Flashcards
GHP 2 Lehrjahr

Flashcards do conjunto (20)
- 1Logistische Prozesse planen, steuern und kontrollieren Warenflussplanung und -steuerung erkundenDie meisten Waren durchlaufen Stufen der Verarbeitung, bevor aus ihnen ein verwendbares Produkt entsteht.
Wertschöpfungsketten entstehen, wenn über mehrere Stufen (Rohstoffgewinnung,Verarbeitung von Produktion,Handel) neue Werte geschaffen werden.
Man Unterscheidet Betriebe: Urerzeugung,Grundstofferzeugung, Materialverarbeitung, Groß-/Außen- und Einzelhandel
Ein Unternehmen vollzieht ein Wertschöpfungsprozess, indem aus eingekauften Materialien neue Produkte erzeugt werden. - 2Supply Chain ManagementSupply Chain Management bezeichnet den Aufbau und die Verwaltung integrierter Logistikketten (Material- und Informationsflüsse) über den gesamten Wertschöpfungsprozess, ausgehend von der Rohstoffgewinnung über die Veredelungsstufen bis hin zum Endverbraucher
Supply Chain Management beschreibt somit die aktive Gestaltung aller Prozesse, um Kunden oder Märkte wirtschaftlich mit Produkten, Gütern und Dienstleistungen zu versorgen. Im Unterschied zum Begriff Logistik beinhaltet Supply Chain Management neben den physischen Aktivitäten auch die begleitenden Auftragsabwicklungs- und Geldflussprozesse. - 3QualtitäsmanagementE-Procurement: Beschaffung von Materialien über das Internet.
Geschlossenes Netze zwischen Lieferanten und Kunden:
Im WWS sind automatische Bestellsysteme oder Bestellvorschläge integriert.
Elektronische Einkauf über das Internet: Händler hat ein Onlinemarktplatz eingerichtet.
Onlineauktion
Qualitätssicherung und -Management soll den Kunden fester an das Unternehmen binden.
DIN EN ISO 9000 ff. = Qualitätssicherheitsmanagement
Das Totale Qualitätsmanagement (TQM) erweitert die Qualitätsstrategie auf das gesamte Unternehmen.
QMS können durch ein Zertifikat einer Zulassungsstelle nach außen dokumentiert werden. - 4Wareneingangskontrolle durchführenBei der Warenannahme muss die gelieferte Ware geprüft werden, damit der Großhändler nicht die Rechte aus Reklamationen (Mängelrüge) verliert.
sofort in Anwesenheit des Transporteurs:
-Berechtigung der Lieferung
-Zustand der Verpackung
-Zahl der Versandstücke
Bei Beanstandungen = Tatbestandsaufnahme
unverzüglich:
-Art
-Qualität
-Beschaffenheit der Ware
Bei Beanstandungen = Mängelrüge - 5Warenlagerung vornehmen Aufgaben eines Lagers,LagergrundsätzeEin Lager ist der Ort, an dem Ware auf Vorrat aufbewahrt wird es hat folgende Aufgaben:
-Ausnutzung von Preis- und Kostenvorteilen
-Sicherung der Verkaufsbereitschaft bei Lieferstörungen
-Umformung (bedarfsgerechte Verkaufsmengen,-packungen)
-Veredlung (Reifezeit bei Lebensmittel)
-zeitliche Überbrückung zwischen Beschaffung & Verkauf
Lagergrundsätze:
Warengerecht Lagerung= Berücksichtigung der Wirkung von Licht,Temperatur,Feuchtigkeit,Staubbildung usw.
Geräumigkeit= Transportwege & Arbeitsflächen berücksichtigen.
Übersichtlichkeit= Lagerplan einhalten, kurze Wege,alte Ware vor neuer Ware (first in,first out)
sachgerechte Lagerausstattung= Regale,Ständer,Leiter,Körber,Hubwagen,Gabelstapler
Warenpflege= Waren verkaufsfähig erhalten, Beschädigungen,Verderb vermeiden - 6LagerartenWarenlager: Waren werden für den Verkauf gelagert
-Verkaufslager:Waren werden im Verkaufsraum gelagert
-Reservelager:Zusätzliche Lager zum Auffüllen der VL
Zusatzlager: Lager für Verpackungen,Dekoration,Leergut...
Zentralager: Waren werden an einem Ort gelagert
Dezentrales Lager: Warenbestand wird auf mehrere Lager verteilt.
Eigenlager: Lager gehört dem Großhandel
Fremdlager: Lagerraum ist angemietet (nur Kurzfristig)
Konsignationslager: Lager bei einem Verkauskommissionär im Ausland - 7Arbeitsabläufe im LagerArbeitsabläufe im Lager
-Bei der Wareneinlagerung sollten die Gesichtspunkte Arten,Wert,Zugriffshäufigkeit & Transporteigenschaften des Lagergutes für die Reihenfolge der Warenausgabe berücksichtigt erden
-Fifo: First in First Out
-Lifo: Last in First Out
Lagerplatzordnung:
-Systematische Festplatzsystem
-Chaotische Lagerhaltung
Warenpflege: alle Arbeiten, um die Ware in einem Verkaufsfähigem zustand zu erhalten
Warenmanipulation: verkaufsvorbereitende und die verkaufsbegleitenden Tätigkeit
Kommissionierung: Zusammenstellung der bestellten Ware vom Kunden
Warenauslagerung: Ware darf erst mit Belegen raus (Lieferschein) - 8Sicherheit im LagerUnfallschutz:
Gesetzlich geregelt durch Gewerbeordnung, Maschinenschutzgesetz, Arbeitssicherungsgesetz, Arbeitsstättenverordnung.
Brandschutz:
Verhinderung von Bränden durch bauliche Maßnahmen, Brandmeldeanlagen, Feuerlöschereinrichtungen.
Diebstahlschutz:
Sicherung teurer Waren im Verschlusslager,
übersichtliche Anordnung der An-&Auslieferung
Umweltschutz im Lager:
Vermeiden geht vor Verwerten und Verwerten geht vor Entsorgen, bessere Nutzung der Energie, Ernennung von Umweltbeauftragten.
Verpackungsverordnung:
Großhändler wird verpflichtet alle Verpackungen vom Verbraucher zurückzunehmen um es Wiederzuverwerten
Verpackung ist die Umhüllung der Ware zum Schutz
Packung ist die Umhüllung der Ware zum Zwecke des Verkaufs
Umverpackung ist die zusätzliche Verpackung für bereits vorhandene Packung - 9Computergesteuerte Wareneingang, Lagerplatzverwaltung, Lagerbestandsführung und WarenausgangComputergestützte Wareneingang & Lagerplatzverwaltung steuern die Erfassung des Wareneingangs, die Lagerplatzänderung und geben Auskunft über die aktuelle Lagerbewegung.
Mithilfe der Lagerplatzdaten, der Lagerbelegungsdatei und der Verkaufsdaten wird der optimale Lagerplatz für eine Artikel bestimmt.
Mithilfe der WWS können alle Arbeiten bei einer Inventur- über Inventuraufnahmeliste - erfassen der Bestände durch Einsatz von Barcodelesern - Korrektur der Bestände - 10Risiken der Lagerhaltung und LagerkostenJede Lagerhaltung birgt Risiken
-Modeänderung (Geschmack ändert sich)
-Saisonwechsel
- technischer Fortschritt (Veralterung)
-Preisschwankungen ( häufige Änderung des Einkaufpreises)
-Schwund (Ablaufdatum)
Lagerkosten:
-Sachkosten: Alle Kosten zum Betrieb des Lagers, insbesondere Mieten,Energie, Reperaturen usw.
-Personalkosten Kosten der Mietarbeiter, die Lagerarbeiten erledigen
-Kosten des Lagerrisiko: Kosten durch Verderb,Diebstahl,Schwund
-Kosten der Kapitalbindungen
Zinsen für das eingesetzte Kapital
- gelagerte Ware
- Anschaffung der Lagereinrichtungen
- Anschaffung (Bau) der Lagerräume - 11Lagercontrolling LagerkennzahlenLagerbestandsdaten werden benötigt, um eine wirtschaftliche Lagerführung zu sichern.
Mindestbestand: Reserve, um Verkaufsbereitschaft zu sichern
Höchstbestand:
Technischer HB=absolute Obergrenze, Lager ist vollständig gefüllt
Wirtschaftlicher HB=Bestand, bis zu dem einen Artikel unter wirt. Gesichtpunkten höchstens gelagert wird
Meldebestand: Bestand,bei dem Ware nachbestellt werden muss um die Lieferzeit zu überbrücken.
MB=(Tagesabsatz*Lieferzeit)+Mindestbestand
Durchschnittlicher Lagerbestand (DLB):
DLB bei Jahresinventur= Jahresanfangsbestand+ Jahresendbestand % 2
DLB mit Quartalsendbeständen= Jahresanf.best.+ 4 Quartalsendbestände % 5
DLB mit Montasendbeständen= Jahresanf. + 12 Monatsendbeständen % 13 - 12LagerbewegungskennzahlenIm Lagerwesen werden folgende Kennzahlen zur Kontrolle der Lagerbestände und der Kapitalbindung eingesetzt:
Umschlagshäufigkeit= Wareneinsatz % DLB zu Bezugspreis
oder
Jahresabsatz(Stück) % DLB in Stück
Durchschn. Lagerdauer= 360 (Tage) % Umschlagshäufigkeit
Lagerzinssatz= Jahreszinssatz* Lagerdauer % 360
Lagerzinsen= Lagerzinssatz * Lagerbestand % 100
Lagerreichtweite= Lagerbestand % Absatz (Verbrauc) pro Tag
Lagerfüllgrad= Genutzter Teil des Laggeraums % Verfügbarer Lagerraum * 100 - 13Auswertung der LagerkennzahlenMithilfe der Lagerkennzahlen wird die Beurteilung der Wirtschaftlichkeit des Lagers ermöglicht. Zudem sind die Lagerkennzahlen die Grundlage für Betriebsvergleiche mit Durchschnittszahlen der Branche.
Je höher die Umschlagshäufigkeit oder je geringer die durchschnittliche Lagerdauer eines Artikels oder einer Warengruppe, desto niedriger ist der Kapitaleinsatz für diesen Artikel oder dieser Warengruppe im Lager
" ,desto niedriger ist der Lagerkostenanteil je Artikel oder je Warengruppe - 14Bedeutung des Lagerhalters für den Groß-und AußenhandelDer Lagehalter ist ein selbstständiger Kaufmann, der gewerbsmäßig die Einlagerung unf Aufbewahrung von Waren für andere auf der Grundlage eines Lagervertrages
Der Lagerschein ist ein Warenwertpapier ,nur der Inhaber der Lagerscheins kann über das Lagergut verfügen.
- 15Warentransporte durchführen Auswahl des Transportmittels und Kriterien der geeigneten GüterbeförderungTräger der Güterbeförderung:
Eisenbahnverkehr, Güterverkehr, Binnen-& Seeschiffahrt, Luftfahrt.
Frachtführer sind selbstständige Kaufleute, die die Beförderung von Gütern durchführen.
Spediteure sind Kaufleute, die auf Rechnung des Versenders, aber in eigenem Namen, die Güterversendung durch Frachtführer vermitteln.
Lagerhalter sind selbstständige Kaufleute, die gewerbsmäßig die Lagerung und Aufbewahrung von Gütern übernehmen. - 16GüterbeförderungMithilfe eine WWS können sowohl bei Werkseigenen als auch bei Werksfremden Warentransporten Tourenplanung und -Verwaltung vorgenommen, die notwendigen Transportpapiere erstellt und archiviert werden.
Bei der Auswahl des optimalen Güterverkehrs sind die Art der zu versendenden Güter & deren Eigenschaften, Transportkosten, Schnelligkeit und Sicherheit der Beförderung,Verpackung, Haftungsumfang und Umweltgesichtspunkte zu berücksichtigen.
Die Auswahl des geeigneten Verkehrsträger wird oft aufgrund vertraglicher Vereinbarungen (Fix-,Terminkauf,Kauf auf Abruf, Streckengeschäft) eingeschränkt
Versandart -> Frachtführer
-Private Paketdienste,Güterverkehr,DB AG, Seeschiffe,Flugzeuggesellschaft,DP AG - 17VersandartenDeutsche Post AG befördert alle Sendungen, nach ihren Beförderungsbedingungen entsprechend

- 18Transportdokumente am Beispiel des FrachbriefsEin Frachtvertrag kommt zustande, indem der Absender dem Transporteur das Transportgut zusammen mit dem Beförderungspapier (Frachtbrief) übergibt.
Im Internationalen Güterverkehr ist ein fünfteiliger (Frachtbrief,Frachtkarte,Empfangsschein,Frachtbriefdoppel, Versandschein) und im inländischen Güterverkehr ein mehrseitiger Frachtbriefsatz (Versandblatt, Empfangsblatt, Frachtbrief) vorgesehen.
Rechliche Bedeutung des Bahnfrachtbriefes:
-Beweisurkunde : für Aufgabe der Sendung, Abschluss und Inhalt des Frachtvertrages
-Warenbegleitpapier: für die Abwicklung der Güterbeförderung
-Verfügungspapier: für nachträgliche Änderung des Frachtvertrages
-Speerpapier: zur Absicherung der Zahlung bzw. Lieferung - 19Bedeutung des Spediteurs für den Groß- & AußenhandelDer Spediteuer ist ein selbstständiger Kaufmann, der Gewerbsmäßig die Versendung von Gütern durch Frachtführer für Rechnung des Versenders, aber in eigenem Namen besorgt.
Zwischen dem Spediteur und dem Auftraggeber wird ein Speditionsvertrag (Dienstvertrag) abgeschlossen.
Zwischen dem Spediteur und dem Frachtführer wird ein Frachtvertrag ( Werkvertrag) abgeschlossen.
Pflichten des Spediteurs:
Besorgung der Versendung
Sorgfaltspflicht
Rechtswahrungspflicht
Haftungspflicht
Weisungsbefolgungspflicht
Treuepflicht
Rechte des Spediteurs
Vergütungsrecht
gesetzliches Pfandrecht
Selbsteintrittsrecht
Sammelladung
Nimmt der Spediteur das Selbsteintrittsrecht in Anspruch, übernimmt er die Rechte und Pflichten des Frachtführers.
Arbeitsgebiet des Spediteuer:
-Anbieter von Transportleistungen
-Logistikorganisator
-Lagerhalter
-Anbieter vielfältiger Dienstleistungen - 20Sachversicherung von Risiken bei Lagerung und Transport kennenlernenGesetzliche Grundlage für den Versicherungsvertrag sind BGB,HGB, das Versicherungsvertragsgesetz und die Allgemeinen Versicherungsbedingungen.
Ist die Versicherungssumme kleiner als der Versicherungswert,liegt der Fall der Unterversicherung vor.
Ist die Versicherungssumme größer als der Versicherungswert, liegt ein Überversicherung vor.
Sachversicherungen:
-Lagerversicherung, versichert gegen Feuer, Leitungswasser, Einbruchdiebstahl, Sturmschaden
-Transportversicherung,versichert werden Transportgüter, Lagergüter, Transportmittel
Vermögensversicherung:
-Haftpflichver.
-Kreditver.
-Betriebunterbrechungsver.
-Firmen-Rechtsschutzver.