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Karteikarten

Lernkarten Klausur 2

Christian Höppner Gesundheitspolitik Englisch 34 Karten

Lernkarten Klausur 2

Karten in diesem Stapel (34)

  1. 1Funktionen der Sozialpolitik1. Kompensation
    2. Konstitution
    3. Prävention
    4. Kontrollfunktion
  2. 2Funktionen der Sozialpolitik KompensationKompensation von
    Ausfall oder Schaden, der zum Erhalt der Existenzgrundlage beigetragen hat.
    Somit auch Schutzfunktion.
  3. 3KonstitutionsfunktionSchaffen von Voraussetzungen für die Durchsetzung von abhängiger Erwerbsarbeit.
    Befreiung von der Erwerbsarbeit
  4. 4PräventionsfunktionVermeidung von Risiken und damit Sicherstellung der Produktionsfähigkeit
  5. 5KontrollfunktionBefriedung (Pazifizierung) der Gesellschaft,
    Vermeidung von Klassenkämpfen
    Begrenzung von sozialer Ungleichheiten/Ungerechtigkeiten
  6. 6Public Health Action Cycle1. Assessment (Problemdefinition)
    2. Policy development ( Policy formulation, Politik-bzw. Strategieformulierung)
    3. Assurance/Implementation (Umsetzung)
    4. Evaluation (Bewertung)
  7. 7Grundnormen der Sozialpolitik1. Solidarität
    2. Subsidiarität
    3. Eigenverantwortung
    4. Selbstverwaltung
    5. Ordnungskonformität
  8. 8Grundnormen der Sozialpolitik 1. SolidaritätWechselseitige Verbundenheit zwischen einzelnen und bestimmten sozialen Gruppen
    z.B: Beitrag und Leistung der GKV
  9. 9Grundnormen der Sozialpolitik 2. SubsidaritätSelbsthilfe (Familie, Vermögen, Eigenverantwortung) vor Fremdhilfe (Staat, Gemeinschaft)
  10. 10Grundnormen der Sozialpolitik 3. EigenverantwortungFreiheit und Selbstverantwortung des Einzelnen möglichst wenig beschneiden
  11. 11Grundnormen der Sozialpolitik 4. Selbstverwaltungselbstverantwortliche, dezentralisierte
    Erfüllung der Aufgaben im Bereich der sozialen Sicherung -> Staat überträgt die Aufgaben in die Selbstverwaltung
  12. 12Grundnormen der Sozialpolitik 5. OrdnungskonformitätDie Teilordnungen einer Gesellschaft - speziell die Staatsordnung sowie die Wirtschafts- und Sozialordnung - stehen in einem unauflösbarem Zusammenhang
    Die Mittel der Sozialpolitik müssen an die herrschende Wirtschaftsordnung angepasst werden
  13. 13Risiko und andere Begriffe 1. Gefahr 2. Exposition 3. WahrscheinlichkeitGefahr = Ereignis mit möglicher negativer Folge
    Exposition = Wahrsch. dem Ereignis ausgesetzt zu sein
    Wahrscheinlichkeit = Bernoulli/Laplace
  14. 14Risiko und andere Begriffe 4. Risiko 5. Wagnis 6. ErwartungswertRisiko = Wahrscheinlichkeit das Exposition eintrifft
    Wagnis = Eingehen eines Risikos
    Erwartungswert = Eintrittswahrscheinlichkeit x Nutzenhöhe
  15. 15Instrumente der soziale SicherungVersicherung
    Versorgung
    Fürsorge
  16. 16VersicherungAnspruch: Erwerbsarbeit u. daran gekoppelte Beitragseistung
    Leistungsumfang: Lohnersatz / Sach- u. Dienstleistung
    Beispiel: GKV, Renten- u. Arbeitslosenversicherung
  17. 17VersorgungAnspruch: Dienst für die Gesellschaft
    Leistungsumfang: Lohnersatz / Sach- u. Dienstleistung
    Beispiel: Kriegsopferversorgung
    BAföG (Mischform mit Fürsorge)
  18. 18FürsorgeAnspruch: Bedürftigkeit
    Leistungsumfang: Einzelfall bezogene Hilfen mit Leistungspauschalen
    Beispiel: Grundsicherung, Sozial- u. Jugendhilfe, Asylbewerberleistung
    BAföG (Mischform mit Versorgung)
  19. 19Dilemma des SteuerstaatesKoppelung an die Dynamik der Volkswirtschaft
    Dilemma der Sozialpolitik: Schrumpfende Wirtschaft erforderte höhere
    Ausgaben/Leistungen, zugleich schrumpfen aber die Einnahmen
  20. 20Organisationsprinzipien1. Art der Leistung
    2. Ausgestaltung der Leistung
    3. Art der Finanzierung
    4. Verfahren der Finanzierung
    5. Verpflichtung
    6. Verrechtlichung
    7. Auslösung von Leistungsansprüchen
    8. Umverteilung
  21. 21Organisationsprinzipien 1. Art der Leistung1. Geldleistung
    2. Sachleistung
    -> Sachleistung i. e. S.
    -> Dienstleistung
  22. 22Organisationsprinzipien 2. Ausgestaltung der LeistungBedarfsorientiert oder Beitragsorientiert
    Konstand oder diskretionär (Zeit zu Zeit) angepasst
    Dynamisch
  23. 23Organisationsprinzipien 3. Art der Finanzierung- Beiträge der Versicherten
    - Beiträge der Arbeitgeber
    - Finanzierung aus allgemeinen Haushaltsmitteln
  24. 24Organisationsprinzipien 4. Verfahren der FinanzierungKapitaldeckung(sverfahen)
    Umlage(verfahren)
    Mackenroth-These = Generationenvertrag
  25. 25Organisatinosprinzipien 5. VerpflichtungFreiwillige Versicherung vs. Pflichtversicherung
  26. 26Organisatinosprinzipien 6. Verrechtlichungs
  27. 27Organisatinosprinzipien 7. Auslösung von Leistungsansprüchen1. Kausalität = Ursache
    2. Finalität = Ziel
  28. 28Organisatinosprinzipien 8. UmverteilungÄquivalenzprinzip= Höhe der Leistung richtet sich nach den geleisteten Beiträgen oder die Prämie nach dem Risiko
    Solidarprinzip = Leistung nach Bedarf, Beitrag nach Leistungsfähigkeit
  29. 29VersicheurngstypenMehrgliedrig/Wettbewerb (mehrer Versicherungen/arten) vs. Eingliedrig/Monopol (eine Gesamtversicherung)
  30. 30Subsidiaritätsprinzipdie Wahrnehmung von sozialen
    Aufgaben durch den Staat soll nur dann
    erfolgen, wenn diese von
    nichtstaatlichen Einrichtungen nicht
    erfüllt werden kann
  31. 31SteuerungsebenenSteuerungsebenen
  32. 32Mikroebenebezeichnet das Handeln einzelner Akteure im Gesundheitswesen
  33. 33Mesoebene- Freie Verbände von der Mikroebene selbst gebildet
    - Korporatistische Verbände (z. B. Kassenärztliche Vereinigungen) vom Staat mit gesetzlichem Auftrag errichtet
  34. 34MakroebeneNationalstaatliche und supranationale Regulierungsebene der Gesundheitspolitik
    Rahmenbedingungen für die Steuerung durch Gesetzgebung und Reformen

Informationen

Beschreibung
Gesundheitspolitik Karteikarten am Lernkarten Klausur 2, erstellt von Christian Höppner am 30/06/2018.
Erstellt von
Christian Höppner
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