Flashcards
Lernkarten Klausur 2

Cards in this deck (34)
- 1Funktionen der Sozialpolitik1. Kompensation
2. Konstitution
3. Prävention
4. Kontrollfunktion - 2Funktionen der Sozialpolitik KompensationKompensation von
Ausfall oder Schaden, der zum Erhalt der Existenzgrundlage beigetragen hat.
Somit auch Schutzfunktion. - 3KonstitutionsfunktionSchaffen von Voraussetzungen für die Durchsetzung von abhängiger Erwerbsarbeit.
Befreiung von der Erwerbsarbeit - 4PräventionsfunktionVermeidung von Risiken und damit Sicherstellung der Produktionsfähigkeit
- 5KontrollfunktionBefriedung (Pazifizierung) der Gesellschaft,
Vermeidung von Klassenkämpfen
Begrenzung von sozialer Ungleichheiten/Ungerechtigkeiten - 6Public Health Action Cycle1. Assessment (Problemdefinition)
2. Policy development ( Policy formulation, Politik-bzw. Strategieformulierung)
3. Assurance/Implementation (Umsetzung)
4. Evaluation (Bewertung) - 7Grundnormen der Sozialpolitik1. Solidarität
2. Subsidiarität
3. Eigenverantwortung
4. Selbstverwaltung
5. Ordnungskonformität - 8Grundnormen der Sozialpolitik 1. SolidaritätWechselseitige Verbundenheit zwischen einzelnen und bestimmten sozialen Gruppen
z.B: Beitrag und Leistung der GKV - 9Grundnormen der Sozialpolitik 2. SubsidaritätSelbsthilfe (Familie, Vermögen, Eigenverantwortung) vor Fremdhilfe (Staat, Gemeinschaft)
- 10Grundnormen der Sozialpolitik 3. EigenverantwortungFreiheit und Selbstverantwortung des Einzelnen möglichst wenig beschneiden
- 11Grundnormen der Sozialpolitik 4. Selbstverwaltungselbstverantwortliche, dezentralisierte
Erfüllung der Aufgaben im Bereich der sozialen Sicherung -> Staat überträgt die Aufgaben in die Selbstverwaltung - 12Grundnormen der Sozialpolitik 5. OrdnungskonformitätDie Teilordnungen einer Gesellschaft - speziell die Staatsordnung sowie die Wirtschafts- und Sozialordnung - stehen in einem unauflösbarem Zusammenhang
Die Mittel der Sozialpolitik müssen an die herrschende Wirtschaftsordnung angepasst werden - 13Risiko und andere Begriffe 1. Gefahr 2. Exposition 3. WahrscheinlichkeitGefahr = Ereignis mit möglicher negativer Folge
Exposition = Wahrsch. dem Ereignis ausgesetzt zu sein
Wahrscheinlichkeit = Bernoulli/Laplace - 14Risiko und andere Begriffe 4. Risiko 5. Wagnis 6. ErwartungswertRisiko = Wahrscheinlichkeit das Exposition eintrifft
Wagnis = Eingehen eines Risikos
Erwartungswert = Eintrittswahrscheinlichkeit x Nutzenhöhe - 15Instrumente der soziale SicherungVersicherung
Versorgung
Fürsorge - 16VersicherungAnspruch: Erwerbsarbeit u. daran gekoppelte Beitragseistung
Leistungsumfang: Lohnersatz / Sach- u. Dienstleistung
Beispiel: GKV, Renten- u. Arbeitslosenversicherung - 17VersorgungAnspruch: Dienst für die Gesellschaft
Leistungsumfang: Lohnersatz / Sach- u. Dienstleistung
Beispiel: Kriegsopferversorgung
BAföG (Mischform mit Fürsorge) - 18FürsorgeAnspruch: Bedürftigkeit
Leistungsumfang: Einzelfall bezogene Hilfen mit Leistungspauschalen
Beispiel: Grundsicherung, Sozial- u. Jugendhilfe, Asylbewerberleistung
BAföG (Mischform mit Versorgung) - 19Dilemma des SteuerstaatesKoppelung an die Dynamik der Volkswirtschaft
Dilemma der Sozialpolitik: Schrumpfende Wirtschaft erforderte höhere
Ausgaben/Leistungen, zugleich schrumpfen aber die Einnahmen - 20Organisationsprinzipien1. Art der Leistung
2. Ausgestaltung der Leistung
3. Art der Finanzierung
4. Verfahren der Finanzierung
5. Verpflichtung
6. Verrechtlichung
7. Auslösung von Leistungsansprüchen
8. Umverteilung - 21Organisationsprinzipien 1. Art der Leistung1. Geldleistung
2. Sachleistung
-> Sachleistung i. e. S.
-> Dienstleistung - 22Organisationsprinzipien 2. Ausgestaltung der LeistungBedarfsorientiert oder Beitragsorientiert
Konstand oder diskretionär (Zeit zu Zeit) angepasst
Dynamisch - 23Organisationsprinzipien 3. Art der Finanzierung- Beiträge der Versicherten
- Beiträge der Arbeitgeber
- Finanzierung aus allgemeinen Haushaltsmitteln - 24Organisationsprinzipien 4. Verfahren der FinanzierungKapitaldeckung(sverfahen)
Umlage(verfahren)
Mackenroth-These = Generationenvertrag - 25Organisatinosprinzipien 5. VerpflichtungFreiwillige Versicherung vs. Pflichtversicherung
- 26Organisatinosprinzipien 6. Verrechtlichungs
- 27Organisatinosprinzipien 7. Auslösung von Leistungsansprüchen1. Kausalität = Ursache
2. Finalität = Ziel - 28Organisatinosprinzipien 8. UmverteilungÄquivalenzprinzip= Höhe der Leistung richtet sich nach den geleisteten Beiträgen oder die Prämie nach dem Risiko
Solidarprinzip = Leistung nach Bedarf, Beitrag nach Leistungsfähigkeit - 29VersicheurngstypenMehrgliedrig/Wettbewerb (mehrer Versicherungen/arten) vs. Eingliedrig/Monopol (eine Gesamtversicherung)
- 30Subsidiaritätsprinzipdie Wahrnehmung von sozialen
Aufgaben durch den Staat soll nur dann
erfolgen, wenn diese von
nichtstaatlichen Einrichtungen nicht
erfüllt werden kann - 31Steuerungsebenen

- 32Mikroebenebezeichnet das Handeln einzelner Akteure im Gesundheitswesen
- 33Mesoebene- Freie Verbände von der Mikroebene selbst gebildet
- Korporatistische Verbände (z. B. Kassenärztliche Vereinigungen) vom Staat mit gesetzlichem Auftrag errichtet - 34MakroebeneNationalstaatliche und supranationale Regulierungsebene der Gesundheitspolitik
Rahmenbedingungen für die Steuerung durch Gesetzgebung und Reformen
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- Gesundheitspolitik Flashcards on Lernkarten Klausur 2, created by Christian Höppner on 30/06/2018.
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- Christian Höppner
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