Quiz
MEKO - WS23/24 - Fragen zur Prüfungsvorbereitung 01
Questions in this quiz (44)
1Das Thomas-Theorem … (2)
- Abesagt, dass sich Menschen in ihren Einstellungen und Handlungen nach einer objektiven Realität richten
- Bwurde von Robert K. Merton konzipiert
- Cbeschreibt den Zusammenhang zwischen der Deutung einer Situation und den darauf resultierenden Folgen im Handeln
- DHat seinen Urpsrung in “The Child in America”
2Die Self-fulfilling prophecy … (1
)- Abesagt, dass etwas real wird, weil es als real angenommen wird
- Bhat insofern Parallelen zum Thomas-Theorem, dass die objektive Definition einer Situation betrachtet wird
3Eine Situation (1)
- Abildet die subjektive Situationsdeutung
- Benthält nach Thomas unter anderem die objektiven Bedingungen
4Wirklichkeit... (2)
- Akann grundsätzlich nicht definiert werden
- Bist objektiv festgelegt
- Cist ein soziales Konstrukt
- Dhat keinen Bezug zur Sozialisation von Menschen
5Was beschreibt das Konzept der "ubiquitären Präsenz" im Kontext des Fernsehens? (2)
- AA) Lokale Übertragung von Ereignissen
- BB) Übertragung von Ereignissen, die überall gleichzeitig präsent sind
- CC) Aufzeichnung und spätere Übertragung von Ereignissen
- DD) Ein Ereignis ist lokal und global zu sehen
6Was sind Merkmale der Netzöffentlichkeit im 21. Jahrhundert? (2)
- AA) Zensur und Inhaltskontrolle: Die Netzöffentlichkeit unterliegt strenger staatlicher oder institutioneller Kontrolle und Zensur.
- BB) Omnipräsenz/Ubiquität: Die Netzöffentlichkeit ist potenziell überall zu empfangen, was bedeutet, dass ihre Inhalte und Botschaften fast überall zugänglich sind.
- CC) Vergänglichkeit der Inhalte: Inhalte in der Netzöffentlichkeit sind flüchtig und existieren nur für kurze Zeit.
- DD) Keine Abgeschlossenheit des Publikums: Im Gegensatz zu traditionellen Medien ist das Publikum im Netz nicht begrenzt oder abgeschlossen. Jeder kann Teil der Netzöffentlichkeit sein.
- EE) Eingeschränkte Zugänglichkeit: Die Netzöffentlichkeit ist nur einer ausgewählten Gruppe von Nutzern zugänglich.
- FF) Dauerpräsenz der Inhalte: Was im Netz ist, bleibt meist dauerhaft erhalten. Es ist rund um die Uhr und von überall auf der Welt abrufbar und oft schwer zu löschen.
7Welche der folgenden Aussagen beschreiben korrekt die Paradoxien der Öffentlichkeit im Zeitalter der Digitalisierung? (2)
- AA. Datenflut- und Informationsparadoxie: Diese Paradoxie besagt, dass mit der Zunahme der Datenmenge die Fähigkeit der Menschen sinkt, relevante Informationen effektiv zu verarbeiten.
- BB. Qualitäts- und Glaubwürdigkeitsparadoxie: Mit der Zunahme an Informationen im Internet steigt die Unsicherheit über deren Qualität und Glaubwürdigkeit, was es schwieriger macht, verlässliche von unzuverlässigen Quellen zu unterscheiden.
- CC. Zugangs- und Teilhabeparadoxie: Diese Paradoxie geht davon aus, dass mit zunehmender Digitalisierung der Zugang zu Informationen exklusiver und beschränkter wird.
- DD. Vermittlungsparadoxie: Die Rolle der Medien hat sich gewandelt; obwohl das Internet eine direktere Verbreitung von Informationen ermöglicht, sind professionelle journalistische Kompetenzen und Kontextwissen weiterhin entscheidend für die korrekte Interpretation von Informationen.
8Was ist hier richtig? (2)
- AA) Normative Aussagen basieren auf Tatsachen und beschreiben die Realität.
- BB) Positive Aussagen beinhalten Werturteile und drücken aus, was sein sollte.
- CC) Normative Aussagen beinhalten Wertungen und beschreiben, was sein sollte.
- DD) Positive Aussagen sind beschreibend und beziehen sich auf Tatsachen.
9Das Kommunikationsquadrat – Was beinhaltet das 4 Ohrenmodell? (1)
- A1. Selbsvertrauen. Selbstverständnis, Selbsterkenntnis, Selbstdarstellung
- B2. Selbstkundgabe, Sachinhalt, Beziehungshinweis, Appell
- C3. Sachinhalt, Appell, Gegenstand, Beziehungshinweis
- D4. Kontext, Beziehungshinweis, Selbstkundgabe, Reflex
10Welche theoretischen Ebenen sind in der Kommunikationswissenschaft vorhanden? (3)
- A1. Makro-Eben
- B2. Meso-Ebene
- C3. Mini-Ebene
- D4. Mikro-Ebene
11Was berücksichtigt das Modell von Shannon & Weaver nicht? (1)
- A1. Selektivität
- B2. Kontextualität
- CEinstellungen
- D4. Alle genannten Aspekte
12Wie beschreibt Niklas Luhmann Gesellschaft in seiner Theorie? (1)
- A1. Als Summe von Individuen
- B2. Als Netzwerk der Organisation
- C3. Als Kommunikationssystem
- D4. Als Klassenkampf
13Welche Thematik behandelt der Grubenhund? (2)
- A1. Das Beispiel veranschaulicht, dass Informationen immer auf ihre Richtigkeit geprüft werden.
- B2. Das Beispiel verdeutlicht, dass bei der Informationsauswahl jene über Personen im öffentlichen Raum eher veröffentlicht, werden als jene von Personen, die nicht im öffentlichen Raum stehen.
- C3. Das Beispiel zeigt, dass Informationen im Gewande der Wissenschaft und der Absender einen professionellen Eindruck machen, veröffentlicht werden, obwohl sie nicht der Wahrheit entsprechen.
- D5. Das Beispiel verdeutlicht, dass die Informationen, welche mehr Nachrichtenfaktoren beinhalten eher veröffentlicht werden, als welche die weniger beinhalten.
14Shannon & Weaver´s entwickelten Theorien für die Lösung von technischen Problemen beim Telefonieren, welche Aspekte wurden hierbei nicht berücksichtigt? (2)
- A1. Einstellungen (Meinungen, Überzeugungen, Wertehaltungen)
- B2. Dynamik und Prozesshaftigkeit (Feedbacks, Gleichzeitigkeit)
- C3. Berücksichtigung ökonomischer Aspekte
- D4. Bedeutung kultureller Unterschiede
15Wie sind normative Aussagen gestaltet? (1)
- A1. Normative Aussagen basieren auf objektiven Fakten, die im Laufe systematischer Analysen entstanden, ohne persönliche Wertungen.
- B2. Sie beinhalten Wertungen und drücken aus, was sein sollte, basierend auf Idealen oder Prinzipien und sind oft Grundlage für gesellschaftliche Diskussionen über wünschenswerte Zustände oder Handlungen.
- C3. Sie beruhen auf eindeutigen Fakten, die keinen Raum für individuelle Interpretationen lassen.
- D4. Sie sind individuelle Aussagen, die auf den Meinungen, Wertvorstellungen und Überzeugungen von Einzelpersonen.
16Welche Bedeutung hat Öffentlichkeit?
- A1. Verbreitung von Kommunikation
- B2. Ist auf Massenmedien beschränkt und hat keine Rolle in anderen Bereichen des öffentlichen Lebens.
- C3. Hat nur eine symbolische Bedeutung, es gibt keinen direkten Einfluss auf gesellschaftliche Veränderungen.
- D4. Sichtbarkeit und Sichtbarmachung
171. Welche Merkmale gehören zur ptolemäischen Perspektive? (2)
- Aa) die Medien sind Teil der Gesellschaft und werden von dieser auch beeinflusst
- Bb) die Medien sind Teil der Gesellschaft
- Cc) einen prinzipiellen Gegensatz zwischen Massenmedien und Gesellschaft
- Dd) Medien sind als Spiegel der Wirklichkeit
18Was sich auf Kognitives Gleichgewicht bezieht? (3)
- ADissonanz
- BKonsistenz
- Cc) kognitives Ungleichgewicht
- DInkonsistenz
- Ee) Konsonanz
- Ff) Kongruenz
193. Konsistenz-Theorie basiert darauf, dass Menschen mit ihren Einstellungen und den Informationen, die auf sie einwirken, in Gleichgewicht leben wollen (1)
- Afalsch
- Brichtig
204. Welche Möglichkeiten gibt es, Dissonanz zu reduzieren?
- Aa) Addition dissonanter Kognitionen
- Bb) Substitution dissonanter durch konsonante Kognitionen
- Cc) Reduktion der Wichtigkeit konsonanter Kognitionen
- Dd) Erhöhung der Wichtigkeit konsonanter Kognitionen
21Was trifft auf die instrumentelle Aktualisierung zu? (2)
- Aes handelt sich dabei um zielgerichtetes journalistisches Handeln
- BEreignisse werden nur aufgrund ihrer natürlichen Relevanz berichtet.
- Cgerade bei öffentlichen Kontroversen können Ereignisse bzw.. Meldungen als Instrument zur Unterstützung von individuellen, gesellschaftlichen oder redaktionellen Interessen dienen
- DKommunikator:innen wollen damit keine bestimmten Ziele verfolgen
22Ein Mediatisiertes Ereignis… (2)
- AHätte auch ohne Medien stattgefunden, hat aber wegen erwartbarer Berichterstattung mediengerechten Charakter erhalten.
- Bbezieht sich auf Ereignisebene
- Cist beispielsweise ein Parteitag oder eine Sportveranstaltung
- Dist ein Ereignis, dass nicht spontan stattfindet
23Aktuelle Desinformation bezieht sich auf folgende Merkmale (2)
- ASimulierte Wahrheit
- BTrivialität (f bezieht sich auf Aktualität)
- Cniedrige öffentliche Relevanz
- DTäuschungsabsicht
24Welche Aussagen sind auf Nachrichtenfaktoren zutreffend?
- ASie wirken sowohl additiv, als auch komplementär
- BÖstgaard ging davon aus, dass jede Nachricht über bestimmte Faktoren verfügt, die sie interessant und beachtenswert machen
- CEreignisse müssen nicht zwingend Nachrichtenbarrieren überwinden
- DDas Fehlen einzelner Nachrichtenfaktoren kann nicht durch andere NRF ausgeglichen werden, da alle in gleicher Ausprägung vorhanden sein müssen
25„Öffentlichkeit entsteht dort, wo ein Sprecher vor einem Publikum kommuniziert, dessen Grenzen er nicht bestimmen kann“
Wer hat das gesagt?- A1)Franz Ronneberger
- B2)Friedhelm Neidhardt
26Nachrichtenfaktoren nach Östgaard? (3)
- A1)Einfachheit
- BIdentifikation
- CNähe
- DSensation
- EValenz
- Fpersönlicher Einfluss
27Welche Aussage zum Recensy-Effekt ist richtig? (1)
- ADie starkste Wirkung geht dann von der zuletzt prasentierten Argumentation aus
- BDie starkste Wirkung geht dann von zuerst prasentierten Argument die aus.
28Bedürfnisse, die durch Massenmedien befriedigt werden können:
- A1) 1)Informationssuche, Unterhaltung, soz. Interaktion
- B2) 2)Ablenkung, Integration und, soz. Interaktion
- C3) 3)Kognitives Gleichgewicht/Konsistenz
- D4) 4) Einseitige oder zweiseitige Argumentation
29Was könnten Beispiele für die Encounter-Öffentlichkeit sein? (2)
- A1. Berichterstattung -> in der Berichterstattung findet eine starke Themenorientierung und Rollenverteilung statt
- B2. Demonstrationen -> bei Demonstrationen findet eine Themenorientierung statt
- C3. Begegnungen am Arbeitsplatz
- D4. Begegnungen auf der Straße
30Öffentlichkeit ist relational, weil… (1)
- A1. eine Beziehung zwischen dem Publikum und den Akteur:innen besteht.
- B2. Die Beiträge themenbezogen sind.
31Was sind Arkanbereiche? (2)
- A1. Öffentliche Bereiche
- B2. Bereiche, zu denen nur Journalist:innen Zugang haben
- C3. Politische oder wirtschaftliche Bereiche
- D4. Nicht öffentliche Bereiche
32Von der heutigen Gesellschaft wird häufig als… gesprochen. (2)
- A1. Handelsgesellschaft
- B2. Mediengesellschaft
- C3. Kommunikationsgesellschaft
- D4. Konsumgesellschaft
33Welcher Geltungsanspruch hat bei Habermases TKH keine Zugehörige Erfahrungswelt (1)
- AVerständlichkeit
- BWahrheit
- CWahrhaftigkeit
- Do Richtigkeit
34Welche journalistische Funktion schreibt man den Diskursiven Journalist*innen zu? (1)
- Ao Gatekeeper-Funktion
- Bo Watchdog-Funktion
- Co Gatewatching-Funktion
- Do Agenda-setting Funktion
35Ist die Theorie des Kommunikativen Handelns eine empirische Theorie? (1)
- ARichtig
- BFalsch
36Was hat die Wirkungsforschung der TKH im Rahmen von politischen TV-Debatten ergeben? (1)
Die Rezipienten..- Ao Haben eine selektive Wahrnehmung
- Bo Ignorieren gegensätzliche Meinungen
- Co Interpretieren selektiv
- Do Schalten bei konträren Meinungen um
37Welche Dimensionen gehören zu den Geltungsansprüchen in der Kommunikation? (1)
- A1) Realität, Objektivität
- B2) Verständlichkeit, Wahrheit
38Frage: Verständigung kommt nur dann zustande, wenn beide Kommunikationspartner*innen: (2)
- A1) Aussagen über Sachverhalte machen, deren Existenz auch der jeweils Andere anerkennt
- B2) Sie unterstellen können, dass ihr Gegenüber keine Täuschungsabsicht verfolgt
- C3) Dieselbe Meinung teilen, ohne Differenzieren
- D4) Wenn es keine Diskussion über Sachverhalte gibt, sondern nur Zustimmung
39Frage: Wie wird die Theorie des kommunikativen Handelns noch genannt? (2)
- A1)Theorie der kommunikativen Kompetenz
- B2) Universalpragmatik
- C3) Theorie der technologischen Entwicklung
- D4) Ideologie der Massenkommunikation
40Frage: Als verständigungsorientiert gilt ein öffentlicher journalistischer Diskurs dann, (3)
- A1) Wenn Akteure ihre Positionen begründen
- B2) Wenn sie bei strittigen Themen Lösungsvorschläge machen
- C3) Wenn bei Zusammenhang das Äußern von Zweifeln gezeigt wird
- D4) Wenn Journalisten ausschließlich die Meinung ihrer Redaktion vertreten
- E5) Wenn bei Zusammenhag das Äußern von Zweifeln nicht erlaubt ist
- F6) Wenn Journalisten ihre persönlichen Meinungen unkommentierrt verbreiten
41Was ist das Thomas-Theorem? (2)
- A1) Menschen orientieren sich in ihren Einstellungen und Handlunge nicht nach „objektiver Realität“, sondern nach dem was sie für diese Realität halten.
- B2) Eine Theorie die besagt, dass nur objektive Wahheiten für Menschen Folgen haben
- C3) Es gibt einen Zusammenhang zwischen der Deutung einer Situation & den darauf resultierenden Folgen im Handeln
- D4) In einer Wissensgesellschaft gelten nur handfeste Fakten und alle Menschen die darin leben, verstehen dieses Prinzip und handeln danach.
42Was bedeutet „Handeln & Verhalten“ laut Max Weber? (1)
- A1) Soziales Handeln orientiert sich in seinem Ablauf an der Existenz bzw. am Handeln anderer Personen.
- B2) Verhalten ist eine aufeinander bezogene Verhaltensweise
43Welche Dimensionen für öffentliche Meinung existieren? (1)
- A1) Gesellschaftsdimension, Verbreitungsdimension und Handlungsdimension
- B2) Sachdimension, Sozialdimension, Zeitdimension
44Vergesellschaftung und Vergemeinschaftung
- A1) Vergesellschaftung wurde von Max Weber begründet und beschreibt eine soziale Beziehung, wenn die Einstellung des sozialen Handelns auf subjektiv gefühlter Zusammengehörigkeit beruht
- B2) Vergemeinschaftung besagt, dass soziale Beziehungen auf Entscheidungen beruhen, die wert- oder zweckrational einzuordnen sind.
- C3) Gesellschaft ist eine Makroform des Sozialen
- D4) Die Grenze der Vergesellschaftung ist, wenn Menschen aufhören, sich aneinander zu orientieren, miteinander zu handeln.
Information
- Description
- Eine von Studierenden erstellte Fragensammlung basierend auf den Einheiten/Folien der MEKO-LV im WS23/24. Die Fragen wurden innerhalb eines Fachtutoriums erstellt und dienen zum Lernen für das Fach. Es sind keine Altfragen oder ähnliches. Fragen von Gruppe A
- Author
- Maximilian Reinisch
- Language
- Deutsch
- Views
- 1,590
- Tags
- Rating
- 4.0 out of 5 · 1 rating Rate this quiz