht von Seiten überhäutet= komplette Ausheilung - 28Einteilung Verbrennungen 23.tiefgreifende Nekrose, Geschwür bildet sich, Defektheilung, nach Ausheilung können Narbenkontrakturen entstehen
(Versteifung der Gelenke=Verkür Sehne)
4. Verkohlung, ausgedehnte narbige Abhe
= bei 3. & 4. erhöhte Infektionsgefahr, Exsikkose (Austrocknung) - 29HitzschlagKörpertemperatur > 41 Grad
im Körper staut sich Wärme ohne rauskommen (Schwitzen), trockene heiße Luft, Atem- Pulsfrequenzanstieg, benommen - bewusstlos, feucht heiße Außentemperatur - 30SonnenstichBlutüberfülle besonders im Kopf
starkes Schwitzen, Übelkeit, Kopfschmerzen - 31Erniedrigte TemperaturLokale Kälteschäden an exponierten Stellen (Nase, Ohrmuschel, Zehen, Finger)
Gefäßeinengung & Minderdurchblutung
kann zu Blasenbildung & Nekrose kommen
Tod bei 25 Grad Körpertemperatur - 32ZyanoseBlaufärbung der Lippen/ Nägel
- 33Elektrischer StromVerbrennungen an Ein- und Austrittsstelle
Blitzschlag= Starkstromverletzung
(Herzrhythmusstörung bis Stillstand) - 343. Einwirkung von Strahlen Arten von StrahleneinwirkungenInfrarotstrahlen (Wärmestrahlen)
UV-A Strahlen
UV-B Strahlen
Radioaktive Strahlen - 35InfrarotstrahlenWärmestrahlen
dringen nicht in die Tiefe
Eintrübung der Augenlinse ( grauer Star) - 36UV-A Strahlenführen zur Hautbräunung
- 37UV-B StrahlenEntzündungsreaktion der Haut (Sonnenbrand)
dauernde Einwirkung=Entartung Hautkrebs - 38Radioaktive StrahlenRöntgenstrahlen - Schädigungen:
sensibles Gewebe: Geschlechts-, Knochenmarkszellen, Schlein-, Haut
kann zu: Sterilität, Missbildung, Mutation, Infektanfälligkeit, Blutungen, Anämie, vorz. Altern, Magen-Darmstörung
resistent: Nervenge, Leber, Niere, Muskel - 394. StaubErkrankung der Atemwege
setzt sich auf der Schleimhaut ab - 40Welche Zellen brauchen immer Glucose?Nervenzellen
- 415. Mangel- & FehlernährungZusammensetzung der Nahrung
richtige Relation: Kohlenhydrate(55%), Fette(30%), Eiweiße(15%)
Vitaminmangel & Mineralstoffmangel - 42Vitaminmangel A-CFettlöslich: Vit A, D, K
Wasserlöslich: Vit. B1, B12, C,
Vit A= Nachtblindheit, Hautverämderung
Vit B1= Muskelschwund (Beri-Beri)
Vit B12= Folsäure= Anämie
Vit C= Infektanfälligkeit, Zahnausfall(Scorbut) - 43Vitaminmangel D-KVit D= Rachitis (Knochenveränderung, O Beine, eingefallener Thorax)
Vit K= von Bakterien im Dickdarm produziert, Blutungen - 44Folsäure Vit CFolsäure: in Grünblattgemüse, Mangel Folge offener Rücken
Vit C: Äpfeln, Sauerkraut, Paprika, schwarze Johannesbeere, Salat - 45MineralstoffmangelEisenmangel= Anämie (in rotem Fleisch), in Erythrozyten für Sauerstoffmolekül - Müdigkeit, Konzentrationsproblem, brüchige Nägel, Haarausfall
Jodmangel= Sturma (Vergrößerung der Schilddrüse) in Fisch
Calciummangel= Osteoporose in Milch - 46Wassermangelführt zu:
Exsikkose, Dehydrierung, trockenen Mund und Haut, Verwirrtheit, Kopfschmerzen, Urinfärbung - 47ÜberernährungAdipositas mit vielen Dispositionen:
Diabetes mellitus, Gicht, Arteriosklerose, Hypertonie, Gallensteine, Karzinome des Verdauungstraktes, Arthrose( Gelenk Verschleiß) - 48UnterernährungGewichtsabnahme bis Kachexie
- 49GenussmittelAlkohol- alle Organe, besonders: Leberzirrhose, Pankreatitis (enzündete Bauchspeicheldrüse), korsakow Syndrom (geistiger Abbau), Embryoschädigung
Zigaretten = Arteriosklerose folgen - 506. Chemische EinwirkungWirkung eines Giftes abhängig von Menge, Konzentration, Art, ort
schädigen ein Organsystem stark ( Alkohol = Leber, Nervengewebe, Säuren= Bindegewebe, CO= Blut)
Stoffe des tägl. Lebens bei falscher Anwendung= toxisch - 51Medikamenteangemessene Dosis: Heilung
falsche Dosis: Tod
Wechselwirkung bei mehreren Medikamenten - 52Belebte KrankheitsursachenAls Krankheitsursache:
Vieren, Bakterien, Pilze, andere Mikroorganismen= Würmer, Arthrophoden - 53Virenlebender Zelle vermehren, spezielle Substanzen nicht selber herstellen
-auf Stoffwechselapparat ihrer Witzzelle angewiesen
Folge: Schwellung bis Nekrose
Bsp: Röteln, Masern, Pocken, Tollwut, Nachw: Blut Antikörper-Antigen Komplex - 54BakterienEinzeller, Vermehrung durch Teilung
nicht alle Bakterien sind pathogen
Einteilung in: Aussehen (Kokken/ Stäbchen), Färbeverhalten, Stoffwechsel (aerob/anaerob)
wenige bilden Toxine- verantwortlich für schädigende Wirkung - 55Bakterien Bsp. Viren Bsp.Bsp: Keuchhusten, Meningokokken-Encepphalitis, Syphilis, Hautinfektion durch Streptokokken, Tuberkulose
Bsp: Röteln, Masern, Pocken, Tollwut, Windpocken , Aids, Hepatitis A,B,C - 56aerob anaerobmit Sauerstoff
ohne Sauerstoff - 57Pilze= Mykosen
nur wenige Arten pathogen
Dermatomykosen: Haut, Nägel, Haare
Organmykosen: innere Organe
Soor albicans= weiße Beläge- bei Immunschwäche und Kindern, Älterer; Diabetiker - 58Würmer Arthropoden/GliederfüßlerBandwurm, Spulwurm, tropischer Wurm
Läuse, Milben Zecken-Borrelie, Skabies- Krätze - 59Wie unterscheiden sich Arterien von Venen? ArterieArterien führen das Blut vom Herzen weg
Die Wand besteht aus 3 Schichten: Intima, feine glatte oberfläche, Media, glatte Muskulatur Steuerung der Durchblutung, relativ dick + Adventitia, Abgrenzung.
=undurchlässig für andere Substanzen - 60Wie Unterscheiden sich Arterien von Venen? VeneVenen führen das Blut zum Herzen hin
Die Venenwand ist gleichwie bei Arterien Ausnahme bei Beinvenen: Taschenklappen die helfen, das Blut hoch zu pumpen
Adventitia bei Venen dicker als bei Arterien - 61Diabetes Mellitus Ulkus Fissur Zyanose Nekrose ÖdemHonig süßer Durchfluss
defektes Geschwür/ Gewebe
Knocheneinriss
Blaufärbung
abgestorbenes Gewebe/ Zellen verbrannt
Wassereinlagerung im Gewebe außerhalb von Gefäßen - 62Wie kann eine Krankheit verlaufen?chronisch: Blasenentzündung
perakut: Schlangenbiss
akut: Grippe
Tod: Krebs
Defektheilung: Schnitt, Verbrennung - 63Nennen sie 2 Risikofaktoren für einen DekubitusBettlägerig, Übergewicht, Abgemagert, Feucht
- 64Mechanische Einwirkung auf den Körper führen zu Erkrankungen. Nenne 2 Bsp.Fissur, Fraktur, Dekubitus, Gehirnerschütterung, Wunden
- 65AlkoholabususLeberzirrhose
Pankreatitis
Hirnschäden - 66Durch Immobilität kommt es zur Abnahme von Muskulatur. Wie heißt dieser Vorgang?Atrophie
- 67Regressive Veränderung=zurückbildend
Degeneration, Atrophie, Nekrodr - 68Progressive Veränderung= fortscheitend
Regeneration, Hyperplasie, Hypertrophie - 69Reaktions- und Regulationsmechanismen der Zelleantwortet auf Reize
passt sich Umweltbedingungen an
wehrt Schädigung ab - 70Degeneration=Entartung
struk. + funk. Abweichung der Norm funktionstüchtiges Gewebe durch minderwertiges Gewebe ersetzt (Arthrose) - 71AtrophieVerkleinerung von Zellen, Gewebe und Organen
begünstigte Faktoren: Alter, Hunger, Sauerstoffmangel, toxische Stoffe, Inaktivität - 72Altersatrophiegenetisch fixiert
Eintritt abhängig von Alters- + individuellen
Disposition, manche Organe frühzeitig abgebaut (Geschlechtsdrüsen) = Involution (Zurückbildung)
Osteop=Sturzgefahr Pigmenterschöpfung - 73Hungeratrophieallg. Abmagerung + Atrophie der Skelett- + Herzmuskulatur + innerer Organe Ausnahme Gehirn + Niere
Kachexie meist im Zusammenhang mit malignen Erkrankungen - 74Inaktivitätsatrophiebei langfristiger Bettruhe
Atrophie der Skelett- + Herzmuskulatur (Muskelschwund, Osteoporose) - 75NekroseAbsterben von Zellen, Gewebe, Organen,
Stoffwechselstörung
Ursache: lokale Durchblutungsstörung- Sauerstoffmangel (Herzinfakt, Hirninfarkt, Raucherbein PAVK)
Toxische Stoffe- Laugen, Säuren- Strahlen - 76PAVKPeriphere Arterielle Verschlusskrankheit
Einengungen der Arterien in EX - 77Schicksal vom Zelltod betroffener Gewebspartien (Bei Nekrose)teils durch Enzymeinwirkung aufgelöst + resorbiert werden -> Narbe (Herzinfarkt)
An EX= trockener Brand (Mumifikation)
= feuchter Brand (Gangrän) - 78Regeneration= wiederherstellen (Grundeigenschaft d. Lebens)
Ersatz verlorengegangener Zellen
physiologische Regen.= Zellmauserung
pathologische Regen.= reparative Regen.
Unterscheidet: Dauer- + Wechselgewebe - 79Definition RegenerationWiederherstellung geschädigten Gewebes durch Neunbildung von Zellen. Die Regeneration kann pathologisch oder physiologisch sein. Das Gewebe wird Unterschieden in Dauer-Wechselgewebe. Das Dauergew. besitzt überhaupt keine Regen. Wechselgewebe regeneriert nur
- 80pathologische Regeneration (reparative)Ersatz von Zellen/Gewebe nach Krankheit mit Möglicher Narbenbildung bei Zellverlust
(nach OP) - 81physiologische RegenerationZellmauserung
Ersetzung abgestorbener Zellen durch Neue (normaler Vorgang)
(Blutzellen, Haare, Hautschicht) - 82DauergewebeGewebe, dass sich nicht erneuert zB. Herzmuskelzellen, best. Nervenzellen
- 83WechselgewebeZellen erneuern sich regelmäßig (unterschiedlich häufig) zB.
Blutzellen, Haare, Hautschichten - 84Gewebe zw Dauer- und WechselgewebeZellen großer Organe wie Leber, Niere, Pankreas = geringe Mauserung
Notfall= gesteigerte reparative Regeneration - 85HypertrophieVergrößerung von Organen + Gewebe
Bsp. Nierenhypertrophie bei Wegfall einer Niere - 86HyperplasieZellen werden mehr Zellen, Gewebsvergrößerung durch Vermehrung der Einzelzelle
Anpassungshyperplasie der Schilddrüse - 87Allgemeine Pathologie des KreislaufsystemsMan unterscheidet lokale von allgemeinen oder generalisierten Kreislaufstörungen
- 88lokale StörungenÖdem
Thrombose
Embolie
Ischämie
Infarkt - 89Generalisierte StörungenHypertonie
Schock
Arteriosklerose - 90Ödemvermehrte Flüssigkeitsansammlung im Gewebe außerhalb der Gefäße
- 91Ursachen Ödem 1Eiweißmangel= Albuminmangel - Ödem
Albumin - in Leber gebildet + bindet Wasser.
Bei Nierenerkrankung Schädigung der Kapillarschlingen in der Niere - 92Ursachen Ödem 2Erhöhter hydrostatischer Druck= bei Herzinsuffizienz + Thrombosen
Insuffizienz= Leistungsschwäche - 93Ursachen Ödem 3Lymphstau
Abflussstörung durch Operation, Tumor, Infektion - 94Ödemformengeneralisierte kardiale Ödeme (vom Herzen)
Rechtsherzinsuffizienz = in Beinen
Linksherzinsuffizienz= Lungenödem (Bläschen)
lokales Ödem (EX)
renales Ödem und entzündliches Ödem - 95Merke! Flüssigkeitsansammlung im Zwischenfellgewebe sind oft im Bereich der Haut + im Unterhautgewebe lokalisiert. Ödeme können auch intrazellulär od. in großen Körperhöhlen auftreten, dann spricht manspricht man von Erguss (Pleuraerguss) und Aszites (Flüssigkeitsansammlung im Bauchraum) Abdomen (zw Brustkorb Becken)
Pleuraspalt= Spalt zw Zwerch- Rippenfell
Pleuraerguss= Wasser sammelt im Spalt - 96TromboseThrombus=Blutgerinnsel (Bildung- Lumen)
Vorgang Thrombenbildung= Thrombose
Verantwortlich dafür:
Blutströmungsverlangsamung,
Gefäßwandveränderung (AS),
aktivierte Gerinnbarkeit - 97Virchow´sche TriasZusammen aus den 3 Faktoren:
Blutstromverlangsamung (Bettlägerigen)
Gefäßwandveränderung (AS, Venenenzün.)
aktivierte Gerinnbarkeit (postoperativ - 98Heilung ThromboseGegenspieler der Gerinnung Fibrinolyse (Verflüssigung)
Leukozyten können abbauen
Gefäßwand fixieren= überwucherndes Bindegewebe- Gefäßeinengung (Stenose)
Komplikation: Embolie + Gefäßverschluss - 99Embolielosgelöster Trombus (auch Fett, Luft)
Verschleppen eines Embolus Blut- Lymphweg, bleibt stecken
kann zu Verschluss des Lumens führen
führt zu Ischämie - 100IschämieBlutleere/ Minderdurchblutung
Ursachen:
AS, Thrombose, Embolie
Einteilung:
relative Ischämie= starke Minderdurchbl.
absolute Ischämie:= totaler Perfusionsstop - 101InfarktGewebeuntergang - Durchblutungsstörung
entsteht durch ein Gefäßverschluss
Thrombus= Blutgerinsel
Embolus= Stückchen vom Trombus
-> wird verschleppt
-> keine Durchblutung (Gewebe stirbt ab)
=> Infakrt - 102Infarkt TabelleVerschluss eines Gefäßes durch einen Thrombus oder Embolus mit anschließender Nekrose
- 103Hypertonie/ BluthochdruckWHO: systolisch >140mm/Hg
diastolisch < 90mm/Hg
primär/essent. Hypertonie (85%) (unbek.)
sekundär Hypertonie (bekannte Ursache)
Komplikation: Herzinfarkt, Aneurysma (Asub Arterie), Netzhauterkrankung, Apoplex (Schlaganfall), Nierenerkrankung - 104Arteriosklerose RisikofaktorenEinengung der Arterien
Risiko: Hypertonie, erhöte Blutfette (Cholesterin), Nikutin, Diabetes M., Gicht, Adiposotas, gen. Disposition, Bewegungsmangel, Stress
bakt. Besiedelung, Alter, Geschlecht, Gene, Stress - 105Arteriosklerose AblaufIntimaveränderung (Aufrauhung)- Endothel
Bindegewneubildung (Kollagenbildung)
Ablagerung von Fetten, Calciumsalzen (arteriosklerotische Geschwüre)
Thrombenbildung- Ischämie
Arterie wird steif/ brüchig Lumen verengt - 106Schockakute Kreislaufinsuffizienz (Kreislaufversagen)
mehrere Organen minderdurchblutet - 107Schock Art und UrsacheHypovolämischer S. (Flüssigkeitsmangel, Blutverlust, Erbrechen, Verbrennung..)
cardiogener S. (Herzinfarkt)
septischer S. (bakterielle Infektion)
anaphylaktischer S. (schw. allerg Reaktion)
neurogener (Hirnverletzung)
endokriner S. (Schilddrüsenerkrankung) - 108Schock Stadium 1 (nicht)1. Zentralisation d. Kreislaufs: kommt zu Kontraktionen der peripheren Arteriolen, Gefäßeinengung durch Stresshormone (Adrenalin, Noradrenalin), Folge: Blutdruckanstieg, Aufrechterhaltung w. Org (Herz/Gehirn), Nieren= Sauerstoffmangel, dadurch beeinträchtigt
- 109Schock Stadien 2 + 3 (nicht)2. Dezentralisation d Kreislaufs:, Gefäßweitstellung i. d. Peripherie (Außen)
Folge: Blutdruckabfall
3. Irreversibler Schock: Sauerstoffmangel, Ödeme durch Gefäßwandschäden, Eindickung d Blutes mit Gerinnungsabläufen (Mikrothromben) - 110Schockzeichenschwächer werdend.-kaum tastbaren Puls
fahle Blässe
kalte Haut, frieren
kalter Schweiß auf der Stirn
Teilnahms-/ Bewusstlosigkeit/ Koma
zunehmender Blutdruckabfall - 111Schockindexnormal: Puls/systolischer Druck (70:140)=0,5 (unter 1)
Schock: Puls/systolischer Druck (140:70)
=2 (Über 1)
unterer Wert < 100= systolisch
unterer Wert > 100= Tachykardie (Schock) - 112Wann ist ein Infarkt?Wenn ein Gefäß verstopft wird, durch einen Embolus oder einen Thrombus
- 113Wo können Tromben auftreten?In Arterien selten, häufigsten in Venen untere EX und im Herzen. Ein Thrombus aus den unteren EX kann in den rechten Ventrikel gelangen (re kein Infarkt= groß genug) + durch die Arterie pulmonalis in die Lunge gelangen (Lungenembolie)
- 114ThromboseablaufAS + Venenentzündung
Thrombus
Embolus (Embolie)
Ischämie
Infarkt - 115Thromben Entstehungveränderte Herzinnenwand
verlangsamte Blutströmung=>
Vorhofflimmern (Herz-Rhythmus-Störung) - 116Durch welche Symptome können Ödeme gekennzeichnet werden?Schwellung
Spannungsgefühl
Gewebe lässt sich eindrücken (Delle) - 117Nennen sie den Fachbegriff für den Blutdruckwert 170/80mm/HgHyperthonie
- 118Welcher Normwert als Blutdruckwert ist bekannt (2 Angaben)140/90
systolisch= 140
diastolisch= 90 - 119Welche Komplikationen können bei einem Blutdruckwert von 170/80mm/Hg auftreten?Arteriosklerose
Aneurysma
Herzinfarkt (Myokardinfarkt)
Apoplex (Schlaganfall) - 120Aus welchem Gefäßsystem stammt der Embolus, der eine Lungenembolie verursacht?aus den Venen der unteren EX, über die rechte Herzseite durch die Arteria pulmonanis + oberer + unterer Hohlvene
- 121Wie heißt das , wenn ein Embolus wandert?Embolie
- 122DiagnoseErkennen einer Krankheit
vergleichen, bewerten diag. Infos
Grundlage der Therapieplanung - 123Diagnosefindungunterteilt in: Beschwerden d. Patienten, Anamnese, körperl. Untersuchung, -> führen zu Verdachtsdiagnose,
endgültige Diagnose: weitere Infos gewonnen aus nicht-invasiver + invasiver Diagnostik (EKG Herzströme Elektrokardiogramm, EEG Hirnströme... - 124Diagnostische Maßnahmen den 5 Gebote der Angemessenheit genügenAufklärung
Zustimmung
Nutzen
Preis
therapeutische Konzequenz - 125Diagnosebefindung Anamneseaktuelle Beschwerden: Ort, Stärke, Beginn, Entwicklung, Begleiterscheinungen, Körperfunkt (Appetit, Schlaf...), Einnahme von Medikamente, Auslandsaufenthalte, Umgang mit Tieren, Vorerkrankung, OP, Krankenhausaufenthalte, Sozial-, Familien-, Eigen- und Fremdanamnese
- 1261. Sozialanamnese 2. Familienanamnese 3. Eigenanamnese 4. Fremdanamnese1. Umwelt, Wohnort, Beruf, Schulbildung
2. Erbranklheiten (Hypertonie, Krebs, Allergie, Schlaganfall, Diabetes mellitus)
3. eigene Person
4. Behinderte, Demenz, Kinder, psych. Kranke => Fremdbestimmung - 127Diagnosebefindung Körperliche UntersuchungInspektion = Betrachtung des Patienten
Palpation = Abtasten/ Befühlen der Region
Perkussion = Abklopfen von Regionen
Auskultation = Abhören von Regionen
Vitalwerte = Puls, Temperatur, Atemfrequenz, Blutdruck - 128Vitalwerte Pulspulsus= Stoß, Druckwelle des Blutes in Arterien
wo: gemessen an a. radialis, a carotis, a dorsalis pedis, a. poplitea, a femoralis, a Temporalis
: Tachycardie, Bradycardie, Asystolie, Arrhydmie, Pulsqualität, Tachyarrhydmie - 129Vitalwerte Temperaturnormal 37 Grad
Fieber ab 38 Grad (Enzündungszeichen) - 130Vitalwerte Atmung14-20 Atemzüge/Min
Atemtiefe
Dyspnoe
Orthopnoe
Apnoe
Tachypnoe
RSG - 131Tachykardiemehr als 100 Schläge/Min
- 132Bradykardieweniger als 60 Schläge/Min
- 133AsystoliePulslosigkeit
- 134Arrhythmieunregelmäßiger Puls
- 135Pulsqualitäthart weich
- 136Tachyarrhythmieschneller Herzschlag mit Herzrhythmusstörung
- 137DyspnoeAtemnot
- 138Orthopnoestärkste Form der Atemnot
- 139ApnoeAtemstillstand
- 140Tachypnoeschnelle Atmung
- 141Teerstuhl Diarrhoe ObstipationBlutbeimengung aus dem Magen-Darm-Trakt
Durchfall
Verstopfung - 142Symptome AtemwegserkrankungHusten Tachypnoe
Auswurf Fieber
Zyanose
Dyspnoe
Stridor
Rasselgeräusche
Schmerzen - 143Husten AtemwegserkrankungReizung der Schleimhäute (Trachea Bronchien)
trockener Husten= nicht produktiv
Husten mit Auswurf= produktiv - 144Auswurf AtemwegserkrankungAbsonderung der Schleimhaut
Menge + Beschaffenheit: Hinweise auf Erkrankung
Erregernachweis: wichtiges diagnostisches Kriterium - 145Zyanose Atemwegserkrankungverminderter Sauerstoffgehalt
Blaufärbung der Haut, Lippen, Nase, Fingerspitzen, Ohr etc - 146Dyspnoe AtemwegserkrankungAtemnot
unterscheidet: Ruhedyspnoe, Belastungsdyspnoe, Orthopnoe - 147Stridor AtemwegserkrankungAtemgeräusch
unterschiedlich beim Einatmen und ausatmen - 148Rasselgeräusche Atemwegserkrankungtrockene und freuchte Rasselgeräusche
trockene= Asthma
feuchte= Lungenödem - 149Schmerzen Atemwegserkrankungbeim Atmen
oberflächliche Atmung -> Minderbelüftung der unteren Lungenabschnitte - Pneumonie (Lungenentzündung) - 150Tachypnoe Atemwegserkrankungbeschleunigte Atmung, mehr als 20 Atemzüge/ Min
- 151Fieber Atemwegserkrankungbei bakteriellen Pneumonien tritt häufig hohes Fieber auf
- 152Was Versteht man unter Pathologie?Pathologie ist die Krankheitslehrer. Sie gliedert sich in Ätiologie, Pathogenese, Symptome und Verlauf.
- 153Folgekrankheiten ASApoplex (Schlaganfall)
Herzinfarkt
Aneurysma (Aussackung der Arterie)
Raucherbein (PAVK - Periphere arterielle Verschluss Krankheit - 154Wie entsteht ASAufrauhung der Intima
Plasquebildung - nicht mehr reversibel
Arterienwand wird hart + verliert an Elastizität
Arterie kann reißen, Lumen verengt sich - 155LabordiagnostikBlut
Urin=Nachweis Zucker, Bakt., Eiweiß, Erys
Stuhl= Hämacult-Test auf verstecktes Blut, Salmonellen, Würmer, Fett
Sputum
Liquor (Gehirnflüssigkeit) =Erreger, Eiweiße, Erys... - 156kleines BlutbildErythrozyten
Eisenwert
HKT Blutbestandteile
Leukozyten
Thrombozyten - 157großes Blutbildzusätzlich: verschiedene Gruppen der Leucozyten, Blutzucker, Enzyme, Elektrolyte (Na, K, Ca, Cl. Mg...), Gerinnungstest, Blutgruppenbestimmung
- 158Leukozyten Erythrozyten Thrombozytenweiße Blutkörperchen
rote Blutkörperchen
Blutplättchen - 159Blidgebende DiagnostikRöntgen
Kontrastmitteldarstellung
CT (Computer Tomografie
MRT (Kernspin mit Magnet)
Ultraschall
Szintigrafie (radioaktive Wellen) - 160LungenfunktionstestSpirometrie
zB. Atemzugvolumen, Vitalkapazität - 161PunktionEntnahme von Körperflüssigkeiten / Gewebe durch Hohlnadel (Lumbalfunktion)
- 162Endoskopische Untersuchungdirekte Betrachtung von Körperhöhlen mittels Geräte, meist in Verbindung mit Biopsie (Gewebeentnahme)
zB: Bronchoskopie (Bronchienspiegelung), Gastroskopie (Magenspiegelung), Coloskopie (Darmspiegelung) - 163spezielle neurologische UntersuchungenBewusstseinslage
Reflexe
Überprüfung der Motorik
Sensibilität
Hirnvenenüberprüfung - 164DifferenzialdiagnoseUnterscheidung von Krankheitsbildern mit ähnlichen oder gleichen Symptomen
Informações
- Descrição
- 1 AKL FlashCards sobre Allgemeine Krankheitslehre , criado por Marie Bäcker em 18-11-2015.
- Criado por
- Marie Bäcker
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