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Relevanz

Sven Christian Mediensoziologie 2. Semester Alemão 5,0Avaliação média 5,0 de 5 (1 avaliação) 105 flashcards

Flashcards do conjunto (105)

  1. 1Definition Soziologie (Max Weber)Wissenschaft, welche soziales Handeln deutend verstehen und dadurch in seinem Ablauf und seinen Wirkungen ursächlich erklären will
  2. 2Was sind Medien?Produzenten abgeleiteter Wahrnehmungen
  3. 3Fokuspunkt (Schelling)eines der möglichen Gleichgewichte wird als das eingeschätzt, das die anderen mit der höchsten Wahrscheinlichkeit wählen
  4. 4Konventionen- keine klaren Regeln
    - normatives, kulturgebundenes Verhalten
    - entstehen, wenn es wichtig ist, dass man sich einigt
    (Konvention beim Rudern: Ich links, du rechts, beide rudern --> gemeinsames Ziel)
  5. 5Konstruktionen als Konventionen "soziale Konstruktivismus" (Berger/Luckmann)"Wissen" ist gesellschaftlich konstruiert und von gesellsch. Strukturen abhängig
    Verhaltensanpassung an konstruierte Konventionen
    Bsp. Sprachgemeinschaft als Herkunftsgemeinschaft
  6. 6Elemente der SpielsituationSpielpartner
    Strategien
    Präferenzen/Erwartungen
    Gleichgewichte
  7. 7SpielregelnAlle kennen das Spiel.
    Spieler handeln Simultan.
    Spiel wird nur einmal gespielt.
    Absprache unmöglich.
  8. 8Nash-GleichgewichtStrategiekombinationen, bei denen sich kein Spieler durch einen Wechsel verbessern kann
  9. 9Gemischte StrategienMit Wahrscheinlichkeiten (Erwartungen) gewichtet
    IMMER mind. 1 Nash-GG
  10. 10Reine StrategienOhne Wahrscheinlichkeiten gewichtet
    oft 1 Nash-GG
  11. 11"Battle of the Sexes"Spieler Mann (M) und Frau (F)
    Ziel: Wollen sich treffen
    Problem: Wo?
    Strategien: Stadion (S), Oper (O)
    Präferenzen: F: S=1, O=0; M: S=0, O=1
    beide: Zusammen sein (Z) = 2
  12. 12Multiple GleichgewichteSituationen mit mehreren Nash-GG
    --> Konventionen
  13. 13Negative Externalitäten "Was wenn eine Situation ungewollte Aspekte hat?"Norm
    Nash-GG kann auch gegenseitigen Schaden als Ergebnis haben
    --> Lösung: Neue Spielelemente adden
    Bsp. Umweltschutz:
    Vorteile Allmendennutzung: kfr. und indiv.
    Nachteile: lfr. und treffen alle
  14. 14Konventionen im spieltheoretischen SinneErwartungen an das Verhalten des Einzelnen im Wissen darum, dass ein anderes GG möglich wäre
    Medien beeinflussen die gewählten Konventionen
  15. 152 neue Elemente von Coleman's Ebene, die soz. Phänomene erklären1. Individuelle Situation
    2. Handeln als Individuelle Entscheidung unter mehreren Optionen
  16. 163 Schritte der Herleitung (Bezug zu Coleman's Badewanne)Individuelle Situation (Logik der Situation, Nummer 2 in der Badewanne)
    Individuelles Handeln (Logik der Selektion, Nummer 1 in der Badewanne)
    Gesellschaftliches Ereignis (Logik der Aggregation, Nummer 3 in der Badewanne)
  17. 173 Aspekte der individuellen SituationRessourcen
    Motivationen
    Informationen
  18. 18Entwicklung von makro- zu mikro-orientierter Analyse (Coleman)Heute
    Handlungsorientiert (über Akteursebene)
    --> Generativität = Beeinflussung von Handeln
  19. 19Zeitbindende (ZB) vs. raumbindende (RB) MedienZB: haltbar (z.B. Steintafeln)
    RB: kurzlebig (z.B. Radio, Fernsehen)
  20. 20Druckkultur (DK) vs. elektronische Medien (EM) (McLuhan, technisch)DK: visuell, individualistisch (Zeitung)
    EM: Hör-/Sprechkultur, kollektivistisch (Fernsehen) --> gegenseitige Abhängigkeit
  21. 21Heisse vs. kalte Medien und welche Entwicklung sollte es nehmen? McLuhannach Auflösung (A) und Beteiligung (B)
    Heisse Medien: hohe A, geringe B (Radio)
    Kalte Medien: geringe A, hohe B (Telefon)
    Entwicklung von heiss nach kalt
  22. 22InstitutionenHerstellung soz. Effekte
    Erleichterung von Individ. Interaktionen
    Spontanemergenz: Institutionen als nicht intendierte Nebenfolge v. Handlungen
  23. 23OrganisationenArt wie die Elemente eines Ganzen zielorientiert angeordnet sind
    Organisierte Gruppe von Menschen mit einem besonderen Ziel
    mittlere Ebene menschlicher Interaktion
  24. 24Verhältnis von Organisationen zu InstitutionenInstitutionen beeinflussen Handlungen um das Ziel der Organisation zu erreichen
    Organisationen entstehen aus ("sind") Institutionen
    Organisationen = Gruppen mit Institutionen
  25. 25Warum Organisationen (im Hinblick auf Ressourcen)?Interne Institutionen erlauben Ressourcen gemeinsam zu nutzen, ohne dass sie durch korrupten Umgang bedroht sind
  26. 26Warum Organisationen (im Hinblick auf Transaktionskosten)?Transaktionskosten entstehen im Tausch
    --> Hohe Kosten, wenn alle direkt miteinander interagieren
    Bildung von Gruppen, die nicht Austauschgüter, sondern Verhalten kontrollieren
  27. 27Warum Organisationen ? Matrixneg. Externalitäten multiple GG
    Input Ressourcen Wissenssubstitution
    Output Transaktionskosten
  28. 28Warum Organisationen (im Hinblick auf Wissen)?Interne Institutionen erlauben Informationen gemeinsam zu nutzen
  29. 29Wachstum & BeschleunigungEin Mehr an Ressourcen ermöglicht:
    - schnellere technische Prozesse
    --> schnellere ökonomische Prozesse
    --> schnellere soziale Prozesse
  30. 30Welches sind die 6 Namen, die wir wissen müssen im Bezug auf die 2 Phasen der Moderne?Fourastié
    Bell
    Beck
    Giddens
    Castells
    Bauman
  31. 31Jean Fourastié (2 Phasen der Moderne)Moderne ungleich Industriegesellschaft
    Lfr. überwiegen Dienstleistungen
    Industrie als wichtigster Sektor nur Zwischenstadium
  32. 32Daniel Bell (2 Phasen der Moderne)"Post-Industrielle Gesellschaft"
    Basis Dienstleistungen
    zentral: Techniker/freie Berufe statt Unternehmen
    Wissen als zentrale Produktionskraft
    Großer Optimismus
  33. 33Ulrich Beck (2 Phasen der Moderne)"These einer 2. reflexiven Moderne"
    Produktion von Risiken statt von Reichtum
    Neue Risiken sind nicht mehr nach Klassengrenzen verteilt, sondern treffen jeden: "Not ist hierarchisch, Smog ist demokratisch"
  34. 34Anthony Giddens (2 Phasen der Moderne)"Radikalisierte Moderne"
    Aufnahme Beck-These
    + Globalisierung, rad. soz. Wandel (Armut, Migration)
    DL statt Industrie; Problem: Gefahren
    Lösungsakteure: soz. Bewegungen
  35. 35Manuel Castells (2 Phasen der Moderne)"Netzwerkgesellschaft"
    Informationen als zentrale Ressource
    Netzwerkcharakter als zentrale Eigenschaft
    - Unternehmen sind Netzwerke und beruhen auf Netzwerken
  36. 36Zygmont Bauman (2 Phasen der Moderne)"Liquid Modernity"
    soz. Verflüssigung durch Beschleunigung (grenzenlose Organisationen)
    --> Trend zu kürzeren Anstellungsdauern
  37. 37Produktivität von Differenzierung (Adam Smith)Arbeitsteilung (=Menschen machen unterschiedliche Dinge)
    --> mehr Produktivität
  38. 38organische vs mechanische Solidarität (Durkheim)Arbeitsteilung führt zu Interdependenz (gegenseitige Abhängigkeit)
    = "organische Solidarität"
    Arbeitsteilung führt zu Gleichheit (Austauschbaren)
    = "mechanische Solidarität"
  39. 39Allgemeinheit des Systembegriffs (Parsons/Luhmann)Parsons: "System" = soz. Phänomene, die mit Rest der Welt in Austauschbeziehung stehen
  40. 40Segmentäre Differenzierung (Durkheim, graphisch)Klan 1 I Klan 2 I Klan 3 I Klan 4
  41. 41Funktionale Differenzierung 3 Aspekte der Handlungssituation (Parsons)Ziele (=Motivationen)
    Mittel (=Ressourcen)
    Erwartungen (=innerhalb des Systems)
    Bezugsrahmen (=Erwartungen außerhalb)
  42. 42Funktionale Differenzierung AGILA: Anpassung (Beschaffung von Ressourcen = MITTEL)
    G: goal attainment (Zielerreichung = ZIELE)
    I: Integration (=ERWARTUNGEN)
    L: Latent pattern maintenance (Strukturerhaltung =BEZUGSRAHMEN)
  43. 43Funktionale Differenzierung (Durkheim, graphisch)Kunst Wissenschaft
    Recht
    Politik Wirtschaft
  44. 44Stratifikatorische Differenzierung (Luhmann, graphisch)Pyramide
  45. 45Luhmann's AutopoiesisAutopoiesis (= Selbsterzeugung)
    Systeme haben ein Eigenleben (sind nicht aus ihren Funktionen abzuleiten)
    reproduzieren ihre eigenen Elemente durch eigene Operationen
  46. 46Informationsbegriff der MedienVerringerung der Entropie (Unordnung, Sicherheit)
    Medien als (Informationsver-)Mittler
  47. 47RedundanzInformation, die keine soz. Information enthält
    Medien über die Form wahrnehmbar
    (dient Wiedererkennungswert)
    - führt dazu, dass Information besser aufgenommen werden kann
  48. 48Symbolisch generalisierte KommunikationsmedienMedien, die Situationen im Sinne von Logiken strukturieren
    Bsp. Geld in der Wirtschaft
    Macht in der Politik
    etc.
  49. 49Struktur des Forschungsprozesses (9 Schritte, davor steht wie es in der Matrix aussieht, zuerst links, dann oben)1. These/Theorie: Forschungsfrage
    2. Antithese/Theorie: Stand des Wissens
    3. Synthese/Theorie: Hypothesen
    4. These/Empirie: Datenerhebung
    5. Antithese/Empirie: Datenanalyse
    6. Synthese/Empirie: Interpretation
    7. These/Kommunikation: Texterstellung
    8. Antithese/Kommunikation: Publikation
    9. Synthese/Kommunikation: Rezeption
  50. 506 ErhebungsmethodenQualitativ-hermeneutische Verfahren
    (Teilnehmende Beobachtung)
    Inhaltsanalyse
    Umfrageforschung
    Vergl. & historische Forschung
    Prozessdatenanalyse
    Experimente
  51. 513 Gütekriterien der ForschungObjektivität, Reliabilität, Validität
  52. 52Forschungsziele von qualitativen MethodenWie beeinflussen soziale Strukturen individuelle Situationen?
    Ziele: Verstehen, Interpretation
  53. 53Forschungsziele von quantitativen MethodenWelches Handeln wird gewählt? Wie wird soziale Struktur durch Handlungen erzeugt?
    Ziele: Erklären, Nachweis
  54. 54Erwartungen: zwei HandlungskomponentenEntscheidenskomponente: Handlungsentwurf
    Verhaltenskomponente:
    Handeln als Tätigkeit
  55. 55Was ist der Unterschied zwischen einem Individuum und einem Akteur?Individuum = einzelne Personen
    Akteure = Gegebenheiten gelten sowohl für Individuen wie auch für kollektive Akteure
  56. 563 Aspekte der Handlungssituation des Individuums- mögliche Optionen (Strategien)
    =abhängig von RESSOURCEN
    - Auszahlungen/Präferenzen
    =MOTIVATIONEN
    - Erwartungen = ERWARTUNGEN
  57. 57Von der rollenbezogenen zur individuellen ErwartungsformRollenbezogen = bezogen auf soziale Positionen als Rollenerwartungen
    Individuell = individuell als Erfolgserwartungen
    Historischer Verlauf durch Individualisierung zur individuellen Rolle
  58. 58Konzept der Frameseintreffende Informationen aktivieren Frames
    Klassische Rationalität (feststehende Bewertungen) als Verständnisbasis
  59. 59Framing auf der Makro-Ebene und ihre Funktionen (3)Medien produzieren Wahrnehmungen (mit Frames) --> beeinflussen soz. Handeln
    Funktionen: Diagnose, Prognose, Aktion
  60. 60PräferenzenRangreihenfolge von Situationen
    √ Entscheid (√) Verhalten
  61. 61ZieleSituationen, die durch Verhalten angestrebt werden
    (√) Entscheid √ Verhalten
  62. 62Motivationbezeichnet das Streben nach Zielen bzw. Objekten
    (√) Entscheid √ Verhalten
  63. 63Motivationen vs. IntentionenMotivationen: beschreiben kausal die Hintergründe eines Handelns
    - in Retrospektive die Handlungsmotivlage
    Intentionen: beschreiben final die Ziele eines Handelns
    - in Zukunftsperspektive die Ziele, die jmd mit seinem Handeln verfolgt
  64. 64Maslow'sche BedürfnispyramideSelbstverwirklichung
    Anerkennung, Wertschätzung
    Sozialer Kontakt
    Sicherheit
    Grund-oder Existenzbedürfnisse
  65. 65Herzberg 2-Faktoren Modellintrinsische Arbeitsmotivation:
    Menschen arbeiten aus Spaß, Erfolgsmotiv,...
    extrinsische Arbeitsmotivation:
    Menschen arbeiten, weil sie dafür entlohnt werden
  66. 66These universaler Werte (Schwartz)Allgemeine Werte lassen sich in einem Kreis abtragen, der universell in allen Kulturen gilt
  67. 67Sozialisierungsthese und Inhaltlicher Wertewandel (Inglehart)Soz.: Werte werden im Allgemeinen in Kindheit & Jugend erworben und bleiben danach stabil.
    Inh. WW: Modernisierung führt dazu, dass höhere Stufen der Maslow-Pyramide (Post-materialistische Werte) angestrebt werden.
  68. 68Ideologie= Konsistente Werte
  69. 697 fortdauernde Werte im US-Journalismus (Gans)1. Objektivität
    2. Moderatismus
    3. Altruistische Demokratie
    4. Individualismus
    5. Responsible Capitalism
    6. Ethnozentrismus
    7. Small-Town Pastoralism
  70. 70Ressourcen= alle Mittel, die die Menge der zur Verfügung stehenden Handlungsalternativen beeinflussen
    (Einkommen, Zeit, Vermögen)
  71. 71KapitalRessourcen, die durch eine Nutzung nicht oder weniger als es der Nutzung entspricht aufgezehrt werden
  72. 72(Human-)Kapital auf Mikro- und MakroebeneMikro: Bildung --> Individ. Produktivität + bessere Chancen auf gute berufliche Stellungen und soziale Positionen
    Makro: Bildung --> mehr ausgebildeten Unternehmern und ermöglicht Investitionen in ökonomisches Kapital
  73. 734 Kapitalsorten nach Bordieu1. ökonomisches Kapital
    (Besitz von Produktivvermögen)
    2. kulturelles Kapital
    (Geschmack, auf Bildung beruhend)
    3. Soziales Kapital
    (Ressourcen, die aus soz. Bez. resultieren)
    4. Symbolisches Kapital
    (Prestige, Reputation, Ansehen)
  74. 74Granovetter: strong vs. weak tiesstrong: hohe Kontaktintensität
    weak: geringe Kontaktintensität
    Hinweis auf die Wichtigkeit der Einbettung in Netzwerken
    - Job kriegt man eher durch Weak als strong ties
  75. 75Coleman: 4 Formen des Sozialkapitals1. nah/individ.: Verpflichtungen & Erwartungen
    2. weit/indiv.: Informationskanäle
    3. weit/gruppen: Normen und wirksame Sanktionen
    4. nah/gruppen: Soz. Organisationen
  76. 76Konzept der sozialen Kreise (Simmel)traditionelle Gesellschaft:
    Ich in Familie in Dorf in Land
    Moderne Gesellschaft:
    Individuen als Schnittpunkt Unterschiedlicher Kreise
  77. 773 Dimensionen der Individualisierung (Beck)1. Freisetzungsdimension
    - Herauslösung aus soz. Bindungen
    2. Entzauberungsdimension
    - Verlust von traditionellen Sicherheiten
    3. Kontroll- bzw. Reintegrationsdimension
    - neue Art der soz. Entbindung nötig, aber wie?
  78. 78Polarisierung (Marx)Polarisierung lässt Mittelstand verschwinden
    --> alle werden entweder zu Arbeitern oder Kapitalisten
    --> Verelendung des Proletariats
  79. 79Fehlende Mobilität (Marx)keine soziale Mobilität möglich
    (kein gesellschaftlicher Aufstieg)
    Herstellung sozialer Gleichheit nur durch Revolution
  80. 80Besitzkonzept (Marx)Unterscheidungsmerkmal der Klassen
    (Stellung im Produktionsprozess)
  81. 81Klasse an sich vs. Klasse für sich (Marx)Klasse an sich:
    Strukturelle Ähnlichkeit der Stellung im Produktionsprozess
    Klasse für sich:
    soz. Kohäsion innerhalb der strukturell ähnlichen Gruppierungen
    (Klassen bleiben unter sich)
    -Bewusstwerdung der Klassenlagen
  82. 82Stand/Ansehen (Weber)Menschen mit ähnlicher Lebensführung und Selbst-und Fremdeinschätzung
  83. 83Soziales Feld (Bordieu)Kapitalvolumen, Ka-pitalzusammensetzung, kulturelles, ökonomisches Kapital
    Ökonomisches+kulturelles Kapital sind Ursachen der soz. Position im Feld
    soz. + symbolisches Kapital sind Folgen
  84. 84Distinktionskonzeptwichtige Funktion kultureller Aktivität
    (Höhere Schichten = Highbrow-Kultur
    Tiefer Schichten = Lowbrow-Kultur)
  85. 85Wahlfreiheitsthese nach Schulzejeder kann frei die eigene Szene wählen
    - aber es ergibt sich: das Milieu ist doch determiniert
  86. 86Selbstdemontage der Wahlfreiheitsthese nach Schulze (Matrix eig.) J = Jünger, Ä = älter HB = Hohe Bildung, NB = niedrige Bildung1. J/HB: Spannung/Hochkultur (Selbstverwirklichung)
    2. Ä/HB: Hochkultur (Niveaumilieu)
    3. J/NB: Spannung (Unterhaltungsniveau)
    4. Ä/NB: Trivial (Harmonieniveau)
  87. 876 Fragestellungen der Diskursanalyse als MethodeEntstehung
    Zeitverlauf
    Akteure
    Inhalte
    Instrumente
    Ziele
  88. 88Moralische PanikmacheZustand, Person oder Gruppe entwickelt sich dazu als Bedrohung für gesellschaftliche Werte und Interessen definiert zu werden
    (oft: Stereotypisierung)
  89. 894 Aspekte der Moralischen PanikmacheDevianz (normabweichend)
    Disproportionalität (subjektive ungleich objektive Wahrnehmung der Gefahr)
    Zeitverlauf
    Symbolische Gruppenbildung
  90. 90Was sind die Konventionen, auf die man sich geeinigt hat?Episteme
    (Macht/Wissenssystem)
  91. 91Definition PolitikFeld der Setzung gemeinbindender Entscheidungen
  92. 92Definition MachtAusmaß, in dem ein Akteur
    - Ressourcen kontrolliert (die für andere wichtig sind)
    - den Nutzen anderer beeinflusst
    - immer in Beziehung zu Mitakteuren
  93. 93Wie definiert Weber Politik?Macht
    Streben nach Machtanteil oder Beeinflussung dessen
  94. 94Wie definiert Suhr Politik?Ordnung
    Kampf um die rechte Ordnung
  95. 95Wie definiert Luhmann Politik?Staat
    Komplexe sozialer Prozesse, die dazu dienen, das Akzept administrativer Entscheidungen zu gewährleisten
  96. 96Definition der Öffentlichkeit nach HabermasDinge, die alle betreffen (gesellschaftliche Regelung)
  97. 97Strukturwandel (Habermas)Zerfall durch kapitalistische Medienöffentlichkeit
    - öfftl. Auseinandersetzung wird zum Kräftemessen
    - Zuhilfenahme staatlichen Schutzes statt Staatskritik
    - Kommerzialisierung
  98. 983 Effekte des Internets auf politische Partizipation- verstärkt politisches Engagement
    - Polarisierung durch selektive Information
    - Informationskosten durch Vermeidung des Sich-Informierens der Bürger
  99. 991. Ebene der kritischen Theorie: formalbeeinflussen soziale Handlungsweisen durch Art der technischen Übertragung abgeleiteter Wahrnehmungen
  100. 100Kritische Theorie= Trennung von Methoden und Normen
    - normativer Bereich der Soziologie (!)
  101. 1012. Ebene der kritischen Theorie: diskursivbeeinflussen die Konventionalannahmen der Rezipienten, indem sie Wahrnehmungskonventionen übertragen
  102. 1023. Ebene der kritischen Theorie: inhaltlichbeeinflussen die Rückschlüsse der Rezipienten auf Realität, indem sie Darstellung und Auswahl dieser entscheiden
  103. 103KulturproduktionstheseGegenüberstellung eines idealisierten frühbürgerlichen Liberalismus und
    eines kritisch gesehenen Spätkapitalismus
  104. 104Coding und Decoding (Hall Fiske)H: Medieninhalte werden durch Medienproduzenten vorgegeben (encoding) und von Medienkonsumenten interpretiert (decoding)
    F: Menschen wählen Texte aktiv aus und weisen ihnen Bedeutungen und Relevanz zu
  105. 105Agenda-SettingAbfolge der Abstimmungen bestimmt das Ergebnis
    A B C
    Bestes X Y Z
    Mittleres Y Z X
    Schlechtestes Z X Y

Informações

Descrição
2. Semester Mediensoziologie FlashCards sobre Relevanz, criado por Sven Christian em 30-05-2017.
Criado por
Sven Christian
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