| Question | Answer |
| Psychoanalyse Freud Grundannahmen | Seelenleben = Verarbeiten/Umwandeln psychischer Energie Energie stammt aus Trieben Libido & Destrudo Ausleben selten konfliktlos möglich -> Umlenkung |
| Psychoanalyse Freud Strukturmodell des Seelenlebens | Es: Lustprinzip, Reservoir für regenerierende Energie Ich: Realitätsprinzip, Vermittlung zwischen Es und Außenwelt Über-Ich: Kontrolliert Ich ("Eltern"), Internalisierung von Normen/Werten ("Gewissen") |
| Psychoanalyse Freud Topographisches Modell des Seelenlebens | Bewusstes = Verbalisierbares Vorbewusstes = Potentiell Verbalisierbares Unbewusstes = nur durch psychoanalytische Techniken potentiell verbalisierbar, nicht an Fakten/Logik gebunden |
| Psychoanalyse Freud Triebschicksale/Abwehrmechanismen | Verdrängun, Projektion, Verschiebung, Reaktionsbildung, Verleugnung, Rationalisierung, Sublimierung, Regression |
| Psychoanalyse Freud Psychosexuelles Entwicklungsmodell | |
| Psychoanalyse Freud Fixierung frühkindlicher Triebimpulse | oraler Charakter: Depressiv, abhängig, still, rauchen, selbstbezogen analer Charakter: zwanghaft, pedantisch, geizig, trotzig phallischer Charakter: hysterisch, rücksichtslos, kämpferisch, ehrgeizig (Ödipus!) |
| Psychoanalyse Freud Persönlichkeitsdeterminanten | variierende Es-Stärke durch Erziehung unterschiedliche Ich/Über-Ich Stärke dadurch individuelle Fixierung/Abwehrmechanismen Nach Phallischer Phase Persönlichkeit festgelegt |
| Psychoanalyse Freud Kritik | Zirkulär, nicht falsifizierbar, keine Vorhersagen Keine Befunde für Psychosexuelle Entwicklung, Ödipuskonflikt, Penisneid,Munddeformation, Sauberkeitserziehung,.. Positive:Abwehrmechanismen, Unbewusstes, Verdrängungspersönlichkeit, Versprecherexperiment |
| Psychoanalyse Adler | Individualpsychologie statt Libido Selbstverwirklichung/Macht als Trieb Neurosen durch Minderwertigkeitskomplexe Charaktereigenschaften = Mechanismen des Strebens von unten nach oben |
| Psychoanalyse Adler Quellen interindividueller Unterschiede | Grad erlebter Minderwertigkeit in der Kindheit Art der erlebten Minderwertigkeit Mittel der Kompensation -> Persönlicher Lebensstil in ersten 5 Jahren festgelegt |
| Psychoanalyse Adler Quellen der Minderwertigkeitskomplexe Familiendynamik & Dominanz männlicher/weiblicher Ideale | Verwöhnung/Ablehnung durch Eltern -> Geschwisterposition Männlicher vs. weiblicher Protest durch Dominanz entsprechender Ideale |
| Psychoanalyse Jung Analytische Psychologie | Libido nicht als Grundtrieb kausales & finales Denken: nicht nur Vergangenheit sondern auch gegenwärtige Ziele beeinflussen Verhalten |
| Psychoanalyse Jung Grundfunktionen der Psyche | Denken & Fühlen -> rationales Denken Empfinden & Intuieren -> irrationales Denken eine Funktion dominant (Ich), Gegenteil schwach (Unbewusst) Andere Funktionen als Hilfsfunktion |
| Psychoanalyse Erikson |
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| Konstitutionspsychologie | Lehre der 4 Temperamente (Galenus) Physiognomik (Lavater) Phrenologie (Gall) |
| Konstitutionspsychologie Kretschmer | Zusammenhang Körperform & Psychose pyknisch-rundlich-zirkuläres Irresein leptosom-schlank-Schizophrenie athletisch-muskulös-Katatonie dysplastisch-Kombination-Epilepsie |
| Konstitutionspsychologie Kretschmer Persönlichkeitstypen | Psychose-Vorformen zykloid=gesellig,gutmütig schizoid=kalt,pedantisch,paranoid epileptoid=zäh,beständig Normale Typen zyklothym=gesellig, praktisch schizotym=Einzelgänger,klares Denken viskös=sozial passiv,fantasielos |
| Konstitutionspsychologie Sheldon | Suche nach exhaustiven, disjunkten, objektiven Körpermerkmalen Endomorphie:weich,rund,bauchbetont Mesomorphie:muskulös,knochig Ektomorphie:zart,dünn,flach 343 mögliche Stufenkombinationen |
| Konstitutionspsychologie Sheldon Temperamente | 3 Persönlichkeitstypen aus Fremdratings: Viscerotonie (Bequem) - Endomorphie .8 pyknisch Somatotonie (Riskofreude) - Mesomorphie .8 athletisch Zerebrotonie (Zurückhaltung) - Ektomorphie .8 leptosom |
| Konstitutionspsychologie Evaluation | keine Doppelblindstudien Scheinkorrelationen durch Aggregation über Geschlecht & Alter ->Replikation unter Berücksichtigung nicht geglückt |
| Humanistische Tradition | Streben nach Autonomie/Selbstverwirklichung bewusstes Erleben der Person im Zentrum |
| Humanistische Tradition Maslow | Individuen gekennzeichnet durch Motivlage Hierarchische Theorie der Defizitmotive Wachstumsmotiv der Selbstverwirklichung |
| Sozial-interaktionistische Tradition | Verhaltenserklärung Interaktion Situation-Person erlebte Umwelt determiniert Verhalten (cf. Humanisten) |
| Sozial-interaktionistische Tradition Rotter | Verhaltenspotential(x,s,a)=Erwartung(x,s,a)xVerstärkungswert(s,a) Verhalten y in Situation s mit Konsequenz a generalisierte Erwartungen: Locus of Control, zwischenmenschliches Vertrauen, Problemlösestrategie |
| Sozial-interaktionistische Theorie Murray |
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| Sozial-interaktionistische Theorie Mischel | Verhalten durch Interaktion Personen-&Situationsvariablen Starke vs. schwache Situation Kompetenzen, subjektive Werte, Selbstregulation,... |
| Evolutionspsychologische Schule | 1.Prämisse: evolutionsbiologische Position 2.Prämisse:materialistischer Monismus Konklusion: Evolutionspsychologie |
| Evolutionspsychologische Schule Formen der Selektion | Natürliche Selektion Survival Selection Sexuelle Selektion (intra- &inter-) Kin Selection -> Mechanismus: Adaptionen |
| Evolutionspsychologische Schule Quellen interindividueller Unterschiede | genetische Isolation chromosomale Unterschiede Erbe-Umwelt-Interaktion |
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