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Karteikarten

FOLO Pflichtliteratur

Leona W. Steop Deutsch 41 Karten

Karten in diesem Stapel (41)

  1. 1Lauth, Sareiter Womit beschäftigt sich Wissenschafts-Theorien?Logische,
    Methodologischen,
    Erkenntnistheoretische
    Grundlagen der empirischen Wissenschaft
  2. 2Lauth, Sareiter Allgemeine Wissenschaftstheorie:Logisch +
    Methodische
    Grundlagen
    (Alle)
  3. 3Lauth, Sareiter Spezielle WissenschaftstheorieSpezifische Grundlagenprobleme
    (Einzel)
  4. 4Lauth, Sareiter Zugänge zur wissenschaftlichen ErkenntnissAxiomatische Theorie
    (Aristoteles)
    Deduktiv
    Modell Überprüfung
    (Bacon/Locke/Hume)
    Induktiv
    Falsifikationistische Methodologie
    (Popper)
    Deduktiv Logisch
  5. 5Lauth, Sareiter ObjektivitätHypothesen + Theorien
    überprüfen
    bestätigt
    widerlegt
    verifiziert
    Basis d. Inferenzregeln
  6. 6Lauth, Sareiter Formale LogikLogische Folgerung
    (Deduktion)
    =
    Herleitung einer Aussage
    (Schlussfolgerung)
    durch
    Liste von Annahmen
    (Prämissen)
  7. 7Lauth, Sareiter Axiomatische Theorie (Aristoteles)Axiome enthalten
    Annahme d. Theorie
    aus Axiome werden durch logische Duduktion Theoreme abgeleitet
    = deduktiv
    Axiome können nicht verifiziert werden !
  8. 8Lauth, Sareiter Modell Überprüfung (Bacon/Locke/Hume)Axiome müssen herleitbar sein
    Induktiv
  9. 9Lauth, Sareiter Falsifikationistischen Methodologie (Popper)Empirisch überprüfbar / widerlegbar
    Deduktiv - Logisch
    Prozess:
    Theorie ->
    Ableiten v.
    überprüfbaren Vorhersagen ->
    Vergleich ->
    Übereinstimmung:
    vorläufig bestätigt
    Widerspruch:
    Falsifiziert - ersetzten
  10. 10Lauth, Sareiter Wiss. Erkenntnisfortschritt: Versuch IrrtumTrial
    Error
  11. 11Lauth, Sareiter Anomalien (Kuhn)Widersprüche zwischen
    Theorie und Empirie
    Keine hinreichende Bedingungen für Verwerfung
    Immun gegen empirische Widerlegung
  12. 12Lauth, Sareiter LakatosDurch Zusatzhypothesen Korrektur der Anomalien
    Bedingung 1.
    alte Theorie erfolgreich,
    neue Theorie gleiche Vorhersagen
    Bedingung 2.
    neuer Theorie v. alter abgrenzt,
    Abweichende Aussagen bestätigen
  13. 13Ebenhard Erkenntnis InteressePhänomenal
    Faktische Gegebenheiten
    Merkmale + Eigenschaft
    (Was geschieht?)
    Kausal
    Ursachen
    (Warum geschieht es?)
    Aktional
    Möglichkeiten
    - Strategisch Beeinflussbar
    (Was ist zu tun?)
  14. 14Ebenhard Problemlage und ErkenntnisarbeitBeginnt mit Erkenntnisinteressen
    nicht mit Problemen !
    Nachteil:
    Problem wird nicht gelöst
    Vorteil:
    Frage beantwortet
  15. 15Ebenhard Zusammenhang d. Erkenntnisinteressenhängen zusammen
    Zweckdienlichen Sinn zu finden
  16. 16Ebenhard Zusammenhang - Exakter Wiss. - Hermeneutik - Ästhetikex.Wis.:
    Induktion + Deduktion
    H.:
    (Zeichen) deutend
    Ä.:
    Vergleichend
    Bsp. sozialen Berufen:
    wie zu Arbeiten ist
    (Basis v. ex.Wis.)
    Deutung in Situationen
    (Hilfe v. H.)
    Vergleichen mit anderen
    (durch Ä.)
  17. 17Ebenhard Zusammenhang zwischen - Deduktion - Induktion - AbduktionErgänzen sich alle drei im Erkenntnisprozess
  18. 18Ebenhard Zusammenhang d. verschiedenen ErkenntniswegeMagisch Mystisch
    Deduktiv Dogmatisch
    Induktiv Empirisch
    Deduktiv theoriekritisch
    Dialektisch Materialistisch
    Aktionsforschung
    - Auswahl je nach Situation
    - Verbinden v. Analyse + Deutung (Abduktionslogik)
    - Bemühen um Wahrheit
  19. 19Rombach Worin besteht die Zweiseitigkeit der Wis.- Kenntniserweiterung
    (Hereingraben in Gegenstandsstrukturen u. Ausforschung dieser)
    - Kenntnis d. Bedingungen d. Kenntnisgewinnung
    (Zurückarbeiten, Vorfestlegung u. Beschränkungen d. Bedingungen, Neuentwürfe)
  20. 20Rombach Naive Wis.theorie= FALSCH
    - bestimmte Bewusstseinsform, treffen selbstständige Aussagen
    - Geschichte = Zunahme v. Erkenntnissen
    - nur eine Wis.
    - nur ein Gang: Erkenntniserweiterung
    - einmal erkannt, nicht mehr umgestoßen, nur erweitert !
    - eindeutige, logische Wis.theorie
    - nicht im Wesen wandelbar
  21. 21Rombach Kritische Wis.theorie= RICHTIG
    - keinen stehenden Wissensbegriff (Wis. wandelt sich)
    - keine eindeutige Zunahme v. Erkenntnissen
    - keinen eindeutigen Wissenschaftsbegriff
    - verschiedene Ansätze/Methoden
    - alles kann sich ändern/widerlegen
    - hinterfragt Grundlagen + Geschichte (immer v. aktueller Gesellschaft geprägt)
    - abhängig v. Voraussetzungen/Grundlagen
  22. 22Schmidt, Zurstiege Bedeutung v. Kom. und Kom.mittel für d. GesellschaftMedien verknüpfen Gebrauch Kom.instrumenten mit technischen und sozialen Voraussetzungen + Einrichtungen
    Für Verbreitung erforderlich
    -> Erweiterungen d. Möglichkeiten
  23. 23Schmidt, Zurstiege Kom.wis. als selbstständige Wis.?Ja!
    Gründe f. Gelingen/Misslingen und Mechanismen erforschen = Verbesserungsvorschlag
    Muss zum Gegenstand System.Beobachtungen u. Analyse gemacht werden
  24. 24Schmidt, Zurstiege Entwicklung d. Selbstverständnis d. Kom.wis.1916; Zeitungskunde
    Nach 2.WW; DGPUK
    Entgrenzung
    Aktuell; verschiedene Namen, Ziel = einheitliche Fachbezeichnung
    DGPUK; sozialwis. Mit disziplinären Bezügen, Zentrum - indirekte, MM vermittelte + öff. Kom.
  25. 25Schmidt, Zurstiege Was tun Kom.wis.ler? Welche ORIENTIERUGEN?Befassen einzelner Medien/-System
    PRODUZENTEN
    Kommunikator- + Redaktionsforschung
    REZIPIENTEN
    Medienwirkungforschung
    VERARBEITER
    Medienkritik
  26. 26Schmidt, Zurstiege Probleme d. Kom.wis.Einfachheit vs. Komplexität
    Nachweis Kausalitäten
    Beobachtung v. Beobachtungen angewiesen
    Doppelte Perspektive (Kognition vs. Soziale)
    Symbolische Ordnung
    Entwicklung nicht Trennbar (M. + K.)
  27. 27Schmidt, Zurstiege Makroformen d. Kom.Literatur
    Journalismus
    PR
    Werbung
  28. 28Bonfadelli, Jarren, Siegert Wieso ist d. PKW eine eigenständige Wis.?Beschäftigt sich mit Problemen u. Gegenstände -> öff. Kom.
    Wachsende Bedeutung d. Kom. i.d Gesellschaft
    Wandel d. Mediensystems
    Ab 60er Communication Research - sozialwis. Perspektive
    70er Journalismus
    80er Medienwis.
    90er PR
    90er Medienmanage.
  29. 29Bonfadelli, Jarren, Siegert Welche Fragestellungen werden angeführt ? Medien + GesellschaftPolitische und Rechtliche Rahmenbedingungen
    Ökonomische Voraussetzungen
    Medientechnische Basis
  30. 30Bonfadelli, Jarren, Siegert Welche Fragestellungen werden angeführt ? Medienentwicklung / -StrukturforschungOrganisation
    Strukturen
    deren Entwicklung
  31. 31Bonfadelli, Jarren, Siegert Welche Fragestellungen werden angeführt ? KommunikatorforschungIm Journalismus und PR
    Prozesse d. Produktion
  32. 32Bonfadelli, Jarren, Siegert Welche Fragestellungen werden angeführt ? Inhalts- / QualitätsforschungManifeste + Latente Aussagen
    Produziert Medienrealität
    Resonanz i.d. Öff.
  33. 33Bonfadelli, Jarren, Siegert Welche Fragestellungen werden angeführt ? Publikums- / RezeptionsforschungStrukturen
    Prozesse d. Medienrezeption
    Dahinterstehende Wünsche + Erwartungen
  34. 34Bonfadelli, Jarren, Siegert Welche Fragestellungen werden angeführt ? WirkungsforschungEffekte d. Massenmedien
  35. 35Haas, Lojka Ähnlichkeiten u. Parallelen beim wis. + journalistischen ArbeitenGesellschaftliche Themen durch J. falsifiziert
    Erkenntnisgewinnung durch Recherche
    W.: Forschungszwang
    J.: Publikationszwang
    Input/Output
    J.: Gerüchte, Hinweise - Artikel, Reportagen
    W.: Problem - Wis. Arbeit
    Zielsetzung/Erkenntnisgewinnung
    J.: des Gewinnes wegen
    W.: der Erkenntnis wegen
    Pragmatische Ebene
    J.: Rechercheplan
    W.: Erkenntnis Prozess
    Bewertung
    J.: öff. Relevanz
    W.: Untersuchung kom.wis. Relevanz
  36. 36ZUSATZ Axiomatische Theorie (Aristoteles)Axiome enthalten grundlegende Annahem der Theorie über den jeweiligen Gegenstandsbereich
    aus Axiome werden durch logische Deduktion
    Axiome können nicht verifiziert werden
    (Axiome: als absolut richtig erkannter Grundsatz; gültige Wahrheit, die keines Beweises bedarf;
    nicht abgeleitete Aussage eines Wissenschaftsbereichs, aus der andere Aussagen deduziert werden)
  37. 37ZUSATZ Modell einer empirischen Begründung und Überprüfung von wissenschaftlichen Theorien (Bacon, Locke und Hume)Axiome müssen auf empirischer Basis herleitbar sein -> induktiv
  38. 38ZUSATZ Aristoteles + Bacon, Locke und HumeBeide Modelle genügen nicht wiss. Ansprüchen
  39. 39ZUSATZ Konzept einer falsifikationistischen Methodologie (Popper)logische Asymmetrie von Verifikation und Falsifikation -> deduktiv-logisch
    Prozess:
    Wissenschaftliche Theorie ->
    Ableiten von wiss. überprüfbaren Vorhersagen ->
    Vergleich der Vorhersagen mit Beobachtungen
    bei Übereinstimmung: Theorie
    bei Widerspruch: Theorie falsifiziert
  40. 40ZUSATZ Anomalien (Kuhn)= Widersprüche zwischen Theorie und Empirie
    Theorien/Paradigmen sind weitgehend immun gegen empirische Widerlegungen
  41. 41ZUSATZ Lakatosdurch Zusatzhypothesen Korrektur der Anomalien

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Beschreibung
WS 18/19
Erstellt von
Leona W.
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