Flashcards
Natur und Landschaft 2
Flashcards do conjunto (92)
- 1Nenne 2 internationale Abkommen mit Grundlagencharakter für die Landschaftsplanung!- ELC (Europäische Landschaftskonvention)
- CBD (Convention Biodiversity) - 2Zeige die Systematik der CH Rplg auf. Nenne für alle Stufen Beispiele!
- 3Zeichne das Gewächshaus für Raum- und Landschaftsentwicklung auf.
- 4Was ist der Zweck der Raumplanung gemäss BV? In welchem Artikel ist dies geregelt?- BV Art. 75
- dient der zweckmässigen und haushälterischen Nutzung des Bodens und der geordneten Besiedelung des Landes - 5Ziele RPG Art. 1?- Boden haushälterisch nutzen
- Baugebiet / Nichtbaugebiet trennen
- auf natürliche Gegebenheiten achten
- Siedlungsentw. nach innen lenken
- raumwirksame Tätigkeiten aufeinander abstimmen - 6Planungsgrundsätze RPG Art. 3?- Landschaft schonen
- Siedlung nach Bedürfnissen der Bevölkerung zu gestalten
- Siedlung in Ausdehnung begrenzen - 7Was ist Landschaft?“Landschaft‘ ein vom Menschen als solches wahrgenommenes Gebiet,
dessen Charakter das Ergebnis des Wirkens und Zusammenwirkens
natürlicher und/oder anthropogener Faktoren ist.“ - 8Landschaftsqualität (LQ) ist die Schnittmenge welcher 3 Bereich?- Biodiversität
- Nutzung
- Gestalt / Erlebnis - 9Was ist die Rolle der Raumplanung für die Landschaftsplanung der CH?- CH hat keine eigene Landschaftsgesetzgebung
- Landschaft und Natur stehen auf Säulen von RPG und NHG
- RPG und RPlg liefern Instrumente für LP
- LP zum einen Teil der Rplg, zum andern auch eigene Fachplanung - 10Nenne Instrumente zur finanziellen Sicherung einer Landschaftsspange!- Agglomerationsprogramm
- Direktbeiträge von Kanton und Gemeinde
- LQ- / Biodiversitätsbeiträge
- Vertragliche Regelungen Mehrwertausgleich
- Spenden (Crowdfunding)
- (inter-)kommunaler Fonds
- Fonds ökologische Aufwertung
... - 11Was/Wozu ist ein regionaler Sachplan?Nur im Kanton AG
- zur Regelung überkommunaler Sachbereiche
- Pendant zum regionalen Richtplan
- behördenverbindlich - 12Unterschied Reg. Sachplan zu Reg. Richtplan?- Im Richtplan sind Regionen vorgegeben
- Sachplan auf ein bestimmtes Thema, bei Richtplan sind Themen vorgegben - 13Nenne formelle Instrumente zur Umsetzung einer Landschaftsspange!- Regionaler Sachplan (AG)
- Richtpläne
- Nutzungsplanung
- Schutzverordnungen
- Verträge - 14Nenne informelle Instrumente zur Umsetzung einer Landschaftsspange!- Kommunale Konzepte/Leitbilder
- Agglomerationsprojekte
- LEK
- Freiraumkonzept
- Raumentwicklungskonzept - 15Über welche Massnahmenpakete kann ein LEK sukzessive umgesetzt werden?
- 16Was ist der grundlegende Zweck von LQ- und Biodiversitätsbeiträgen?- dienen der Erhaltung und Pflege
der landwirtschaftlich genutzten
Kulturlandschaft in Qualität, Eigenart und
Charakter - 17Zweck LQ-Beiträge?Erhaltung, Förderung, Weiterentwicklung vielfältiger Landschaften
- 18Zweck Biodiversitätsbeiträge?Erhaltung, Förderung der Arten- und Lebensraumvielfalt
- 19Wo sind alle diese Beiträge gesetzlich geregelt/verankert? Was besagt der Artikel?Art. 104 BV Landwirtschaft
- Sichere Versorgung
- Pflege der Kulturlandschaft
- Erhalt natürlicher Lebensgrundlage
- dezentrale Besiedelung - 20Unterscheide Landschaftsprojekte anhand Herkunft, Inhalt, Raumbezug, Beteiligte etc...siehe Tabelle im Skripteordner VL3!!!
wichtig! - 21Was ist ein Regio-ROK?Regionales Raumordnungskonzept
- 22Nenne die 5 Handlungsräume gemäss ROK ZH.1) Stadtlandschaft
2) urbane Wohnlandschaft
3) Landschaft unter Druck
4) Kulturlandschaft
5) Naturlandschaft - 23Nenne je 2 Primäre Anliegen und Herausforderungen für jeden Handlungsraum.1) Dynamik entwickeln; attraktive Freiraum-/Erholungsstrukturen; städtebaul. Qualität und Durchgrünung
2) massvoll entwickeln; nach innen entwickeln; klare Siedlungsränder; Potenziale aktivieren
3) stabilisieren; aufwerten; Zersiedelung eindämmen; BZ-Verbrauch verringern
4) Charakter erhalten; Verzicht auf Steigerung Erschliessungsqualität; unverbaute Landschaftskammern erhalten
5) schützen; bewahren; Fliessgewässer hochwertig gestalten; SVO partnerschaftlich erarbeiten/umsetzen - 24Im ROK ZH werden verschiedene Handlungsräume angesprochen. Nenne die 5 typischen Handlungsräume dieses informellen Planungsinstruments anhand der Region Pfannenstil.- Stadtlandschaft (keine)
- urbane Wohnlandschaft (Siedlung am Seeufer)
- Landschaft unter Druck (offene Landschaft und Wälder der Seeufer- und Forchgemeinden)
- Kulturlandschaft (Oetwil am See und Hombrechtikon)
- Naturlandschaft (Lützelsee, Uetziker Riet) - 25Nenne verschiedene Landschaftseinheiten am Beispiel Agglo SG- (Seegeprägte) Siedlungslandsch.
- (Obst-) Wiesenlandschaft
- Wiesland / Ackerbaulandschaft
- Tobellandschaft
- Waldgeprägte Mosaiklandschaft
- Streusiedlungsgeprägte Mosaiklandschaft
-Sömmerungslandschaft
- Moorgeprägte Landschaft - 26Welchen 4 Entwicklungstypen können diese Einheiten zugeordnet werden? Welches sind die entsprechenden Leitziele?- Gestaltungslandschaften (ordnen, gestalten, anbinden, aufwerten)
- Traditionslandschaften (pflegen, ergänzen)
- Ruhelandschaften (beruhigen, schonen)
- Naturlandschaften (verbinden, erschliessen, lenken) - 27Nenne kantonale informelle Landschaftskonzeptionen.- Strategie Landschaft Kt. LU
- LEK Thurgau - 28Erläutere die Strategie des Kantons Luzern.1. Schritt: prägende Landschaftstypen des Kantons (vorhandene Qualitäten)
2. Schritt: Bestimmung der zentralen Handlungsfelder
- zu allen Handlungsfeldern wurden Ziele festgelegt - 29Erläutere das LEK Thurgau.- mit Gemeinden und Interessenverbänden durchgeführt
- durch kantonale Kommission begleitet
- 2002 wurden Teile in kantonalen Richtplan übernommen und genehmigt
- verortbare Vernetzungskorridore mit Laufblatt im Richtplan festgelegt - 30Womit kann Landschaft geschützt werden? (Instrumente)- Gesetze
- Verordnungen
- Verträge
- Kommunikation/Sensibilisierung - 31Mit welchen Strategien kann Landschaft geschützt werden?1. Freihalten, sichern der Fläche
2. Qualität sichern, pflegen, verbessern
3. Verbindlichkeit herstellen - 32Nenne konkrete Beispiele für die 3 Strategien.1. FFF, Bauzone/Nichtbauzone
2. LQ, BFF, Vernetzungsprojekten
3. Richtplanung, Nutzungsplanung, Inventare, Verträge, Sachpläne und Konzepte - 33Was umfassen Schutzzonen und in welchem Artikel ist dies geregelt?PRG Art. 17
a) Bäche, Flüssen, Seen, Ufer
b) besonders schöne sowie naturkundlich oder kulturgeschichtlich wertvolle Landschaften
c) bedeutende Ortsbilder, geschichtliche Stätten sowie Natur- und Kulturdenkmäler
d) Lebensräume für schutzwürdige Tiere und Pflanzen - 34Nenne Beispiel für Weitere Zonen gemäss RPG Art. 18. Was ist der Zweck weiterer Zonen?Grundnutzungszonen: Kiesabbau, Intensiverholung, Golfplatz
Überlagernd: Freihaltezone, Sport, Erholung, Kiesabbau, Intensiv-LW
Zweck: Vorschriften über Gebiete, deren Nutzung noch nicht bestimmt ist um Konflikte zu vermeiden. - 35Wie breit ist ein Gewässerraum mindestens?bis 2m Sohlenbreite 11m
- 36Wie breit ist der Gewässerraum bei Sohlenbreite 2-15m?2.5 * Sohlenbreite + 7m
- 37Unter welchen Umständen muss die natürliche Sohlenbreite vergrössert werden?Bei fehlender Breitenvariabilität
--> Sohlenbreite * Faktor - 38Was ist der Sinn von Schutzverordnungen im Kanton ZH?Schutz vor Überbauungen / Privatinteressen
- Pflege und Bewirtschaftung der Naturlandschaft
- Lenkung Erholungsdruck
- ermöglicht langfristigen Schutz grossflächiger Gebiete - 39Inhalt von Schutzverordnungen im Kanton ZH?- kantonal wichtige Landschaften und Biotopkomplexe
- Einteilung in verschiedene Landschaftsbereiche (Natur, Umgebung, Wald etc..) - 40Unterschied Schutzzonen - Schutzverordnung ZH?Schutzzone: im Nutzungsplan, eher kleinere Gebiete, von Gemeinde erlassen
Schutzverordnung: Nutzungsplan-Charakter --> haben Einfluss auf Richt- und Nutzungsplanung, über grössere zusammenhängende Gebiete, vom Kanton erlassen - 41Nenne die Anforderungen zur Schonung der Landschaft gemäss RPG Art. 3.- Kulturland erhalten
- Siedlungen, Bauten, Anlagen in Landschaft einpassen
- See- Flussufer freihalten und Zugang erleichtern
- Erhalt naturnahe Landschaft und Erholungsräume
- Waldfunktion sichern - 42Welche Möglichkeiten hat ein Kanton, um Anliegen von Natur und Landschaft raumplanerisch zu sichern? (formelle Instrumente)- Kant. Richtplanung
- Kant. PBG
- Kant. Konzepte und kant. Landschaftskonzeptionen
- Kant Schutzgebiete / SVO - 43Welche Möglichkeiten hat ein Kanton, um Anliegen von Natur und Landschaft raumplanerisch zu sichern? (informelle Instrumente)- Leitbilder
- ROK
- Inventare
- K-LEK - 44Nenne die 6 wichtigsten Anliegen der Raumplanung zur Landschaft gemäss RPG. (Punkte 1-3)- die Landschaft ist zu schonen, Siedlung Bauten und Anlagen haben sich in die Landschaft einzuordnen.
- Zweckmässige und haushälterische Nutzung des Bodens: Flächenverbrauch minimieren: Begrenzung Siedlungsausdehnung.
- Abstimmung der raumwirksamen Tätigkeiten - 45Nenne die 6 wichtigsten Anliegen der Raumplanung zur Landschaft gemäss RPG. (Punkte 4-6)- Sicherung des Kulturlandes
- Unterstützen der Bestrebungen, die natürlichen Lebensgrundlagen zu schützen
- Geordnete Besiedlung - Trennung Baugebiet / Nichtbaugebiet:
Bauen nur zonenkonform oder mit Ausnahmebewilligung - 46Nenne formelle und informelle Instrumente auf Bundesebene.
- 47Nenne Finanzhilfen und Tools zur Beratung/Information auf Bundesstufe!
- 48Nenne je 3 Landschafts- und Biotopinventare des Bundes?Landschaft: BLN, ISOS, IVS
Biotop: Hoch- und Übergangsmoore, Flachmoore, Auengebiete, Amphibienlaichgebiete, Trockenwiesen und Weiden (TWW) - 49Was ist der Unterschied zwischen Konzepten und Sachplänen des Bundes?- Sachpläne enthalten neben Zielen und generellen Anweisungen zusätzlich räumlich konkrete Anweisungen
- Konzept häufig als Vorstufe zu Sachplan
- Konzept ist ressortübergreifend
- Sachplan nur in Bereichen wo Bund umfassende Kompetenz verfügt - 50Nenne alle Sachpläne des Bundes. (Nenne 4)- Sachplan FFF
- Sachplan Verkehr mit Teil Schiene, Schifffahrt, Strasse, Luftfahrt
- Sachplan Übertragungsleitung
- Sachplan geologische Tiefenlager
- Sachplan Militär
- Sachplan Asyl (noch nicht genehmigt)
- Sachplan Rohrleitungen (Entwurf) - 51Benenne die 10 Strategien der Biodiversitätstrategie CH.1. Biodiversität nachhaltig nutzen
2. Eine ökologische Infrastruktur schaffen
3. Erhaltungszustand von National Prioritären Arten verbessern
4. Genetische Vielfalt erhalten und fördern
5. Finanzielle Anreize überprüfen
6. Ökosystemleistungen erfassen
7. Wissen generieren und verteilen
8. Biodiversität im Siedlungsraum fördern
9. Internationales Engagement verstärken
10.Veränderungen der Biodiversität überwachen - 52Was ist ökologische Infrastruktur?- auch grüne Infrastruktur genannt
- Netzwerk natürlicher und naturnaher Flächen
- Ziel aus SBS bis 2040
- Zum Erhalt Biodiv. und Stärkung und Regenerationsfähigkeit von Ökosystemleistungen
- trägt zum menschlichen Wohlergehen z.B. durch Klimaregulation, Erholung und Erleben von Natur und Landschaft und zum Erhalt der biologischen Vielfalt bei - 53Nenne die 3 Schutzstrategien. Welchen Zusammenhang haben FFF mit den Schutzstrategien?1. Quantitativ sichern (Schutz vor andere Nutzung; freihalten vor Bauten)
2. Qualität sichern (LQ-Beiträge)
3. Verbindlichkeit (RiPlg, NuPlg, Verträge)
- FFF setzen 3 Strategien um! - 54Was sind Ziele des Sachplans FFF?- Erhaltung bewirtschaftbaren Fläche --> quantitativer Bodenschutz
- Bestgeeignetes Land vor Überbauung schützen
- Erhaltung Bodenfruchtbarkeit --> qualitativer Bodenschutz
- Langfristige Versorgungssicherheit - 55Welche Beanspruchungen sind auf FFF zulässig?- ökologische Ausgleichsflächen
- Spezialkulturen wie Beeren, Christbäume --> wenn keine Bodenbelastung und innerhalb eines Jahres wieder ackerbaufähig
- bei Rekultivierungsmassnahmen kann LW zu FFF werden nach 4 Jahren - 56Welche Beanspruchungen sind auf FFF grundsätzlich nicht zulässig?- Gewächshäuser, dauerhaft Folienbeete --> ausser wenn Qualitätskriterien stimmen und nicht mit Bauten bestückt, dann in FFF
- Golfanlage, ausser Qualikriterien werden dauerhaft erfüllt - 57Was sind die Aufgaben der Landwirtschaftszone gemäss RPG und in welchem Artikel sind diese geregelt?RPG Art. 16
- langfristige Sicherung der Ernährungsbasis des Landes
- Erhaltung der Landschaft
- Erhalt Erholungsraum
- dient dem ökologischen Ausgleich
--> deshalb muss LW-Zone vor Überbauung weitgehend freigehalten werden
(- zur Erfüllung Aufgaben der Landwirtschaft) - 58Unter welchen Umständen ist Bauen in der Landwirtschafts- oder Spezial-LW-Zone möglich?- Bauten sind zonenkonform (Landwirtschaft)
- Standortgebundene Bauten per Ausnahmebewilligung - 59Was ist die Voraussetzung einer Bewilligung (RPG Art.22)?a) dem Zweck der Nutzungszone entsprechend
b) Land ist erschlossen - 60Welche Arten von Bauten sind in der LW-Zone zonenkonform? (ab 1.9.2000)- zur Landwirtschaftl. Bewirtschaftung
- Produzierender Gartenbau
- zur Erfüllung landw. Aufgaben
- Landwirtschaftl. Bauten
- nicht landwirtschaftliche Nebengebäude soweit vom Bewirtschafter geführt und existenzsichernd - 61Wann kommt eine Speziallandwirtschaftszone zum Zug?- für die nicht bodenbewirtschaftende Landwirtschaft (bodenunabhängige Produktion)
- um eine über die innere Aufstockung bauliche Nutzung zu ermöglichen
--> Umzonung im NUP Verfahren - 62Wie ist die Standortgebundenheit gesetzlich geregelt? Heisst: Unter welchen Umständen kann abweichend von Art 22e eine Bewilligung erteilt werden?a. der Zweck der Bauten und Anlagen einen Standort ausserhalb der Bauzonen erfordert
b. keine überwiegenden Interessen entgegenstehen. - 63Welche Arten von Standortgebundenheit existieren? Erläutere.- Positive Standortgebundenheit (auf Standort ausserhalb der Bauzone angewiesen Bsp. Bergbeiz)
- Negative Standortgebundenheit (lässt sich nicht innerhalb BZ realisieren, meist aufgrund Immissionen Bsp. Schiessplatz) - 64Welche Bauten und Anlagen sind planungspflichtig?Bauten mit...
... weitreichenden Auswirkungen auf die räumliche Ordnung
... grossem Flächenbedarf
... Immissionen
... grossem Publikumsverkehr oder allg. Verkehrsaufkommen
Bsp. Skipiste, Loipen, Bikerouten - 65Nenne Kriterien für Bauen in der Landschaft.EINFACH GESAGT: STANDORT, DIMENSION, STRUKTUR
- Siedlungsform
- Standort, Exposition
- Massstäblichkeit, Ausrichtung, Orientierung
- Materialien Dach und Fassade
- Einbindung, Erschliessung - 66Welche Anlagen sind bewilligungspflichtig? 1) Maislabyrinth 2) Downhillstrecke im Wald 3) Hängegleiterplatz 4) Paintball im Wald 5) Wasserskianlage mit Lift1) NEIN, ausser grosses Verkehrsaufkommen
2) JA, wenn mit Anlagen ausgerüstet (Normalfall) (Laufen darf man überall, fahren nicht!)
3) NEIN, aber Interessensabwägung
4) JA, aber nicht durchsetzungsfähig, da keine Staogebundenheit, Beeinträchtigung der öff. Zugänglichkeit
5) JA, nicht unbedingt Staogebunden und braucht Konzession - 67Aus welchem Grund muss ein Gewässerraum ausgeschieden werden?Für Gewährleistung folgender Funktionen:
- nat. Funktion der Gewässer
- Schutz vor Hochwasser
- Gewässernutzung - 68Was ist ein Siedlungsrand?- Übergangsbereich zwischen bebauter und unbebauter Landschaft
- nicht klar abgrenzbar (keine Linie sondern Raum)
- bestimmt durch verschiedene Akteure
- ein ästhetische und funktionales Thema - 69Nenne Argumente für einen guten Siedlungsrand.- gute Eingliederung und Ansicht
- Aussicht
- Ökologische Qualität und Ausgleich
- guter, einfacher Zugang
- Erlebnisraum - 70Nenne die 6 funktionalen und ästhetischen Kriterien zur Siedlungsrand-Qualität.- EXPOSITION
- BAUSTRUKTUR
- GEBÄUDESTELLUNG (abrupt, gestuft)
- EINGLIEDERUNG (harte, weiche Grenze)
- DURCHLÄSSIGKEIT
- NUTZUNG, ZUGÄNGLICHKEIT - 71Thema Durchlässigkeit: Wie können Gebäude am Siedlungsrand angeordnet sein oder werden?
- 72Nenne 3 verschiedene Massnahmenmöglichkeiten samt Umsetzungsinstrument, mit welchen eine Gemeinde den Siedlungsraum aufwerten könnte.- Grünzone im Zonenplan für Errichtung Siedlungsrandpark
- BNO mit Siedlungsrandartikel ergänzen --> erhöhte Gestaltungsansprüche
- LQ-Beiträge: Vertragliche Regelungen mit Bauern (Hochstammobstbäume für fliessenden Übergang) - 73Was gehört zu einem Gestaltungsplan?- Plan
- Sonderbauvorschriften (Reglement)
- Planungsbericht nach RPV Art. 47 - 74Wie sind Sonderbauvorschriften aufgebaut?A. Allgemeine Bestimmungen
B. Nutzung
C. Gestaltung
D. Erschliessung und Mobilität
E. Umwelt
F. Schlussbestimmungen - 75Welche weiteren Inhalte/Dokumente wurden beim Gestaltungsplan Bootshafen Buochs noch zusätzlich erstellt?Umgebungsplan
UVB
Entwässerungskonzept - 76NHG Art. 18 Abs. 1 Was besagt dieser Artikel?- Es geht um den Schutz von Lebensräumen
- Besonders zu schützen sind Uferbereich, Riedgebiete, Moore, Hecke, Feldgehölze, Trockenrasen etc.
- wenn sich Beeinträchtigung nicht verhindern lässt, muss der Verursacher für Wiederherstellung oder angemessenen Ersatz sorgen - 77Was ist das Schutz- und Schonungsgebot nach NHG Art. 18?Ablauf wenn schützenswerte Lebensräume betroffen sind:
1. Vermeiden
2. Vermindern (Bestmöglicher Schutz)
3. Wiederherstellen
4. Ersetzen (angemessen) - 78NHG Art. 18b Abs. 2 Um was geht es in diesem Artikel?- ökologischen Ausgleich in intensiv genutzten Gebieten inner- und ausserhalb von Siedlungen. Dabei sind Interessen der Landwirtschaft zu berücksichtigen
- 79Was sind Unterschiede zwischen Wiederherstellung und Ersatz?- Wiederherstellung: behebt Eingriffe in NL in gleicher Art, Funktion, Umfang im MST 1:1 am Ort des Geschehens.
- Ersatz: behebt Eingriffe in NL in gleicher Art, Funktion, Umfang im MST 1:1 an einem ANDEREN Ort (Realersatz) - 80Wo sind Wiederherstellungs- oder Ersatzmassnahmen erforderlich?a) Biotope von nationaler Bedeutung (Moore und Auen)
b) für Ufervegetationen
c) wenn konkrete Schutzbestimmungen in Schutz- oder Nutzungsplänen betroffen sind. - 81Was bezweckt ökologischer Ausgleich?- Artenvielfalt und Lebensräume erhalten und fördern
- Lebensqualität des Menschen erhalten
- Natur in die Siedlung einbinden
- kulturräumliches Erbe bewahren
- LQ- Biodiversitätsbeiträge sind Teil des ÖA - 82Nenne den Vorsorgegrundsatz nach USG. Erläutere."Im Sinne der Vorsorge sind Einwirkungen, die schädlich oder lästig werden könnten, frühzeitig zu begrenzen."
- mögliche Einwirkungen sind vor dem Auftreten zu begrenzen
- frühzeitig in Planung zu beachten
- dient dem Schutz des Menschen - 83Unterschiede von ökologischem Ausgleich zu Wiederherstellung/Ersatz?- Öko. Ausgleich meist direkt mit konkretem Bauprojekt verknüpft
- Wiederherstellung/Ersatz bezieht sich auf schützenswerte Lebensräume
- öko. Ausgleich kann auch auf Freiwilligkeit basieren - 84Was sind die Hauptzielrichtungen der ELC?• Charakteristische Landschaften erkennen/inventarisieren
• Sensibilisierung
• Instrumente zur Landschaftsentwicklung
• Landschaftsleistung in Wert setzen für Mensch und Tier
• Zusammenarbeit der europäischen Länder im Bereich Landschaft stärken - 85Aus welchen Bereichen setzt sich Landschaftsidentität zusammen?
- 86Definiere Biodiversität!Vielfalt der Arten, Lebensräume und genetische Vielfalt
- 87Definiere Ökologie!Wissenschaft, die Struktur und Funktion von Ökosystemen erforscht
- 88Was ist Natur?Alles nicht vom Menschen geschaffene
- 89Nenne 4 Ziele eines regionalen Sachplans!- Erhalten und sichern landwirtsch. Produktion
- Fördern verbessertes Landschaftsbild und besonderes Landschaftserlebnis
- Fördern vielseitiger Angebote der Landschaftsnutzung
- eigenständiger Raum mit prägnanter Identität
- Erlebbarmachen von Zusammenhängen in der Landschaft - 90Nenne 4 Begründungen, weshalb das Thema Biodiversität auch im Siedlungsraum zunehmend an Bedeutung gewinnt!- Siedlung bietet diverse Lebensräume viel Potential vorhanden
- Durch Verdichtung geraten die Lebensräume unter Druck
- Durch Infrastrukturen geraten die Vernetzungsachsen unter Druck
- Die Artenvielfalt im Siedlungsraum sinkt; im Gegensatz zu derjenigen ausserhalb - 91Welche Bedeutung hat "schützen" im planungsrechtlichen Sinn? Nenne 3.- Erhalten, wie es ist.
- Wiederherstellen, wie es einmal war.
- Entwickeln, wie es sein soll. - 92—


Informações
- Descrição
- Prüfungsvorbereitung 4. Semester FlashCards sobre Natur und Landschaft 2, criado por Silvan Oberholzer em 04-08-2017.
- Criado por
- Silvan Oberholzer
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