Karteikarten
Karteikarten Quantitative Forschungsmethoden
Karten in diesem Stapel (82)
- 1Grundlagenforschungs_ selbstinitiierte Forschung
- 2selbstinitiierte ForschungBreite Definition, grosser Spielraum, Betroffenheit sozialer Probleme, Theoretische Problemgeschichte oder Forschungstradition
- 3AuftragsforschungEnge Definition, wenig Spielraum, exakte Vorgabe des Forschungsgegenstands, Auftraggeber verfolgen bei Forschungsauftrag eigene Interessen
- 4GuetekriterienAllgemeine Guetekriterien wissenschaftlicher Forschung sind Objektivitaet, Reliabilitaet, Validitaet und (Replizierbarkeit)_
- 5ObjektivitaetMesswerte wuerden in verschiedenen Situationen, z_
- 6ReliabilitaetInstrumente, z_
- 7ValiditaetEs wird das gemessen, was gemessen werden soll_
- 8deduktivHypothesen aus der Theorie ableiten
- 9induktivAus Beobachtungen durch qualitative Forschung auf empirische Gesetzmaessigkeiten und daraus auf Theorien schliessen
- 10Zentrale Elemente des ForschungsdesignsAnalyseeinheit, Variablen, Zusammenhaenge
- 11Analyseeinheits_ UTOS
- 12UTOSunits of analysis (Analyseeinheiten), statistische Einheiten, die fuer die Untersuchung von Interesse sind (Was oder wer beschrieben wird)
- 13VariablenVariablen weisen UTOS Werte, Eigenschaften oder Kategorien zu_
- 14ZusammenhaengeZusammenhaenge koennen ueber Form (Richtung und Linearitaet), Staerke und statistische Signifikanz beschrieben werden
- 15Zusammenhangsrelations_ ungerichteter Zusammenhang
- 16ungerichtete ZusammenhaengeWenn x sich veraendert, veraendert sich auch y_ (Zusammenhangsrelation)
- 17Kausalrelations_ gerichteter Zusammenhang
- 18gerichteter ZusammenhangWenn x steigt, sinkt / faellt y_ (Kausalrelation)
- 19Klassifikationen der VariablenRolle in der Forschungsfrage, Anzahl der Auspraegungen, Inhalt, Sicht- / Greifbarkeit,
- 20Rollen der Variablen in der ForschungsfrageUnterscheidung in unabhaengige und abhaengige Variablen
- 21unabhaengige Variablenerklaeren und beeinflussen die abhaengige Variable
- 22abhaengige VariableForschungsgegenstand, der erklaert oder vorhergesagt werden soll
- 23Anzahl der Auspraegungen der Variablendichotom, diskret, stetig
- 24dichotomenur zwei Auspraegungen
- 25diskretwenige verschiedene Auspraegungen
- 26stetigunendlich viele Auspraegungen
- 27Inhalt der Variablenquantitativ, qualitativ (kategorial)
- 28quantitative VariablenAuspraegungen oder Werte sind Zahlen
- 29qualitative Variablendiskrete Anzahl von Kategorien, Auspraegungen werden mit Labels beschrieben
- 30Sicht- / Greifbarkeit der Variablenmanifest, latent
- 31manifeste Variablendirekt zu beobachten
- 32latente Variablennicht direkt zu beobachten (z_
- 33Skalen zur Messung der Variablennominal, ordinal, Intervall, Verhaeltnis
- 34Hierarchien der VariablenVerschiedenheit, Rangordnung, Differenzen, Verhaeltnisse
- 35nominale Skalamehrere Kategorien ohne numerisches Verhaeltnis oder sinnvolle Rangfolge
- 36ordinale Skalasinnvolle Rangfolge mit Rangunterschieden ohne zu interpretierende Abstaende
- 37Intervallskalametrische Skala mit natuerlichen Zaehlintervallen gleicher Groesse und zu interpretierenden Abstaenden
- 38Verhaeltnisskalametrische Skala mit natuerlichem Nullpunkt, sodass Verhaeltnisaussagen moeglich sind
- 39Beschreibung der Verteilung der Variablenlinkssteil und rechtsschief, symmetrisch, rechtssteil und linksschief
- 40LagemasseMittelwert, Median, Modalwert
- 41MittelwertDurchschnitt aller Beobachtungen
- 42Medianteilt die Verteilung in zwei gleichgrosse Haelften
- 43Modalwertam haeufigsten beobachteter Wert
- 44StreuungsmasseSpannweite, Perzentile, Standardabweichung
- 45SpannweiteAbstand zwischen Minimum und Maximum der Verteilung
- 46PerzentileDas p_
- 47StandardabweichungMass fuer die Streuung einer Zufallsvariablen um ihren Mittelwert
- 48Interquartilsabstand (IQ-Abstand)Abstand zwischen dem 1_ und 3_
- 49Minimum / Maximumkleinster (groesster) Wert der Verteilung
- 50z-WertDer Wert X liegt z Standardabweichungen oberhalb des Durchschnitts
- 51Aussehen der Verteilungensymmetrisch, verzerrt (links- oder rechtsschief)
- 52GrundgesamtheitMenge aller Merkmalstraeger (Population) mit uebereinstimmenden Identifikationskriterien
- 53StichprobeTeilmenge der Grundgesamtheit, die nach vorher festgelegten Regeln ausgewaehlt werden
- 54einfache ZufallsstichprobeStichprobe, bei der jedes Element der Grundgesamtheit die gleiche Wahrscheinlichkeit hat, in die Stichprobe zu gelangen, und die Ziehungen aus der Grundgesamtheit unabhaengig voneinander erfolgen_
- 55StichprobenfehlerDiskrepanz zwischen Stichprobe und Grundgesamtheit
- 56VerzerrtheitMittelwert der Stichprobenverteilung entspricht nicht dem Parameter der Grundgesamtheit
- 57Zentraler GrenzwertsatzEine Stichprobenverteilung ist normal verteilt, wenn die Variable normal verteilt oder die Stichprobe gross genug ist_
- 58Standardfehler des MittelwertsGibt die Genauigkeit der Schaetzung des Populationsmittelwerts an
- 59PunktschaetzerBestmoegliche Schaetzung fuer den interessierenden Parameter, der nichts ueber die Unsicherheit der Schaetzung aussagt
- 60Intervallschaetzerberuht auf dem Punktschaetzer, gibt aber zusaetzliche Informationen fuer die Beurteilung der Unsicherheit
- 61Konfidenzniveaulegt fest, wie sicher wir sein wollen, dass das Konfidenzintervall den wahren Parameter ueberdeckt
- 62KonfidenzintervallEin Konfidenzintervall von C
- 63Fuenf Schritte des HypothesentestsFormulieren der Nullhypothese und Alternativhypothese, Festlegen des Signifikanzniveaus, Berechnen der Teststatistik t, Bestimmen des p-Werts fuer die Teststatistik, Annahme oder Ablehnung derNullhypothese
- 64Teststatistikt = Wie viele Standardfehler liegt der Stichprobenmittelwert unterhalb oder oberhalb des hypothetisch angenommenen Parameters der Grundgesamtheit?
- 65p-Wertp-Wert der Teststatistik ist die Wahrscheinlichkeit, eine solche Teststatistik zu beobachten, vorausgesetzt die Nullhypothese traefe zu_ Wenn p bei beidseitigen Hypothesentests die Haelfte des bzw_ bei einseitigen alpha nicht unterschreitet, kann H_0 angenommen werden
- 66Statistische EvidenzEin kleiner p-Wert sagt aus, dass es statistische Evidenz fuer einen Unterschied (irgendeiner Staerke) gibt
- 67Statistische SignifikanzZusammenhang zweier Variablen tritt in der Stichprobe nicht einfach zufaellig auf, sondern trifft auch fuer die Grundgesamtheit zu_
- 68Darstellungen der Zusammenhaenge zweier VariablenStreudiagramm, Korrelation und Lineare Einfach-Regression
- 69StreudiagrammVisualisiert Zusammenhang zweier Variablen, gibt Auskunft ueber Richtung des Zusammenhangs
- 70x-Variableunabhaengige Variable
- 71y-Variableabhaengige Variable
- 72Korrelationskoeffizientmisst Staerke des linearen
- 73RegressionSuche nach Gleichung, die es erlaubt, eine abhaengige Variable y mit einer oder mehreren unabhaengigen Variablen x moeglichst gut vorherzusagen_ Es werden der Achsenabschnitt beta_0 und die Steigung beta_1 geschaetzt_
- 74Kovarianz vs_ KorrelationsKorrelationskoeffizient ist standardisierte Kovarianz, in der Korrelationsanalyse wird nicht zwischen abhaengiger und unabhaengiger Variable unterschieden
- 75Fehlerterms_ Residuum
- 76ResiduumAbweichung e des prognostizierten Werts vom tatsaechlichen Wert_ e_i = y_i - y^_i Je groesser die Summe der Residuen, desto schlechter die Schaetzung_
- 77RSSSumme der quadrierten Residuen (Methode der kleinsten Quadrate versucht, diese zu minimieren) RSS = Summe ( (y_i - y^_i)
- 78ModelVarianz, die durch die unabhaengige Variable erklaert wird
- 79ResidualUnerklaerte Varianz in der abhaengigen Variablen
- 80RAnteil der Varianz in der abhaengigen Variablen, der durch das Modell erklaert wird
- 81multiple lineare RegressionErweiterung des Grundmodells der einfachen linearen Regression um weitere unabhaengige Variablen
- 82Coef_Korrelationskoeffizient, der jeweils die durchschnittliche Veraenderung der abhaengigen Variable bei der Erhoehung der unabhaengigen Variablen um eine Einheit unter Kontrolle an
Informationen
- Beschreibung
- Karteikarten nach Skript Dr. Anika Rasners, 2016
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- goconqr5396
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