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Flashcards

Klassifikationssysteme

canardo Alemão 19 flashcards

Flashcards do conjunto (19)

  1. 1Achsen des DSM IV, seit Mai 2013 DSM 5Das DSM (Diagnostic and Statistical Manual of Mental Disorders) der APA (American Psychiatric Association) besteht aus 5 Achsen
    Achse I
    Klinische Störungen und Syndrome,
    Achse II
    Persönlichkeitsstörungen,
    Achse III
    Körperliche Störungen und Zustände
    Achse IV
    Psychosoziale und kontextuelle Belastungsfaktoren,
    Achse V
    Globalbeurteilung des psychosozialen Funktionsniveaus
  2. 2Kategoriale Klassifikation (Top-down Ansätze) ICD-10 DSM-5 vs. Dimensionale Klassifikation (Bottom-up Ansätze) zum Beispiel Achenbachs CBCLTop-down geht vom Abstrakten, Allgemeinen, Übergeordneten schrittweise hin zum Konkreten, Speziellen, Untergeordneten. Bottom-up bezeichnet die umgekehrte Richtung.
  3. 3DSM IV Achse 2Einteilung nach DSM-IV
    • Cluster A sonderbar/exzentrisch: paranoide, schizoide, schizotype Persönlichkeitsstörung
    • Cluster B – dramatisch/emotional/launisch: antisoziale, Borderline, histrionische, narzisstische Persönlichkeitsstörung
    • Cluster C – ängstlich: vermeidend-selbstunsicher, dependente, zwanghafte, Persönlichkeitsstörung
  4. 4Näheres zu den internationalen Klassifikationssystemen psych. Störungendeskriptiv-phänomenologisch. Diagnose kriteriumbezogen und operationalisierbar, keine ätiologischen Zusammenhänge; Störung statt Krankheit, Symptome mit Verlaufs- und Zeitmerkmalen, Schweregrad, Ausschlusskriterien
  5. 5Achsen der ICD 10Ia Klinisch psychiatrische Syndrom
    Ib somatische Diagnosen
    II Ausmaß psychosoz. Funktionseinschränkung
    III Faktoren der sozialen Umgebung und der individuellen Lebensbewältigung
  6. 6MAS AchsenErste Achse:
    Klinisch-psychiatrisches Syndrom
    Zweite Achse:
    Umschriebene
    Entwicklungsrückstände
    Dritte Achse:
    Intelligenzniveau
    Vierte Achse:
    Körperliche Symptomatik
    Fünfte Achse:
    Aktuelle abnorme psychosoziale
    Umstände
    Sechste Achse:
    Globalbeurteilung des
    psychosozialen Funktionsniveaus
  7. 7Achse IIIDritte Achse
    Intelligenzniveau
    1.
    Sehr hohe Intelligenz
    Weit überdurchschnittliche Intelligenz IQ über 129
    2.
    Hohe Intelligenz
    Überdurchschnittliche Intelligenz
    IQ 115 – 129
    3.
    Normvariante
    Durchschnittliche Intelligenz
    IQ 114 – 84
    4.
    Niedrige Intelligenz
    unterdurchschnittliche Intelligenz
    Grenzdebilität
    IQ 70 – 84
    F7 Intelligenzminderung
    5.
    F70 Leichte Intelligenzminderung
    Debilität
    IQ 50 – 69
    Leichte intellektuelle Behinderung
    6.
    F71 Mittelgradige Intelligenzminderung
    Imbezillität
    IQ 35 – 49
    Mittelgradige intellektuelle Behinderung
    7.
    F72 Schwere Intelligenzminderung
    Ausgeprägte Imbezilität
    IQ 20 – 34
    Schwere intellektuelle Behinderung
    8.
    F73 Schwerste Intelligenzminderung
    Idiotie
    IQ unter 20
    Schwerste intellektuelle Behinderung
    9.
    Intelligenzniveau nicht bekannt
    (Weder durch klinische noch durch psychometrische Einschätzung)
  8. 8Achse VIAchse 6: Stufen der Ausprägung
    0. Herausragende Funktionen in allen
    sozialen Bereichen.
    1.
    Mäßige soziale Funktion mit vorübergehenden oder geringeren Schwierigkeiten in nur ein oder zwei
    Bereichen
    2.
    Leichte soziale Beeinträchtigung:
    leichte Schwierigkeiten in mindestens ein oder zwei
    Bereichen (wie z.B. Schwierigkeiten mit
    Freundschaften, gehemmte soziale
    Aktivitäten/Interessen, Schwierigkeiten mit innerfamiliären
    Beziehungen, wenig effektiv
    soziale Coping-Mechanismen oder
    Schwierigkeiten in den
    Beziehungen zu Erwachsenen
    außerhalb der Familie).
    3.
    Mäßige soziale Beeinträchtigung: Mäßige Beeinträchtigung
    in mindestens ein oder zwei
    Bereichen.
    4.
    Ernsthafte soziale Beeinträchtigung: Ernsthafte soziale Beeinträchtigung in mindestens ein
    oder zwei Bereichen (wie z.
    B. erheblicher Mangel an Freunden, Unfähigkeit, mit neuen sozialen Situationen zurecht zu kommen oder Schulbesuch nicht mehr möglich).
    5.
    Ernsthafte und durchgängige soziale Beeinträchtigung
    6.
    Funktionsunfähig in den meisten Bereichen: Benötigt ständige Aufsicht
    oder Betreuung zur
    basalen Alltagsbewältigung; ist nicht in der Lage, für
    sich selbst zu sorgen.
    7.
    Schwere und durchgängige soziale Beeinträchtigung: Manchmal
    unfähig für eine minimale
    Körperhygiene zu sorgen,
    oder braucht zeitweise st
    renge Beaufsichtigung um
    Gefahrensituationen für
    sich selbst oder andere
    zu verhüten, oder schwere Beeinträchtigung in
    allen Bereichen der
    Kommunikation.
    8.
    Tiefe und durchgängige
    soziale Beeinträchtigung: ständige Gefahr, sich selbst oder Andere zu verletzen oder
    völliges Fehlen von Kommunikation.
    9.
    Nicht zutreffend / nicht einschätzbar
  9. 9Fünfte Achse Assozierte aktuelle abnorme psychosoziale Umstände 00. Keine signifikante Verzerrung oder unzureichende psychosoziale Umstände 1 Abnorme intrafamiliäre Beziehungen(21089)
    1.0. Mangel an Wärme in der Eltern-Kind-Beziehung (abc....)
    1.1. Disharmonie in der Familie zwischen Erwachsenen
    1.2. Feindliche Ablehnung oder
    Sündenbockzuweisung gegenüber dem
    Kind
    1.3. Körperliche Kindesmisshandlung
    1.4. Sexueller Missbrauch (innerhalb der Familie)
    1.8. Andere
  10. 102.0. Psychische Störung / abweichendes Verhalten eines Elternteils2.1. Behinderung eines Elternteils
    2.2.Behinderung der Geschwister
    2.8. Andere
  11. 113. Inadäquate oder verzerrte intrafamiliäre Kommunikation3. a widersprüchliche Botschaften
    b Unangemessene Kontrolle über Freundschaften
    c Entmutigung woanders zu übernachten
    d Förderung altersinadäquater Beschäftigung...
  12. 124 - Abnorme Erziehungsbedingungen4.0. Elterliche Überfürsorge
    4.1. Unzureichende elterliche Aufsicht und Steuerung
    4.2. Erziehung, die eine unzur
    eichende Erfahrung vermittelt
    4.3. Unangemessene Anforderungen und Nötigungen durch die
    Eltern
    4.8. Andere
  13. 135. Abnorme unmittelbare Umgebung5.0. Erziehung in einer Institution
    5.1. Abweichende Elternsituation
    5.2. Isolierte Familie
    5.3. Lebensbedingungen mit möglicher psychosozialer
    Gefährdung
    5.8. Andere
  14. 146 - Akute, belastende Lebensereignisse6.0. Verlust einer liebevollen Beziehung
    6.1. Bedrohliche Umstände infolg
    e von Fremdunterbringung
    6.2. Negativ veränderte familiäre Beziehungen durch neue
    Familienmitglieder
    6.3. Ereignisse, die zur Herabset
    zung der Selbstachtung führen
    6.4. Sexueller Missbrauch (außerhalb der Familie)
    6.5. Unmittelbare, beängstigende Erlebnisse
    6.8. Andere
  15. 157- Gesellschaftliche Belastungsfaktoren7.0. Verfolgung oder Diskriminierung
    7.1. Migration oder soziale Verpflanzung
    7.8. Andere
  16. 168 - Chronische zwischenmenschliche Belastung im Zusammenhang mit Schule und Arbeit8.1.Streitbeziehungen mit Schülern / Mitarbeitern
    8.2. Sündenbockzuweisung durch Lehrer / Ausbilder
    8.3. Allgemeine Unruhe in der Schule bzw. Arbeitssituation
    8.8. Andere
  17. 179. Belastende Lebensereignisse / Situationen infolge von Verhaltensstörungen / Behinderungen des Kindes9.1. Institutionelle Erziehung
    9.2. Bedrohliche Umstände infolge von Fremdunterbringung
    9.3. Abhängige Ereignisse, die zur Herabsetzung der Selbstachtung
    führen
  18. 18Grundproblem traditioneller KlassifikationssystemeEs fehlen morphologische-pathologische (fassbare) Strukturen. Krankheits- und Diagnoseeinheiten in Form von hypothetischen Konstrukten, allerdings empirisch abgesichert- > Gefahr Informationsverlust, Problem der Ettikettierung, Risiko der Verwechslung von Deskription und Erklärung.
  19. 19Nenne die 4 Achsen der ZERO TO THREE’s Diagnostic Classification of Mental Health and Developmental Disorders of Infancy and Early Childhood (DC:0-3) 1994.Achse 1: primäre Diagnose (z.B. Regulationsstörungen)
    Achse 2: Beschreibung der Eltern-Kind Interaktion
    Achse 3: med. Probleme, Entwicklungsstörungen, Krankheiten
    Achse 4: psychosoz. Belastungsfaktoren
    Achse 5: Funktionsniveau der emot. Entwicklung

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Descrição
FlashCards sobre Klassifikationssysteme, criado por canardo em 11-03-2014.
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canardo
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  • Criado por canardo · 11 mar 2014
  • Copiado por canardo · 11 mar 2014
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