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Karteikarten

Einführung in die Psychologie und ihre Forschungsmethoden

Janine Mendes Deutsch 79 Karten

Karten in diesem Stapel (79)

  1. 1Was versteht man unter Psychologie?Psychologie ist die Wissenschaft vom Verhalten und Erleben.
    Verhalten als wissenschaftlicher messbarer Ausdruck des Psychischen
  2. 2Welche ist die charakteristische Forschungsfrage der Psychologie ? Und welche sind ihre Ziele?- Wie verhält sich Person X ? Warum verhält sich Person X so ?
    -> Verhalten beschreiben, verstehen, vorhersagen und beeinflussen
  3. 3Welche sind die leitenden Modellvorstellungen ?-Multiple Bedingtheit des Verhaltens
    -Abhängigkeit von biologischen, sozialen und individuellen Faktoren
    - (in)direkte Messbarkeit
  4. 4Welche sind die Kriterien wissenschaftlicher Psychologie?-vernunftsgeleitet nach den Regeln der Logik
    -empirisch (beruhen auf Erfahrungsdaten)
    -widerspruchsfrei, überprüfbar und testbar
    -einfach und sparsam
    -allgemeingültig
    -vorläufig und unter Rechtfertigungsdruck
  5. 5Was ist die Psyche laut Aristoteles?-Die Psyche ist "Entelechie" (ein Akt d. einen Körper belebt)
    -vegetativ, sensitiv, denkend, vernünftig, leidensfähig und vergänglich
    -Die Psyche ist ein 'Wesen' , welches Gestalt und Form eines natürlichen Körpers annimmt und die als Anlage Lebenskraft besitzt.
  6. 6Was sagt der Dualismus aus ?-eine Lehre, die zwei Grundprinzipien des Seins annimmt, die sich ergänzen oder sich widersprechen (Descartes)
    -Unterscheidung zwischen Res Cogitans und Res Extensa
    -Leib und Seele sind streng getrennt, stehen aber in Wechselwirkung.
    -Homonuculos: ein zweites Wesen im Kopf, welches Reize wahrnimmt
  7. 7Was sagt der Monismus aus?-Es gibt keine Trennung von Geist und Materie
    -Mentale Ereignisse sind das Ergebnis physikalischer Ereignisse im Gehirn (Hobbes)
  8. 8Was sagt der Psychoaffine Zeitgeist aus? (Leibniz)-Geht vom psychophysischen Parallelismus aus , also eine prästabilierten Harmonie (zwei unterschiedliche Uhren)
    -Leib und Seele haben keinen Einfluss aufeinander , verlaufen jedoch parallel.
    (Leibniz)
  9. 9Was sagt der Psychoaffine Zeitgeist aus ? (Fechner)-Geht von einer 1:1 Abhängigkeit zwischen Materie und Geist aus ( E= k logI )
    -Idee der "Korrelate" (korrelierte Eigenschaften aufgrund einer umfassenden Identität)
    (Eine Uhr, zwei Triebwerke)
  10. 10Was charakterisiert den Parallelismus ? (Wundt)-Nimmt an, dass psychische und physische Prozesse keine Wechselwirkung haben und parallel nebeneinander ablaufen (=Existzenz ohne Wechselwirkung & Parallelität)
    -Dadurch wurde die empirische/ experimentelle Erforschung der Psyche möglich.
    -Wahrnehmungen und Instrumente können genutzt werden
  11. 11Welche Zeitgeist-Strömungen unterscheidet man ?-Darwinismus (Evolution, Mutation, Selektion, Survival of the fittest)
    -Vererbungslehre (Galton, Diff.Psychologie, biologische Ursachen)
    -Mesmerismus (kosmische Flüssigkeit, Einfluss der Sterne)
    -Phrenologie (Gall, Schädelform gibt Auskunft über Eigenschaften)
    -Völkerkunde (Unterschiede zwischen Völkern durch starke/schwache Ausprägung von Merkmalen)
    -Psychophysik (Weber-Fechner-Konstante, Subjektive Wahrnehmung steht in Abhängigkeit zu objektiver Realität)
  12. 12Was charakterisiert den Darwinismus?-Idee der evolutionären Entwicklung vom einfach zum komplexen Organismus
    -Variation und natürliche Selektion als Antrieb (Survival of the fittest)
    -Idee der unterindividuellen Unterschiedlichkeit und Verderblichkeit
  13. 13Was charakterisiert die Vererbungslehre? (Francis Galton)-Beiträge zur Methodik (Wahrscheinlichkeitsverteilung, Idee von Korrelation und Regression)
    -Vererbung geistiger Eigenschaften zB Intelligenz
    -Idee der biologischen Ursachen
  14. 14Welche Methode findet in der Psychophysik Anwendung?-Subjektive Wahrnehmung steht in Abhängigkeit zu objektiver Realität
    -Nachweis der Weber-Fechner-Konstante für viele Reize
    -Erhebung von T-Daten
    -kontrollierte Experimente unter verschiedenen Bedingungen + systematischer Registrierung physikalischer Indikatoren
  15. 15Was ist das Leib-Seele-Problem?Gibt es eine von der Physik unabhängige Psyche?
    ---
    Aborigines: Unterscheidung von realer Welt und Traumwelt
    Totenkult in Ägypten: Körper und Seele für ewiges Leben bestimmt
    Dualismus: getrennt, aber Wechselwirkung
    Monolismus: eine Einheit
    Parallellelismus: parallel,ohne Wechselwirkung
  16. 16Welches Verständnis hat Wundt über die Psyche?-Psyche = Bewusstsein
    -Das Bewusstsein ist die innere Wahrnehmung, die sich aus Vorstellungen, Gefühle und Empfindungen zusammensetzt
    -Ablehnung der Homonuculus Idee
  17. 17Womit hat sich die Würzburger Schule beschäftigt? (Oswald Külpe)-Denkpsychologie: Beschäftigung mit höheren seelischen Vorgängen
    -Klassifikation der Assoziationen in Empfindungen, Vorstellungen und Gefühle
    -Methodik: Introspektion, Analyse
  18. 18Womit befasste such die Frankfurter Schule?-Gestaltpsychologie: 2 Dinge beeinflussen die Wahrnehmung, nämlich die objektive Reizgegebenheit und die Einstellung
    -Beschreibung der menschlichen Wahrnehmung als Fähigkeit Strukturen und Ordnungsprinzipien in Sinneseindrücke auszumachen
  19. 19Welche Forscher hat die Frankfurter Schule besonders geprägt?Max Wertheimer
    Kurt Kofka
    Wolfgang Köhler
  20. 20Welche Gestaltgesetze gibt es?-Gesetz der Nähe
    -Gesetz der guten Fortsetzung
    -Gesetz der Geschlossenheit
    -Gesetz der Ähnlichkeit
    -Gesetz der Prägnanz
    -Gesetz der Kontinuität
  21. 21Was charakterisiert den Strukturalismus ? (Edward Titchner)-Verwendete Introspektion um grundlegende Elemente (Sensation) geistiger Erfahrung aufzudecken
  22. 22Was charakterisiert den Pragmatismus?-Erkenntnis durch die Kombination von mathematischer-logischer und naturwissenschaftlicher Methodik
    - Wahr ist, was sich bewährt
  23. 23Was charakterisiert das Konzept der Versuch-und-Irrtums-Lernen?-Lernen als Ausbildung bedingter Reflexe
    -negative law of effect= Auftretenswahrscheinlichkeit sinkt mit negativen Konsequenzenzen
    -Gesetz der Bereitschaft= Verschiedene Reaktionen werden verknüpft um ein spezielles Ziel zu erreichen
    -Gesetz der Übung= Je öfter eine Lernaufgabe wiederholt wird, desto besser kann man sich den Lernstoff einprägen
  24. 24Was sagt die Formel für Verhaltensterhersage aus ?Sie beschreibt die Lernvorgänge und die Verknüpfung von Lernen mit Trieben
    sEr= D x V1 x K x sHr
  25. 25Was sagt die Millieutheorie aus ?Mensch ist abhängig und veränderbar, Erziehung und Umfeld nehmen entscheidenen Einfluss auf das Verhalten und man kann Kinder dadurch komplett manipulieren
  26. 26Was charakterisiert die Kognitive Perspektive ?- Mensch wird als Denkender gesehen, Annahme einer Strukturierung mentaler Vorgänge
    -zB Ebbinghaus (Gedächtnis)
  27. 27Wer hat die klassische Konditionierung entdeckt ?-Ivan Pavlov
    Konditionierung von Reizen, die zu konditioniertem Verhalten führen
  28. 28Was charakterisiert die Soziokulturelle Perspektive?- Nimmt an, dass das Erleben und Verhalten durch die soziale / kulturelle Einbettungen wesentlich bestimmt werden (zB Glaube, Tradition, Normen)
    -Mensch als kulturabhängig, soziale Kräfte und Normen als Ursache
  29. 29Was charakterisiert die humanistische Perspektive?-Der Mensch steht im Mittelpunkt
    -Idee der humanen Welt und Toleranz
    -Idee der positiven Eigenschaften ( freier Wille, Wert und Würde, persönlicher Wachstum)
    -Innenwohnende Tendenz zur Selbstverwirklichung -> Hierarchie der Bedürfnisse
  30. 30Was charakterisiert die Psychodynamische Perspektive?-Annahme des Unbewussten
    -Struktur des Psychischen aus Ich, Es und Über-Ich
    -Annahme von Konflikten, Abwehrmechanismen und deiner psychosexuellen Entwicklung bzw Fixierung
  31. 31Welche Strömungen von Erkenntnistheorien gibt es?-Empirismus
    -Rationalismus
    -Sensualismus
    -Idealismus
    -Konstruktivismus
  32. 32Was charakterisiert den Empirismus?- Erkenntnis durch Erfahrung
    -Abkehrung von einer durch geheimnisvolle Kräfte bestimmte Welt
  33. 33Was charakterisiert den logischen Empirismus bzw Neopositivismus? (Wiener Kreis)-Alle Erkenntnisse können auf positive Evidenz zurückgeführt werden, ansonsten sind sie Produkte der Einbildungskraft
    -Sucht ein Sinnkriterium im Form eines Verifikationsismus
    -Ablehnung der Metaphysik
    -Protokollsatz als empirische Basis zur Überprüfung von Theorien
    -Erfahrungen und Sinneseindrücke sind empirisch verifizierbar
  34. 34Was charakterisiert den Rationalismus?-Reines Denken als ausschließliche Erkenntnisquelle
    -Wissen aus reiner Vernunft ist von höherer Gewisshaft
  35. 35Was charakterisiert den Sensualismus?(Sonderform d. Empirismus)
    -Alle Erkenntnis hat Ursprung in Sinneseindrücken und Wahrnehmung
    -Ablehnung von mythischen Auffassungen und Akzeptanz der Grenzen menschlicher Wahrnehmung
  36. 36Was charakterisiert den Idealismus?die eigentliche Wirklichkeit in Ideen und damit zugleich in Vernunft und Bewusstsein begründet ist und die materielle Welt und die sinnlichen Erscheinungen nur sekundäre abgeleitete Phänomene sind
    -Die physikalische Welt existiert nur als Objekt für das Bewusstsein
  37. 37Was charakterisiert den Konstruktivismus?-Erkenntnis ist eine Konstruktionsleistung
    -Ein erkannter Gegenstand wird von dem Menschen, durch dem Vorgang des Erkennens, konstruiert.
    -Radikaler Konstruktivismus: die Welt sollte als Konstruktion anstatt eine Folgerung aus Sinnesdaten interpretiert werden.
    -Sozialer Konstruktivismus: Untersucht wie soziale Ordnungen, die uns als Wirklichkeit entgegentreten, produziert werden.
    -Kognitiver Kognitivismus: untersucht intrapsychische, kognitive Prozesse als Quelle der Wirklichkeitskonstruktionen
  38. 38Was charakterisiert den kritischen Rationalismus?-Theorien werden nicht als wahr akzeptiert, sondern nur als wertvoll
    -Forschung gilt als Kritik bestehender Theorien
    -Falsifikation von Hypothesen wird angestrebt, um dadurch sich der Wahrheit anzunähern
  39. 39Was kritisierte Karl Popper am logischen Positivismus ?-Aufgrund von Einzelfällen, kann man kein allgemeines Gesetz ableiten
    -forderte, dass man Hypothesen deduziert und dann versucht diese zu falsifizieren (Verifikationen sind nicht möglich!)
  40. 40Was versteht man unter der Paradigmentheorie und welche Stufen gibt es ? (Kuhn)Die Paradigmentheorie beschreibt die Struktur von wissenschaftlichen Revolutionen:
    1. Pre-Science: Kein erklärendes Paradigma, Schulen werden gegründet um Phänomene zu erklären
    2. Normal-Science: Forscher einigen sich auf den besten Erklärungsanatz, die Schulen lösen sich auf. Manche Erkenntnisse werden nicht von dem Paradigma gestützt -> Anomalien
    3. Revolution: Zu viele Anomalien führen zu der Verwerfung des Paradigmas und der Entwicklung eines völlig neuen Ansatzes. (das Paradigma hat zur wissenschaftlichen Erkenntnis dennoch positiv beigetragen)
    Prozess beginnt von vorne
  41. 41Kriterien von wissenschaftlichen Theorien-Objektivität
    -Replizierbarkeit
    -Transparenz
  42. 42Welche Arten von Hypothesen gibt es?-universelle Hypothesen
    -Existenzhypothesen
    -Zusammenhangshypothesen
    -Unterschiedshypothesen
  43. 43Wann wird Induktion angewendet ?-Im statistischen Teil
    -Es wird überprüft, wie wahrscheinlich ein Fehler bei der Verallgemeinerung von der Stichprobe auf die Population ist
  44. 44Was versteht man unter Induktion?-Bei der Induktion wird eine allgemeingültige Regel aus Beobachtungen von Einzelfällen geschlossen
  45. 45Was versteht man unter Deduktion?Das logische Schließen vom Allgemeinen auf einen Einzelfall (zB alle Fische leben im Wasser, Hermann ist ein Fisch, auch Hermann lebt im Wasser)
  46. 46Was versteht man unter einer Hypothese? Und welche sind ihr Gütemerkmale?-Aus Theorien abgeleitete Vermutung über einen Zusammenhang oder einer Kausalität
    -Testbarkeit, Präzisierbarkeit, Theorierelevanz, Sparsamkeit
  47. 47Was ist eine Variable?Eine Größe, die unterschiedliche Were oder Ausprägungen annehmen kann
  48. 48Was versteht man unter Validität?- Die Gültigkeit von Aussagen (Hypothesen, Theorien), Messinstrumenten und Forschungsdesigns
  49. 49Was versteht man unter interner Validität?-Gütekriterium einer empirischen Untersuchung
    -Ein Experiment ist dann intern valide, wenn die Messwerte der abhängigen Variable (AV) eindeutig auf die unabhängige Variable (UV) zurückzuführen sind
    -Sie „liegt vor, wenn das Ergebnis einer Untersuchung eindeutig interpretierbar ist.“
  50. 50Was versteht man unter externer Validität?-Generalisierbarkeit und Repräsentativität von Untersuchungsergebnissen
    -Sie gibt an, ob man von einem gefundenen Ergebnis auf andere Personen, Situationen und/oder Zeitpunkte verallgemeinern kann
  51. 51Was versteht man unter Konstruktvalidität?Konstruktvalidität ist dann gegeben, wenn die Merkmale (Indikatoren) tatsächlich das messen, was sie zu messen vorgeben
  52. 52Was besagt das MAX-MIN-KON Prinzip?-Ein Prinzip der Planung eines Experiments
    -Maximiere die Primärvarianz
    -Kontrolliere die Sekundärvarianz
    -Minimiere die Fehlervarianz
  53. 53Wann liegt eine Randomisierung vor?-liegt vor, wenn ein Zuordnungsverfahren angewendet wird, welches garantiert dass die Wahrscheinlichkeit in eine der experimentellen Kleingruppen zu komme für jede VPN gleich ist
  54. 54Wann liegt eine Parallelisierung vor?-liegt vor, wenn eine Störvariable, die als solche bereits vor dem Experiment bekannt ist, kontrolliert wird und die VPN auf diese abgestimmt werden
  55. 55Was liegt bei einer Elimination vor?Bei einer Elimination wurden potentielle Störquellen verhindert und kontrolliert
  56. 56Was liegt bei einer Standardisierung vor?Hier wurde eine künstliche Situation geschaffen, in dem man genaue Rahmenbedingungen und Instruktionen festgelegt und diese beibehalten hat
  57. 57Was versteht man unter dem Pygmalion-Effekt?Erwartungen des Versuchsleiter wirken sich auf das Verhalten und die Leistung aus
  58. 58Wie geht man bei einer Blindstudie vor?-Werde die VPN noch der Versuchsleiter kennen die experimentellen Bedingungen
  59. 59Was passiert bei einer Teilnahmesimulation?- Potentielle VPN lernen den Versuchsaufbau kennen und durchlaufen das Experiment mehrmals. Am Ende entwickeln sie Hypothesen zum Sinn und Zweck der Experiments
  60. 60Welche spezifischen Effekte gelten als Störfaktoren?-Halo Effekt (eine Eigenschaft überstrahlt die andere Eigenschaft)
    -Pygmalioneffekt (Je höher die Erwartungen an eine Person, desto besser ist die Performance)
    -Hawthorne Effekt ( Verzerrung des natürlichen Verhaltens, da die Teilnehmer wissen, dass sie an einer Studie teilnehmen)
    -Placebo Effekt (simuliertes Treatment bewirkt einen erwarteten Effekt)
    -Stereotyp basierte Bedrohung
  61. 61Was versteht man unter dem Hawthorne Effekt?Verzerrung des natürlichen Verhaltens, da die Teilnehmer wissen, dass sie an einer Studie teilnehmen
  62. 62Welche Design gibt es bei Wiederholungsmessungen?-Cross-Over-Design: Bedingungen und Gruppen werden gegeneinander gekreuzt
    -Kontrollgruppen Design: Eine Gruppe die kein Treatment erhält
    -Kontrollgruppe mit Pretest: Beide Gruppen erhalten einen Pretest, aber nur eine ein Treatment
    -Solomon-Viergruppenplan: Insgesamt 4 Gruppen, mit Treatment und Vorlesung
    -erweitertes Kontrollgruppendesign: 1 Gruppe mit Ersatztreatment
    -Mehrfaktorielle Versuchspläne: Systematische Kombination von Einfaktoriellen Plänen
  63. 63Welchen zeitlichen Verlauf nimmt das Vergessen?-Bereits nach 20 min können wir nur 60% des Erlernten abrufen, nach 1h nur noch 45%, nach einem Tag 34% und dauerhaft werden nur 15% gespeichert
  64. 64Was versteht man unter einem Epi-Phänomen?Als Epiphänomen bezeichnet man eine Entität, die zwar kausal verursacht wurde, aber selbst keine (signifikante) kausale Wirkung hat
  65. 65Wofür steht Objektivität?-Unabhängigkeit der Erkenntnis von Beobachter
    -Abgrenzung des Objekts von der eigenen Person
    -Objektivität in der Erklärung/Prognose
    -Unabhängigkeit von Testleiter, -auswerter und Interpretation
  66. 66Was bedeutet „Forschung ist Kritik bestehender Theorien“ (logischer Positivismus)?-Durch ergebnisoffene Forschung gibt es die Möglichkeit, bestehende Theorien zu kritisieren und damit positiv zu formen
    Theorie niemals „wahr“, kann nicht verifiziert werden
    Theorie nur wertvoll
    Annäherung der Wahrheit durch Forschung -> Falsifikation / Elimination falscher Hypothesen
  67. 67Welche Arten den Falsifikationismus gibt es ?= Widerlegung einer Hypothese durch empirische Befunde
    strenger/naiver Falsifikationismus: Hypothese eliminiert
    raffinierter Falsifikationismus: Hypothese belastet
  68. 68Worin unterscheidet sich eine manifeste von einer latenten Variable?manifeste: direkt beobachtbare Variablen (zB die Größe)
    latente: nicht direkt beobachtbar und beziehen sich auf ein Konstrukt (zB Intelligenz)
  69. 69Was ist eine Störvariable?-Ein Faktor, der die Ergebnisse beeinflussen könnte
  70. 70Welches ist das Maß für die Qualität der Ergebnisse eines Experiments?-Validität
  71. 71Welche sind typische Störfaktoren der internen Validität?Zeitgeschehen, Reifung, Auswahlverzerrung, Auswahleffekt (Personen steigen aus), Interaktive Effekte (unterschiedliche Bedingungen der VPN), Diffusion des Treatments (Informationen werden untereinander freigegeben), Versuchsleitereffekt
  72. 72Was sind typische Störfaktoren der externen Validität?Nichtrepresentativität der Stichprobe, Interaktion von Selektion und Treatment, Interaktion von Zeitpunkt und Treatment (Vorwissen zum Experiment)
  73. 73Was sind typische Störfaktoren der Konstruktvalididät?-Ungenügende Aufschlüsselung des Konstrukts, Bewertungsbesorgnis (unnormales Verhalten), Versuchsleitererwartungen, Mono-Operationen-Bias ( es werden nur einfache Operationalisierenden vorgenommen also nur ein Indikator), Reaktive Effekte (der Hypothese entsprechendes Verhalten)
  74. 74Inferenzstatisthische Validität?Gültigkeit der Schlussfolgerung, Übertragbarkeit auf die Gesamtheit
  75. 75Störfaktoren der Inferenzstatistischenvalidität?Falscher verwendete Test und zu geringe Stichprobengröße
  76. 76Wie müssen Versuchspersonen ausgewählt werden um repräsentativ zu sein?-Randomisiert, Zuordnungsverfahren durch welches die Verteilung auf die experimentelle Gruppe für jede VPN genau gleich wahrscheinlich ist
  77. 77Merkmale einer passenden Kontrollgruppe?Müssen möglichst die Population widerspiegeln
  78. 78Wie werden die Erwartungen des VL neutralisiert?-doppelblind oder dreifachblindstudie
  79. 79Arten von Versuchsplänen-Strenge Experimente (planmäßige Erzeugung des Phänomens, mind 1 Kontrollgruppe, Randomisierung und Wiederholungsmessung)
    -Quasi-experimentelle Versuchspläne (Fehlen v Randomisierung)
    -Ex post facto Versuchspläne (Keine exp. Manipulation, Menschen mit bestimmten Merkmalen werden einer Gruppe zugeordnet)
    -Korrelative Versuchspläne (Gleiche Durchführung bei allen VPN)

Informationen

Beschreibung
Karteikarten am Einführung in die Psychologie und ihre Forschungsmethoden, erstellt von Janine Mendes am 13/02/2018.
Erstellt von
Janine Mendes
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