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Karteikarten

Zwangsstörung

Sven Christian Klinische Psychologie Deutsch 9 Karten

Karten in diesem Stapel (9)

  1. 1PhänomenologieUnwiderstehlicher Drang, Dinge zu denken (Zwangsgedanken) oder zu tun
    (Zwangshandlungen)
     unkontrollierbare und zeitraubende Denk- und Verhaltensweisen führen zu
    chronischen und schweren psychischen und sozialen Beeinträchtigungen
  2. 2Zwangsgedanken- sind ungewollt (unkontrollierbar)
    - häufig aggressive bzw. sexuelle Inhalte
    – rufen inneren Widerstand hervor
    – sind belastend
    – werden als inneren Ursprungs erkannt (Unterschied zur Psychose)
    – werden als sinnlos erkannt (Einsicht)
    – sind ich-fremd
  3. 3Zwangshandlungen wiederholtes, stereotypes Verhalten, das...- auf ein Gefühl des Gezwungenseins folgt
    – inneren Widerstand hervorruft
    – als sinnlos erkannt wird (Einsicht)
    – Peinlichkeit oder Unbehagen hervorrufen kann
    – zumindest langfristig schwer zu kontrollieren ist
  4. 4Epidemiologie12-Monatsprävalenz: 1,1-1,8%
    Lebenszeitprävalenz: 2,3%
    Geschlechterunterschiede:
    Erwachsen: quasi 1:1,
    Kind: mehr Jungen (Störungsbeginn früher)
    Erstmanifestationsalter: 19,5
  5. 5VerlaufSymptombeginn meist schleichend
    Unbehandelt Chronifizierung
    Häufig episodischer Verlauf
    Remissionsrate (unbehandelt) bei 20%
    Störungsbeginn in Kindheit/Adoleszenz kann zu lebenslanger
    Zwangsstörung führen; jedoch bei 40% der Betroffenen nach Behandlung Remission
    Inhalte Zwangsgedanken und Zwangshandlungen stark von
    Entwicklungsstadien abhängig
  6. 6Ätiologie biologische FaktorenGenetik: Beginn Kindheit: 45-65%, Beginn Erwachsenenalter: 27-47%
    Genetische Veränderungen im Glutamattransportergen und Serotonintransportergen
    Umgebungsfaktoren: hormonale Schwankungen, Psycholog. Traumata
  7. 7Was sind die Behandlungsverfahren der Wahl bei den Zwangsstörungen?Exposition und Reaktionsmanagement
  8. 8Was ist (wenn möglich) bei der Konfrontation in der Behandlung vorzuziehen? Eine in vivo oder eine in Sensu Behandlung und was bedeuten diese?in vivo: In echt
    in sensu: In der Vorstellung
    in vivo ist vorzuziehen
  9. 9Ist eine Heilung wahrscheinlich?Nein, eine Heilung ist eher selten, v.a. wenn der Patient älter als 18 Jahre ist

Informationen

Beschreibung
Klinische Psychologie Karteikarten am Zwangsstörung, erstellt von Sven Christian am 18/05/2017.
Erstellt von
Sven Christian
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