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Flashcards

Statistik

Anna Stammen Inglês 98 flashcards

Flashcards do conjunto (98)

  1. 1Statistik im privaten Alltag, in Politik und Gesellschaftjunge Wissenschaft, die alle Lebensbereiche durchdringt
    - Soziologie
    - Psychologie
    - Medizin
    -Wirtschaft
    - fachübergreifend
  2. 2Welches Jahr wurde zum internationalen Jahr der Statistik ausgerufen?2013
  3. 3Aufgaben der Statistik- Planung der Datenerhebung
    - Beschreibung und Visualisierung der Befunde
    - Identifikation von Auffälligkeiten
    - Ableitung von Schlüssen
  4. 4Teilbereiche der Statistik- beschreibende (deskriptive) Statistik
    - schließende (induktive) Statistik
  5. 5beschreibende Statistik- numerische + grafische Verfahren zur Charakterisierung + Präsentation von Daten
    - explorative Datenanalyse geht aus ihr hervor
  6. 6Was ist das Ziel der beschreibenden Statistik ?Reduktion der Informationsfülle durch Aggregation auf wenige Kenngrößen
  7. 7schließende Statistik- zieht Schlussfolgerungen aus Daten
    - Beschreibung der Schlussfolgerungen durch Wahrscheinlichkeitsrechnung
    - Schätzen von Modellparametern und Hypothesentest
  8. 8Welcher Teilbereich der Statistik wird am meisten verwendet?beschreibende Statistik
  9. 9Was ist das angestrebte Lernziel?Methodenkompetenz (passive und aktive)
  10. 10Was ist passive Methodenkompetenz?- Kenntnis alternativer Möglichkeiten der Auswertung und Präsentation
    - Fähigkeit, statistische Informationen zu interpretieren
  11. 11Was ist aktive Methodenkompetenz?- Handlungskompetenz
    - Fähigkeit, im Alltag Entscheidungen empirisch zu fundieren und nachvollziehbar zu kommunizieren
  12. 12Statistische Einheiten oder Merkmalsträger- an ihnen werden Daten erhoben
    - Objekte, auf die sich die Untersuchungen beziehen (Personen, Bauteile, Tiere)
  13. 13Grundgesamtheit- klar abgegrenzt
    - die Menge aller für Fragestellung interessanten statistischen Einheiten
    - ggf. aufgeteilt in Teilmengen
  14. 14Merkmale oder Variablen- Eigenschaften statistischer Einheiten
    - werden in Großbuchstaben angegeben
  15. 15Merkmalsausprägungen- mögliche Werte, die ein Merkmal annehmen kann
    - in Kleinbuchstaben
  16. 16Stichprobe- Teilmenge der Grundgesamtheit
  17. 17Urwerte, Primärdaten, Rohdatenbeobachtete Werte für ein Merkmal
  18. 18Urlistealle Urwerte in Listenform
  19. 19Zufallsvariablewenn Ausprägung eines Merkmals als Zufallsvorgang interpretiert wird
  20. 20RealisierungAusprägung einer Zufallsvariablen
  21. 21Stichprobenvariablendie Ausprägungen aller Elemente einer Stichprobe
  22. 22Welche Merkmale können auftreten?- diskrete Merkmale : endlich viele, eindeutige Abstände, z.B. Anzahl Semester, Familienstand
    - stetige Merkmale : Zwischenwerte sind möglich, z.B. Zeit, Länge, Gewicht
  23. 23NominalskalaMerkmalsausprägungen als Namen, z.B. Studienfach, keine natürliche Rangordnung
  24. 24Ordinalskala- natürliche Rangordnung, z.B. Schulnoten
  25. 25Verhältnisskalahat einen Nullpunkt, z.B. Geschwindigkeit
  26. 26Intervallskalaohne Nullpunkt, z.B. Temperatur in C°
  27. 27Absolutskalahat Nullpunkt und eine natürliche Einheit, z.B. Anzahl der Fachsemester
  28. 28Typen der Merkmalsausprägungen- qualitatives Merkmal : Ausprägungen sind Kategorien, drückt Andersartigkeit aus, Nominal- oder Ordinalskaliert
    - quantitatives Merkmal : echte Zahlen, drücken Intensität aus, metrisch skaliert
  29. 29Operationalisierung von Merkmalen- Festlegung von Messanweisungen
    - Objektivität. Reliabilität, Validität müssen gewährleistet sein
  30. 30manifeste Variablen- direkt beobachtbar, z.B. Alter
  31. 31latente Variablen- nicht direkt beobachtbar, z.B. Intelligenz
  32. 32DatenerhebungGewinnung von Daten
  33. 33ErhebungsdesignPlanung der Datengewinnung
  34. 34PrimärerhebungDaten werden eigens für Untersuchungsziel gewonnen
  35. 35SekundärerhebungDaten existieren schon
  36. 36Tertiärerhebungaus Datenaggregaten existierender Daten
  37. 37Arten der Datenerhebung- Befragung (mündlich/schriftlich)
    - Beobachtung
    - Experiment
    - Querschnittstudien (Ausprägung eines Merkmals an verschiedenen Merkmalsträgern zu einem Zeitpunkt)
    - Längsschnittstudien (ein Merkmal anhand mehrerer Merkmalsträger im Zeitverlauf)
    - Panel Studie (Kombination aus Quer- und Längsschnitt)
  38. 38AuswahlpopulationPopulation die aus der Stichprobe gezogen wird
  39. 39undercoverageeinige Elemente der Grundgesamtheit fehlen in der Auswahlpopulation
  40. 40overcoverageeinige Elemente in Auswahlpopulation sind zuviel, gehören nicht zur Grundgesamtheit
  41. 41Zufallsstichprobejedes Elemente hat die gleiche Chance in die Stichprobe zu kommen
  42. 42InferenzschlussRückschuss der Eigenschaften von der Stichprobe auf die Grundgesamtheit
  43. 43Auswahlbiassystematische Stichprobenverzerrung
  44. 44einfache ZufallsstichprobeStichprobenauswahl zufällig und so geplant, dass jede Teilmenge der Grundgesamtheit dieselbe Auswahlwahrscheinlichkeit hat (z.B. Lottozahlen)
  45. 45geschichtete Zufallsauswahl- Zerlegung der Grundgesamtheit in Teilgesamtheiten, die sich nicht überlappen
    - Aus jeder Schicht werden Zufallsstichproben gezogen
    - Kenntnis der Schichtungsvariablen erforderlich
    - zweistufiges Auswahlverfahren :
    - Schichtung festlegen
    - proportionale Zufallsauswahl treffen
  46. 46proportional geschichtete Stichprobefester Anteil entnommener Elemente pro Schicht, der proportional zum Schichtumfang ist
  47. 47disproportional geschichtete Stichprobewenn Schichten zu dünn besetzt sind, werden mehr Elemente gezogen
  48. 48Klumpen- natürliche Aufteilung der Grundgesamtheit (z.B. Schulklassen)
    - Zufallsstichprobe aus Menge der Klumpen
    - Untersuchung aller Elemente der gewählten Klumpen
  49. 49Quotenauswahl- Stichprobe mit Quotenvorgabe (z.B. Geschlecht, Alter)
    - Ziel: verkleinertes Abbild der Grundgesamtheit
  50. 50amtliche Statistik- Statistisches Bundesamt
    - Statistische Landesämter
    - Kommunale Statistikämter
  51. 51nicht amtliche Statistik- private Institute für Markt- und Meinungsforschung
    - Wirtschaftsforschungsinstitute
  52. 52univariate Urliste- Erhebung von Merkmalsausprägungen für ein Merkmal X an n Merkmalsträgern
    - Werte können mehrfach auftreten
    - je genauer die Messung stetiger Merkmale, desto weniger häufig treten Werte mehrfach auf
  53. 53gruppierte DatenZerlegung der Datenmenge in Teilintervalle
  54. 54absolute Häufigkeit- Häufigkeit einer Ausprägung oder Klassenbesetzung
    hi = h(ai) i = 1, 2, ...., k
  55. 55relative Häufigkeit- als Prozentwerte angebbar
    - Absolute Häufigkeit / Anzahl Messwerte
    fi = f(ai) = h(ai) / n i = 1, 2, ...., k
  56. 56empirische Verteilung- grafische Darstellungsformen :
    - Kreisdiagramm
    - Stabdiagramm
    - Säulen- oder Balkendiagramm
    - Histogramm
  57. 57absolute kumulierte Häufigskeitsverteilung- wenn man für einen beliebigen reellen Wert x die Anzahl der Beobachtungen ermittelt, die x nicht überschreiten
    - H(x)
  58. 58relative kumulierte Häufigkeitsverteilungwenn man H(x) durch den Umfang n des Datensatzes dividiert
    F(x) = H(x) / n
  59. 59LagemaßeZentrum, Schwerpunkt, Streuung, Schiefe
  60. 60Modalwert Xmod- Merkmalsausprägung mit größter Häufigkeit
    - wenn zwei gleiche größte Ausprägungen, dann gibt es zwei Modalwerte
    - robust gegen Ausreißer
  61. 61Median Xmed- mind. Ordinalskala
    - robust gegen Ausreißer
    - der mittlere Wert eines geordnet vorliegenden Datensatzes
    - bei n gerade: Mittelwert der beiden zentralen Werte
  62. 62Mittelwert, arithmetisches Mittel- metrische Skala
    - hohe Sensitivität gegen Ausreißern
    - Summe aller Daten/Anzahl der Daten
    - alle Daten sind gleich gesichtet
  63. 63geometrisches Mittel- Veränderungsraten als Datengrundlage
    - zur Quantifizierung von Wachstumsraten, Lernzuwächsen etc.
  64. 64gewichtetes arithmetisches Mittel- jeder Wert wird mit einem Gewichtungsfaktor versehen
  65. 65getrimmtes arithmetisches Mittel- Randdaten bleiben unberücksichtigt
    - robuster gegen Ausreißer
  66. 66Streuungsmaße- Streuung innerhalb eines Datensatzes
    - metrische Skalierung
  67. 67Spannweite R- Daten aufsteigend sortiert
    - größter Wert - kleinster Wert
    - R: x(n) - x(1)
    - geringe Robustheit
  68. 68Varianz s^2- einzelne Abweichungen vom Mittelwert im Quadrat summieren und durch Anzahl teilen
    - daraus folgt die Standardabweichung s als Wurzel der Varianz
  69. 69korrigierte Varianz s^2- durch n-1 statt durch n teilen
    - hat günstigere Eigenschaften
    - daraus resultiert die korrigierte Standardabweichung s*
  70. 70p-Quantil XpQ- Anteil p ist kleiner oder gleich
    - Anteil 1-p ist größer oder gleich
    - bei Median ist p = 0,5
    - bei Quartilen : p = 0,25, 0,75
  71. 71Quartilsabstand Q- Q: = X0,75 - X0,25
    Dezile D1, D2, D3, ... = X0,1, X0,2, X0,3 ....
    Median ist also D5
  72. 72asymmetrische Verteilung- über Dezime erkennbar
    - erstes Indiz: Nichtübereinstimmung von Median und Mittelwert
  73. 73Boxplot- grafische Darstellung zur Beurteilung einer empirischen Verteilung
    - fünf Charakteristika:
    1. 2 Extremwerte
    2. Differenz = Spannweite
    3. Quartile X0,25 und X0,75
    4. Median X0,5
  74. 74Vierfeldertafel- für zwei binäre Merkmale
    - lässt sich in Baumdiagramm übertragen
  75. 75Was bedeutet bivariat?bivariat = zwei Merkmale
  76. 76Kontingenztabellen- Darstellung der Häufigkeiten von bivariaten Merkmalen
    - zeigt empirische Verteilung der beiden Merkmale
    - Randverteilungen sind Zeilen / Spaltensummen
    - Randverteilungen = Häufigkeitsverteilungen der Einzelmerkmale
  77. 77Bedingte Häufigkeiten- Verknüpfung von gemeinsamen Häufigkeiten mit den Randhäufigkeiten
    - so sind Zusammenhänge erkennbar
    - Einzelelement der Bedingung/Randhäufigkeit = bedingt relative Häufigkeit
  78. 78ZufallsvorgangProzess, der zu einem von mehreren Ergebnissen führt, die sich gegenseitig ausschließen
  79. 79Elementarereignisse- die möglichen Ergebnisse des Prozesses
    - Omega ist die Ergebnismenge
    - nicht weiter zerlegbare Ergebnisse
  80. 80Ereignis A- Teilmenge A von Omega
  81. 81Sicheres Ereignis- Menge Omega definiert sicheres Ereignis
    - dagegen Komplementärereignis ist unmögliches Ereignis
  82. 82Schnittmengen- aus Teilmenge von Omega, z.B. wenn A und B realisiert sind
  83. 83VereinigungsmengeA U B, wenn eines der Ereignisse A oder B eintritt
  84. 84Venn-Diagrammezur Veranschaulichung zusammengesetzter Ereignisse
  85. 85endliche Ergebnismenge- z.B. einfacher Münzwurf als Zufallsvorgang
    - Omega (Zahl,Kopf) -> sicheres Ereignis
  86. 86unendliche Ergebnismenge- z.B. Lotto : wie viel Spiele sind erforderlich, bis 6 richtige erreicht sind?
    - Ergebnismenge reicht von 1 - unendlich
  87. 87Zufallsexperiment - Voraussetzungen- kontrollierte Bedingungen
    - wiederholbar unter gleichbleibenden Bedingungen
    - z.B. Ziehung der Lottozahlen
  88. 88Wahrscheinlichkeit- für Auftreten eines Ereignisses A
    - egal ob Zufallsprozess unter kontrollierten oder nicht kontrollierten Bedingungen
    - Maßzahl ist P (A) (probability)
    - objektive Quantifizierung in Statistik
    - Bewertung der Chance für das Eintreten eines Ereignisses
  89. 89Axiome von Kolmogoroff- Bedingungen für P (A):
    - K1: Nicht-Negativitätsbedingung P(A)>0
    -K2: Normierung der Ergebnismenge P (Omega) = 1
    -K3: Additivität der Wahrscheinlichkeit disjunkter Ereignisse
  90. 90Bedingungen für Laplace Experimente- L1: Ergebnismenge ist endlich
    - L2: Wahrscheinlichkeiten für n Elementarereignisse sind alle gleich groß
    - z.B. Münzwürfe, Würfeln, Roulette
  91. 91Urnenmodell- zur Herleitung zentraler Ergebnisse für Zufallsvorgänge mit endlicher Ergebnismenge
    - N= durchnummerierte Kugeln = Grundgesamtheit
    - Auswahl der Kugeln entspricht Stichprobe des Umfangs n
    - mit Zurücklegen oder ohne
  92. 92Bedingte Wahrscheinlichkeiten- es gibt Vorabinformationen (Bedingungen )
    - P (AIB) ist Wahrscheinlichkeit von A unter der Bedingung B
  93. 93Trägermengealle Werte/Ausprägungen einer Zufallsvariablen X die X annehmen kann
  94. 94Wahrscheinlichkeitsfunktion- ordnet jeder Ausprägung xi eine Eintrittswahrscheinlichkeit pi zu
    - wird auf Null gesetzt für alle x außerhalb der Trägermenge, damit ist die Funktion für alle reellen Zahlen erklärt
  95. 95diskrete Gleichverteilung- wenn alle Ausprägungen gleiche Eintrittswahrscheinlichkeit p haben
    - z.B. fairer Würfel hat p = 1/6 für alle x
  96. 96theoretische Verteilungsfunktion- monoton wachsende Treppenfunktion
    - Aufaddieren der pi
    - im Experiment nähert sich relative Häufigkeit der Funktion an
  97. 97Bernoulli-Verteilung- wenn Zufallsvariable X nur zwei Ausprägungen hat
    - z.B. Münzwurf
    - dann ist p1=p und p2=1-p
  98. 98Erwartungswert- Schwerpunkt der Verteilung der diskreten Zufallsvariablen
    - Gewichtung über Eintrittswahrscheinlichkeiten der einzelnen Ausprägungen

Informações

Descrição
FlashCards sobre Statistik, criado por Anna Stammen em 28-01-2016.
Criado por
Anna Stammen · jan 2016
Atualizado
25 jun 2016
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48
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