Karteikarten
Chemie Ia Pflichtfragen
Karten in diesem Stapel (47)
- 11. Was versteht man unter einer physikalischen bzw. chemischen Eigenschaft einer Substanz?Eine physikalische Eigenschaft einer Substanz ist ein Merkmal, das wir an dieser Substanz beobachten oder messen können OHNE die Substanz zu verändern.
- 22. Warum bleibt die Temperatur beim Schmelzen von Eis konstant?Die zugeführte Energie wird in die Zustandsänderung investiert und erst danach in die Temperaturerhöhung.
- 33. Den Übergang einer Substanz von einem gasförmigen Zustand in einen festen Zustand nennt man ___, den umgekehrten Vorgang nennt man ___.Resublimation, Sublimation
- 44. Was ist der Unterschied zwischen einer Substanz und einer Mischung?Eine Substanz ist eine einheitliche Art von Materie. z.B. Salz, Eisen
Eine Mischung besteht aus mehr als einer Substanz; diese Komponenten können unter Ausnützung ihrer verschiedenen physikalischen Eigenschaften getrennt werden. z.B. Milch, Luft - 55. Ordnen Sie folgende Aussagen dem Jeweiligen Substanztypus zu (Mischung = M, Verbindung = V) a. Komponenten können durch physikalische Verfahren getrennt werdenMischung
- 65. Ordnen Sie folgende Aussagen dem Jeweiligen Substanztypus zu (Mischung = M, Verbindung = V) b. Zusammensetzung ist fixVerbindung
- 75. Ordnen Sie folgende Aussagen dem Jeweiligen Substanztypus zu (Mischung = M, Verbindung = V) c. Bei der Herstellung werden meist größere Wärmemengen freigesetzt oder verbrauchtVerbindung
- 85. Ordnen Sie folgende Aussagen dem Jeweiligen Substanztypus zu (Mischung = M, Verbindung = V) d. Eigenschaften des Substanztyps sind anders als jene seiner KomponentenVerbindung
- 95. Ordnen Sie folgende Aussagen dem Jeweiligen Substanztypus zu (Mischung = M, Verbindung = V) a. Komponenten können durch physikalische Verfahren NICHT getrennt werdenVerbindung
- 105. Ordnen Sie folgende Aussagen dem Jeweiligen Substanztypus zu (Mischung = M, Verbindung = V) b. Zusammensetzung ist variabelMischung
- 115. Ordnen Sie folgende Aussagen dem Jeweiligen Substanztypus zu (Mischung = M, Verbindung = V) c. Meist wird wenig Wärme bei der M... von Komponenten erzeugtMischung
- 125. Ordnen Sie folgende Aussagen dem Jeweiligen Substanztypus zu (Mischung = M, Verbindung = V) d. Eigenschaften leiten sich aus jenen der Komponenten abMischung
- 136. Welche Methoden gibt es zur Trennung von zwei festen Phasen (=Gemenge)?Sortieren, Sieben, Flotation, Scheidung nach Dichte, elektrostatische Trennung, Extraktion
- 147. Welche Möglichkeiten kennen Sie, um Trennungen zwischen fester und flüssiger Phase durchzuführen? (=Suspension)Sedimentieren + Dekantieren, Zentrifugieren, Filtrieren
- 158. Was ist der Unterschied zwischen Kristallisation und Fällung?Kristallisation ist der Vorgang, bei dem sich der gelöste Stoff langsam als Kristall aus der Lösung ausscheidet, was oft dann passiert, wenn das Lösungsmittel verdampft.
Bei der Fällung scheidet sich der gelöste Stoff schnell als fein verteilter Stoff (Niederschlag, Präzipitat) aus der Lösung. - 169. Was wissen Sie über Gaschromatographie?Verdampfung einer Probe, Transport durch lange, enge Röhre mittels Helium-Gasstrom
Röhre mit stationärer Phase (sehr schwer flüchtige Flüssigkeit) beschichtet oder mit Aluminiumoxid angefüllt
Am wenigsten von stationärer Phase gebundene Komponente kommt als erstes aus Rohrende
Elektronische Detektion, Aufzeichnung als Peak auf Papier
zB Drogen und Sprengstoff auf Flughäfen - 1710. Nennen Sie die 7 Basisgrößen des SI-Systems und ihre Einheiten!Länge Meter m
Masse Kilogramm kg
Zeit Sekunde s
Elektrische Stromstärke Ampere A
Thermodynamische Temperatur Kelvin K Stoffmenge Mol mol
Lichtstärke Candela Cd - 1811. Was versteht man unter den signifikanten Ziffern eines Messergebnisses? Geben Sie ein Beispiel an.Ziffern des Ergebnisses bis zu und inkl. Der ersten unsicheren Ziffer, zB V = 18 ml – zwei signifikante Stellen,
Ergebnis muss zwischen 17 ml und 19 ml liegen - 1911. Was versteht man unter einer präzisen, richtigen bzw. genauen Messung?Präzise Messungen haben einen kleinen zufälligen Fehler und sind bei wiederholter Durchführung reproduzierbar.
Richtige Messungen haben kleine systematische Fehler und geben Resultate, die nahe dem akzeptierten (wahren) Wert der gemessenen Eigenschaft liegen.
Genau: präzise und richtig - 2012. Erklären Sie das Streuverhalten von α-Teilchen beim Beschuss einer Goldfolie anhand einer Skizze!Einige werden abgelenkt, Großteil geht aber durch, da keine homogene Verteilung von Materie in Atomen
(Konzentration von Protonen, Neutronen im Kern, e - besetzen Rest des Atoms) – daher Schluss: Atomkern viel
kleiner als Gesamtatom - 2113. Was sind Isotope und wie ist die Isotopenhäufigkeit definiert?Isotope sind Atome mit derselben Ordnungszahl, aber einer unterschiedlichen Atommasse. Isotope besetzen den selben Platz in der Periodentafel. Sie haben also diesselbe Ordnungszahl und Protonenzahl und damit idente chemische Eigenschaften.
Isotopenhäufigkeit = (Zahl der Atome des Isotops * 100 %) / Gesamtzahl aller Atome in reiner Probe - 2214. Bestimmen Sie die Atommasse eines (hypothetischen) Elementes, das aus folgenden Isotopen besteht: Isotop 1: 57,93 u; 67,76%; Isotop 2: 59,93 u; 26,16%; Isotop 3: 60,93 u; 1,25 %; Isotop 4: 61,93 u; 3,66%; Isotop 5: 63,93 u; 1,16%Hier: [(67.76/100)*57.93u]+Isotop2+Isotop3… 39,25+15,68+0,76+2,27+0,74 = 58,68u
- 2315. Lithium hat die mittlere relative Atommasse 6,941. Es besteht aus einem Gemisch der Isotope 6Li und 7Li mit den relativen Atommassen von 6,015 bzw. 7,016. Berechnen Sie die Massenanteile in %!7,016x + 6,015y=6,941; mit x+y=1;y=(1-x)
7,016x + (1-x)6,015=6,941, nach x auflösen: x = 0,9251, dh: 7,016 92,15%, 6,015 7,49%
geht nur bei 2 unbekannten! - 2416. Wie ist die atomare Masseneinheit definiert?Die atomare Masseneinheit u entspricht exakt 1/12 der Masse eines Kohlenstoff-12 Atoms.
- 2517. Welche Masse hat 1u? Anleitung: Berechnen Sie unter Verwendung der Definition des Mols.1u ist 1/12 der Masse eines 12 C Atoms
1u =(12,00[g/mol]*6,022*10 -23 )/12 = 1,66*10 -24 [g] = 1,66*10 -27 [kg] - 2618. Erklären Sie die Begriffe „Empirische Formel“, „Molekülformel“ und „Strukturformel“ anhand einer organischen Verbindung!
- 27—
- 2820. Geben Sie die empirische Formel, die Molekülformel und die Strukturformel von Essigsäure an!
- 2918. Erklären Sie die Begriffe „Empirische Formel“, „Molekülformel“ und „Strukturformel“ anhand einer organischen Verbindung!Essigsäure
empirische Formel: CH2O
wenn nur das Verhältnis der Atome bekannt ist.
Molekülformel: C2H4O2
um die tatsächliche Anzahl Atome im Molekül anzuzeigen
Strukturformel: H3C-C*=O *-OH
lässt erkennen wie die Atome innerhalb eines Moleküls verbunden sind ohne die wirkliche Gestalt (wahren Winkel) wiederzugeben. - 3021. Bestimmen Sie die Namen der folgenden Verbindung: NaClONatriumhypochlorit
- 3122. Benennen Sie folgende AnionenHydrogencarbonat
- 3222. Benennen Sie folgende AnionenPerchlorat
- 3322. Benennen Sie folgende AnionenNitrit
- 3422. Bennen Sie folgende AnionenHydrogensulfat
- 3522. Bennen Sie folgende AnionenSulfit
- 3622. Bennen Sie folgende AnionenHypochlorit
- 3722. Bennen Sie folgende AnionenDihydrogenphosphat
- 3823. Was versteht man unter Hydraten?Feste, anorganische Verbindungen, die Wassermoleküle enthalten.
- 3924. Was versteht man unter Synthese? Beispiel.Bildung einer Verbindung aus einfacheren Ausgangsmaterialien: 2 H2 + O2 -> 2 H2O
- 4025. Nennen Sie 3 Arten chemischer Reaktionen und erläutern Sie diese an je einem Beispiel. Schreiben Sie die Reaktionsgleichungen dafür auf!
- 4126. Geben Sie ein Beispiel für eine Zersetzungsreaktion und bilanzieren Sie die Gleichung!
- 4227. Was ist Metathese? Beispiel!
- 4328. Wie definieren Sie eine Reduktion? Geben Sie eine entsprechende Halbgleichung als Beispiel an!
- 4429. Was versteht man unter stöchiometrischen Koeffizienten?Die Zahlen, die vor Reaktanden und Produkten stehen, um eine Reaktionsgleichung auszubalancieren
- 4530. Was versteht man unter einer Fällungsreaktion (Beispiel)? Welche treibende Kraft steckt dahinter?Eine Fällungsreaktion ist eine chemische Reaktion, bei der beim Mischen zweier Lösungen ein unlöslicher Feststoff entsteht.
Treibende Kraft: Bildung eines unlöslichen Niederschlags - 46—
- 47—