Flashcards
KJP Modelle, Begriffe

Flashcards do conjunto (55)
- 1Nenne die 4 Bindungstypen des Kindes nach Bowlby.Sichere Bindung
Unsicher-vermeidende Bindung
Unsicher-ambivalente Bindung
Desorganisiert/desorientierte Bindung - 2Die 5 Wirkprinzipien erfolgreicher Psychotherapie nach Grawe.1. Therapeutische Beziehung
2. Ressourcenaktivierung
3. Problemaktualisierung
4. Motivationale Klärung (Ursprünge, Hintergründe, aufrechterhaltende Faktoren)
5. Aktive Hilfe zur Problembewältigung - 3Denkmuster, das nach Beck Bedeutung bei der Entstehung von Depressionen haben

- 4Veranschaulichung des ABCDE-Modells der Rational-Emotiven Therapie nach Albert Ellis

- 5ICFInternational Classification of Functioning, Disability and Health
Intern. Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit 2001 WHO - 6ICF TeilklassifikationenKörperfunktionen, Körperstrukturen, Aktivitäten u. Teilhabe, Umweltfaktoren
- 7Ab welchem Lebensjahr ist die Fähigkeit der Mentalisierung ausgeprägt und as heißt das?ab dem 4. Lj.; Fähigkeit, das eigene Verhalten oder das Verhalten anderer Menschen durch Zuschreibung mentaler Zustände zu interpretieren, basierend auf der Einschätzung von Überzeugungen, Gefühlen, Einstellungen, Wünschen etc., die dem Verhalten zugrunde liegen. Mentalisierung bedeutet gewissermaßen am Verhalten „ablesen zu können, was in den Köpfen anderer vorgeht." (Target, Fonagy 2003)
- 8Barnum-Effekt (Forer-Effekt)Täuschung durch persönliche Validierung- bezeichnet die Neigung von Menschen, vage und . allgemeingültige Aussagen über die eigene Person als zutreffende Beschreibung zu akzeptieren, trotz Mangel an Objektivität und an Falsifizierbarkeit,
(Bsp. Horoskope) - 9Therapeutisches Vorgehen, den theoretischen und konzeptionellen Vorgaben, der jew. Therapierichtung entsprechend.Behandlungsintegrität
treatment- integrity (quantitativ, qualitativ, Unterscheidbarkeit) - 10bevorzugte Veröffentlichung von Studien mit positiven/signifikanten Ergebnissen, VorselektionPublikationsbias (Verzerrung)
File Drawer Problem (Aktenschubladeproblem) - 11Expressed -Emotion Index5 Skalen:
Kritik, Feindseligkeit, emotionales Überengagement, Wärme, Anzahl positiver Bemerkungen - 12Ebenen der Diagnostik.1. Symptomebene
2. Syndromebene
3. Störungsebene - 13Selbstregulationsmodell nach KanferDie Hauptkomponenten:
Selbstbeobachtung (Informationen über die eigenen Handlungen werden eingeholt)
Selbstbewertung (Vergleich dieser Informationen mit allgemeinen Standards)
Selbstverstärkung (Kontingenz, positive oder negative Konsequenzen) - 14Maßnahmen der PräventionAufklärung
Beratung
Training
(universelle P., selektive P. (Risikogruppen), indizierte P. (def. Sympt.), Person- oder Verhältnis orientierte P. - - 15Lazarus, Launier 1978 Stressmodell

- 16Drei Stufen der Bewertung Primary Appraisal (Primäre Bewertung) Secondary Appraisal (Sekundäre Bewertung) Reappraisal (Neubewertung)1. Herausforderung (challenge)
Bedrohung (threat)
Schädigung/Verlust (harm/loss)
2. verfügbare Ressourcen
3. dynamische Anpassung an die Situation - 17drei Arten der Stressbewältigung nach Lazarusproblemorientiert emotionsorientiert
bewertungsorientiert
- Coping- - 18Modellvorstellungen zu KrankheitFunktionsstörung/
Strukturschädigung
Botschaft
Lösungsversuch
Systemstörung - 19WHO - Definition GesundheitZustand des vollkommenen körperlichen, seelischen und sozialen Wohlbefindens
- 20Grundannahme psychotherapeutischer VerfahrenPsychische Prozesse sind veränderbar im interaktionellen Prozess: zielgerichtet, bewusst, geplant.
- 21Unterschied Therapie vs. BeratungBeratung ist keine Heilbehandlung, Ziel: Stützung, Erleichterung, eher lenkende Vorgehensweise.
- 22SozialisationsphasenPrimäre: 0- 6, Familie
Sekundäre: 7-20, Schule, Verein, etc.
Tertiäre: Arbeitsplatz, Medien, Parteien - 23Verlauf psychischer Störungen1. Prodomalphase
2. Erkrankungsphase
3. Remission (vorübergehendes Nachlassen ohne vollkommene Genesung)
4. Rezidiv (Rückfall)
5. Chronifizierung (Symptome sind lang anhaltend, wiederkehrend, z.T. sich verschlimmernd) - 24PsychotherapieforschungWirksamkeit
Diffenzielle Indikation
Prozessanalyse - 25Allgemeines Modell von Psychotherapie AMP von Orlinsky Howardsinput-/output-Prozessvariable
weitere 6 Aspekte: interpersonell, intrapersonal, technisch, funktional... Wirksamkeit ist abhängig von der Passung zwischen dem Behandlungsmodell des Therapeuten, der Erkrankung des Patienten, therapierelevanten Merkmalen des Patienten sowie des Therapeuten - 26Was ist die Cochrane Collaboration?Evidenzbasierte Therapieempfehlung der Therapieforschung.
I a es gibt mindestens eine Metaanalyse aus mehreren RCT Sudien
Ib es gibt mindestens eine RCT Studie
IIa es gibt mindestens eine kontrollierte Studie
IIb es gibt mindestens eine quasi-experimentelle Studie
III es gibt nicht experimentelle, deskriptive Studien
IV es gibt anerkannte Autoritäten auf dem Gebiet, welche die Therapie als wirksam erachten - 27Konsistenztheorie GraweAlle Organismen streben nach Konsistenz (Vereinbarkeit gleichzeitig ablaufender Prozesse). Therapie ist dann wirkungsvoll, wenn die Konsistenzerfahrung durch Reduktion von Inkonkruenzquellen und durch bedürfnisbefriedigende Erfahrungen steigt.
- 28Jeder Mensch habe vier Grundbedürfnisse ...1. Orientierung/Kontrolle
2. Lustgewinn/Unlustvermeidung
3. Bindung
4. Selbstwerterhöhung/-schutz. - 29Form der Kontroll- und Kausalattributtion, die als Erklärung der Depressionsentstehung dient. Nach Erfahrung der Machtlosigkeit werden unangenehme Zustände nicht mehr beendet.erlernte Hilflosigkeit
-Seligmann- - 30Young 2005 et. al SchematherapieSchemata sind handlungbestimmende Grundannahmen, die sich früh entwickeln und auf fünf grundlegenden Bedürfnissen basieren. In der Therapie werden maladaptive Schema-Bewältigungsstile identifizeirt und aufgelöst.
- 315 zentrale grundlegende emotionale Grundbedürfnisse1) sichere Bindung
2) Autonomie, Kompetenz, Identitätsgefühl
3) Freiheit, Bedürfnisse und Emotionen zu äußern
4) Spontaneität und Spiel
5) Realistische Grenzen setzen und Kontrolle inne haben - 32Begriff für eine Klassifizierung, die noch nicht vollständig abgesichert ist.unsichere nosologische (Lehre von der Erscheinungsform) Validität
- 33Ansatz, der untersucht, wie eine psychiatrische Diagnose das soziale Verhalten eines Patienten beeinflussen kann.Labeling-Ettikettierungsansatz
(-bestimmte Rolle- soziale Wahrnehmung- soziale Urteilsbidlung) - 34Prochaska und Di Clementa TTM Transtheoretisches Modell 1997Modell zur Beschreibung von Gesundheitsverhalten.
Stuefenmodell der Verhaltensänderung:
1. Pre- Contemplation Absichtslosigkeitsstadium
2. Contemplation Absichtsbildungsstadium
3. Preparation Vorbereitungsstadium
4. Action Handlungsstadium
5. Maintenance
Aufrechterhaltungsstadium
(6. Termination Abschlussstadium 7. Relapse Rückfall) - 35Punktprävalenz von Kindern und Jugendlichen für psychische Störungen.17%
- 36Jahresprävalenz für psychische Störungen im Alter von 18-65?32%
- 37Durch psychische Erkrankung kommt es zum sozialen Abstieg.Drift -Hypothese
- 38Der soziale Abstieg zieht die psychische Erkrankung nach sich. Goldberg Morrison 1963Trigger-Hypothese
- 39Faktoren, denen eine Bevölkerung ausgesetzt ist, die einen Einfluss auf den gesundheitlichen Zusatnd hat.Exposition- schädliche Exposition = Risikofaktor
- 40Konzept der SalutogeneseAntonovsky (1979). Zentraler Punkt- Kohärenzgefühl: Zuversicht, dass die Erfahrenswelt vorhersagbar und handbar ist.
beeinflusst durch:
Verstehbarkeit comprehensibility
Bewältigbarkeit manageability
Sinnhaftigkeit meaningfulness - 41Friedmann Rosenman 1979. Studie zum Zusammenhang Herzanfälle/Verhaltensmerkmale2 Extremgruppen.
Typ A: ehrgeizig, gehetzt, ungeduldig, aggressiv, reizbar
Typ B: gelassen, entspannt-> 70% Typ A= Herzanfall.
Metaanalyse der weiteren Forschung:zentral wirksames Merkmal: negaitive Emotionen- WUT. Leichte Errgebarkeit führt zu stärkeren körperlichen Reaktionen-Puls, Bluthochdruck, Stresshormonspiegelanstieg- Arteriosklerose - 42klassische Psychosomatosen und Stressnicht die Ursache, aber der Auslöser
- 43Diathese Stress-Modellsubjektiv erlebte Stressbelastung und die individuelle Prädisposition in Wechselwirkung
- 44Life-event ForschungZusammenhang zwischen belastenden Lebensereignissen und seelischen und körperlichen Folgen
- 45Wie heißen die Modelle, in denen der Betroffene glaubt keine Kontrolle über die Umwelt zu haben?Giving-up/given-up- Modelle.
1. phase giving up - der Betroffene glaubt, keine Kontrolle über die Umwelt zu haben
2. Phase- given up - hochbewerete Lebensziele werden als endgültig unerreichbar aufgegeben
führt zu Hilf- und Hoffnungslosigkeit - 46Die Strategisch-Behaviorale Therapie (SBT) Strategische Kurzzeittherapie (SKT) 1994. Stelle Elemente heraus.Grundlage dysfunktionale Überlebensregel nach Sulz. Therapie:
Achtsamkeit, Körperwahrnehmung, Emotionen: Wut, Angst, Scham, Schuld.
Interaktion, Kommunikation,
Persönliche, Werte,
behaviorale Elemente: erfahrungsorientierte Übungen, Experimente.
Signale erkennen und aushalten, Exposition - 47MIIM – Motivorientiertes Indikations- und Interaktionsmodell (Fydrich, 2001)Entwicklung dysfunktionaler Schemata aufgrund von Lebenserfahrung.
-> Dysfunktionale Schemata als Filter, auf dessen Grundlage die Umwelt wahrgenommen wird Wahrnehmung und Interpretationen steuern, Kernmotive.
->Steuerung interpersonellen Verhaltens durch Selbstbild (Schema), Bild von anderen / Fremdbild (Schema) und den Kernmotiven interpersonellen Handelns - 48Was heißt biopsychosozial?Zusammenwirken angeborener und erworbener Risikofaktoren mit auslösenden Belastungsfaktoren- Umwelt- Einbettung- Disposition
- 49individuelle Wissens- und Überzeugungssysteme, in denen krankheitsbezogenen Vorstellungen, Assoziationen, Sinndeutungen, Ursachenzuschreibungen und Verlaufserwartungen, organisiert sindsubjektive Krankheitstheorien
- 50Coping nach Lazarus Launier 1978Informationssuche, Aktionshemmung, direkte Aktion, intrapsychische Veränderung-> durch Coping verändert sich die Bewertung der Belastungssituation
reappraisal - 51AWMF Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Fachgesellschaften (140) Leitlinien für Daignostik und Therapiestörungsspezifische Leitlinien
S1 Expertengruppe
S2 formale Konsensfindung
S3 endgültige Leitlinie - 52Selbstwirksamkeitserwartung (SWE) (engl. perceived self-efficacy) Albert Bandura 1970erSWE bezeichnet die eigene Erwartung, aufgrund eigener Kompetenzen gewünschte Handlungen erfolgreich selbst ausführen zu können. Ein Mensch, der daran glaubt, selbst etwas zu bewirken und auch in schwierigen Situationen selbstständig handeln zu können, hat demnach eine hohe SWE. Eine Komponente der SWE ist die Annahme, man könne als Person gezielt Einfluss auf die Dinge und die Welt nehmen (internaler locus-of-control, siehe Kontrollüberzeugung), statt äußere Umstände, andere Personen, Zufall, Glück und andere unkontrollierbare Faktoren als ursächlich ansehen.
Quellen der Selbstwirksamkeitserwartung
Eigene Erfolgserlebnisse (Performance Accomplishments)
Menschen mit einer hohen Selbstwirksamkeit zeigten demnach trotz einzelner Rückschläge eine höhere Frustrationstoleranz.
Stellvertretende Erfahrung (Vicarious Experience)
Je größer die Ähnlichkeit zur beobachteten Person, desto stärker die Beeinflussung durch das Vorbild.
Verbale Ermutigung (Verbal Persuasion)
Menschen, denen gut zugeredet wird und denen von anderen zugetraut werde, eine bestimmte Situation zu meistern, strengten sich eher an. Sie glaubten mehr an sich.
Emotionale Erregung (Emotional Arousal)
Ein Abbau von Stressreaktionen könne Menschen helfen, entspannter an Herausforderungen heranzugehen und sie so besser zu meistern. - 53Flow-Konzept von Csikszentmihalyi (2005) auflaut diesem ist eine wesentl. Bedingung für intensive Glücksgefühle, dass man sich realist. Ziele setzt, die den eigenen Fähigkeiten entsprechen, aber auch Herausforderungen mit sich bringen; der Prozess, der Weg & die damit verbundene Tätigkeit vermittelt dann ein Glücksgefühl (Flow) & ist genauso wichtig wie die Zielerreichung; spielerisches Lernen bei Kindern läuft ähnlich ab (strukturelle Ähnlichkeit)
- 54Stufenmodelle Alkoholismus1. präalkoholische Phase: Erleichterungstrinker, Nachlassen der Tragfähigkeit von seelischen Belastungen, Vertäglichkeit wird größer
2. Prodromalphase Gedächtnislücken, Denken an Alkohol, erste Glas wird schnell getrunken, Trinkart ändert sich- allein/heimlich
3. kritische Phase nach Trinkbeginn Kontrollverlust über die Menge, Trinkpause nach Kontrollverlust, Erklärungen, Ausreden, fortschreitende Isolierung, körperl. Abhängigkeit wird eutlich, Folgeschäden
4. chronische Phase regelmäßiges morgendliches Trinken wird notwendig; körperlicher, seelischer, sozialer Abbau; Verträglichleit nimmt ab, Organschäden, bedrohliche Entzugszeichen, Zusammenbrüche, Demenz, Tod - 55SOK Modell (Gerontologie)Modell der selektiven Optimierug mit Kompensation (Baltes, Carstensen 1996)
Spezialisierung, Eingrenzung/Optimierung, Übung, Stärkung/Kompensation, Anwendung, Schaffung, Nutzung
Informações
- Descrição
- FlashCards sobre KJP Modelle, Begriffe, criado por canardo em 15-01-2014.
- Criado por
- canardo
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- Criado por canardo · 15 jan 2014
- Copiado por canardo · 15 jan 2014
- Copiado por canardo · 15 jan 2014
- Copiado por canardo · 20 fev 2014
- Copiado por canardo · 27 fev 2014
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