Quiz
EC angewandte Sozialpsychologie Uni Wien
Questions in this quiz (36)
1Sozialer Einfluss:
- ACompliance: Befolgung aufgrund äußerer Einflussnahme wie Drohungen und/oder Überredungen
- BCompliance: Akzeptanz von Normen und Regeln, wenn diese als soziale anerkannt und richtig erachtet werden
- CKonformität: Befolgung aufgrund äußerer Einflussnahme wie Drohungen und/oder Überredungen
- DKonformität: Akzeptanz von Normen und Regeln, wenn diese als sozial anerkannt und richtig erachtet werden
- EReferenzgruppe
- FMembership Group
2Machttypen nach Raven:
- ABelohnungsmacht
- BBestrafungsmacht
- CKontrollmacht
- DInformationsmacht
- EManipulationsmacht
- FExpertenmacht
- GLegitimationsmacht
- HReferenzmacht
3Premarck-Prinzip:
- ADas wahrscheinlichere Verhalten kann als Verstärker für das weniger wahrscheinliche Verhalten fungieren.
- BDas weniger wahrscheinliche Verhalten kann als Verstärker für das wahrscheinlichere Verhalten fungieren.
4Milgram-Experiment
- ADie Schüler mussten Assoziationspaare lernen
- BDie Schüler mussten die Wahrheit sagen
- CElektroschocks wurden schon ab 140 Volt abgebrochen
- DElektroschocks wurden erst ab 300 Volt abgebrochen
- E65% der ProbendInnen zogen bis zum Ende durch
- Fnur 35% der ProbandInnen erteilten bis zum Schluss Elektroschocks
5Milgram-Experiment: Was beeinflusste den Gehorsam?
- ANähe des Probanden zum Opfer
- BNähe und Aufrtreten der Autorität
- CGruppenzwang
- DIndividuelle Erziehung
- EEigene Erfahrungen
6Welche Faktoren haben in der Studie von Rank und Jacobson keinen Einfluss auf den Gehorsam?
- AGeschlecht
- BDiplomart & Berufstatus
- CZufriedenheit mit der Arbeit
- DNormenorientierung & soziale Dominanzorientierung
- EExtraversion & Offenheit für neue Erfahrungen
- FVerträglichkeit & Gewissenhaftigkeit
- GAlter & Berufserfahrung
7Welche Faktoren haben in der Studie von Rank und Jacobson einen Einfluss auf den Gehorsam?
- AAlter & Berufserfahrung
- BPräventions- und Promotionsfokus
- CNeurozentrismus
- DEgozentrismus
8Welche Aussagen zur Konformität sind wahr?
- AGruppenurteile zu beiszpielsweise Gerüchen oder Gewicht fallen weniger extrem aus als Einzelurteile (Allport).
- BSherif wies in Experimenten zur Autokinese die Entwicklung von Gruppennormen nach und stellte fest, dass die mittlere Position als normal wahrgenommen und von Gruppenmitgliedern übernommen wurde.
- CSherif wies in Experimenten zur Autokinese die Entwicklung von Gruppennormen nach und stellte fest, dass die am nachvollziehbarste erscheinende Position als normal wahrgenommen und von Gruppenmitgliedern übernommen wurde.
- DGruppennormen werden für Einschätzungen übernommen.
- EGruppennormen haben keinen Einfluss auf Einschätzungen.
9Auch bei objektiv eindeutigen Urteilen, wei der Länge einer Linie, kann es zu Konformität kommen: Welche Variablen sind dafür verantwortlich?
- AAngst vor Missbilligung und Einsamkeit
- BSelbstzweifel und Unsicherheit
- CGruppenstress
- DPersönlichkeitsvariablen (Kontrollbedürfnis, niedriger IQ, niedriger Selbstwert etc.)
- ESituative Einflussfaktoren (z.B. Gruppengröße, Informationen, Normen)
- FGeschlecht
- Ggeschlechterspezfische Aufgaben
10Campbell: Bei objektiven Aufgaben sind größere Gruppen erfolgreicher!
- ATrue
- BFalse
11Sherif: Wenn man den Versuchspersonen erzählt, der Autokinetische Effekt sei eine Illusion, so tritt keine Konformität auf!
- ATrue
- BFalse
12Die soziale Identitätstheorie von Turner besagt, ...
- Adass wir unsere soziale Identität durch Gruppenzugehörigkeit erwerden.
- Bdass wir uns darüber definieren, was andere für eine Meinung von uns haben.
13Welche sind die 3 Modalitäten des sozialen Einflusses nach Moscovici?
- AKonformität, Normalisation & Innovation
- BCompliance, Group-Think und Gruppenpolarisation
14Einfluss von Minoritäten:
- AEine konsistente Minderheit vermittelt eine andere Weltansicht und demonstriert Gewissheit in ihrer Meinung.
- BMinoritäten haben keinen Einfluss gegenüber Majoritäten.
- CEine Konfliktlösung ist nur durch Akzeptanz der Minderheitsmeinung möglich (Innovation).
15Moscovici nutzte den Konversions-Effekt für ein Experiment zum Einfluss von Minderheiten:
- AEs gab 3 Versuchsgruppenn, in denen sich die Minoritäten jeweils anders verhielten.
- BDie Minorität hatte keinen Einfluss auf die Majorität!
- CDie Minorität löste nachhaltige Einstellungsänderungen aus.
16Wovon hängt Minoritäteneinfluss ab?
- AInvestment - Autonomie - Rigidität/Flexibilität
- BGruppengröße - Aufwand - Jahreszeit
17Die Eigenschaft von Gruppen, als kohärenz, distinkt und als Einheit wahrgenommen zu werden, bezeichnet man als...
- AEntiativität
- BGroupthink
- CGruppenpolarisation
- DGruppenintegration
- ETeamwork
18Welche 4 Gruppentypen unterscheidet Lickel?
- AIntime Gruppe, Arbeitsgruppe, Soziale Kategorien, Lose Assoziation
- BGroße Gruppen (> 15 Personen), Kleingruppen, Gesellschaft, Gemeinschaft
19Social Facilitation:
- A= soziale Erleichterung
- BAudience-Effekt
- CDie Beobachtung durch andere verbessert die Leistung, wenn die Fähigkeiten vorhanden sind, diese Leistung auch zu erbringen.
- DDie Anwesenheit weiterer Personen hat keinen Einfluss auf die Leistung.
- EDas Evaluation Apprehension Modell (Cottrell) zeigt, dass die Anwesenheit anderer zur Aktivierung durch die Vorahnung einer sozialen Evaluation führt.
20Die Aufgaben Taxonomie nach Steiner:
- AMaximierbarkeit versus Optimierbarkeit
- BEs gibt teilbare und unteilbare Aufgaben.
- CBei additiven Aufgaben ist die Gruppenleistung besser als die Einzelleistung des besten Mitglieds.
- DBei kompensatorischen Aufgaben ist die Gruppenleistung besser als die Individualleistung.
- EBei disjunktiven Aufgaben ist die Gruppenleistung gleich gut/ gleich schlecht wie die Individualleistung.
- FBei konjunktiven Aufgaben ist die Gruppenleistung so gut wie die beste Individualleistung.
- GBei additiven Aufgaben ist die Gruppenleistung besser als die Individualleistung.
21Soziale Faulheit: Dem Ringelmann-Effekt zufolge trägt der Einzelne zu einem Gruppenexperiment weniger bei, je mehr Personen teilnehmen. Was sind die Gründe dafür?
- AKoordinations- und Motivationsverlust
- BUnsicherheit und Aufteilunggerechtigkeit
22Gruppensozialisation: Die 5 Stufen der Gruppengeschichte nach Tuckmann:
- AForming - Storming - Norming - Performing - Adjouring
- BForming - Norming - Storming - Performing - Adjouring
23Gruppensozialisation: Status! - Welche Angaben laut der Expercation States Theory richtig?
- ASpezifische Status Charakteristik
- BDiffuse Status Charakteristik
- CMultiple Status Charakteristik
- DDie Status sind unabhängig voneinander und werden in neuen Gruppen zum Gesamtstatus addiert.
24Kaffeetratsch setzt sich zusammen aus 80% beruflichem und 20% privatem Inhalt und ist somit eine formelle Kommunikationsform.
- ATrue
- BFalse
25Gruppenführung: Theorien
- ABehaviorale Theorien
- BSituative Theorien
- CGreat Person Theorie
- DFeminist Theory
26Beim Brainstorming konnte eine signifikante Verbesserung der Gruppenproduktivität festgestellt werden.
- ATrue
- BFalse
27Entscheidungen in Gruppen:
- ABeim Gruppengedächtnis erinnert die Gruppe mehr Infos als das beste Individuum der Gruppe.
- BBeim Transaktiven Gedächtnis erinnert die Gruppe mehr Infos als das beste Individuum der Gruppe.
- CBeim Gruppengedächtnis ist jedes Mitglied für einen Teil der Erinnerung zuständig, und die anderen Mitglieder wissen auch, wer für welchen Teil zuständig ist.
- DBeim Transaktiven Gedächtnis ist jedes Mitglied für einen Teil der Erinnerung zuständig, und die anderen Mitglieder wissen auch, wer für welchen Teil zuständig ist.
28Groupthink: Das Bedürfnis, eine einstimmige Entscheidung zu treffen übertrifft die Motivation, rationale Entscheidungen zu treffen.
- ATrue
- BFalse
29Interaktion zwischen Gruppen: Relative Deprivation
- A= das Gefühl, weniger zu besitzen, als einem vermeintlich zusteht.
- BEgoistisch realtive Deprivation
- CFranternalistische relative Deprivation (Vergleich mit anderen aus Fremdgruppe)
- DJ-Kurve nach Davies: Erwartungen an die Zukunft werden aus vergangenen und aktuellen Umständen abgeleitet.
- Eist dann besonders hoch, wenn auch das LPC-Maß auch hoch ist.
- F= eine Form der Armutsgefährdung
30Wahrnehmung von Gerechtigkeit:
- ADistributive Gerechtigkeit: Verteilungsgerechtigkeit
- BProzedurale Gerechtigkeit: Verteilungsgeréchtigkeit
- CDistributive Gerechtigkeit: gerechte Behandlung
- DProzedurale Gerechtigkeit: gerechte Behandlung
31Soziale Dilemmata:
- ACommons-Dilemma: Wenn alle kooperieren, gewinnen alle.
- BDas Free-Rider Phänomen ist ein beispiel für das Public Good Games Dilemma
- C= das Aufeinanderprallen unterschiedlicher Meinungen
32Gruppen:
- AKontext- Vergleich
- BDepersonalisation
- CSalienz der sozialen Kategorie
- DDifferenzierungseffekt
- EAkzentuierungseffekt
- FGedächtniseffekt
- GResilienz der sozialen Kategorie
33Aggression:
- Ainstrumentelle- und feindselige Aggression
- Bspontane- und situative Aggression
- CErklärungen: Biologisch und Biosozial
- DErklärungen: Evolutionär und Psychologisch
34Aggression: Erregungs-Transfer-Modell
- ABiologischer Erklärungsansatz
- BAggressives Verhalten setzt sich zusammen auf dem, was gelernt wurde, der Situation und der Interpretation dieser Situation.
- CAggression tritt dann auf, wenn eine Person davon abgehalten wird, ihr Ziel zu verfolgen.
35Welche sind die 4 motivationalen Formen prosozialen Verhaltens?
- AEgoismus - Altruismus - Kollektivismus - Prinzipismus
- BEgoismus - Empathie - Normen - Altruismus
36Gruppenkonflikte & Aggression:
- Ainstrumentelle- und feindselige Aggression
- Bemotionale- und situative Aggression
- CErklärungsansätze: biologisch und biosozial
- DErklärungsansätze: evolutionär und psychologisch
Information
- Description
- Psychologie Quiz on EC angewandte Sozialpsychologie Uni Wien, created by Alina S. on 29/06/2017.
- Author
- Alina S.
- Language
- Deutsch
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