Klinische Psychologie Teil 1

Paul Pumberger
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Lisa Mariá Hchil
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Paul Pumberger
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Description

Prüfungsfragen zu Prüfung klinischen Psychologie

Resource summary

Question 1

Question
Was versteht man unter Psychologie?
Answer
  • Die wissenschaftliche Untersuchung des Verhaltens und der mentalen Prozesse von Individuen.
  • Das Verhalten und die mentalen Prozesse von Individuen.
  • Die wissenschaftliche Untersuchung von Gedankenprozessen von Individuen.

Question 2

Question
Was versteht man unter dem Begriff "klinisch"?
Answer
  • Eine Störung betreffend.
  • Auf eine Störung bezogen.
  • Durch eine medizinische, psychologische Untersuchung festgestellt.
  • Von einer Störung ausgehend.

Question 3

Question
Klinische Psychologie ist jene Teildisziplin, die sich mit ...
Answer
  • psychischen Störungen befasst.
  • psychischen Aspekte körperlicher Störungen befasst.
  • psychischen Krisen aufgrund extremer Lebenssituationen befasst.
  • körperlichen Aspekten psychischer Störungen befasst.

Question 4

Question
Welche Benennungen gibt es seit dem 19. Jahrhundert?
Answer
  • Melancholie
  • Griesgrämigkeit
  • Raserei
  • Psychose
  • Dementia Praecox
  • Schizophrenie
  • Manisch-depressiv
  • Launen
  • Schizoaffektive Geistesstörung
  • Gemütskrankheit

Question 5

Question
Mit welchen Nachbarsdisziplinen steht die klinische Psychologie in Interaktion?
Answer
  • Neurowissenschaften
  • Rechtswisschenschaften
  • Pädagogik
  • Medizin
  • Soziologie
  • Philosophie
  • Wirtschaftswissenschaften

Question 6

Question
Welche Aussagen stimmen?
Answer
  • 450 Millionen Menschen leiden an psychischen Störungen.
  • Die meisten davon werden behandelt.
  • Die meisten davon werden nicht behandelt.
  • Fast jeder zweite Mensch erkrankt zumindest einmal in seinem Leben an einer psychischen Störung.
  • Psychische Gesundheit weniger wichtig als physische Gesundheit.
  • Stigmatisierung.

Question 7

Question
Welche Teildisziplinen gibt es innerhalb der klinischen Psychologie?
Answer
  • Psychosomatik
  • Verhaltensmedizin
  • Neuropsychologie
  • Rehabilitation
  • "public health"
  • Prävention
  • Beratungspsychologie
  • Psychotherapie
  • "private health"
  • Intervention

Question 8

Question
Was sind die häufigsten psychischen Störungen?
Answer
  • Depression
  • Alkoholmissbrauch
  • Alzheimer und andere Demenzerkrankungen
  • Selbstverletzungen
  • ADHS
  • Anorexie

Question 9

Question
Was beschreibt die Somatogene Sichtweise?
Answer
  • Psychische Störungen haben physische Ursachen.
  • Physische Störungen haben psychische Ursachen.
  • Psychische Störungen haben psychologische Ursachen.

Question 10

Question
Was beschreibt die Psychogene Sichtweise?
Answer
  • Psychische Störungen haben psychologische Ursachen.
  • Psychologische Störungen haben physische Ursachen.
  • Physische Störungen haben psychologische Ursachen.

Question 11

Question
Welche Aussagen treffen auf Karl Jaspers zu?
Answer
  • Begründer des Terminus Phänomenologie
  • Lehre von seelischen Abnormen
  • befasste sich mit dem krankhaft veränderten Gefühls- und Seelenlebens
  • Entwicklung der Psychoanalyse
  • Begründer der klinischen Psychologie

Question 12

Question
Welche Aussagen treffen auf Wilhelm Wundt zu?
Answer
  • Begründer der Psychologie als eigene Wissenschaft
  • Gründete das erste Institut für experimentelle Psychologie
  • Begründer der naturwissenschaftlichen, physiologischen Psychologie
  • Begründer des Terminus Phänomenologie
  • Klassifikation psychischer Krankheiten

Question 13

Question
Welche Aussagen treffen auf Emil Kraepelin zu?
Answer
  • Begründer der empirischen-klinischen Psychiatrie
  • Klassifikation psychischer Krankheiten
  • Begründer der klinischen Psychologie
  • Lehre von seelischen Abnormen
  • Begründer der Psychologie als eigene Wissenschaft

Question 14

Question
Welche Aussagen treffen auf Sigmund Freud zu?
Answer
  • Entwicklung der Psychoanalyse
  • normale und gestörte psychische Funktionsweisen
  • psychogen gestörtes Erleben und Verhalten
  • Folge innenpsychischer Konflikte
  • Begründer der Psychologie als eigene Wissenschaft

Question 15

Question
Welche Aussage trifft auf Lightner Witmer zu?
Answer
  • Begründer der klinischen Psychologie
  • Begründer des Terminus Phänomenologie
  • Begründer der Psychologie als eigenständige Wissenschaft
  • Begründer der empirisch-klinischen Psychiatrie

Question 16

Question
Welche Veränderungen gibt es im 21. Jhd gegenüber früher?
Answer
  • Biopsychoszoziales Krankheitsbild
  • Deinstitutionalisierung
  • Teilstätionäre und ambulante Betreuung
  • Neue Medikamente psychologische Behandlungsmethoden
  • Geprägt durch: Konsolidierung, Methodenpluralismus, Standardisierung, Ausdifferenzierung

Question 17

Question
Was ist eine psychische Störung?
Answer
  • Beeinträchtigung der normalen Funktionsfähigkeit des menschlichen Erlebens und Verhaltens, die sich in emotionalen, kognitiven, behavioralen und/oder körperlichen Beeinträchtigungen äußern und von der jeweiligen Person nicht oder nur begrenzt beeinflussbar sind.
  • Beeinträchtigung der normalen Funktionsfähigkeit des menschlichen Erlebens und Verhalten, die sich in mentalen, kognitiven, behavioralen und/oder körperlichen Beeinträchtigungen äußern und von der jeweiligen Person nicht oder nur begrenzt beeinflussbar sind.
  • Beeinträchtigungen der normalen Funktionsfähigkeit des menschlichen Erlebens und Verhalten, die sich in emotionalen, kognitiven, behavioralen und/oder körperlichen Beeinträchtigungen äußern und von der jeweiligen Person beeinflussbar sind.

Question 18

Question
Welche Bedingungen müssen gegeben sein, damit eine Unterbringung vollzogen werden kann?
Answer
  • Betroffene muss an einer psychischen Störung leiden
  • Muss im Zusammenhang mit dieser Störung sein Leben, seine Gesundheit oder das Leben, die Gesundheit eines anderen Menschen erheblich gefährden
  • Es gibt keine andere Behandlungs- und Betreuungsmöglichkeit
  • Der Betroffene weigert sich seine verschriebenen Medikamente einzunehmen
  • Der Betroffene hält sich nicht an die vom Arzt verordneten Maßnahmen

Question 19

Question
Welche Bedingungen müssen bei einer Unterbringung beachtet werden?
Answer
  • Gegen den eigenen Willen darf jemand nur dann in ein psychiatrisches Krankenhaus eingeliefert werden, wenn die Vorraussetzungen zuvor von einem hierzu befugten Arzt bescheinigt worden sind
  • Unterbringungen müssen der Patientenanwaltschaft und dem zuständigen Bezirksgericht gemeldet werden
  • Eine Unterbringung darf drei Monate nicht überschreiten (per. Gerichtsbeschluss max. sechs Monate)
  • Eine Unterbringung darf ein Monat nicht überschreiten (per. Gerichtsbeschluss max. drei Monate)

Question 20

Question
Was versteht man unter psychischer Gesundheit?
Answer
  • Ein Zustand des Wohlbefindes, in dem der Einzelne seine Fähigkeiten ausschöpfen, die normalen Lebensbelastungen bewältigen, produktiv und fruchtbar arbeiten kann und imstande ist etwas zur Gemeinschaft beizutragen.
  • Ein Zustand des Wohlbefindens, in dem der Einzelne seine Fähigkeiten ausschöpfen, die normalen Lebensbelastungen bewältigen und imstande ist mit den den äußeren Umständen die sich auf die Psyche auswirken umzugehen

Question 21

Question
Was versteht man unter psychischen Krisen?
Answer
  • Psychische Belastungsreaktionen
  • werden durch äußere Umstände ausgelöst und wirken sich in Folge beeinträchtigend auf die Psyche aus
  • Psychische Belastungsreaktion die durch eine Abwehrhaltung verstärkt werden

Question 22

Question
Welche Bedingungen sind für eine Belastungsreaktion verantwortlich?
Answer
  • Psychische Konflikte
  • Soziale Umstände
  • Körperliche Faktoren
  • Äußere Umstände
  • Ökonomische Faktoren
  • Kulturelle Umstände

Question 23

Question
Welche Aufgaben hat die klinische Psychologie?
Answer
  • Psychologische Störungslehre
  • Klinisch-psychologische Diagnostik
  • Klinisch-psychologische Intervention
  • Kontextuelle Bedingungen
  • Lehre und Forschung
  • Klinisch-psychologische Prävention
  • Psychologische Diagnostik

Question 24

Question
Welche Bestandteile gibt es in der psychologischen Störungslehre?
Answer
  • Phänomenologie
  • Pathogenese
  • Ätiologie
  • Prognose
  • Klassifikation
  • Epidemiologie
  • Intervention

Question 25

Question
Was trifft auf distale Faktoren zu?
Answer
  • treten früh im Lebenslauf auf
  • durch familiäre Belastung, Genetik oder Trauma
  • soziale, psychologische, psychsopathologische Faktoren
  • Temperament und Persönlichkeit

Question 26

Question
Was trifft auf proximale Faktoren zu?
Answer
  • soziale, psychologische, psychsopathologische Faktoren
  • initial auslösende Lebensereignisse und chronische Belastungen
  • Trauma und frühe adverse Ereignisse
  • treten für im Lebenslauf auf

Question 27

Question
Was versteht man unter Pathopsychologie?
Answer
  • Psychologische Störungslehre aufgrund vorwiegend organischer Kriterien
  • Psychologische Störungslehre aufgrund Kriterien der Psychologie

Question 28

Question
Was versteht man unter Psychopathologie?
Answer
  • Psychologische Störungslehre aufgrund vorwiegend organischer Kriterien
  • Psychologische Störungslehre aufgrund Kriterien der Psychologie

Question 29

Question
Wozu werden allgemeine Rahmenmodelle angewendet?
Answer
  • Um psychische Störungen verstehen zu können
  • Um die Komplexität verstehen zu können
  • Um voreilige Schlüsse zu vermeiden
  • Um psychische Störungen einordnen zu können

Question 30

Question
Welche Präskriptiven Anteile von Normen gibt es?
Answer
  • Soziale Norm
  • Idealnorm
  • Subjektive Norm
  • Objektive Norm
  • Statistische Norm

Question 31

Question
Welche deskriptiv-statistischen Anteile von Normen gibt es?
Answer
  • Statistische Norm
  • Objektive Norm
  • Subjektive Norm

Question 32

Question
Welche Komponenten der Abnormität gibt es?
Answer
  • Devianz oder Abweichung
  • Belastung oder Leidensdruck
  • Beeinträchtigung oder Dysfunktional
  • Gefährdung
  • Wahrnehmung oder Realität

Question 33

Question
Welche Klassifikationssysteme gibt es?
Answer
  • ICD-10
  • DSM-10
  • DSM-V
  • ICD-5

Question 34

Question
Was ist eine Klassifikation?
Answer
  • Eine Einteilung einer Mannigfaltigkeit in ein nach Klassen gegliedertes System
  • Zuordnung von Untersuchungseinheiten zu einer Klasse
  • Zuordnung von Untersuchungseinheiten zu mehreren Klassen
  • Eine Einteilung eines Syndroms in ein nach Klassen gegliedertes System

Question 35

Question
Wozu braucht man Klassifikationen psychischer Störungen?
Answer
  • Bildung von Klassen = Erweiterung unseres Wissens
  • Diagnostische Klassen = Spezifische diagnostische Untersuchungsverfahren, um die für die Probleme verantwortlichen Faktoren zu entdecken und spezifische Behandlungsformen zu entwickeln
  • Bildung von Klassen = Eingrenzung unseres Wissens

Question 36

Question
Was versteht man unter Differenzialdiagnosen?
Answer
  • Beschreibung eines klinischen Prozesses bei dem ein Krankheitsbild von einem anderen abgegrenzt wird
  • Mit Würdigung der Symptome, Syndrome, ätiologischen und pathogenetischen Besonderheiten
  • Mit Würdigung der Symptome, Syndrome, ätiologischen und prognostischen Besonderheiten
  • Beschreibung eines klinischen Prozesses bei dem ein Krankheitsbild mit einem anderen verglichen wird

Question 37

Question
Was ist die Basis für Forschung und Weiterentwicklung?
Answer
  • Epidemiologische Studien
  • Klinische Studien zu Ätiologie, Intervention und Verlauf
  • Klinische Studien zu Ätiologie, Epidemiologie und Prognose
  • Ätiologische Studien

Question 38

Question
Welche Ziele der Klassifikation gibt es?
Answer
  • Strukturierung und Abgrenzung der Störungsbilder
  • Gruppierungen von Ähnlichkeiten
  • Eindeutige Zuordnung einer Störung zu einer Systemklasse bzw. Entscheidungshilfe
  • Gruppierung von Besonderheiten
  • Verallgemeinerung der Störungsbilder

Question 39

Question
Welche Kritik gibt es an der ICD?
Answer
  • Informationen gehen verloren
  • Stigmatisierung
  • Probleme der Semantik
  • Diagnosen abhängig vom Weltbild
  • Psychische Störung "krankheitswertig"
  • Verallgemeinerung
  • Kulturelle Differenzierung

Question 40

Question
Auf welcher Basis basieren CD-10 und DSM-V?
Answer
  • Prinzip operational, definierter Diagnosekriterien
  • Deskriptiven Befund im Längs- und Querschnitt
  • Dem Verzicht auf umstrittene, nosologische bzw. ätiologische Modelle
  • Dem Verzicht auf umstrittene, nosologische bzw. epidemiologische Modelle
  • Deskriptiven Befund im Querschnitt

Question 41

Question
Nenne Achsen des Multiaxialen Klassifikationsschemas:
Answer
  • Achse 1: klinisch-psychiatrisches Syndrom
  • Achse 2: Umschriebene Entwicklungsstörungen
  • Achse 2: Definierte Entwicklungsstörungen
  • Achse 3: Intelligenzniveau
  • Achse 4: körperliche Symptomatik
  • Achse 5: Assoziierte aktuelle abnorme Umstände
  • Achse 5: Assoziierte aktuelle abweichende Umstände
  • Achse 6: Globalbeurteilung der psychosozialen Anpassung
  • Achse 7: Gesamteinschätzung des psychologischen Verfassung

Question 42

Question
Was ist die Grundlage des Modells der dysfunktionalen Kognitionen und Schemata nach Aaron T Beck?
Answer
  • Eine mentale Störung, in deren Folge eine depressive Symptomatik auftritt
  • Eine kognitive Störung, in deren Folge eine depressive Symptomatik auftritt

Question 43

Question
Wie kann eine kognitive Störung die Realität verzerren?
Answer
  • Gefühl des Ausschlusses
  • Willkürliche Schlussfolgerungen
  • Übergeneralisierung
  • Selektive Abstraktionen
  • Moralisch-absolutistisches Denken
  • Unrealistische Ansprüche an sich selbst

Question 44

Question
Was versteht man unter „Kognitiven Triade“?
Answer
  • Negative Sicht zur eigenen Person
  • Negative Sicht der Umwelt
  • Negative Sicht der Zukunft
  • Negative Sicht der Gegenwart
  • Negative Sicht der Lebensumstände

Question 45

Question
Wie kann sich der Verlauf einer Depression äußern?
Answer
  • unipolare Verläufe (rezidivierende depressive Störung) mit ausschließlich depressiven Phasen (66%)
  • Unipolare Verläufe mit ausschließlich manischen Phasen (4%)
  • Unipolare Verläufe mit ausschließlich depressiven Phasen (4%)
  • Major Depression (1/3 auftreten einer einzigen Episode; 1/3 rezidivierender Verlauf mit vollständigen Remissionen im Intervall; 1/3 chronischer, langjähriger Verlauf mit Remission.
  • Bipolare affektive Störung mit depressiven und manischen Phasen (30%)
  • Major Depression (1/3 auftreten einer einzigen Episode; 1/3 rezidivierender Verlauf mit vollständigen Remissionen im Intervall; 1/3 chronischer, langjähriger Verlauf ohne bzw. nur teilweise Remission.

Question 46

Question
Was ist Epidemiologie?
Answer
  • Ursachen und Folgen sowie der Verbreitung von gesundheitsbezogenen Zuständen und Ereignissen in Populationen
  • Untersucht jene Faktoren, die zu Gesundheit und Krankheit von Individuen und Populationen beitragen
  • Ursachen und Folgen sowie die Entwicklung von gesundheitsbezogenen Zuständen und Ereignissen in Populationen
  • Basis aller Maßnahmen, die im Interesse der Volksgesundheit unternommen werden.

Question 47

Question
Welche epidemiologische Kennzahlen gibt es?
Answer
  • Ätiologie
  • Prävalenz
  • Lebenszeitrisiko
  • Inzidenzrate

Question 48

Question
Welche Aussagen treffen auf DALY zu?
Answer
  • Disability Adjusted Life Year
  • Drückt die Anzahl verlorener Lebensjahre aufgrund von frühzeitigem Tod oder Krankheit aus
  • Wird anhand der Mortalität gemessen
  • Maß zur Einschränkung der Lebensqualität
  • Disability Accorded Life Year

Question 49

Question
Welche Aufgaben besitzt die klinisch-psychologische Diagnostik?
Answer
  • Definition und Identifikation physischer Phänomene
  • Definition und Identifikation psychischer Phänomene
  • Erfassung von Entstehungsbedingungen
  • Einordnung in Rahmenmodelle
  • Feststellung der Bedingungen für den weiteren Verlauf
  • Einordnung in Klassifikation

Question 50

Question
Definition und Identifikation psychischer Phänomene: (Beispiel Depression)
Answer
  • Verhalten = kraftlos, gebeugt, maskenhafte Mimik, versteinert, spricht leise, monoton
  • Motivational/Kognitiv: kraftlos, gebeugt, maskenhafte Mimik, versteinert, spricht leise, monoton
  • Emotional = traurig, verzweifelt, innere Unruhe, ängstlich, feindselig
  • Psychologisch = schlaflos, appetitlos, antriebslos, Schwäche, wetterfühlig, Kopfschmerzen
  • Motivational/Kognitiv = interessenslos, traurig, misserfolgsorientiert, Zweifel, unkontrolliert
  • Emotional = schlaflos, appetitlos, antriebslos, Schwäche, wetterfühlig, Kopfschmerzen

Question 51

Question
Welche Aufgaben besitzt die klinisch-psychologische Intervention?
Answer
  • Evaluation
  • Klinisch-psychologische Behandlung
  • Klinisch-psychologische Beratung
  • Feststellung der Bedingungen für den weiteren Verlauf

Question 52

Question
Welche Anwendungsmöglichkeiten gibt es bei der klinisch-psychologischen Intervention?
Answer
  • Psychologische Patientenbehandlung
  • Psychologische Interventionen
  • Problemorientierte psychologische Schulung
  • Problemorientierte Patientenbehandlung
  • Problemorientierte Betreuung
  • Psychologische Betreuung

Question 53

Question
Klinisch-psychologische Behandlung von Depressionen:
Answer
  • Die Psychologische Prävention sollte auf Verbesserung von Bewältigungsstrategien abzielen und den Patienten befähigen, mit den Stressoren umzugehen, die Mitverursacher der Krankheit sein können
  • Möglichkeiten, ein Rezidivierenden depressiver Symptome bei Patienten zu verhindern, die schon eine depressive Erkrankung erlebt haben
  • Die Psychologische Intervention sollte auf Verbesserung von Bewältigungsstrategien abzielen und den Patienten befähigen, mit den Stressoren umzugehen, die Mitverursacher der Krankheit sein können
  • Möglichkeiten, ein Rezidivierenden depressiver Symptome bei Patienten zu verhindern, die erstmals eine depressive Erkrankung erleben

Question 54

Question
Mögliche Maßnahmen bei Depression:
Answer
  • Einsicht in die Entstehung der depressiven Erkrankung
  • Sanfter Wiedereinstieg ins Berufsleben
  • Aufstellen von realistischen Aufgaben und Zielen für den Alltag
  • Kontakt zu Menschen, in deren Gegenwart sich der Patient so Wohl wie möglich fühlt
  • Entspannung und Teilnahme an angenehmen Aktivitäten
  • Resozialisierung
  • Leichte körperliche Bewegungen mehrmals pro Woche

Question 55

Question
Was versteht man unter kontextuellen Bedingungen?
Answer
  • soziale Normen, rechtliche Regelungen, ökonomische und institutionelle Bedingungen beeinflussen den Umgang mit psychischen Störungen und deren Behandlungen.
  • Idealnorm, Subjektive Norm und soziale Norm beeinflussen den Umgang mit psychischen Störungen und deren Behandlungen

Question 56

Question
Was ist Stigmatisierung in der klinischen Psychologie?
Answer
  • Verallgemeinerung von einer spezifischen Verhaltensweise einer Person auf deren Gesamtcharakter
  • Ausgrenzung und Ächtung von Personen, weil diese an psychischen Störungen leiden
  • Verallgemeinerung von einer spezifischen Handlung oder Eigenheit einer Person auf deren Gesamtcharakter

Question 57

Question
Welche Aspekte hat Stigmatisierung?
Answer
  • Die stigmatisierte Person wird als stereotypisch für eine bestimmte soziale Gruppe gesehen
  • Dieser Stereotyp hat negative Bedeutungen
  • Dieser Stereotyp hat eine neutrale Bedeutung
  • Die stigmatisierte Person wird ohne Wertung einer bestimmten sozialen Gruppe zugeordnet

Question 58

Question
Wie werden Menschen mit psychischen Störungen wahrgenommen?
Answer
  • Asozial
  • Unverständlich
  • Unkontrollierbar
  • Gefährlich
  • Differenziert

Question 59

Question
Was bedeutet Schizophrenie nach Eugen Bleuler?
Answer
  • Gespaltene Seele
  • Fehlende Koordination der mentalen, kognitiven und Willensprozessen
  • Fehlende Koordination der emotionalen, kognitiven und Willensprozessen
  • Es kommt zu Sinneswahrnehmungen ohne adäquate Stimulation der entsprechenden sensorischen Kanäle (Halluzinationen)
  • Es kommt zu Sinneswahrnehmungen mit adäquater Stimulation der entsprechenden sensorischen Kanäle (Halluzinationen)

Question 60

Question
Wie kann Wahn sich bei Schizophrenen äußern?
Answer
  • Konsequent
  • Das Wahngebäude ist höchst sinnvoll organisiert und in sich schlüssig
  • Nur die „wahnhaften“ Grundannahmen sind falsch
  • Das Wahngebäude ist höchst chaotisch und unkontrollierbar
  • In seinen Überzeugungen sind Schizophrene alleine, dh. sie können sich nicht mit anderen absprechen
  • Inkonsequent

Question 61

Question
Wie ist der Verlauf der Schizophrenie gekennzeichnet?
Answer
  • Grundlegende und charakteristische Störungen von Denken und Wahrnehmen
  • Inadäquate und verflachte Affekte
  • Verlauf in 4 Phasen
  • Verlauf in 3 Phasen
  • Adäquate und verflachte Affekte

Question 62

Question
In welchen Phasen verläuft Schizophrenie?
Answer
  • Prodomalphase (keine eigentlichen Symptome, aber Leistungsniveau sinkt, sozialer Rückzug, Affekte flachen ab)
  • Prodomalphase (akute Symptome treten zurück, Restsymptomatik kann erhalten bleiben)
  • Floride Phase (akute Symptome in unterschiedlicher Kombination)
  • Residualphase (akute Symptome treten zurück, Restsymptomatik kann erhalten bleiben)
  • Residualphase (keine eigentlichen Symptome, aber Leistungsniveau sinkt, sozialer Rückzug, Affekte flachen ab)
  • Floride Phase (akute Symptome in gleichbleibender Kombination)

Question 63

Question
Welche Positivsymptome von Schizophrenie gibt es?
Answer
  • Gedankenlautwerden, Gedankeneingebung/Gedankenentzug, Gedankenausbreitung
  • Störungen des Denkinhalts (Wahrnehmung, Kontrollwahn, Beeinflussungswahn)
  • Halluzinationen
  • Formale Denkstörung (desorganisiertes Denken, Zerfahrenheit, Denkziel wird nicht erreicht)
  • Spracharmut
  • Neologismen, Steiotypien
  • Desorganisiertes Verhalten, psychomotorische Erregung
  • Katatonie

Question 64

Question
Welche Negativsymptome von Schizophrenie gibt es?
Answer
  • Neologismen, Steiotypien
  • Spracharmut
  • Sozialer Rückzug
  • Katatonie
  • Formale Denkstörung
  • Vermeidung bzw. Verlust normaler psychischer Funktionen
  • Flacher oder inadäquater Affekt

Question 65

Question
Welche 3 Säulen der Schizophrenie-Therapie gibt es?
Answer
  • Somatisch-physiologische Behandlung + Psychoedukation
  • Die Sozialtherapie (Rehabilitation)
  • Psychologisch-psychotherapeutische Therapie und Sozial- und Familientherapie
  • Somatisch-psychotherapeutische Behandlung + Psychoedukation
  • Somatisch-physiologische Therapie und Sozial- und Familientherapie

Question 66

Question
Welche weiteren Interventionen gibt es bei Schizophrenie?
Answer
  • Pharmakatherapie
  • Psychoanalyse
  • Kognitive Therapie (Reduktion von Expressed Emotions)
  • Verhaltenstherapie
  • Systemische Therapie (Reduktion von Expressed Emotions)
  • Psychotherapie
  • Computerunterstütztes kognitives Training
  • Psychoedukation (Verbesserung des allgemeinen Störungswissens, Förderung der Eigenverantwortung bei der Bewältigung)

Question 67

Question
Wie entsteht eine Schizophrenie?
Answer
  • Prädisposition
  • Double-blinde-interaction in der Familie
  • Dopamin-Hypothese
  • Biologisch
  • Expressed Emotions (Psycho)
  • Kritische Lebensereignisse (Sozial)
  • Alltägliche Stessoren (Sozial)
  • Labeling-Hypothese
  • Sozioökonomischer Status (Sozio)
  • Missbrauch psychotroper Substanzen

Question 68

Question
Welche Aussagen treffen auf Schizophrenie zu?
Answer
  • Trifft v.a. junge Menschen im Prozess des Erwachsenwerdens
  • Schizophrenie ist eine ernste aber gut behandelbare Erkrankung
  • Phasen verlaufen konsequent
  • Kann sehr unterschiedlich verlaufen
  • Behandlung sollte multimodal erfolgen
  • Soziales Umfeld sollte mit einbezogen werden
  • Behandlung sollte multimethodisch erfolgen

Question 69

Question
Wie ist der Begriff Gesundheitsberuf zu definieren?
Answer
  • Ein auf der Grundlage des Kompetenztatbestandes „Gesundheitswesen“ gesetzlich geregelter Beruf, dessen Berufsbild die Umsetzung von Maßnahmen zur Obsorge für den allgemeinen Gesundheitszustand der Bevölkerung umfasst
  • Ein auf der Grundlage des Kompetenztatbestandes „Gesundheitswesen“ gesetzlich geregelter Beruf, dessen Berufsbild die Umsetzung von Maßnahmen zur Intervention für den allgemeinen Gesundheitszustand der Bevölkerung umfasst
  • Tätigkeiten, die unmittelbar am bzw. unmittelbar für den Menschen zum Zwecke der Förderung, Erhaltung, Wiederherstellung oder Verbesserung der Gesundheit im ganzheitlichen Sinn und in allen Phasen des Lebens erbracht werden
  • Tätigkeiten, die unmittelbar am bzw. unmittelbar für den Menschen zum Zwecke der Prävention, Erhaltung, Wiederherstellung oder Verbesserung der Gesundheit im ganzheitlichen Sinn und in allen Phasen des Lebens erbracht werden

Question 70

Question
Was haben alle Gesundheitsberufe gemeinsam?
Answer
  • Die Ausbildung unterliegt den seitens des Gesundheitssystem gestellten Anforderungen
  • Gesetzlicher Schutz durch einen Tätigkeits- bzw. Berufsvorbehalt, einen Bezeichnungsvorbehalt und Ausbildungsvorbehalt
  • Die Ausbildung unterliegt nicht den seitens des Gesundheitssystem gestellten Anforderungen
  • Der Beruf ist gewissenhaft auszuüben
  • Standardisierte Ausbildung in allen EU-Staaten
  • Für eine im Ausland erworbene Qualifikationen ist eine Zulassung zur Berufsausübung erforderlich
  • Fortbildungspflicht als Qualifikationsmerkmal

Question 71

Question
Was regelt das Psychologengesetz von 1991?
Answer
  • Titelschutz
  • Ausbildung
  • Fortbildung
  • Schweigepflicht
  • Tätigkeitsbereich

Question 72

Question
Welche drei Zugangswege für die Voraussetzungen als Psychotherapeutin/en gibt es?
Answer
  • Reifeprüfung/Studienberechtigungsprüfung/Berufsreifeprüfung
  • Ausbildung im Krankenpflegefachdienst/medizinisch-technischer Dienst
  • Auf Grund besonderer Eignung nach Einholung eines entsprechenden Gutachtens des Psychotherapiebeirates
  • Abgeschlossenes Psychologiestudium
  • Abitur einer berufsbildenden Einrichtung

Question 73

Question
Wie sind die Abschnitte die für eine FA-Ausbildung Psychiatrie, psychotherapeutische Medizin usw. notwendig sind?
Answer
  • Mind.15 und max. 36 Monate Sonderfach-Grundausbildung
  • Basisausbildung
  • Mind. 27 und max. 48 Monate Sonderfach-Schwerpunktausbildung in Modulen
  • Mind.15 und max. 36 Monate Sonderfach-Schwerpunktausbildung in Modulen
  • Mind. 27 und max. 48 Monate Sonderfach-Grundausbildung
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