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Flashcards

Geld und Währung

Anes Trip Alemão 20 flashcards

Flashcards do conjunto (20)

  1. 1Kapitel 1: Warum braucht man Geld?-> Arbeitsteilige Marktwirtschaft -> Austausch
    -> Wohlstand
  2. 2Wirtschaftsformen im Zeitablauf (3 Stück)1. Tauschwirtschaft: direkter Tausch von Gütern ohne Geld, hohe Transaktionskosten, Aufwand
    "double coincidence of wants"
    2. Kreditwirtschaft: kein direkter Tausch, einseitige Güterüberlassung (ohne Geld)
    Gut gegen Schuldschein -> Lieferung durch Schuldner -> Kreditrisiko
    Kreditbeziehung: - kein einheitl. Maßstab
    - mangelnde verrechnung
    3. Geldwirtschaft: kein direkter Tausch, "Geldmedium" -> allgm. Akzeptiert
    a) münzen aus edelmetallen
    b) handelbare Schuldscheine reicher vermögensbesitzer -> es entsteht Forderung gegen Markt!
  3. 3Funktionen des Geldmediums (3 wesentliche Funktionen)1) Zahlungsmittelfunktion (primäre Funktion)
    -> Begleichung von Schulden -> Auflösen des Schuldverhältnisses
    2) Wertstandard
    -> Bewertung in Geldeinheiten (von ALLEN Gütern)
    -> Vereinfachung der Wirtschaftsrechnung
    3) Wertaufbewahrungsmittel
    -> Option: Geldhaltung oder Güterkauf
    -> Kreditvergabe
    !!"GELD ALS FORDERUNG GEGEN DEN MARKT"!!
  4. 4Wahrung des Geldwertes (traditionell)kollektives Vertrauensproblem -> Geld muss akzeptiert werden -> Akzeptanz wird in Güterpreisen gemessen
    !! Geldwert = 1/Preisniveau (Preisniveau ↑, Geldwert ↓) !!
  5. 5Wie stabilisieren und Vertrauen erhalten? Fazit: GeldAkzeptanz durch Vertrauen! (2 Strategien)1) Knapphaltung der Geldmenge
    -> Mehr Zahlungsmittel -> konstantes Güterangebot -> p ↑, Geldwert↓
    daher: a) natürliche Knapphaltung z.B. durch Edelmetalle
    b) künstliche Knapphaltung z.B. durch Stop der Produktion bzw Schuldscheinemission
    ABER: Problem der Umlaufgeschwindigkeit: M*U↑ = p↑*yr
    2) Konvertibilität oder garantierter Eintausch in ein anderes "Aktivum"
    -> Glaube an einen garantierten Eintausch erhalten!!
    Überemission: -> Schuldschein verliert Geldfunktion -> vollständ. Eintausch nicht möglich -> Panik -> Inflation
    Deswegen: öffentlich überwachte Deckungsquote -> auch knapphaltung, aber gleiches problem wie oben (umlaufgeschw.)
  6. 62 Stratigien FAZIT-> Wert des Geldes muss in Realtion zur vorhand. Gütermenge stehen!!
  7. 7Paul Ruster:GELD => Fiktion
    Beruht auf Vertrauen -> Kollektiver Glaube
  8. 8Geldknappheit und Gelderträge: Warum gibt es Zins? BILANZ VERMÖGENSBESITZER:Geld -> Knappes Zahlungsmittel -> macht Akteure zahlungsfähig (liq.) -> Liqpräferenz
    (Geldhaltung (an sich bringt keine Zinsen): Zahlungsfähigkeit )-> Ertrag: Freude an Liquidität -> Liquiditätsprämie (kein Geldwert aber!)
    Kredit: temporäres Überlassen von Zahlungsmitteln -> Aufgabe von Liquidität: "monetäres Verfügungsrecht über Güter" wird vergeben -> Ertrag: Zins!!
    BILANZ:
    A: Zahlungsmittel ↓
    Forderung/Kredit ↑
    P: EK (passiert nix)
    => Aktivtausch
    ABER!
  9. 9ABER: Kreditvergabe hat 2 Nachteile + FAZIT:1) Ausfallrisiko : Kredit = Ford. ggü Einzelschuldner, fragliche Kreditwürdigkeit
    2) Reduktion der Liquidität:
    Substitution von Geld durch Ford. ggü. Einzelner -> Liq ↓
    Forderung: kein "perfekt"liquides Aktivum
    FAZIT: Entschädigung durch Zins
  10. 10Kreditvergabeentscheidung eines Vermögensbesitzers 1) Modell der Zinsbestimmung (siehe Blatt -S1-)- Vermbesitzer hat fixen Geldbestand
    - sieht sich mehreren Kreditnachfragern ggü
    - mit jedem weiteren Kredit -> Liq ↓ -> Vergabebereitschaft ↓ -> Geldbestand ↓ -> Wert aus liqtheoretischer Sicht ↑ -> Liqprämie ↑ -> Zins ↑
    !! WS 13/14 FPZ 2d !!
  11. 11Die Bank als Nachfolgerin des reichen Mannes (bisher/jetzt) Depositengeschäft der BankBisher: Schuldscheine der reichen Vermbesitzer
    jetzt: Bank! -> hält Gold und andere Vermögensgegenstände
    -> Gold ebenfalls Zahlungsmittel
    Depositengeschäft d. Bank: Hereinnahme von Gold, Ausgabe von Banknoten
    -> Banknoten: Anspruch auf Gold/VermGegenstände der Bank
    gleichzeitig stellen Banknoten ein bequemes Zahlungsmittel dar
  12. 122 Möglichkeiten der Bank, Geld auszugeben 1) Goldgeschäft 2) Kreditgeschäft (BILANZ Bank!)1) Bank A: Gold, andere Aktivum + ∆Gold
    Bank P: EK + ∆Banknoten
    => Bilanzverlängerung
    2) im Gegensatz dazu: Kreditgeschäft "ungenutzte" Aktiva (Geldbestände)
    Kreditford. ggü Einzelnen -> Ausgabe von Banknoten
    A: Gold/andere Aktivum / +∆Ford. ggü Einzelnen
    P: EK + ∆ Banknoten
    => Bilanzverlängerung, Kreditvolumen ist nicht durch Goldreserve beschränkt
  13. 13Analog zur Kreditvergabeentscheidung (Kreditgeschäft)1) Kreditrisiko (Ausfall)
    2) Liqrisiko (bank run)
    (1 + 2) entschädigung durch Zins!!
    Kredit ↑ -> Risiko ↑ -> KreditAngebotsFkt ↑
  14. 14Wie wird ein Kredit getilgt? (ohne Zins?) Bilanz1) Rückzahlung in Banknoten
    Bilanz Bank:
    A: Gold/andereAktivum
    - ∆Kredit
    P: EK
    Banknoten
    - ∆Banknoten
    => Bilanzverkürzung
    2) .. oder in Gold
    A: Gold/andereAktivum
    + ∆Gold
    -∆Kredite
    => Aktivtausch
  15. 15Wie wird ein Kredit getilgt? mit Zins Was würde passieren, wenn die Bank einen Zins verlangt?Gold: Anhäufung von Gold
    Banknoten: mehr Banknoten als ursprüngl. Produziert werden benötigt
    => Lösung: Bankeigentümer konsumieren mit Banknoten!
  16. 16zweistufiges Banksystem: Trennung von Geldversorgung und Kreditschöpfung 1)Informationstheor. Nachteile durch untersch. Währungen 2) Gefahr einer Liqkrise bei Bank runs 3) Geldwertstabilität ( + LÖSUNG/Fazite)vorerst: Problem eines freebanking-Systems (OHNE ZENTRALBANK!)
    1) Informationstheoretische Nachteile durch untersch. Währungen
    -> Überfrachtung mit Wechselkursen (=> Wechselkursschwankungen)
    -> jede einzelne Bank muss auf Kreditgeschäft Notenemission und Deckungsquote geprüft werden =>!SULIDITÄT = sinnlos in arbeitsteiliger/geschlossener Volkswirtschaft!
    Fazit: einheitl. Wertstandard geht verloren!
    Lösung: einheitl. Währung bei gleichzeitigem Wettbewerb der Geschäftsbanken
    2) Gefahr einer Liqkrise bei Bankruns
    -> Zahlungsfähigkeit einer Geschäftsbank auf Grund von Entzug der Einlagen durch Akteure
    Diese Einlagen sind nur zum Teil gedeckt und können nur beschränkt bedient werden => selbsterfüllende Prophezeiung und Ansteckung => Banksystem kollabiert
    Lösung: ZB als "lender of last result" (schnellstmögl. Geld zur Verfüg. stellen)
    3) Geldwertstabilität
    Konflikt zw. privat- und vwirtschaftlichen Zielen:
    privat: Gewinnerzielung durch Kreditvergabe -> erhöht Geldmenge und führt zur Inflation !₡!
    volkswirtschaftl.: Geldwertstabilität, Geldmenge relativ zum verfügbaren Güterangebot
  17. 17AUFBAU und Funktionsweise des zweistufigen Banksystems! + Lösung des Problems durch zweistuf. Banksystems!SIEHE BLATT -S2-
    Vorteile:
    1) Effizienzgewinne : Transaktionskosten↓
    - nur noch eine Währung
    - Netzwerkexternitäten
    2) lender of last resort -> Notfallkredite sind jederzeit möglich
    3) klare Aufgabenteilung: ZB -> Geldwertstabilität (VW-Ziele)
    GB -> Kreditvergabe (private Ziele)
  18. 18Lösung für Problem der Geldwertstabilität?-> zweistufiges Banksystem!:
    ZB beschränkt M so, dass Geschäftsbanken zur effizienten Kreditvergabe gezwungen sind und die Geldwertstabilität gesichert ist!
  19. 19Geldschöpfung und Geldvernichtung durch ZBGeldschöpfung: Ankauf von Aktiva (festverz. WP)
    Bilanz ZB:
    A: +∆WP
    P: +∆ZB-Geld
    ZB bestimmt: Zins, Höhe des Geldes, Dauer
  20. 20REST des 1. TERMINS JÜRGEN!-S3-

Informações

Descrição
Kapitel 1 - Klausurenbestehen 1. TERMIN! -
Criado por
Anes Trip
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Tags
guw
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